Beiträge von Tricholomopsis

    Servus Oehrling,


    danke für das Update! Jetzt ist meine Albatrellus-Welt wieder in Ordnung. Falls du aber wirklich mal einen typischen, echten Albatrellus ovinus hoch oben findest, gib bitte Bescheid bzw. mach einen Beleg. Gerade im Rahmen des Klimawandels ist es nicht gerade unwichtig, das Aufsteigen von solchen Arten zu dokumentieren.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Jörg,


    danke für das Update! Hätte mich auch gewundert. Ich finde nicht, dass die Art sooo selten ist. Mich würde auch nicht wundern, wenn sie sich ausbreiten würde. Der jetzige Hitzesommer ist genau das, was er mag ;-).


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Claudia,


    du meinst die Dürre? Für den Klimawandel sind wir ja alle miteinander (als Menschheit) mit schuld - trotzdem für mich jedenfalls kein Grund zu resignieren. Hier wird es aber auch spannend - sorry, der Biologe kann da nicht aus seiner Haut - wie ändert sich die Biozönose? Welche Arten verschwinden, welche kommen neu dazu?


    Bei mir meine ich zu erkennen, dass der Satanspilz immer öfter gefunden wird. Auch der Silberöhrling mag hier die trockenen Sommer. Zudem verschiebt sich die Saison, sie fällt ja nicht völlig aus. Für mich jetzt eher unpraktisch, da ich nur im Sommer Dauerferien habe und Zeit hätte. Aber dann eben im November (unsere Herbstferien, eine Woche)...


    Wäre für mich die Natur nicht mehr spannend, dann würde ich vermutlich nur noch vor mich hin vegetieren. Finde ich keine Großpilze, schaue ich Kleinpilze an. Und wäre nicht auch der letzte Frühsommer so trocken und heiß geworden, hätte ich nicht einen Zweitfund weltweit machen können (Capronia suijae in Rothschwaig) - ich habe die Flechtenparasiten nur wegen "Pilzmangels" gesammelt und untersucht.


    Hier ging es aber mehr um die Artenvielfalt der Kremplinge - das hat ja nichts mit der Trockenheit und Stöckchen zu tun, die ich hinhalte. Und springen musst du sowieso nicht. Ich habe nur sehr intensiv an Kremplingen geforscht und hatte die Gattung revidiert. Daher habe ich eine besondere Beziehung zu diesen Röhrlingsverwandten und werde gerne immer wieder darauf hinweisen, dass "der Kahle Krempling" ein Artenaggregat ist, das aber zum Glück bestimmbar ist. Es ist nur manchmal etwas mühevoll, aber es geht ;)


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Griass di Peter,


    Amateur bin I aa. ;) Und ibahabts - drum bist do da herin, in dem Forum, damid'st mehra auf dei Schiam kriagst - is do supa, mia lerna oiwei a bisserl wos dazua. Und so sois do aa sei.

    Briafmarknsommeln, ah, geh weida, wos soi etz der Schmarrn? Des waar zu faad - die Natur is so spannend, beiß di eini, werst scho seng, s'lohnt si imma.


    An scheenan Gruaß,

    Christoph

    Servus Pablo,


    dein verlinktes Bild zeigt die für Leccinellum pseudoscabrum typischen, nur blass gelblichen Röhren. So sollen sie sein. Bei Leccinellum crocipodium sind sie kräftig gelb, schön leuchtend. Wenn du beide nebeneinander siehst, ist es wirklich einfach. Bei Michis Fotos siehst du auch bei dem jungen richtig safitg gelbe Röhren.


    Lannoy & Estades haben daher (daamals noch in Leccinum) zwei Subsectionen getrennt: subsect. Luteoscabra mit den kröftig gelben Röhren/Poren und subsect. Albella mit den blassen.


    Dein verlinkter Fund entspricht dem, was L. & E. als Leccinum carpini fm. isabellinum bezeichnen (alte Nomenklatur).


    Wirklich schwierig ist es, Leccinellum corsicum von Leccinellum crocipodium zu trennen - im Moment ist es einfach: ersterer nur unter Zistrosengewächsen im Mittelmeergebiet - aber der Klimawandel ist im Gange - und neben einem Helianthemum kann auch eine Eiche stehen.


    Servus Michi,


    schau mal auf Willkommen bei den Pilzen Deutschlands und gib bei der Suche Leccinellum crocipodium ein.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Michi,


    beide schwärzen. Zur Häufigkeit - in Norditalien (z.B. bei Borgotaro / Borgo Val di Taro) ein Massenpilz. In Mainfranken im passenden Habitat (Eiche, trocken/warm) findet man ihn immer wieder - in Nordbayern ist die Art teils flächendeckend kartiert.


    Servus Pablo,


    bei Leccinellum crocipodium sind die Poren und Röhren schon jung kräftig gelb, bei Leccinellum pseudoscabrum s.l. jung schwach gelb, nur alt manchmal etwas kräftiger gelb, aber nicht so intensiv wie bei Leccinellum crocipodium.

    Hilfsmerkmal Symbiose: Leccinellum crocipodium mit Eiche und Esskastanie, Leccinellum pseudoscabrum bei Hainbuche oder Haselnuss. Letzteres ist eh klar, dient nur der Zusammenfassung.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Peter,


    neben der Erle steht ja auch gerne mal eine Fichte oder eine Birke - wie kannst du sicher den Symbiosepartner erkennen, wenn man nicht die Mykorrhiza ausgräbt. Daher bevorzuge ich es, wenn man den Pilz anhand der Fruchtkörper bestimmt und die Ökologie als Hilfsmerkmal heranzieht. War beispielsweise keine Erle weit und breit, so würde es mich wundern, wenn die Bestimmung anhand des Fruchtkörpers ein Erlenkrempling wäre. Umgekehrt geht es leider nicht, es sei denn, man wäre in einem Erlenreinbestand.


    Ich bezog mich aber mehr darauf, dass du nur zwei Kremplingsarten herangezogen hast: "den" Erlenkrempling vs. "den" Kahlen Krempling. ;)


    Liebe Grüße und auf bald in Windischgarsten,

    Christoph

    Servus Michi,


    ohne Fäulnistyp (Weißfäule: Tyromyces; Braunfäule: Oligoporus) und Mikroskopie sage ich zu rein weißen, weichen Porlingen gar nichts. ;)


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus beli,


    ich schließe mich logischerweise Stefan an. Aber man erkennt, dass der Hut bereits beginnt zu schwärzen und die Lamellen sind etweas entfernt. Dann sieht man einen deutlichen Velumgürtel - zwar weit oben, aber unterhalb der Cortina. Insofern ist Cortinarius brunneus ein Arbeitsname. Es gibt aber in dem Aggregat mehrere Arten und hier ist ein Einzelfruchtkörper - insofern bin ich da dann wieder bei Stefan ;-).


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus beli,


    sieht m.E. sehr nach Dacrymyces chrysospermus aus. Dein "anderer" Schleierling dürfte ein Schleimkopf aus den Variecolores sein. Die KOH-Reaktion würde das bestätigen oder widerlegen.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Karl,


    die Tieflandfunde und die Gebirgsfunde des Ocsenröhrlings wurden ja schon genetisch verglichen ;-).


    Russula fuscorubroides finde ich bei uns nicht sooo selten. Jetzt wurde die Interpretation ja erweitert und alle(?) Stachelbeertäublinge bei Fichte sollen R. fuscorubroides sein, während Russula queletii nur noch bei Abies alba wachsen soll?! Das ist sicher noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Die schön dunkelroten, kräftigen, typischen R. fuscorubroides sind im Voralpenraum m.E. aber weit verbreitet (bei Fichte). Viel seltener ist Russula (torulosa var.) fuscorubra bei Kiefern auf Kalk, was ich nur der Vollständigkeit halber angebe (und wegen der Ähnlichkeit des Epithetons). ;)


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Stefan,


    wie ich schon schrieb: "der Kahle Krempling" ist ein Artenaggregat und makroskopisch sehr variabel. Ebenso ist "der" Erlenkrempling auch mehr als eine Art. Und Erlenkremplinge gibt es auch mit relativ lang eingerolltem Hutrand (das ist der kleinere, aber stämmigere der beiden Erlenkremplinge, bei dem auch die Stielbasis nicht so ausspitzt und der mehr areoliert aufreißende Huthaut zeigt).


    Das mit den Sporen stimmt natürlich - die sind bei den Erlenkremplingen kleiner (siehe oben). ;)


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus beli,


    coole Funde, vor allem der Ochensröhrling - ganz typisch mit der uneinheitlichen Hutfarbe.


    Das mit dem Habitat ist so eine Sache, Pablo. Imperator torosus ist sowohl eine Gebirgsart unter Ndalbäumen als auch bei Laubbäumen zu finden. Der Typus stammt aus der Schweiz und wurde Fries geschickt (wenn ich mich recht erinnere, aus der Ecke um Chamonix?). Jedenfalls ist er aus dem Gebirge beschrieben. Ich kenne ihn auch aus Höhen über 1000 Meter. Man kann nie ausschließen, dass nicht doch eine Buche in der Nähe ist, da die auch weit aufsteigen kann.


    Die Frage war eher, ob die Tieflandfunde auch Imperator torosus sind. Scheinbar ja. ;)


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Maria,


    Kremplingsbestimmung ist in der Tat nicht gerade einfach. Schon "der" Kahle Krempling besteht bei uns aus mindestens vier Arten:

    Paxillus involutus s.str., Paxillus cuprinus, Paxillus validus/ammoniavirescens, Paxillus obscurisporus. Eventuell kann auch Paxillus vernalis bei uns auftreten, wobei ich da die Funde erst glaube, wenn ich Belege untersucht habe (ich habe den Typus von Paxillus vernalis ausführlich analysiert).


    Beim Erlenkrempling dürften es "nur" zwei bei uns sein. Ich hatte mich nicht getraut, die Art in zwei zu spalten - genetisch hat sich das aber bestätigt. Ich weiß nur nicht, inwiefern die genetischen Befunde mit meinen (makroskopischen) Befunden hinsichtlich der Erlenkremplinge korellieren.


    Ich hole nur so weit aus, um Peters Aussage "das Substrat entscheidet, ob Kahler oder Erlenkrempling" zu widersprechen.


    Deine Pilze sehen für mich in der Tat wie Erlenmkremplinge aus - entscheidend sind die teils schön goldgelben Lamellen (der Farbton ist mit enthaltgen, finde ich) und die Textur der HDS. Wobei das nicht so eindeutig ist - auch Paxillus cuprinus kann diese Faserung haben, wächst aber bei Birke an offenen Stellen. Paxillus validus ist kräftiger, zeigt aber auch gerne einen deutlichen Gelbton in den Lamellen (aber mehr zitronengelb, kühler).


    "Den" Erlenkrempling gibt es in klein, kräftig, dickstielig und mehr areolierten Hüten und mit dem basal eher ausdünnendem Stiel und der mehr radial-büschlig-faserigen Huthaut. Dein Fund ist der zweite Typ. Beide haben kleinere Sporen als das Paxillus-involutus-Aggregat. Das ist das beste, härteste Merkmal.


    Kremplinge sind spannend, aber eben nicht gerade einfach. Ich habe daher auch die Rhizomorphen und Sklerotien zur Artunterscheidung mit einbezogen, um mehr Merkmale zu haben.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus beli,


    auch der Goldröhrling kann blauen, wenn er ein alter Schlappen ist. Grünes Stielfleisch ist mehr für Suillus nueschii / Suillus bresadolae typisch (Hybride zwischen Suillus grevillei und S. viscidus?!). Aber für beide passt die Makroskopie nicht. Suillus nueschii hätte graue Poren, vor allem nahe des Stiels, und das sehe ich hier nicht (ich kenne S. nueschii aus Österreich). Suillus bresadolae hätte die gelben Poren, dafür einen graubräunlichen Hut, den ich hier auch nicht erkennen kann.


    Für mich ist die Fleischfarbe nichts, worauf ich hier noch viel Wert legen würde, da es wie gesagt ein alter Schlappen ist. Durch den Ring ist es für mich jedenfalls ein Lärchenröhrling und hier wegen der Farbgebung Suillus grevillei. Es ist und bleibt aber natürlich eine reine Bildbestimmung an einem Einzelfruchtkörper, der jung besser aussah ;)


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Fuchsi,


    du zeigst uns nicht einmal, wie die Lamellen aussehen (Farbe, Anwachsart) und auch keine Details des Stiels (z. B. Ringzone ja/nein?). Pilze nach Bildern zu bestimmen ist ohnehin schwierig, aber nur von oben geknippst leider nur in Ausnahmefällen möglich. Ich traue mir hier kein klare Bestimmung zu.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus beli,


    puh, das ist ein ganz alter Schlappen. Was mir an Suillus nicht gefällt ist das Stielnetz. Man siehtes bei dem Detail des Stiels recht gut. Aber...: Allerdings meine ich einen Velumrest am Stiel zu erkennen. Insofern ist das Stielnetz wohl eine reine Abnormität und liegt am Alter des Pilzes. Es ist auch nur ganz oben erkennbar.




    Die Zirbenröhrlinge hätten Drüsenpunkte am Stiel, die hier fehlen.


    Die Poren flecken offensichtlich braun auf Druck, der Ring ist erkennbar, die Hutfarbe ist klar gelb - für mich ehrlich gesagt "nur" ein uralter Goldröhrling.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus beinand,


    beim ersten Foto sieht man sehr schön, dass es ein Schleimfluss ist, da gebe ich Thorben völlig recht - wird z.B. von Phytophtora ausgelöst.


    Liebe Grüße,

    Christoph


    P.S.: unter dem Begriff Saftfluss findet man mehr - so wird es bei Phytophtora genannt, während Schleimfluss sich auch auf die Absonderungen mechanischer Verletzungen beziehen kann.

    Hallo zusammen,


    interessanter Thread ;-). Sollte es ein Pleurotus sein, so hängt es von der Zimmergröße ab, ob die Sporenkonzentration in der Luft bedenklich werden kann. Ich bin da recht vorsichtig - und Pleurotus ist bekannt dafür, in sehr großen Mengen zu sporulieren und Probleme machen zu können. Zumindest wäre ich sehr vorsichtig, wenn man bereits Allergien / Asthma hat.


    Wie bereits mehrfach geschrieben wurde, ist es eh die Frage, ob es ein Pleurotus im engen Sinn ist oder was exotischeres. Zumindest kann man Trogia venenata ausschließen, denn die hat einen deutlicheren Stiel.


    Die Gattung Pleurotus wäre aber im Mikroskop leicht kenntlich, Hohenbuehelia ohnehin. Wäre es eine der beiden Gattungen, so wäre es ein Nematodenfresser, der auch ein bisserl Holz mit futtert. Da fehlt mir die Erfahrung, wie stark Pleurotus das Holz angreift - wird auch artspezifisch bzw. genotypabhängig sein.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Pablo,


    der von mir zitierte Artikel zeigt, dass es mindestens sechs Arten in der Gattung gibt. In Mexico wurde aber bisher nur eine Podaxis-Art festgestellt: "Clade E" - alle anderen Arten ("Clades") kommen in Südafrika (geographisch, nicht als Land gemeint) vor bzw. "Clade D" auch in Indien und in Ostafrika, "Clade C" auch in Äthiopien...


    Die Umformung von agaricoides Fruchtkörpern in secotioide bzw. komplett in Stäublinge/Boviste ist in den Agaicaceae mehrfach passiert. Ob Tulostoma und Podaxis näher verwandt sind oder konvergent entstanden sind, weiß ich nicht - es gibt aber sicher detailliertere Stammbäume der Agaricaceae an sich - inklusive Lycoperdon und Bovista, die auch da hinein gehören.


    Der kalifornische, der hier gezeigt wird, dürfte aber nach jetzigen Kenntnissen nicht genau der gleiche Pilz sein, sondern eine eigene Art, die wohl nur in der "Neuen Welt" vorkommt und nicht in Afrika. Die Gattung Podaxis ist aber klar. Bestimmbar sind die Arten im Moment für uns Normalsterblichen aber nicht. Podaxis pistillaris agg. ist aber immer richtig (also mit "agg.") - bezieht sich nicht auf dich, Pablo, es lesen aber ja viele andere mit.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Michi,


    die Huthaut passt nicht zu Pluteus cervinus. Zudem geht es in der Pluteus-cervinus-Gruppe nicht ohne Mikroskop. Ich glaube nicht, wenn es ein "typischer" Pl. cvervinus wäre, ob man denmakroskopisch von Pluteus hongoi trennen kann (nur ein Beispiel). Ob der Pilz überhaupt in die Sektion der Rehbraunen Dachpilze gehört, ist fraglich. Für mich einfach nur ein Pluteus spec. ;)


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus abeja


    Für die meisten von uns ist die 10. Klasse schon (sehr) lange vorbei - und ich kann mich ehrlich gesagt nicht erinnern, ob in Mittelstufe oder Oberstufe (trotz Bio-LK) damals irgendwelche ökologischen Begriffe deutlich definiert wurden.

    das ist ein reines Missverständnis. Ich bin Gymnasiallehrer in Bayern und unterrichte unter anderem Biologie. Daher weiß ich, dass es hier so definiert wird und habe das nur quasi als Quelle genommen (auch wenn Schulbücher auch sehr oft fehlerhaft sind, insbesondere unsere Bio-Bücher). Ich hatte es natürlich nicht so gemeint, als müsse man das deshalb wissen. Es wird so in Bayern auch nur unterrichtet, weil die Lehrplanumstellung zum "G8" in der 10. Klasse sehr viel Ökologie vorgesehen hat (ich mache da oft mit den Schülern ein Langzeitprojekt - selbst Mykorrhizatypen sind laut Lehrplan als Unterrichtsinhalt möglich - wir sind da noch sehr frei im Gestaltungsrahmen). Leider wurde das alles im neuen Lehrplan gekippt. Bald ist auch das wieder Geschichte.


    Vielen Dank für die weiteren Zitate und Erklärungen. Du siehst da selber auch, dass es Widersprüchlichkeiten gibt. Biozönose als Grundeinheit?! Dass das Biotop der Raum ist, in dem sich die Biozönose befindet, stimmt ja im Prinzip - nur eben mit Inhalt wir Wasser, Sand, Steine, also nicht nur mathematisch als Raum definiert.


    Wir bewegen uns hier in einer in der Tat schwammigen begrifflichen Zone. Deshalb auch meine Kurzzusammenfassung - man muss hier immer ein bisserl wie bei der Pilzbestimmung denken - nach dem Namen ein sensu setzen (sensu Moser, sensu Bresadola, sensu Breitenbach & Kränzlin).


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    Servus klüppli,


    Thomas hat es ja schon erklärt. Es ist ja eben im Wissenschaftsbereich. Das fällt aber nicht auf, wenn man die Themen anklickt, die bei "ungelesen" oder bei "neueste Beiträge" aufgelistet werden. Insofern ist es genau so, wie du "forderst". Leute ins Abseits stellen will ich nicht. Aber wenn du die Dungpilzecke anschaust oder die Schimmelpilzecke hier oder Beiträge über Phytoparasiten - stellen die auch die "Normalos" ins Abseits? Ich denke doch: nein! Man muss es ja nicht lesen.

    Ich sammle mittlerweile kaum noch Speisepilze - ich finde die Pilze zu interessant, um - wenn ich mal draußen bin - die Zeit mit dem Sammeln von Speisepilzen zu "vergeuden". Ich habe lieber die Kamera dabei und drehe Stöckchen um. Deshalb stellen mich die kulinarischen Themen auch nicht 8ins Abseits (und früher habe ich ziemlich viele Schwammerl gegessen - ich kenne das Gefühl der Sammelleidenschaft - jetzt gönne ich mir ganz bewusst einzelne solche Speisepilzexkursionen - z.B. einmal pro Jahr in der Morchelzeit).


    Liebe Grüße an alle,

    Christoph