Beiträge von Laufpilz

    Hallo Nobi


    Zur deutschen Kartierung kann ich leider nichts beisteuern da ich in der Schweiz zuhause bin. Hier bei Swissfungi ist die Art allerdings noch gar nicht nachgewiesen, was ich natürlich noch machen werde.


    Aufgesammelt habe ich das Substrat am oberen Zürichsee in Schmerikon. Dort habe ich ein kleines Fischerboot und konnte schon den ganzen Frühling 2-3 Gänsefamilien beobachten, die auf einer kleinen Wiese beim Steg übernachteten. Interessant ist auch, dass früher die wilden Gänse fast ausschliesslich zum Überwintern zu uns kamen und heute bleiben immer mehr auch zum Brüten. Eigentlich paradox aufgrund der Klimaerwärmung.


    Liebe Grüsse und gute Nacht

    Marco

    Hallo zusammen


    Animiert durch Eure Fundberichte von den Gänsen hab ich mir auch ein paar Würstchen aufgesammelt. Ich muss dazu sagen, dass ich es mit Schwänen schon versucht habe, aufgrund des üblen Geruchs die Übung aber schon bald abgebrochen habe. Im Vergleich dazu riechen die Gänse geradezu erfrischend.


    U.a. wuchsen praktisch flächendeckend Podospora pauciseta (anserina). Und mittendrin, beinahe übersehen, war eine kleine Fläche besetzt mit Apiosordaria verruculosa. Ralf hat diesen Pilz hier schon vorgestellt und Nobi seine wertvollen Hinweise dazu geliefert.


    Und hier also das Produkt der Gans:

    FK 560 x 460 µm, leicht eingebettet


    Sporen (16.5) 16.9 - 18.87 (18.9) × (12.3) 12.5 - 14.7 (14.9) µm, komplett mit abgeflachten Warzen besetzt, die 1.2 - 1.7 µm hoch sind. Das Pierrot-Hut-förmige Pedicel hat die Masse (8.1) 8.14 - 10.3 (10.6) × (7.2) 7.5 - 9.3 (9.5) µm



    4-sporige Asci




    Auch ein paar Seten wurden beobachtet.


    Liebe Grüsse

    Marco

    Hallo Forum


    Ende April aufgesammelter letztjähriger Kuhfladen hat eine Sporormiella hervorgebracht, die ich einfach nicht einordnen kann. Langer Hals und kurze Haare sind charakteristisch. Aber ich kann leider in Literatur und Internet nichts Passendes finden. Vielleicht habt Ihr ja sowas schon gesehen.


    Zu sehen ist nur der lange Hals. Sieht im ersten Moment aus wie eine Schizothecium.


    Hier mit ausgegrabenem Bauch. Gesamtmasse: 730-1070 x 360-600 µm


    Die Sporen zeigen eine grosse Bandbreite. (64) 64.4 - 80.1 (82.2) × (15.6) 15.8 - 17.3 (19.1) µm

    Hier mit einer grösseren Mittelzelle.


    Hier mit eher einheitlicher Grösse und den geschwungenen KS.



    Asci: (205.8) 232.9 - 310.2 (315) × (39.5) 39.8 - 47.6 (51.5) µm


    Die kurzen Seten sitzen am Hals, sind aber nicht auf jedem Exemplar gleichhäufig. (14.1) 22.1 - 39.8 (52.1) × (3.1) 3.3 - 3.7 (3.9) µm


    Bei den Haarigen gibt's die S. pilosa, die aber kleinere Sporen und kein langer Hals hat.

    Und bei den Langhalsigen konnte ich schon gar nichts Ähnliches finden.


    Was meint Ihr dazu?


    Liebe Grüsse

    Marco

    Hallo zusammen


    Auch mir ist es heuer aus verschiedenen Gründen nicht möglich dabei zu sein, aber nächstes Jahr könnte das durchaus wieder ein Thema sein. Hoffentlich ist bis dahin auch gesundheits- und sicherheitspolitisch wieder etwas Ruhe eingekehrt. Ich wünsche aber allen Teilnehmern viel Spass und viele spannende neue Einblicke.


    Liebe Grüsse

    Marco

    Vielen Dank, Nobi!


    Ein weiteres Rätsel gelöst, eine weitere Art in der Wurmbüx.


    Schön, dass Du mit Deiner Erfahrung immer wieder zur Hilfe stehst. Gerade bei Anomalitäten ist Erfahrung das Einundalles.


    Liebe Grüsse

    Marco

    Hallo Forum


    Im letzten September nahm ich in den tyroler Bergen ein paar trockene Pferdeäpfel in meinen Besitz. Anfang Januar feuchtgelegt zeigten sich jetzt diese grosssporigen Delitschias, die ich nicht recht einordnen kann. Mit dieser Gattung habe ich auch noch sehr wenig Erfahrung.


    Die Sporengrösse führt mich zu den Gigaspora-Arten (eher var. ceciliae). Dagegen sprechen allerdings die etwas zu breiten Sporen und vor allem das weisse Tomentum, das nirgends erwähnt wird.


    Hier die Daten und Bilder:


    FK jung mit deutlichem weissen Tomentum


    und reif etwas weniger struppig, 940 x 840 µm


    Asci (598) 603.4 - 627.6 (865.5) × (55.1) 56.1 - 69.5 (72.6) µm, sind die jetzt uni- oder biseriat?



    Unreife Sporen grösser als die Reifen. Hier die Grösste mit 105 x 29 µm




    Umgeben mit einer dicken Gelhülle, Septe gerade und wenig eingeschnürt



    Schliesslich die reifen Sporen (65.8) 67.7 - 81.8 (86.1) × (26.2) 26.8 - 28.7 (29.5) µm


    Habt Ihr eine Ahnung was das genau ist. Oder was man ausschliessen kann?

    Ich freue mich auf eine Antwort.


    Liebe Grüsse

    Marco

    Hallo Ihr zwei


    Besten Dank für Eure Antworten. Natürlich habt Ihr recht. Den hatte ich als Ersten ausgeschlossen. Aufgrund der unseptierten, massenweise ausgespuckten Sporen und der weissen Aussenseite und der schmächtigen Erscheinung. Da kann man ja nur noch im Dunkeln tappen.


    Nochmals Dank und Gruss

    Marco

    Hallo Forum


    Dieses (purpur-)violette Becherchen zeigte sich auf einem liegenden, dünn bemoosten Stamm (Holz leider unbekannt) in einem herrlichen alten Mischwald. Leider komme ich hier nicht mal auf eine befriedigende Gattung. Die schlanke Sporenform und auch die Zellen der Aussenseite schienen mir charakteristisch zu sein, trotzdem komme ich nicht weiter. Ich hoffe, Ihr könnt mir da weiterhelfen.


    FK: Ø -5 mm, gestielt, stets im bemoosten Teil des Stamms



    Sporen: (19.4) 21.4 - 26.5 (27.9) × (4.8) 5.1 - 5.6 (6) µm


    Asci: (163.9) 167.4 - 210 (211.2) × (10.4) 10.9 - 12 (12.6) µm, J+, biseriat



    Paraphysen: fädig, nicht erweitert


    Haarige Zellen der Aussenseite


    Liebe Grüsse

    Marco

    Besten Dank für Deine Antwort, Nobi.


    Dann kann ich also S. pilosum so abhaken.


    Bei den zwei Unteren bin ich mir bei der Bestimmung doch ziemlich sicher. P. herbarum hab ich mit Müller geschlüsselt und komme zu keiner anderen Art. Und meine S. fimicola hat zwar mit 6.5 - 7.9 × 2.3 - 3 µm etwas grössere Sporen, dürfte aber noch in der Toleranz liegen.


    Liebe Grüsse

    Marco



    Hallo Forum


    Hab da wieder mal ein Exemplar das einer Zweitmeinung bedarf. Meine Diagnose: Schizothecium pilosum


    Gefunden auf Pferd nach einem Monat in Kultur. Leider bis jetzt nur einen FK entdeckt.


    FK: 477 x 284 µm, locker behaart


    Asci: (210.1) 210.11 - 211.7 × 29.1 - 31.69 (31.7) µm, zylindrisch und apikal abgestumpft


    Sporen: (18.3) 19 - 22.4 (23.4) × (11.1) 11.8 - 14.2 (16.2) µm, stets mit blasigem Inhalt

    Pedicel: (5.3) 6.1 - 7.4 (8.3) × (3.5) 3.8 - 4.4 (4.5) µm, kurz und kompakt, eher labil




    Und hier zwei Bilder von Pleospora herbarum vom selben Substrat:




    Und nochmals zwei von Viennotidia fimicola vom Hirsch:



    Freue mich auf Eure Bestätigung, Korrektur, Meinung. Das wären dann nämlich wieder drei Neulinge auf meiner Fundliste.


    Liebe Grüsse

    Marco

    Hallo Forum


    Zufallsfund (sind sie zwar immer) vom 15.Mai zwei Meter neben dem schwindenden Schnee auf ca. 1400 m. Eigentlich zog ein alter Kuhfladen mein Interesse auf sich (immer spannend). Und tatsächlich zeigte sich darauf eine kleine Kolonie Sporocarpien. Zu Hause nach genauerer Betrachtung und etwas Recherche kam ich dann auf den Namen Hemitrichia montana. Eine, wie der Name schon sagt, höheliebende Art die anscheinend auch nivicol sein kann.


    Sporocarpien rund (-1.5 mm) bis leicht langgezogen (-2 mm), Peridie mittig aufgerissen


    Übersicht


    Capillitium mit vielen freien Enden (34.9 - 44.3(47.8) µm lang), mit meist 5 Windungen


    Einige Doppelender


    Typische kleine Auswüchse


    Sporen (12.2) 13 - 14.5 (15.2) µm, feinwarzig


    Peridie


    Liebe Grüsse

    Marco

    Hallo Forum


    Eine interessante Art, die ich Euch gerne zeigen möchte. Nicht zuletzt weil im weltweiten Netz kaum etwas über sie zu finden ist. Meines Erachtens muss das Schizothecium simile (Podospora similis) sein, welche sich auf Pferdedung (auf 1400 m überwintert, am 15.5. aufgesammelt und liebevoll gepflegt), am 4.6. zeigte.


    FK: 650 x 360 µm, nur apikal mit langen Haaren, keine Squamufolien festgestellt



    Asci (254.3) 254.4 - 293.2 (295.2) × (41.3) 42.5 - 44.8 (48.7) µm, 16-sporig


    Sporen verschiedenen Alters


    Reife Sporen (33.3) 34.1 - 36.8 (37.2) × (16.8) 17.7 - 21.2 (21.4) µm


    Pedicel (4.9) 5.6 - 6.8 (8.3) × (2.1) 2.3 - 3 (3.5) µm


    Und hier noch mit den schönen Gel-Hüllen



    Liebe Grüsse

    Marco

    Hallo zusammen


    Danke Euch bestens für Eure Antworten.


    Die Gattung Pachyella hatte ich noch nie vor mir. Nach kurzen Recherchen bin ich aber doch der Meinung, dass die ein deutlich feuchteres Klima bevorzugen. Aber die Idee war gar nicht schlecht.


    Iodophanus carneus hatte ich schon auch im Auge. Den kenne ich ja bestens von diversem Dung. Allerdings waren die Sporen die ich bisher sah immer deutlich ornamentiert und eher weniger breit.


    Dann sehe ich nun das Rätsel als gelöst und informiere meinen Freund über seinen neuen Chili-Liebhaber.


    Nochmals vielen Dank und liebe Grüsse

    Marco

    Hallo Forum


    Vor ein paar Tagen bat mich ein Pilzfreund, mir ein Becherchen, das er in einem Chili-Aufzuchttöpfchen entdeckte, etwas genauer anzusehen. Natürlich, kein Problem. Aber oha! Nix "kein Problem". Ich komme da auf keinen grünen Zweig. Ich hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen.


    Die Becherchen sind bis 1mm breit, stiellos, orange und scheinen dem Algenbelag aufzusitzen.


    Asci operkulat, biseiat, (203.5) 212.6 - 230.1 (239.2) × (26.1) 28.9 - 32.9 (33.2) µm


    Die Paraphysen sind entweder schlank zylindrisch, septiert mit leicht erweiterten Spitzen mit Inhalt oder mit stark eingeschnürten Septen und aufgeblähten Zellen. Beide Varianten mehr oder weniger verzweigt.



    Sporen (18.8) 20.3 - 21.9 (22.2) × (11.8) 12.2 - 13.9 (14.5) µm, teilweise mit solchen Gel-Hüllen


    In Lugol. Mit Jod-Reaktion, aber nicht in der Ascusspitze



    In BWB. Keine Ornamentierung festgestellt. Könnte auch an mir liegen.


    Hier sind zwar Strukturen erkennbar, das dürfte aber was anderes sein.


    Könnte das vielleicht in Richtung Iodophanus führen?


    Liebe Grüsse

    Marco

    Danke für die Antwort, Nobi.

    Genau, die Poronia steht auch noch auf meiner Tofind-Liste. Aber die muss man wohl gezielt auf dem Feld suchen. Werde ich irgendwann mal machen. Aber es müssen ja auch immer noch Wünsche und Träume offen bleiben.


    Liebe Grüsse

    Marco

    Hallo Forum


    Auf dem alten Kuhfladen, den ich schon seit dem 19. Dez. hüte und der eigentlich zur Entsorgung bereit lag, habe ich bei der vermeintlich terminalen Sichtung tatsächlich noch ein (für mich) schönes Highlight entdeckt. Zwischen den kollabierten Schizothecium-, Sporormiella- und Phomatosporahüllen schreiten diese grossen, frischen Kugeln geradezu nach einer Quetschung. Und siehe da. Auch wenn ich die noch nie selber gesehen habe, wage ich zu behaupten, dass das eine Podospora globosa ist. Die langen zuspitzenden Pedicelle und die ausgeprägte Gelhülle lassen wohl nichts anderes zu. Wie auch Ralph in seinem Beitrag schrieb, sind sie auch bei mir erst nach 2 Monaten gewachsen.


    Die FK massen 825 x 640 µm



    Die Asci waren mit ihren endlos langen Stielen nicht einfach zu messen. Zumal sie auch nicht sehr robust waren.

    (287) 332.8 - 437.8 (467.4) × (39.3) 42.5 - 62.8 (66.9) µm (ohne Gewähr)


    Sporen mit grosser Bandbreite: (36.4) 37.6 - 46.3 (48) × (21.1) 21.4 - 26.8 (27.8) µm
    Pedicell: (32.3) 36.2 - 54.4 (60.4) × (6.5) 6.7 - 8 (8.4) µm

    Das Ganze eingepackt mit einer ausgeprägten Gelhülle





    Liebe Grüsse

    Marco

    Hallo zusammen


    Danke für die netten und aufschlussreichen Antworten.


    Natürlich hast Du recht, Nobi. Die Masse der Sporen sind viel zu klein. Das liegt daran, dass ich die Masse der unreifen Sporen angab. Die Reifen massen 70.1 - 74.4 × 11.3 - 12.1 µm und liegen nach Deiner Tabelle eben doch im Bereich von S. kansensis. Da sie aber noch im Ascus sind, sind sie evtl. auch noch nicht ganz ausgereift.


    Vielleicht fällt Dir ja noch was dazu ein. Ich werde jedenfalls nach weiteren Exemplaren Ausschau halten und melde mich bei neuen Infos nochmal.


    Liebe Grüsse

    Marco



    Hallo Forum


    Diese Sporormiella sass gemütlich auf einem alten Kuhfladen bevor sie sich entschloss, von mir seziert zu werden. Interessant ist, dass sie nur 2 Asci besitzt und diese gestreckt mit 251-288 µm deutlich länger sind als der FK mit 220 x 150 µm. Die Sporen messen 59.4 - 60.6 × 10.23 - 10.6 µm und haben eine parallele Keimspalte. Meine Recherchen führten mich zu Sporormiella kansensis. Was meint Ihr dazu? Könnte das Passen? Leider konnte ich auch nach längerem Suchen keine weiteren FK mehr finden.







    Liebe Grüsse

    Marco

    Hallo Stefan und Nobi


    Besten Dank für Eure Antworten. Ich hab mir die Sache nochmal angeschaut.


    Zu Stefans Fragen:

    1. Pleuro- u. Cheilo-Z. konnte ich nicht bewusst ausmachen. Zuviel Durcheinander und mangelnde Erfahrung.

    2. Basidien 4-sporig.

    3. Das Velum war da.

    4. Die Bilder:



    5. Du hast recht, die Bilder sind etwas überbelichtet. In natura sind sie leicht dunkler.

    6. Literatur: PK von Ludwig.


    Bei Dir Nobi, bedanke ich mich für die ausführlichen Erläuterungen, die mich etwas näher an die, von mir nicht gerade geliebten, Tintlinge herangeführt haben und natürlich für den Anhang.


    Dann werde ich den also als C. pusillulus ablegen wenn keine weiteren Einwände mehr folgen.


    Nochmal besten Dank

    Marco

    Hallo Forum


    Auf frischem Rehdung, aufgelesen in frischem Schnee, zeigte sich nun nach einer Woche dieser kleine Tintling. Tintlinge sind (noch) nicht gerade mein Hobby. Deshalb bitte ich Euch um Eure Meinungen. Meine Diagnose wäre Coprinellus pusillulus.


    Die Daten dazu:

    Hut: lange walzenförmig, behaart, dunkleres Zentrum

    Sporen: (7.6) 8.2 - 9.8 (10.3) × (4.3) 4.4 - 4.8 (5) µm, reisförmig, apikal helle Zone (Keimporus?)
    Pileo- u. Kaulozystiden: (43.3) 68.8 - 132.4 (135) × (8) 10.2 - 14.6 (17) µm, schlank, spitz, mit globoser Basis


    Und die Bilder:







    Liebe Grüsse und gute Nacht

    Marco

    Hallo Thorben


    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Diese S. aurantiaca wird es wohl sein. Mit den Myxobakterien hab ich mich bisher noch nicht wirklich beschäftigt.


    Liebe Grüsse

    Marco

    Hallo Forum


    Bin auch wieder ein bisschen auf Losung unterwegs. Und hier suche ich auch schon wieder nach einer Lösung.


    Diese "Bäumchen" haben sich nach ca. 10 Tagen auf Pferdeäpfeln gezeigt, die ich am 9.12. aufgesammelt habe. Die "Stämme" sind 250-300 µm hoch, die "Äpfel" 36-57 µm im Durchm.


    Hab leider keine Ahnung in welche Richtung ich suchen sollte und hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen.


    Hübsch sind sie allemal.







    Liebe Grüsse

    Marco