Beiträge von Brassella

    Liebe Kuschel,


    ich kann dich gut verstehen. Zwei Jahre habe ich gesucht und bin dann
    letztes Jahr endlich fündig geworden.


    Ich bin ganz systematisch vorgegangen und habe mir eine Bodenbeschaffungskarte
    besorgt. Im Forum habe ich von sichtbarem Kalkboden gelesen. Also Stellen an
    welchen Muschelkalk in kleinen Bröckchen zu sehen ist, am besten Hänge. Nach so einer
    Stelle habe ich gesucht und auch gefunden,- sonnenbeschienen - mit Kiefern und echten
    Schlüsselblumen. Habe den Hang bestimmt zehnmal abgesucht, fahre ca. eine halbe Stunde
    zu der Stelle und habe dann endlich einige Speisemocheln gefunden. Das Gebiet kann ich
    jetzt natürlich auch gründlicher absuchen. Dieses Jahr werde ich auch mal
    unter Pestwurz am Bachrand suchen.


    Kalkhaltiger Boden ist für Morcheln meiner Meinung und Erfahrubng nach, unerlässlich. Ist der
    Boden einigermaßen kalkhaltig kann man auch in klassischen Auen mit Eschen suchen. Dort hatte
    ich letztes Jahr auch erfolg. Zu der Stelle fahre ich eine Stunde. Allerdings stehen die Fruchtkörper
    tatsächlich zwischen und unter Brennesseln und Girsch. Habe dann Handschuhe
    angezogen.


    Mein Tip für dich: folge dem kalkhaltigen Boden, diese Art Boden ist übrigens empfindlich gegenüber
    Trockenheit. Morcheln brauchen lockeren kalkhaltigen Boden. ;)


    Herzliche Grüße Brassella

    Hallo Michael,


    ich sehe hier einen Zunderschwamm Fomes fomentarius an Rotbuche.
    Schön zu erkennen, ist das Braune Trama und das braune Röhrenlager im
    Schnitt und die wellenförmigen Bänder auf der Außenseite.


    War bestimmt nicht einfach das Tortenstück rauszuschneiden.


    Herzliche Grüße Brassella

    Hallo Freunde des Pilzrätsels,


    ich hatte zu Bild 6 gleich eine Vermutung in welche Richtung
    es gehen könnte und dabei bin ich auch hängengeblieben. Wenn ich eine
    erste Vermutung hatte, kann ich mich schwer davon lösen. Ich neige
    dann dazu, alles in diese Richtung zu interpretieren. :/


    Tja, dann warten wir mal auf den Joker. :rolleyes:
    LG Brassella

    Hallo, und vielen Dank für eure Beiträge.


    Ich habe schon herzlich darüber gelacht :D:D ,schon wieder FomPin angeboten
    zu bekommen. Ich habe es nicht für möglich gehalten. Aber gut.


    Nein, es ist nicht der allgegenwärtige "rotrandige Baumschwamm".
    Das dritte leider gedrehte Bild des "Kupferroten Lackporlings" ist mit dem Handy aufgenommen und
    man sieht eine matte farblose oder auch milchige Lackschicht, die den Fruchtkörper überzieht.


    Für alle anderen Vorschläge außer FomPin ;) bin ich durchaus offen.


    So das war`s. Muss jetzt verfolgen wie die Hanseaten die Bayern schlagen. :thumbup:


    Herzliche Grüße
    Brassella

    Hallo,


    ich war heute an einem meiner Lieblingsplätze im Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel.
    Liegt ungefähr auf 350m und da es gestern gstürmt und heute Nacht ein bißchen
    geschneit hat, lag noch Schnee. :(



    im Vordergrund ein Rotbuchenstumpf. Zu meinem Ensetzen wurde eine prima Austernquelle
    gefällt. Aber vielleicht geht es ja am Stumpf weiter.


    Hier oben wachsen an verschiedenen Stümpfen und an einem Stamm Kupferrote Lackporlinge,
    Ganoderma pfeifferi. Im feuchten Zustand erkennt man erst warum der Pilz so heißt.


    1.

    2.


    Der gleiche Fruchtkörper vor einer Woche aber trocken.
    3.



    Ferner gab es noch
    4. Ischnoderma resinosum


    5. Tja, vielleicht: Ganoderma Art; bei diesem Wetter sieht vieles nach Ganoderma aus.


    6. Winterhelmling, Mycena tintinnabulum


    Das war ´s
    Herzliche Grüße
    Brassella

    Hallo Magellan,


    schöne Funde, besonders der Haselbecherling efällt mir. Könnte ich
    auch mal gezielt suchen. Ebenso Badhamia utricularis.


    Was meinst du, welche Art Seitling du mit Bild 3 zeigst? :/


    LG Brassella

    Hallo beli,


    Beeindruckende Pilze zeigst du. Den G. lucidum finde ich auch manchmal,
    auch jung, aber noch nie n der Form. Sieht ja niedlich aus.


    Riesige Pfifferlinge gibt es hier auch, im Buchenwald. Ist wahrscheinlich
    auch die Laubwaldform.


    LG Brassella


    Hallo Beli,


    ich unterstütze deinen Vorschlag. Wahre Kennerschaft sollte belohnt werden. :whistling:


    Wir werden aber keinen Erfolg haben. Zuviel Stress, zu kompliziert.


    LG Brassella
    [hr]
    Hallo,


    ich bin das "fast".


    In dieser Runde habe ich gelernt, das Offensichtliche im Joker anzunehmen.


    Mein Mann meinte gleich, warum nicht pantherina. Ich: Nee, viel zu offensichtlich,
    hier muss man das Subtile annehmen. X/


    LG Brassella

    Soso, pink - pinky


    Na, ich muss auf jeden Fall noch einen zweiten Tipp abgeben.


    Stefan, Wann beliebst du aufzulösen?


    Glücklicherweise kenne ich mich in der Star Trek Welt aus; und weiß was
    Käpten Archer von den Andorianern alles hinnehmen musste. X(


    LG Brassella

    Hallo,


    die Pilzart oder die Wirtspflanze zu bestimmen, war natürlich
    auf Grund des Fotos unmöglich. Die Wirtspflanze wirke allerdings schön grün.


    Die Pilzart, die ich Stefan genannt habe Puccinia asperulae-odoratae war
    eine humoristische Einlage, denn Waldmeister ist so schön grün. :giggle:


    Nachgeschaut habe ich selbstverständlich bei "Jule". Dankeschön :)


    Endlich weiß ich wie man Smilies einfügt. Juhu


    LG Brassella

    Hallo


    Uff, diesmal lag ich richtig. Bin nach der Pleite mit Pilz Nummer 1
    systematisch vorgegangen und habe mich mit dem beschäftigt
    was ich sehe: Pilz, irgentwie violett bis rosa, mit Ästen oder Zähnen, weiße Spitzen
    Fruchtschicht ohne Lamellen und Poren. usw


    Achja, und nicht glatten Sporen, dank Eberhardt, und zweiter
    und siebter Buchstabe gleich und Kohlgeruch, dank Anja.


    Habe dann noch eine schlimme Krise durchlebt, als ich mitbekam,
    dass Anja ihren ersten Tipp zurückgezogen hatte. Hatte das einen best. Grund?


    Nun ja, jetzt ein bißchen mit dem 3. Rätselpilz beschäftigen.


    Zaunpfähle dürft ihr von mir nicht erwarten, die könnten sich als saure Zitronen erweisen.
    Zu wenig Erfahrung im Rätseln.
    LG Brassella


    Hallo Marco,


    Danke für den Trost.


    Ich muss mich erst an die stark vergrößerten Aufnahmen gewöhnen und lernen sie zu
    interpretieren. Ich habe nämlich garkein Netz gesehen. --Jaaa--http://www.pilzforum.eu/board/images/smilies/veryannoyed.gif
    Sondern eine irgendwie noppige Oberfläche! Da staunst/t du/ihr.


    Mal sehen wie es weitergeht.


    LG Brassella

    Hallo Zusammen,


    vielen Dank für eure Beiträge, habe mich sehr gefreut.


    -Feuerzungen- Ja, wirklich, ein schöner bildlicher Ausdruck.


    Den Klenke/Scholler gibt es hoechstwahrscheinlich in der hiesigen
    Uni-Bibliothek. Schau ich bei Gelegenheit mal rein.


    Man könnte ja meinen, dass Pilze, die makroskopisch und mikroskopisch
    identisch sind, zu einer Art gehören, auch wenn sie unterschiedliche Wirte
    besiedeln? :/


    Liebe Grüße Brassella

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    Es lohnt sich doch immer wieder, ein bißchen im Forum zu stöbern.


    Vor zwei Jahren fand ich an einem lebenden Wacholder einen gelben gallertartigen
    Pilz. Ich suchte hin und her und ordnete ihn schließlich als Calocera cornea, den
    Pfriemförmigen Hörnling, ein. Aber richtig glücklich war ich damit nicht. Das Substat passte
    nicht richtig und die Wuchsform auch nicht. Wenn ich neue Bücher in die Hand bekam, habe
    ich noch mal nachgeschlagen - ohne Ergebniss.


    Vor ein paar Wochen entdeckte ich nun durch das APR eure Rätselecke und schaute mir das
    Fruchtschichtenrätsel von "Janmen" an. Die 4. Fruchtschicht erregte meine Aufmerksamkeit.
    Soso - ein Birnengitterrost. Rostpilze kenne ich ein wenig aus der Pflanzenkunde. Bilden Muster,
    meistens auf den Blättern der befallenen Pflanzen. Hier tat sich noch nichts in meinem Hirn.


    Dann der Beitrag von "Climpingfreak"; wirtswechselnder Rost, erst Wachholder, dann Birne.
    Jetzt kam ich in Fahrt. Da war doch was, vor längerer Zeit.




    Endlich bestimmt als Gymnosporangium sabinae. "Ewiges Dauer-Uff"
    Störend war nur, dass ich meinte zu wissen, dass die Wirtspflanze gewöhnlicher
    Wacholder Juniperus communis und nicht J. sabinae war. - egal, sind wir großzügig -
    Die Gattung stimmt auf jeden Fall.


    Noch ein wenig gestöbert, weil es so schön war. Und endlich erhielt ich von
    "jule" Aufklärung.


    Es ist Gymnosporangium calvariiformi. Wechselt von J. communis auf Weißdorn und
    ist länger als breit, nicht sackförmig wie G. sabinae.


    That ´s it.
    LG Brassella

    Hallo Rotfüßchen,


    danke für die Grüße; und Grüße zurück nach Mittelhessen.


    Wie die Substanz, die das stumpfe Gefühl der Fingerkuppen verursacht,
    genau heißt, weiß ich leider nicht. Es ist wohl eine Art Klebstoff, der beim
    Zerquetschen des Pilzes austritt.


    Der Samtfußrübling ist jetzt zu finden, auch bes. an Buchenstümpfen und
    Stämmen. Aber auch an anderem sterbenden oder totem Holz. An lebenden
    Bäumen habe ich ihn noch nie gefunden.


    Liebe Grüße Brassella

    Hallo Rotfüßchen,


    Fange auch gerade erst mit dem "besseren" Fotographieren an.
    Scharfe, gut ausgeleuchtete Bilder mit einer gewissen Tiefe zu machen
    ist trotz aller Technik garnicht so einfach. Und dann noch die Bearbeitung.


    Das mit dem Löschen aus Versehen ist mir auch schon passiert, mit mühsam
    eingestellten Fotos und Allem. -Ächz-
    Jetzt wird immer eifrig "als Entwurf" gespeichert.


    Herzliche Grüße Brassella

    Hallo


    Vielen Dank für eure Beiträge.


    Bin heute noch mal zu besagtem Buchenstumpf gegangen und habe
    ein bißchen gekogelt. Nein, keine Blasen nichts dergleichen. Also auch keine
    harzige Schicht.


    Hier noch ein paar Fotos.



    vom Habitat, erst die eine Seite




    dann die andere Seite




    älterer Fruchtkörper



    noch älterer Fruchtkörper, vielleicht auch umgekehrt, sehe wieder nichts in der Vorschau.




    junger Fruchtkörper, wie es sich gehört für die Jugend, unmittelbar und in leuchtenden Farben.


    Bin mir inzwischen soweit sicher, dass es Fomfom ist. Bei "Hermann Jahn: Pilze an Bäumen" steht
    etwas von roter Farbe die sich dann in Braun umwandelt. Den erwähnten Test mit Kalilauge
    werde ich noch machen. Muss erst noch bestellen.


    Herzliche Grüße
    Brassella

    Hallo liebe Pilzfreunde


    Gefunden in den letzten zehn Tagen und hoffentlich richtig bestimmt.



    Samttfußrübling (Flammulina velutipes) Tragen ihren Namen zu Recht.




    Bitterer Zwerg-Muschelseitling (Panellus stipticus) Hinterläßt ein stumpfes
    Gefühl auf der Haut beim Anfassen. Den Milden habe ich bewust noch nicht gefunden.




    Fleischroter Gallertbecher (Ascocoryne sarcoides) Ist neu für mich.




    Winter- Stielporling (Polyporus brumalis) Hübscher kleiner Pilz.




    Orangeseitling (Phyllotopsis nidulans) an Birke, ist hier in der Gegend nicht sehr selten.





    Das sind meine Highlights. Ich nehme an Zunderschwamm (Fomes fomentarius) Der Rotbuchenstumpf
    war übersät mit Fruchtkörpern. Aber nur an zwei Stellen wuchsen sie mit diesem dunkelrotem Rand.


    Ich wünsche euch einen schwungvollen Rutsch ins neue Jahr 2017
    LG Brassella

    Hallo Joli,


    Sehr schöner Bericht mit sehr schönen Fotos in dramaturgischer Steigerung
    aus einem reizvollen NSG. Vor allem - so schön flach und sandig.


    Hier im Mittelgebirge geht es immer hoch und runter. -Ewige Hanglage-
    Selbst das ehemalige Truppenübungsgelände und jetzige innerstädtische NSG
    mit Magerwiesen, - mehrer Hänge -. Und der Boden ist meistens lehmig und schwer.


    Ja - "Flachland und Lexika" (Arno Schmidt) hat schon was.


    LG Brassella

    Hallo


    Danke für eure Anregungen und Mühen.


    Ich werde mich in den nächsten Tagen nochmal damit
    beschäftigen und neue Erkenntnisse posten.


    Habe die Canon EOS 1100D rausgeholt. Es gibt also
    gegebenenfalls bessere Fotos.


    LG Brassella

    Hallo Mausmann,


    Du meinst das Bild vom Sommer 2016.


    Habe in den Unterlagen gewühlt.
    Ich bin mir soweit sicher, dass ich den selben Fruchtkörper
    wie im Sommer 2015 und im Winter 2016 aufgenommen habe.
    Muss aber einräumen, dass ca. 3 Meter weiter ein Rotenbuchenstumpf steht,
    den die Elenden mit modrigem Laub zugeschüttet haben. Deshalb kann
    ich ihn momentan nicht kontrollieren. An diesem Stumf befanden sich
    Fruchkörper der gleichen Art.


    Werde in Zukunft besser dokumentieren.


    Was meinst du den welche Ganoderma-Art auf den Bildern
    vom Dezember 2016 zu sehen ist?


    LG Brassella

    Hallo,


    Den Rotbuchenstumpf im "Bergpark Wilhelsmshöhe" in Kassel
    besuche ich schon ca. zwei Jahre.


    Zum ersten Mal fiel mir im Frühjahr 2015 diese Knuppel auf.


    Zunächst einmal keine große Veränderung. Auffallend war die glatte
    Oberfläche mit den braunrötlichen Bändern und der matte Lacküberzug.


    Sommer 2016


    Dezember 2016



    Ich habe dann einen Fomitopsis pinicola eingesammelt und von beiden
    Schnittbilder angefertigt, weil ich es nun wissen wollte.


    Oben "Fompin" unten Ganoderma-Art



    Ich meine, das dunkelbraune Fleischt spricht für eine Ganoderma-Art.
    Ich hatte G. pfeifferi im Auge, bin aber jetzt sehr unsicher.


    LG Brassella