Beiträge von Brassella

    Hallo Zusammen,


    vielen Dank für eure Beiträge, habe mich sehr gefreut.


    -Feuerzungen- Ja, wirklich, ein schöner bildlicher Ausdruck.


    Den Klenke/Scholler gibt es hoechstwahrscheinlich in der hiesigen
    Uni-Bibliothek. Schau ich bei Gelegenheit mal rein.


    Man könnte ja meinen, dass Pilze, die makroskopisch und mikroskopisch
    identisch sind, zu einer Art gehören, auch wenn sie unterschiedliche Wirte
    besiedeln? :/


    Liebe Grüße Brassella

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    Es lohnt sich doch immer wieder, ein bißchen im Forum zu stöbern.


    Vor zwei Jahren fand ich an einem lebenden Wacholder einen gelben gallertartigen
    Pilz. Ich suchte hin und her und ordnete ihn schließlich als Calocera cornea, den
    Pfriemförmigen Hörnling, ein. Aber richtig glücklich war ich damit nicht. Das Substat passte
    nicht richtig und die Wuchsform auch nicht. Wenn ich neue Bücher in die Hand bekam, habe
    ich noch mal nachgeschlagen - ohne Ergebniss.


    Vor ein paar Wochen entdeckte ich nun durch das APR eure Rätselecke und schaute mir das
    Fruchtschichtenrätsel von "Janmen" an. Die 4. Fruchtschicht erregte meine Aufmerksamkeit.
    Soso - ein Birnengitterrost. Rostpilze kenne ich ein wenig aus der Pflanzenkunde. Bilden Muster,
    meistens auf den Blättern der befallenen Pflanzen. Hier tat sich noch nichts in meinem Hirn.


    Dann der Beitrag von "Climpingfreak"; wirtswechselnder Rost, erst Wachholder, dann Birne.
    Jetzt kam ich in Fahrt. Da war doch was, vor längerer Zeit.




    Endlich bestimmt als Gymnosporangium sabinae. "Ewiges Dauer-Uff"
    Störend war nur, dass ich meinte zu wissen, dass die Wirtspflanze gewöhnlicher
    Wacholder Juniperus communis und nicht J. sabinae war. - egal, sind wir großzügig -
    Die Gattung stimmt auf jeden Fall.


    Noch ein wenig gestöbert, weil es so schön war. Und endlich erhielt ich von
    "jule" Aufklärung.


    Es ist Gymnosporangium calvariiformi. Wechselt von J. communis auf Weißdorn und
    ist länger als breit, nicht sackförmig wie G. sabinae.


    That ´s it.
    LG Brassella

    Hallo Rotfüßchen,


    danke für die Grüße; und Grüße zurück nach Mittelhessen.


    Wie die Substanz, die das stumpfe Gefühl der Fingerkuppen verursacht,
    genau heißt, weiß ich leider nicht. Es ist wohl eine Art Klebstoff, der beim
    Zerquetschen des Pilzes austritt.


    Der Samtfußrübling ist jetzt zu finden, auch bes. an Buchenstümpfen und
    Stämmen. Aber auch an anderem sterbenden oder totem Holz. An lebenden
    Bäumen habe ich ihn noch nie gefunden.


    Liebe Grüße Brassella

    Hallo Rotfüßchen,


    Fange auch gerade erst mit dem "besseren" Fotographieren an.
    Scharfe, gut ausgeleuchtete Bilder mit einer gewissen Tiefe zu machen
    ist trotz aller Technik garnicht so einfach. Und dann noch die Bearbeitung.


    Das mit dem Löschen aus Versehen ist mir auch schon passiert, mit mühsam
    eingestellten Fotos und Allem. -Ächz-
    Jetzt wird immer eifrig "als Entwurf" gespeichert.


    Herzliche Grüße Brassella

    Hallo


    Vielen Dank für eure Beiträge.


    Bin heute noch mal zu besagtem Buchenstumpf gegangen und habe
    ein bißchen gekogelt. Nein, keine Blasen nichts dergleichen. Also auch keine
    harzige Schicht.


    Hier noch ein paar Fotos.



    vom Habitat, erst die eine Seite




    dann die andere Seite




    älterer Fruchtkörper



    noch älterer Fruchtkörper, vielleicht auch umgekehrt, sehe wieder nichts in der Vorschau.




    junger Fruchtkörper, wie es sich gehört für die Jugend, unmittelbar und in leuchtenden Farben.


    Bin mir inzwischen soweit sicher, dass es Fomfom ist. Bei "Hermann Jahn: Pilze an Bäumen" steht
    etwas von roter Farbe die sich dann in Braun umwandelt. Den erwähnten Test mit Kalilauge
    werde ich noch machen. Muss erst noch bestellen.


    Herzliche Grüße
    Brassella

    Hallo liebe Pilzfreunde


    Gefunden in den letzten zehn Tagen und hoffentlich richtig bestimmt.



    Samttfußrübling (Flammulina velutipes) Tragen ihren Namen zu Recht.




    Bitterer Zwerg-Muschelseitling (Panellus stipticus) Hinterläßt ein stumpfes
    Gefühl auf der Haut beim Anfassen. Den Milden habe ich bewust noch nicht gefunden.




    Fleischroter Gallertbecher (Ascocoryne sarcoides) Ist neu für mich.




    Winter- Stielporling (Polyporus brumalis) Hübscher kleiner Pilz.




    Orangeseitling (Phyllotopsis nidulans) an Birke, ist hier in der Gegend nicht sehr selten.





    Das sind meine Highlights. Ich nehme an Zunderschwamm (Fomes fomentarius) Der Rotbuchenstumpf
    war übersät mit Fruchtkörpern. Aber nur an zwei Stellen wuchsen sie mit diesem dunkelrotem Rand.


    Ich wünsche euch einen schwungvollen Rutsch ins neue Jahr 2017
    LG Brassella

    Hallo Joli,


    Sehr schöner Bericht mit sehr schönen Fotos in dramaturgischer Steigerung
    aus einem reizvollen NSG. Vor allem - so schön flach und sandig.


    Hier im Mittelgebirge geht es immer hoch und runter. -Ewige Hanglage-
    Selbst das ehemalige Truppenübungsgelände und jetzige innerstädtische NSG
    mit Magerwiesen, - mehrer Hänge -. Und der Boden ist meistens lehmig und schwer.


    Ja - "Flachland und Lexika" (Arno Schmidt) hat schon was.


    LG Brassella

    Hallo


    Danke für eure Anregungen und Mühen.


    Ich werde mich in den nächsten Tagen nochmal damit
    beschäftigen und neue Erkenntnisse posten.


    Habe die Canon EOS 1100D rausgeholt. Es gibt also
    gegebenenfalls bessere Fotos.


    LG Brassella

    Hallo Mausmann,


    Du meinst das Bild vom Sommer 2016.


    Habe in den Unterlagen gewühlt.
    Ich bin mir soweit sicher, dass ich den selben Fruchtkörper
    wie im Sommer 2015 und im Winter 2016 aufgenommen habe.
    Muss aber einräumen, dass ca. 3 Meter weiter ein Rotenbuchenstumpf steht,
    den die Elenden mit modrigem Laub zugeschüttet haben. Deshalb kann
    ich ihn momentan nicht kontrollieren. An diesem Stumf befanden sich
    Fruchkörper der gleichen Art.


    Werde in Zukunft besser dokumentieren.


    Was meinst du den welche Ganoderma-Art auf den Bildern
    vom Dezember 2016 zu sehen ist?


    LG Brassella

    Hallo,


    Den Rotbuchenstumpf im "Bergpark Wilhelsmshöhe" in Kassel
    besuche ich schon ca. zwei Jahre.


    Zum ersten Mal fiel mir im Frühjahr 2015 diese Knuppel auf.


    Zunächst einmal keine große Veränderung. Auffallend war die glatte
    Oberfläche mit den braunrötlichen Bändern und der matte Lacküberzug.


    Sommer 2016


    Dezember 2016



    Ich habe dann einen Fomitopsis pinicola eingesammelt und von beiden
    Schnittbilder angefertigt, weil ich es nun wissen wollte.


    Oben "Fompin" unten Ganoderma-Art



    Ich meine, das dunkelbraune Fleischt spricht für eine Ganoderma-Art.
    Ich hatte G. pfeifferi im Auge, bin aber jetzt sehr unsicher.


    LG Brassella

    Hallo Malone
    Hallo Sahra
    Hallo Pablo


    Vielen Dank für eure Mühe.


    Immerhin der Ischnoderma resinosum scheint sicher zu sein.
    Mit den Bildern habe ich jetzt den Dreh raus. - Hoffentlich -


    Vergeßt bitte die letzten drei Bilder. Das ist Murks. Weiß auch nicht
    warum ich zwei Standorte mit verschiedenen Arten, ja Gattungen, in einem Pfad
    ins Forum gestellt habe.
    Ich werde zwei neue Pfade für jeden Standort eröffnen.
    Beim ersten Standort glaube ich immer noch an eine Ganoderma Art. Den zweiten Standort
    muss ich noch mal aufsuchen.


    Macht großen Spaß bei euch
    LG Brassella

    Hallo


    Ich möchte euch ein paar Fotos von Porlingen zeigen. Bei der Bestimmung
    bin ich mir mehr oder weniger unsicher. Einige der Pilzarten beobachte ich schon
    seit Jahren und würde gern mal eure Meinung hören.




    Hier tippe ich auf Ischnoderma resinosum an ziemlich verrotteten liegenden Stämmen
    Wahrscheinlich Rotbuche. In den ersten Jahren habe ich immer nur
    alte Lappen gefunden und bin zu keinem Ergebnis gekommen. Dieses Jahr habe ich im
    Sommer aufgepasst. Und siehe da, doch recht schöne Pilze.





    Hier tippe ich auf Ganoderma pfeifferi, der Kupferroten Lackporling.
    Zwei verschiedene Standorte an Rotbuchenstümpfen. Die Stümpfe schaue ich
    mir schon ein paar Jahre an.


    Was meint ihr.


    Bevor ich weitermache, würde ich gerne wissen, wie ich es verhindern
    kann, dass sich die Bilder drehen und warum ich manchmal in der Vorschau die Bilder
    sehe und manchmal nicht.


    Herzliche Grüße Brassella

    Hallo Pilzfreunde,


    Seit fünf Jahren beschäftige ich mich mit der Bestimmung von Pilzarten.
    Durch einen Kurs an der Volkshochschule habe ich eine hiesige Pilzsachverständige und
    Kartiererin kennengelernt, die ich bei ihren Touren begleiten darf. Von ihr und durch eifriges
    mitlesen in diesem Forum habe ich sehr viel gelernt.


    Ich bin fast täglich mit unserem Hund im schönen Habichtswald unterwegs.
    Ein Gebiet gut kennenzulernen finde ich am sinnvollsten.


    "Pilz hinter Gittern" So gefunden auf einem Baumstumpf gekrönt mit einem Drahtgitter in einer Schneise im
    Fichtenwald mit Hochsitz. Galerina marginata, der Gifthäubling, nehme ich an.




    Hoffentlich sieht man die Fotos!
    LG Brassella