Hallo Oliver,
nein, die Canon-Software nutze ich gar nicht. Ich hole die Bilder einfach händisch von der Kamera und verwalte die Bilder dann mit dem Programm Digikam.
Björn
Hallo Oliver,
nein, die Canon-Software nutze ich gar nicht. Ich hole die Bilder einfach händisch von der Kamera und verwalte die Bilder dann mit dem Programm Digikam.
Björn
Hallo Oliver,
das ist einfach die Kamera, die ich auch sonst benutze. Wenn man noch keine Kamera hat, sollte man eher nach einer spiegellosen Kamera schauen, das wackelt beim Auslösen noch weniger (mit der Spiegelreflexkamera muß man dann immer die Spiegelvorauslösung via Live-View nutzen).
Björn
Hallo Oliver,
ich nutze ein trinokulares Panthera C von Motic (unendliche Optik). Oben kommt dann meine Canon EOS 850D drauf, ohne weitere Optik. Dadurch ist das Bild am Randbereich nicht ganz perfekt ausgeleuchtet, aber das kann man dann bei Bedarf wegschneiden oder einfach ignorieren. Ich selber bearbeite meine Fotos gar nicht nach. Stacking benutze ich in der Praxis auch fast gar nicht, außer ich fotografiere sehr kleine Ascomyceten etc. durchs Mikroskop.
Björn
Hallo Schorsch,
Exidias sind in der Tat etwas fies zu mikroskopieren, da sie zwar gallertig sind, aber gleichzeitig auch relativ zäh. Da hilft nur ein möglichst kleines Stück zu nehmen, daß dann erstmal etas in KOH einweicht bevor man das Deckgläschen drauf gibt. Beim Quetschen muß man dann immer schauen, daß der Pilz nicht nach links oder rechts rausflutscht.
Ansonsten empfehle ich zum Bestimmen von Phragmobasidiomyeten die holländischen Schlüssel, die es hier gibt.
Björn
Hallo Adrian,
Entoloma hebes ist das sicher nicht. Der ist viel schlankstieliger und insgesamt zierlicher als dein Fund.
Björn
Du siehst Claudia, mit Rötlingen hat man ganz viel Spaß und Freude bei der Bestimmung ![]()
Björn
Hallo PilzProf,
das ist einer der Rötlinge um Entoloma sericeum. Früher hätte man den ohne mit der Wimper zu zucken schon makroskopisch so angesprochen, mittlerweile gibt es mit Entoloma vindobonense und Entoloma terreum sehr ähnliche Verwechslungsarten. Die drei Arten werden z.B. hier diskutiert.
Björn
Hallo Jörg,
ich sehe hier C. virgineus mit irgendeinem Befall. Bei Plicatura crispa gibt es ja immer mal wieder einen Bakterienfall, der sehr ähnliche Farben erzeugt.
Björn
Hallo Bernd,
hier ist der Gattungsindex. Falls du Fehler findest, gerne korrigieren und die aktuelle Version hier reinstellen.
Björn
Hallo Mario,
vergleiche deinen Fund doch mal mit Clitocybe houghtonii.
Björn
Hallo Thorwulf,
ich verstehe zwar nicht, was die roten Kringel auf deinen Fotos bedeuten sollen, aber Russula foetens und Russula subfoetens wirst du über den Geruch nicht trennen können. Da mußt du dir schon das Sporenornament anschauen.
Björn
Hallo zusammen,
reagiert der Schneckling nur an der Stielbasis mit KOH oder verfärbt dder Hut auch? Letzteres würde zu H. discoxanthus führen. Einen Riesenrötling sehe ich bei dem zweiten Pilz auch nicht (auch mir fehlt hier die Funderfahrung, aber auf Fotos sieht der doch ganz anders aus). Ich muß aber auch sagen, daß ich hier nicht mal sicher zu einem Rötling tendiere. Auf meinem Monitor ist kein Rosa in den Lamellen zu erkennen. Aber wie immer gilt: Mikroskopieren, Mikroskopieren, Mikroskopieren! Pilze sind Mikroorganismen, da darf man nicht auf eine makroskopische Bestimmung hoffen.
Björn
Hallo zusammen,
ich sehe das ehrlich gesagt etwas anders. Auch wenn der Experte etwas sagt, ist sachlich vorgetragener Widerspruch vom Laien doch nichts Schlimmes. So kommt es zu einer Diskussion, bei der im Zweifel am Ende alle etwas lernen.
Ansonsten stimme ich Claudia zu, daß momentan natürlich nicht alles beantwortet wird, weil das Forum von matschigen Speisepilzen überflutet wird. Da hat man als Experte dann wenig Lust seinen Senf hinzuzugeben. Aber das ändert sich ja mit dem ersten Frost und dann geht es wieder zu den richtigen Pilzen ![]()
Björn
Hallo Claudia,
ich hab die Pelikan 4001 genommen, die ich auch für Schleimhüllen und Caudae bei Dungpilzen benutze.
Björn
Hallo zusammen,
ich habe jetzt auch mal die Tinte für die Melastiza benutzt. Das Ornament wird dadurch schon angefärbt, aber nicht so intensiv wie mit BWB. Ich kann mir vorstellen, daß das bei weniger ornamentierten Sporen dann eben auch gar nicht ausreichend klappt. BWB in Wasser war allerdings noch schlechter vom Ergebnis her. Was aber zu funktionieren scheint ist erst BWB in Milchsäure zum Anfärben zu benutzen und dann mit viel Wasser auszuspülen. Das ist mir allerdings dann auch zu viel Aufwand. Deshalb hier mal das Tintenergebnis:
Björn
Hallo zusammen,
am letzten Sonntag ging es mit dem APR und den BoBos auf den Bochumer Hauptfriedhof. Nach dem es in letzter Zeit ja doch immer mal wieder geregnet hatte, zeigten sich dort etliche Pilze:
1. Lactarius cf. semisanguifluus
2. Galerina clavata
3. Phyllactinia orbicularis ex Fagus sylvatica
4. Melastiza cornubiensis
5. Lactarius circellatus
6. Amanita muscaria
7. Russula queletii
8. Tricholoma terreum
Und auf einer Obstwiese in Bochum dann noch
9. Hygrophorus pustellatus
10. Ramularia ajugae ex Ajuga reptans
11. Und vom Friedhof Lactarius controversus
Björn
Hallo Nobi,
da bin ich aber beruhigt, daß ich nicht der Einzige bin, der Saccobolus nicht zur Lieblingsgattung auserkoren hat (wobei sie ja makroskopisch und mikroskopisch schon hübsch aussehen). Hat du den Artikel von Karin Larsen zufällig als pdf-Datei? Ich habe versucht, ihn im Netz zu finden, allerdings ohne Erfolg.
Björn
Hallo Reinhard,
du hast glaube ich vergessen, die Mikrobilder anzuhängen ![]()
Björn
Hallo zusammen,
Karl W hat vor kurzem erzählt, daß es bei E. lividoalbum eine Verwechslungsart gibt, bei der der charakteristische Mehlgeruch fehlt. Näheres kann er aber vielleicht besser selber hier ergänzen.
Björn
Hallo Norbert,
da du die Pilze offenbar nicht selber sicher bestimmen kannst, sind sie für dich nicht eßbar. So einfach ist das.
Björn
Das MAB-Zoom-Meeting zieht sich noch etwas, Mario und ich kommen also etwas später.
Björn
