Beiträge von boccaccio

    Zu Bernds Vorschlag hätte ich im Auwald auch tendiert. Man sieht ja sehr schön die entsprechenden Wurzeln bei den Bäumen im Hintergrund.


    Björn

    Hallo zusammen,


    wie ist denn das Habitat? Handelt es sich um einen Auwald, wie die Anemone nemorosa vermuten läßt? Oder sind wir in einem Park unterwegs?


    Björn

    Hallo zusammen,


    im Artikel wird als Herkunft der C. dealbata Sequenz "IE-BSG-HC95cp3" angegeben. Wenn man danach in Genbank sucht, landet man schließlich bei diesem Artikel hier. Dort wird als Quelle das Institut d'Ecologie-Botanique, Systématique et Géobotanique, University of Lausanne" angegeben. Das hilft zwar auch nicht wirklich weiter, aber immerhin scheint es sich dann ja um eine mitteleuropäische Aufsammlung zu handeln.


    Björn

    Hallo zusammen,


    man kann schon alle blauen Pilze in eine Gattung stellen. Das entspricht dann zwar nicht dem, was heutigen Stand der Wissenschaft entspricht, wo man Gattungen monophyletisch haben möchte. Aber Blödsinn darf man ja durchaus produzieren. Man muß deshalb auch zwischen gültigen Namen (den im Code gegebenen Regeln genügend) und den als aktuell "richtig" akzeptierten Namen unterscheiden. Es gibt doch da diesen einen Menschen, der regelmäßig alle Dickröhrlinge zu Boletus stellt. In Zeiten von online-Pubikationen ist das schnell und einfach gemacht und dann existiert dieser Name erstmal. Wird sich natürlich nicht durchsetzen, ist dann aber eben ein gültiges Synonym zu den aktuell akzeptierten Namen.


    Von daher muß man auch erstmal abwarten, was sich da bei Clitocybe und Lepista in Zukunft noch ergibt, insbesondere wenn auch europäische Arten in großem Stil untersucht werden. Insbesondere fällt ja auch, daß in dem oben erwähnten Paper für die europäischen Arten keine Typus-Sequenzen benutzt wurden (ist bei dem Thema der Arbeit, nämlich der Untersuchung, wie sich die Muskarin-Bildung in dieser Pilzgruppe entwickelt hat, vielleicht auch nicht zwingend erforderlich, wäre aber fürs Umkombinieren von Arten schon wünschenswert).


    Björn

    Hallo Bernd,


    die runden Sporen sind nur Öltröpfchen, die frei im Substrat schwimmen. Die eigentlichen Sporen sieht man tatsächlich nur auf dem letzten Bild.


    Björn

    Hallo Harald,


    bei Facebook gab es vor einiger Zeit mal einen Fund, der als H. flagellum an Buche vorgestellt wurde. Ich kenne H. flagellum aus eigener Anschauung nicht, hätten den besagten Fund aber als H. coralloides angesprochen.

    Ist bei den Fundmeldungen, die dir vorliegen, denn mikroskopiert worden? Laut Bernicchia unterscheiden sich die beiden Arten ja über die Sporengröße.


    Björn

    Hallo Matthias,


    extreme selten sind die Sirobasidiums wohl nicht, aber es sind sicherlich auch keine Massenpilze. Außerdem hat man wirklich nur eine Chance sie zu finden, wenn die Witterung entsprechend feucht ist, sonst trocknen sie komplett ein und sind unsichtbar.


    Björn

    Hallo zusammen,


    juhu, also wieder eine neue Schleimpilzart für mich und dazu noch auf Anhieb richtig bestimmt :) Vielen Dank auch wieder an Ulla für das Drüberschauen.


    Was die Mikrofotografie angeht: Da kommt einfach der Pilz mit Substrat auf einen Objektträger, wird dann seitlich mit der Schreibtischlamp (10 W LED) angeleuchtet und anschließend mache ich so ca. 50 Fotos, bei denen ich den Fokus durchfahre und lasse die Bilder anschließend von ZereneStacker zusammenrechnen. Wenn man da erstmal weiß, wie viel man den Fokus zwischen zwei Aufnahmen beim 4er und 10er Objektiv weiterdrehen muß, geht das mit dem Stacken auch meistens komplett problemlos.


    Björn

    Hallo zusammen,


    zwischen den Feiertage war ich auf einer Tour im Düsseldorfer Stadtwald. Dank feuchter und für die Jahreszeit warmer Witterung gab es einiges an Pilzfunden.


    1. Sirobasidium albidum - wird langsam ein kommuner Massenpilz hier in NRW


    2. Illosporiopsis christiansenii an Xanthoria parietina


    3. Clitocybe geotropa


    4. Phaeotremella folicaea s. str. an Stereum sanguinolentum auf Pinus strobus


    5. Dacrymyces stillatus mit einem Pilzbefall. Leider kommen mehrere Tremella-Arten in Frage und ich sehe mich nicht in der Lage, hier eine Bestimmung vorzunehmen.


    6. Noch mal ein Rhizophlyctis sp. in Dacrymyces stillatus


    7. Tremella encephala


    Da ich bei der Tour mein Messer im Wald habe liegen lassen, war ich zwei Tage später noch mal vor Ort. Das Messer habe ich tatsächlich auch wieder gefunden, außerdem gab es noch ein paar weitere Pilze


    8. Phaeobotryosphaeria visci an Viscum album


    9. Echinosphaeria canescens


    Björn