Hallo Matthias,
die runden Strukturen sind die Oosporen des falschen Mehltaus.
Björn
Hallo Matthias,
die runden Strukturen sind die Oosporen des falschen Mehltaus.
Björn
Halo zusammen,
ich weiß nicht ob ich es bi 20:00 schaffe, da ich möglicherweise länger in der Kirche bin.
LG Karl
Aber das Konklave beginnt doch erst nächste Woche! ![]()
Björn
Aber nächste Woche habe ich doch schon wieder jede Menge neue Pilze
Außerdem wisst ihr doch langsam, daß ich immer nur reißerische Ankündingungen verwende um Euch ins Zoom-Meeting zu locken ![]()
Björn
Hallo zusammen,
ich bin heute Abend wohl dabei und kann etwas für die Heavy Metal Freunde unter Euch zeigen.
Björn
Hallo Reinhard,
nächstes Jahr gibt es doch auch noch einen April ![]()
Björn
Hallo Reinhard,
der Phytoparasit ist Puccinia urticata (I) ex Urtica dioica.
Björn
Hallo Armin,
die kleinen Käferchen würde ich eher für Milben halten, denn sie haben 8 statt 6 Beine.
Björn
Hallo zusammen,
ich hänge mal einen Bestimmungsschlüssel für die Untergattung Discina an.
Björn
Hallo zusammen,
über Ostern war ich einige Tage im Sauerland und habe dabei natürlich auch nach Pilzen geschaut. Das war insgesamt durchaus erfolgreich, denn das Sauerland ist anders als sein Name vermuten läßt nicht überall sauer, sondern hat auch seine sehr kalkigen Ecken.
1. Cronartium flaccidum ex Pinus sylvestris
2. Peridermium oblongisporum ex Pinus sylvestris
3.Uromyces ficariae ex Ficaria verna
4. Phyllotopsis nidulans
5. Puccinia violae ex Viola sp.
6. Urocystis anemones ex Anemone nemorosa
7. Urocystis syncocca ex Heptica nobilis
8. Einige hübsche Blondinen aus dem Sauerland
9. Aporhytisma urticae
10. Ramularia septata ex Galanthus nivalis
11. Peronospora ficariae ex Ficaria verna
12. Urocystis ficariae ex Ficaria verna
14. Urocystis eranthidis ex Eranthis hyemalis
15. Peronospora calotheca ex Galium odoratum
16. Pleurotus ostreatus
17. Ramularia hellebori ex Helleboris foetidus
Björn
Hallo Martin,
Nr. 8 ist nicht der Birnengitterrost Gymnosporangium sabinae, sondern der Weißdorngitterrost Gymnosporangium clavariiforme. Die beiden Arten unterscheiden sich durch die Wahl des Telienwirts: G. sabinae geht nur auf Juniperus sect. Sabina, während G. clavariiforme auf Juniperus communis geht. Ansonsten sind die beiden Arten aber auch makroskopisch unterschiedlich. G. sabinae bildet orange-braune Telien, die im Vergleich zur Höhe relativ breit sind, während die Telien von G. clavariiforme lang und schmal sind und im feuchten Zustand mehr gelb als orange sind.
Hier einmal beide Arten im direkten Vergleich, jeweils im feuchten Zustand
G. sabinae
G. clavariiforme
Ich denke übrigens nicht, daß du den Rost zu spät gefunden hast. Er war einfach nur trocken und mit etwas Feuchtigkeit wären die Telien auch schön aufgequellt.
Björn
Hallo Bernd.
so wirklich viel Literatur scheint es da nicht zu geben, ich kenne jedenfalls nur die Arbeit von Minter zu den Rhytismatales aus der Ukraine, die man hier online findet. Zu den Lophodermium-Arten auf Kiefernnadeln gibt es noch einen Artikel von Klaus Siepe in den APN Mitteilungen, vielleicht kennt Klaus auch noch weitere Literatur. Ansonsten hat Peter Püwert vor einiger Zeit bei Facebook mal etliche Arten in einer Collage vorgestellt, d.h. es kann sich auch lohnen ihn mal nach Literatur zu fragen.
Björn
Hallo zusammen,
ich bin auch dabei und kann von den knackigen Blondinen aus dem Sauerland berichten.
Björn
Hallo Shroom!
Das Problem an dem Youtuber ist schlicht und ergreifend, daß er keine wissenschaftliche Quelle ist. Dafür braucht es Publikationen in peer-reviewten wissenschaftlichen Journalen. So ein Youtube-Video kann schließlich jeder hochladen und da erzählen was er möchte.
Björn
Hallo zusammen,
ich bin Björn und schließe mich Stefan an.
Björn
Hallo zusammen,
ich würde das eher für Hypoxylon fragiforme halten. Dafür spricht meiner Meinung nach die rötlichebraune Farbe der Fruchtkörper und die Tatsache, daß man keine deutlich erhabenen Perithecienöffnungen sieht, wie sie für Jackrogersella sehr typisch sind.
Björn
Leichtes Quetschen mit einem Radiergummi auf dem Deckgläschen hilft auch.
Björn
Hallo Matthias,
bei Ascomyceten gilt, daß man zunächst einmal in Wasser mikroskopiert um alles im lebenden Zustand beurteilen zu können, insbesondere Sporengrößen, evtl. in den Sporen vorhandene Öltröpfchen etc. Erst danach gibt man Lugol zu um den Apikalapparat auf Amyloidität zu untersuchen. Ansonsten ist es auch wichtig, daß man gute, sprich flache Präparate macht, wo man Dinge klar beurteilen kann und nicht nur einen großen Klumpen sieht, bei dem dann ein kleines Element scharf ist und alles andere außerhalb der Schärfeebene liegt. Das ist nicht immer einfach und erfordert Übung. Am besten nur eine winzige Nadelspitze des Hymeniums entnehmen und dann quetschen. Faustregel: Wenn man denkt, daß man zu wenig Material genommen hat, hat man meistens noch zu viel genommen. Oft muß man auch das Excipulum, also die Außenseite des Fruchtkörpers beurteilen, dazu kann man dann hauchdünne Schnitte eines Fruchtkörpers machen. Auch das erfordert natürlich Übung, damit die Schnitte wirklich dünn werden.
Im konkreten Fall gehören die septierten, dunkelbraunen Sporen übrigens nicht zu dem Pilz, den du makroskopisch zeigst. Das läßt sich auch leicht überprüfen, wenn du dir die Asci anschaust, da werden nämlich hyaline und keine dunklen Sporen drin sein.
Björn
Hallo zusammen,
ich sehe hier auch etwas ältere Fruchtkörper von Plicaturopsis crispa.
Björn
Hallo zusammen,
bei der gestrigen APR-Exkursion am Hohenstein in Witten konnte ich den falschen Mehltau Peronospora chrysosplenii auf Chrysosplenium alternifolium finden. Befallene Pflanzen sind blaßgrün verfärbt, die Blütenstände verfärben dann später auch ins Bräunliche. Auf der Blattunterseite findet sich ein gräulicher Pilzrasen aus Konidienträger. Diese sind wie bei falschen Mehltauen üblich mehrfach dichotom verzweigt. Die Konidien sind gräulich, eiförmig und messen im Mittel 24 x 20 µm. In den braun verfärbten Pflanzenteilen waren auch Oosporen zu finden. Diese sind rund, hellbraun und messen 30-48 µm im Durchmesser.
Befallene Pflanzen am Fundort
Konidienrasen auf der Blattunterseite
Konidienträger und Konidien
Oosporen
Björn
Hallo zusammen,
das Buch von Julia Kruse gibt es auch nach wie vor noch als (praktisch einwandfreies) Mängelexemplar zu einem reduzierten Preis von 15 € zu kaufen.
Björn
Hallo Matthias,
Tranzschelia anemones paßt hier.
Björn
Hallo Matze,
Das sind die Stiele der Uredosporen, keine Paraphysen.
Björn
Hallo Wildes_und_Buntes,
wenn Paraphysen vorhanden sind, sieht man die eigentlich ganz gut, wenn man ein Lager mit der Klinge abkratzt. Im Zweifelsfall kann man versuchen gezielt ein ganzes Lager mit der Klinge vom Blatt zu entfernen.
Ellis & Ellis ist mit Hinblick auf phytoparasitische Kleinpilze z.T. mit Vorsicht zu genießen. Das Buch ist ja schon etwas älter und hat stellenweise ein eher breites Artkonzept. Außerdem sind die Beschreibungen der einzelnen Arten meistens sehr knapp. Bei K. uredinis wundert mich z.B., daß sie von Aecien sprechen, dabei bildet der Pilz aber primäre und sekundäre Uredien und Telien aus. Besser geeignet ist auf jeden Fall das Buch von Julia Kruse "Faszinierende Pflanzenpilze" oder wenn man tiefer einsteigen möchte das Buch von Klenke & Scholler. Konkret ist es bei K. uredinis so, daß man gerade jetzt im Frühling Uredien an Stängeln findet. Daneben können Uredien aber durchaus auch auf den Blättern gebildet werden.
Björn
