Beiträge von boccaccio

    Hallo Mario,


    ja die Skeletthyphen haben sich aufgelöst. Da habe ich aber keine hübschen Fotos von machen können. Die eine Hyphe, die ich da fotographiert hatte, war halt einfach weg nach der KOH-Behandlung und das ganze Präparat war danach auch ohne Skeletthyphen eine ziemlich unfotogene Masse.


    Björn

    Hallo zusammen,


    vielen Dank Euch beiden für die Hinweise auf C. lindbladii.


    So sah die Hyphe vor der KOH-Behandlung aus:

    Ein Nachher-Foto gibt es nicht, da das Dingen dann einfach weg war :D


    Nächster Anlauf mit Melzer. Die einzelne Hyphe sieht nicht unbedingt besonders blau aus, also zumindest nicht mehr als ohne Melzer und mit einfacher Lichtbrechung erklärbar ist.


    Da war ich zunächst mal unsicher, was ich davon halten soll. Aber dann ergab der Blick auf das große Ganze doch noch den erhofften Effekt (kommt auf den Fotos leider nicht ganz so gut raus wie mit dem bloßen Auge zu sehen).


    Kann ich den Fund also auch mit Namen versehen ablegen. Der angenehme Geruch, den ich im Feld wahrgenommen habe, aber erstmal nicht genau einordnen konnte, paßt dann übrigens auch gut zu C. lindbladii.


    Björn

    Hallo Mario,


    danke für den Hinweis zu Nr. 2, da werde ich heute Abend mal genauer schauen.


    Bei Nr. 8 habe ich folgende Sporengrößen gefunden (Angabe jeweils Minimalwert, Mittelwert+-Standardabweichung und Maximalwert)

    (5.1)..(5.6 +- 0.3)..(5.9) µm x (3.2)..(3.4 +-0.2)..(3.7) µm

    Nach den Basalhyphen schaue ich dann heute Abend noch mal genauer.


    Björn


    PS: Du hattest doch bei der Exkursion in Wermelskirchen etliche Krusten und Porlinge mitgenommen und bestimmt. Könntest du da bei Gelegenheit die Namen im entsprechenden Beitrag hier ergänzen? Danke!

    So, hier noch ein kleiner Nachtrag zu Nr. 14. Mit Tricks von Mario ließ sich dann doch noch die ein oder andere Dendrohyphidie auftreiben. Und Sporen gibt es auch.


    Und Nr. 11 war auch unterm Mikroskop. Hier bin ich auch wieder bei Schizopora paradoxa, Sporengröße ist (5.7 +- 0.2) µm x (3.7 +-0.3) µm


    Björn

    Hallo zusammen,


    letzten Sonntag ging es für mich bei klirrender Kälte und strahlendem Sonnenschein auf eine Tour in die Westruper Heide bei Haltern am See. Eigentlich hatte ich dort ja eher nach den zahlreichen Cladonien schauen wollen, aber die waren zum großen Teil mit dicken Reif überzogen. Also mußten die Pilze als Ersatz herhalten.


    1. Ein Fund am Halterner Bahnhof beim Warten auf den Bus: Xanthoriicola physciae auf Xanthoria parietina. Der scheint echt nicht selten zu sein und ist an den schwarz verfärbten Apothecien der Flechte meist schon von weitem erkennbar.



    2. Ein Porling an Kiefer. Der muß heute Abend noch mal genauer mikroskopiert werden. Als ich da gestern ein kleines Stück in Kongorot SDS geworfen habe, hat sich der Pilz komischerweise gar nicht verfärbt und stattdessen schwamm er in einer violetten Suppe...


    3. Ebenfalls auf Kiefer. Hier lande ich mit den navikularen Sporen bei Botryobasidium botryosum, wenn ich mit CoNE schlüssele. Mittlerweile scheint der wohl B. vagum zu heißen. Gibt es da noch aktuellere Werke zum Schlüsseln von Botrybasidium?


    Im gleichen Präparat fand sich dann auch noch dieser Mehltau. So schön bekomme ich den sonst nie gequetscht, wenn ich mich gezielt für Melhtau interessiere...



    4. Hier hatte ich schon im Feld auf Tulasnella violea getippt, was sich dann auch mikroskopisch bestätigt hat. Der erste Fund war an Kiefer. Als ich auf dem kalten Boden vor dem Ast saß und Fotos machte, kam ein älteres Ehepaar vorbei und fragte mich, was ich denn da Schönes fotografiere. Ich zeige auf den Ast und sage: "Pilze!". Erstaunte Blicke des Ehepaars.... bis ich dann realisiere, daß ich vielleicht mal erklären muß, was und wo da genau der Pilz ist.


    Ein zweiter Fund an Eiche, ebenfalls mikroskopiert.

    Zwei weitere Funde wieder an Kiefer, diesmal ohne Mikroskop




    5. Peniophora quercina - das sieht stark nach der Variation gelata aus ;)


    6. Phlebia radiata. Gefroren und aufgetaut.


    7. Cladonia sp. K-, C- und P-



    8. Xanthoria parietina, hier mal ohne Pilzbefall



    9. Trichaptum abietinum auf Pinus sp.



    Björn

    Hallo zusammen,


    am letzten Samstag ging es bei strahlendem Sonnenschein und frostigen Temperaturen zur zweiten Gruga-Exkursion in diesem Jahr. Pilze fanden wir weiterhin, auch wenn viele tiefgefroren waren und es mitunter in Hochleistungssport ausartete, Rindenpilze von ihrem Substrat zu trennen bzw. das Substrat auf eine transportable Größe runterzubrechen.


    1. Meruliopsis corium


    2. An Betula


    Schnallen waren vorhanden und die Septen wirkten teilweise ampullat


    Hier erschienen die Sporen etwa rau

    Basidien

    Basidie mit vermutlich 6 Sterigmen

    Noch eine Spore, die glatt erscheint



    3. Resupinatus trichotis


    4. Auch cyphelloide Pilze waren mit von der Partie


    5. Porling, dem Jan-Arne noch einen Namen verpassen wird


    6. Cylindrobasidium laeve



    7. Hübsche weiße Becher an Eiche, kriegen hoffentlich auch noch einen Namen.


    8. Hier lande ich bei Schizopora paradoxa


    9. Phellinus sp. an Hasel. Leider hat der Pilz das mit dem Sporenabwurf nicht so ganz verstanden. Ein Stückchen Pilz, welches über Nacht auf einem Objektträger lag, hinterließ dort statt Sporen nur Hyphen. Den werde ich also bei Gelegenheit mal weiterreichen müssen.



    10. Auf Kiefer. Das war vielleicht ein Akt, den tiefgefrorenen Kiefernast in handliche Stücke zu sägen...

    Eine verwackelte Spore

    Zystide

    Basidie



    11. Noch mal an Kiefer. Muß ich nachher noch reinschauen.



    12. An Nachtkerze. Leider wieder nur ein Konidiengedöns. Aber vielleicht hat ja jemand eine Idee dazu.


    13. Puccinia mirabilissima (II und III) an Mahonia sp.



    14. Ein Fund an Viburnum rhytidophyllum. Makroskopisch haben wir da erstmal auf Peniophora lycii getippt. Sulfovanillin habe ich nach wie vor nicht, von daher lassen sich Gloeozystiden nicht nachweisen. Leider habe ich diesmal aber auch keine Dendrohyphidien gefunden.



    Björn

    Hallo zusammen,


    @ Thomas

    In die Tonne ist im Ruhrgebiet nicht unbedingt ganz wörtlich zu nehmen, sondern deutet einfach nur an, daß man etwas entsorgt.


    @Pablo

    Stimmt, momentan laufen mir ja doch etliche Rinden vor die Linse. Ich kann dann ja erstmal sammeln und bei Zeiten auch noch nach deiner Adresse fragen.


    Björn

    Hi Pablo,


    ich kann dir meinen Fund gerne mal zuschicken, damit du einen Blick drauf werfen kannst. Wobei ich da in den Hyphen keine Öltröpfchen gesehen habe -- die Punkte sind eher Dreck in der Optik.


    Nr. 7 ist auch auf den zweiten Blick sporenlos geblieben, kriegt also statt eines Namens einen Platz in der Mülltonne.


    Björn

    Hallo Pablo,


    gestern Abend hatte ich dann endlich mal wieder Zeit und Muße in meine Funde genauer reinzuschauen.


    4. würde ich jetzt doch als Radulomyces molaris ablegen. Ich konnte keine Zystiden irgendeiner Art entdecken. Außerdem muß ich auch sagen, daß die zystidenartigen Funde beim letzten Mal die einzigen waren, die ich im gesamten Präparat gesehen habe. Das ist also wohl im Zweifelsfall einfach irgendwas untypisches oder gar Fremdmaterial, was da laut Lehrbuch nicht reingehört.


    Bei der vermeintlichen Trechispora hatte ich zunächst zwar zahlreiche Schnallen gefunden, aber nichts, was ich direkt als ampullate Septen identifiziert hätte. Zwar gab es hier und da Verdickungen in den Hyphen, aber dort war dann gerade kein Septum zu finden. Im Laufe der Zeit fanden sich dann aber doch hier und da vereinzelt Septen, die wohl als ampullat zu bezeichnen sind.



    Sporen waren nicht so schrecklich viele vorhanden. Die Sporen waren dann alle um die 4 µm lang, einige waren knapp drüber, andere knapp drunter. Das ist ungünstig, weil Franks Schlüssel die Grenze zwischen T. amianthina und T. cohaerens/T. confinis bei 4 µm zieht. Zu T. amianthina konnte ich eine Mikrozeichnung finden (A. E. Liberta, The Genus Trechispora (Basidiomycetes, Corticiacae), 1973), wo die Sporen evtl ein bißchen schlanker aussehen als bei meinem Fund, aber ohne Erfahrung mit diesen Arten traue ich mir nicht zu, da irgendwas Definitives zu sagen.

    Abschließend noch ein Bild der Kristalle, die es dort stellenweise zahlreich gab.



    Nr. 7 ist dann hoffentlich heute Abend dran.


    Björn

    Hallo Thorben,


    Die Konidien sind (8.1 +- 0.7) µm x (4.8 +- 0.3) µm groß. Ich hatte beim Mikroskopieren extra geschaut, ob ich irgendwo Konidien finde, die noch an den Hyphen hängen bzw. da abgeschnürt werden, aber leider war da nichts zu finden. Calcarisporium arbuscula scheint ja auch Kohlenbeeren zu wachsen (und etwas kleinere Konidien zu haben?), das war hier aber irgendwie nicht der Fall; der Pilz war scheinbar direkt auf dem Holz.


    Björn

    Hallo zusammen,


    erstmal wieder einen herzlichen Dank an Pablo für die Erläuterungen zu den Zystiden. Ich glaube, das hat mir in meinem Verständnis und zukünftigen Interpretationsversuchen von Mikroskopbildern ein gutes Stück weiter geholfen.


    Nun noch mal zur Nr. 7. Da habe ich mal einen Fruchtkörper durchgeschnitten:


    Paraphysen habe ich leider keine gefunden, dafür aber einen Ascus, wo ich unten Ansätze oder wohl eher Überbleibsel eines Hakens zu erkennen glaube



    Von daher werde ich den Fund mal als C. cyathoidea zu den Akten legen, wenn es hier keinen großen Widerspruch gibt.


    Björn

    Hallo Felli,


    Nr. 5 hatte ich auch unterm Mikroskop und konnte dabei die typischen, extrem langen und dünnen Sporen von Acrospermum compressum sehen. Leider kann man davon absolut keine gescheiten Bilder machen, weshalb ich das hier bei den makroskopischen Bildern belassen habe (und die sind ja auch schon nicht besonders gut).


    Ich werde heute Abend mal schauen, ob die Fruchtkörper von Nr. 7 noch gut genug in Form sind um sich aufschneiden zu lassen und dann ggfs. berichten. Aber gut zu wissen, daß die Haken mitunter schwer zu erkennen sind.


    Björn

    Hallo Pablo,


    jetzt verstehe ich auch, warum man, wenn man im Wald ganz still ist, die Pilze mitunter singen hört: "Ich hab die Zystiden schön, ich hab die Zystiden schön!" :D


    Das Problem was ich mit diesen Definitionen habe (die ich so auch schon kannte), ist halt, daß an den Zellen im Mikroskop nie dransteht "Ich bin unreif, aber hätte mich noch zur Basidie entwickelt, wenn ich nicht jung und unschuldig von der Rasierklinge hinweggerafft worden wäre." Heißt das also, daß man das einfach mit Erfahrung und aus dem Bauch heraus beurteilen muß und es da kein einfaches und hartes Kriterium zur Unterscheidung gibt?


    Björn

    Hallo Pablo,


    das ist ja ein fieser Möpp, dieser Meruliopsis corium. Den hatten wir auf der Exkursion auch in schön gefunden und da hatte ich kurz überlegt, ob ich den mitnehmen soll, damit ich den auch mal unterm scharfen Glas hatte - habe ich dann aber sein gelassen und dann hat der Kerl es doch zu mir geschafft und das sogar gleich doppelt.


    Wobei das mit den vorgetäuschten Zystiden sowieso noch eine offene Frage meinerseits ist: Wie unterscheidet man ganz generisch Basidiolen von Zystiden?


    Björn

    Hallo zusammen,


    am letzten Sonntag ging es für den APR auf die erste Exkursion des Jahres, die traditionellerweise im Botanischen Garten der Ruhr-Universität Bochum sowie im benachbarten Kalwes stattfindet. Leider war das Wetter wieder einmal nicht ganz optimal und es regnete die meiste Zeit vor ich hin. Entsprechend gab es zwar durchaus den einen oder anderen Pilz zu bestaunen, aber nich ganz so viele Fotos. Einige Funde möchte ich aber doch hier vorstellen.


    1. Phellinus tuberculosus



    2. Sarcoscypha austriaca


    3. Flammulina velutipes s. str.


    4. Puccinia mirabilissima


    5. Acrospermum compressum


    6. Lachnella alboviolascens



    7. Ein kleines, helle Becherchen auf Brennnessel. Für Cyathicola cyathoidea passen die Sporen und die blaue Reaktion des Ascus mit Lugol. Es fehlen aber die Haken an den Asci und der Rand der Becher erscheint relativ glatt. Für Hymenoscyphus scutula paßt die Sporengröße nicht. Gibt es Alternativvorschläge?



    8. Eine mysteriöse Anamorphe auf der Unterseite eines dicken Stücks Buche


    9. Hier dachte ich im Feld an einen hübschen Rindenpilz und habe ein Stück mit nach Hause genommen. Leider ist das gab es im Mikroskop dann die Enttäuschung, daß das wohl "nur" eine junge Kohlenkruste ist.



    10. Auf noch lebender Hasel gab es diesen Schichtpilz. Das ganze erinnerte schon rein optisch an einen Rindensprenger. Wenn ich mich dann durch den entsprechenden Gattungsschlüssel kämpfe, lande ich bei Vuilleminia coryli.


    11. Ein weiterer Rindenpilz auf einem kleinen Ästchen. Zystiden sind vorhanden, Schnallen habe ich keine gefunden.



    12. Ein Fund auf Laubholz. Leider habe ich nur dieses Stück in die Hand gedrückt bekommen und habe entsprechend kein Foto vom Pilz auf dem Substrat. Auffallend war, daß der Pilz beim Trocknen gilbt. In frischem Zustand war er praktisch ganz weiß.



    Björn

    Hallo zusammen,


    erstmal vielen Dank Euch allen für die zahlreichen Rückmeldungen zu meinen Funden.


    Der Schleimpilz wurde gestern Abend von Jan-Arne in der Tat mikroskopisch als Physarum leucophaeum bestätigt.


    Die gelben Becherchen wuchsen auf Totholz, vermutlich Fagus. Damit ist Hamatocanthoscypha uncipila natürlich schon mal direkt raus. Aber trotzdem eine interessante Art, nach der man bei Gelegenheit mal Ausschau halten sollte. Und die neuen Bilder von Matthias in dem entsprechen Thread sind auch ganz famos. Meinen Fund werde ich dann also mal als Calycina claroflava ablegen.


    Die beiden weißen mycena-artigen Pilze wuchsen aus dem gleichen Totholz wie Calycina claroflava. Den stiellosen Kollegen habe ich dann gestern auch mal unters Mikroskop gelegt. Also irgendwie sind so kleine Pilze für einen Grobmotoriker wie mich nichts. Letztenendes ist da einfach der halbe Fruchtkörper ziemlich wahllos aus dem Objektträger gelandet und entsprechend fällt es mir schwer, da irgendwas außer den Sporen zu interpretieren. Aber vielleicht können die Experten da ja mehr zu sagen?




    Nun weiter mit den Rindenpilzen. Bei Nummer eins kam inder Tat Lyomyces sambuci raus. Einerseits natürlich schade, daß es "nur" der übliche Verdächtige ist, andererseits habe ich dadurch jetzt gelernt, daß der offenbar auch an Holunderstämmen wachsen kann, die auf dem Boden liegen.



    Bei Nr. 3 hat sich Radulomyces confluens dann auch mikroskopisch bestäigt.


    Bei 4, 5 und 7 schaue ich die Tage noch mal in Ruhe rein.


    Björn

    Hallo zusammen,


    heute Vormittag bin ich vor dem angekündigten großen Regen noch eine Runde durch den Stadtwald bei mir um die Ecke gelaufen. Eine große Strecke habe ich dabei nicht zurückgelegt, da ich immer wieder Stöcke und Äste umgedreht habe. Entsprechend fanden sich auch wieder zahlreiche Pilze der Kategorie "Rindengedöns".


    1. Wohl an Holunder. Eine mikroskopische Begutachtung steht noch aus.


    2. Ein Schleimpilz, den reiche ich morgen mal an Jan-Arne weiter


    3. An Fagus. Habe ich auch noch nicht mikroskopiert. Vielleicht Radulomyces confluens?


    4. An Laubholz.

    Spore

    Schnallen waren vorhanden, wenn auch nicht an allen Septen

    Noch eine Spore

    Zystiden?

    Eine längliche Zystide? Davon habe ich genau diese eine gefunden

    Basidie



    5. An Fagus


    Schnallen vorhanden

    Sporen klein und tropfenförmig

    Sind das rechts oben Zystiden?

    Oberhalb der Mitte sieht es so aus, als würden da zwei Sporen an etwas anderem als einer Basidie wachsen. Oder ist das nur eine perspektivische Täuschung? Falls nicht, gibt es sowas doch bei Botryobasidium, wenn ich mich richtig erinnere.

    Basidie


    6. Bulbillomyces farinosus


    7. Auf Laubholz

    In Wasser war hier leider nicht viel zu machen.


    Die folgenden Bilder sind dann nach Zugabe von etwas KOH entstanden, da war der Pilz auf einmal viel lockerer drauf.

    Basidien lang und schmal. Sporen waren leider nicht auffindbar

    Die gigantische Zystide (oder eine Skeletthyphe?), die auch schon im ersten Wasserbild sichtbar war.

    Eine Hyphe

    Basidien

    Eine Zystide mit kugeligem Kopf



    8. Auf Taxus

    Basidien

    Sporen

    Ein Gesamtüberblick

    Schnallen vorhanden

    Zystiden mit Kristallen


    9. Zur Abwechslung mal ein Ascomycet. Leider scheint der noch nicht reif gewesen zu sein, ich konnte keinerlei Sporen sehen. Aber vielleicht hat ja trotzdem jemand eine Idee.


    10. Crepidotus cesatii


    11. Auf Laubholz. Erinnert auch wieder an eine Athelia


    Basidie

    Schnalle

    Spore

    Teilweise keine Schnallen

    Übersicht. Man beachte die vielen rundlichen Zellen. Kristalle sind auch vorhanden.

    Sporen


    12. Hemimycena? Mycena?


    13. Verunglückter Pilz oder was anderes als Nr. 12?


    14. Phlebia radiata



    Björn

    Hallo zusammen,


    Zitat von thorben96

    Das sollte eine Isaria friesii sein.

    Danke, das sieht in der Tat gut aus!


    Wenn ich wetten dürfte, würde ich bei Nr. 6 ein paar Chips auf Schizopora radula setzen und bei acht beinahe schon obszön viele auf Phlebia radiata.

    Hmm, also im Feld sah das ganz und gar nicht nach Phlebia radiata aus, sondern irgendwie viel feinkörniger. Aber jetzt wo ich mir die Fotos so anschaue, paßt das doch ganz gut. Naja, warten wir mal ab, was Mario draus macht.


    Zitat von nobi

    Für die 15 wollte ich Dir gerade Cyathicula cyathoidea vorschlagen, doch inzwischen hast Du die Art ja selbst erkannt.

    Selbst erkannt trifft es nicht wirklich. Ich hatte den Fund auch bei Facebook in der Ascomyceten-Gruppe gezeigt und da war er dann in Sekundenbruchteilen von Björn Wergen und Peter Püwert mit einem Namen versehen wurde ;)




    Was die Holwaya mucida angeht, finden sich bei Pilze Deutschland auch Funde auf Fagus und Quercus. Die Art scheint also wirklich nicht auf Linde festgelegt zu sein - auch wenn dort wohl die meisten Funde gemacht werden.


    Björn

    Hallo zusammen,


    die erste Exkursion des MABs im neuen Jahr führte uns am vergangenen Sonntag ins Herbringhauser Bachtal in Wuppertal. Bei leichtem Nieselregen und gemäßigten Temperaturen fand sich eine überraschend große Anzahl von Pilzfreunden ein und konnte den einen oder anderen Pilz bestaunen:


    1. Panellus mitis


    2. Meruliopsis corium


    3. Basidioradulum radula



    4. Schichtpilz um den Mario sich kümmert


    5. Weiterer Schichtpilz um den Mario sich kümmert


    6. Und noch mehr Rindengedöns für Mario


    7. Holwaya mucida Anamorphe


    8. Und noch eine Phlebia um die Mario sich kümmert


    9. Das hier ist dann ausnahmsweise mal meine Baustelle...auf ganz morscher Buche



    10. Cudoniella acicularis


    11. Gloeophyllum odoratum


    12. Calyptella sp.


    13. Calyptella sp.


    14. Fomitopsis pinicola


    15. Unbekannter kleiner Becher an Brennessel. EDIT: Cyathicula cyathoidea



    16. Stictis radiata



    17. Auf dem gleichen Stück Holz wie Stictis radiata fand sich dann auch noch diese kleine Anamorphe


    18. Octospora affinis auf Orthotrichum affine




    Björn

    Hallo Pablo,


    den Porling hatte ich nicht mitgenommen. Da war ja der Resupinatus mit drauf und der ist dann mit jemand anders mitgegangen, der dann keinen Blick auf den Porling geworfen hat. Naja, vielleicht dann beim nächsten Mal.


    Björn

    Hallo zusammen,


    für dieses Jahr hat der APR sich vorgenommen, die Pilze des Gruga-Parks in Essen einmal genauer zu kartieren. Jetzt wird man uns also öfter dort finden (und die entsprechenden Exkursionsberichte dann auch hier im Forum); Jan-Arne hatte ja auch schon einen Helmling von unserer Exkursion hier vorgestellt. Los ging es am 05.01.2019 bei leichtem Nieselregen und nicht gerade warmen Temperaturen mit der ersten kleineren Exkursion. Die Hoffnung war, daß man so noch ein paar alte Herbstpilze mit abgreifen kann. Und diese Hoffnung wurde dann auch erfüllt:


    1. Lepista sordida



    2. Agaricus sp. zu dem uns Jan-Arne hoffentlich noch etwas mehr sagen kann


    3. Lachnellula occidentalis



    4. Psathyrella multipedata


    5. Schichtpilze gab es natürlich auch. Hier einer auf Laubholz



    Wenn die körnigen Elemente Basidien sind, würde ich hier auf einen Heterobasidiomyceten tippen...


    6. Kleine Pilze auf Vogellosung



    7. Tremella mesenterica



    8. Resupinatus applicatus



    9. Typhula contorta


    10. Teliosporen von Phragmidium violaceum auf Rubus fruticosus agg.



    11. Uredosporen von Phragmidium mexicanum auf Potentilla indica



    Björn

    Hallo zusammen,


    zum para-Phenylendiamin kann ich sagen, daß mein Fläschchen jetzt ungefähr ein knappes Jahr alt ist und immer noch funktioniert.


    Björn