Hallo Karl,
vielen Dank für deine Antwort. Bei Nr. 6 war das Fleisch in der Tat extrem hart. Auf den Geschmack werde ich dann in Zukunft mal genauer achten (und ihn hoffentlich nicht kurz nach einem scharfen Täubling probieren).
Björn
Hallo Karl,
vielen Dank für deine Antwort. Bei Nr. 6 war das Fleisch in der Tat extrem hart. Auf den Geschmack werde ich dann in Zukunft mal genauer achten (und ihn hoffentlich nicht kurz nach einem scharfen Täubling probieren).
Björn
Hallo Matthias,
vielen Dank für deine Hilfe! Das paßt ja wirklich perfekt - Bestimmen kann so einfach sein, wenn man alles richtig macht
Und die fehlende Beflockung des Stiels, die mich in der Funga Nordica an P.podospileus hat vorbeischlüsseln lassen, ist dann wohl unter Umständen dem Wetter geschuldet.
Björn
Hallo zusammen,
vielen Dank für Euer Feedback!
Das mit den Griseinae ist schon mal gut zu wissen. Dann würde es mit der Sporenpulverfarbe nach dem Schlüssel hier wohl auf R. parazurea oder R. ionochlora hinauslaufen. Bei Nr.4 sind mir diese Roßhaare aufgefallen, die ich schon mal bei R. heterophylla hatte und die wohl auch nur bei relativ wenigen Täublingen vorkommen.
Kann R. bresadolae (so heißt R. atropurpurea jetzt) so gelbe Flecken haben? Wir hatten die am WE bei der APR-Exkursion, aber da war sie ganz klassisch mit rotem Hut und dunkler Mitte. Außerdem waren die Sporen da auch so ganz charakteristisch länglich geformt.
Björn
Hallo zusammen,
bei der Grugaexkursion am 18.8.2019 haben wir auch einen Dachpilz gefunden, der in einem Bett vermutlich an einem unterirdischen Holzhäcksel wuchs. Leider komme ich da momentan nicht so wirklich zu einer Art und so hoffe ich, daß mir hier jemand weiterhelfen kann.
Huthaut rissig und nicht gerieft. Inwiefern das alles dem Dauerregen am Tag der Exkursion geschuldet ist oder eben charakteristisches Merkmal des Pilzes ist, kann ich leider nicht sagen.
Stiel gerieft und glatt
Sporen (5.9 +- 0.3) µm x (5.0 +- 0.3) µm
Zystiden 50-90 µm Ob das jetzt Cheilo- oder Pleurozystiden waren, kann ich nicht sicher sagen. Insgesamt gab es aber offenbar relativ wenige Pleuros und mehr Cheilos.
Lamellenschneide in Kongorot
Huthaut
Huthaut. Auffällig die ballonförmigen, mit braunem Inhalt gefärbten Zellen
Ein rein optischer Vergleich mit den Dachpilzen im Ludwig liefert eine gute Übereinstimmung mit P. diettrichii. Der paßt aber von der Sporengröße her gar nicht. Also wird mal richtig geschlüsselt. Zunächst mit der Funga Nordica:
Die Pleurozystiden haben keine Haken und die Sporen sind fast rund, also direkt zu Schlüssel C. Bei Schritten 1-4 entscheide ich mich jeweils für die Alternative, weil der Hut braun und der Stiel nicht gelb ist. Bei 5 muß ich schon etwas überlegen. Mit etwas gutem Willen erkennt man einen leichten Blaustich am Stiel, aber da die Sporen deutlich kleiner als 7.5-9 µm x 6-6.5 µm sind, geht es auch hier mit der Alternative weiter. Die Cheilos haben kein Rostrum, also weiter zu 8. Da haben wir wieder unseren Freund P. diettrichii, der auch wieder wegen der Sporengröße raus ist. Also weiter. Der Stiel hat keine Flocken, der Hut ist nicht gräulich, also sind wir schon bei 11. P. nanus hat auch wieder zu große Sporen. Die Lamellenschneiden sind nicht gefärbt. Pluteus satur ist es wohl nicht, der hätte naß einen gerieften Hut. Bliebe P. phlebophorus, da wären die Sporen etwas groß und die Zystidenform scheint nicht so ganz zu passen.
Mit dem Gröger würde ich bei Teilschlüssel d starten. 1b, dann kommt man wieder bei P. diettrichii vorbei, da paßt aber auch der Q-Wert nicht. 2b, 3b, 4b. 7a Pluteus pallescens könnte passen, gerade auch was die Sporengröße angeht.
Was sind Eure Einschätzungen?
Björn
Hallo zusammen,
so wie es ausschaut, hat die Nr. 10 mittlerweile einen Namen bekommen und wurde Cystolepiota hetieri getauft.
Björn
Hallo Karl,
ich hatte auf Facebook ja schon einige Bilder von eurer Exkursion gesehen, das ist einfach der helle Wahnsinn, was euch da alles vor die Kamera gelaufen ist!
Björn
Hallo zusammen,
ich hatte ja vor einiger Zeit schon einen Bericht aus dem Rotbachtal eingestellt und dabei auf einige noch unbestimmte Täublinge verwiesen. Die möchte ich jetzt hier vorstellen und vielleicht kriegt der eine oder andere dann ja auch noch einen Namen. Momentan alles noch ohne Chemie und nur mit Kongorot und Sulphovanillin, den Rest bringt der Götterbote hoffentlich zum Wochenende vorbei.
1. Russula sp., Sporenpulverfarbe IIa-IIb, Sporengröße (6.6+-0.6) µm x (5.4+-0.4) µm. Kein besonderer Geruch, Geschmack mild und unter Fagus wachsend.
2. Russula sp., Sporenpulverfarbe Ib, Sporengröße (6.5+-0.2) µm x (5.2+-0.3) µm. Kein besonderer Geruch, Geschmack mild, unter Fagus wachsend.
3. Russula cf. risigallina, Sporenpulverfarbe IVe, Sporengröße (7.2+-0.5) µm x (5.6+-0.2) µm. Kein Geruch, Geschmack mild, aber nicht geschmacklos (ohne daß ich das genauer einordnen könnte). Unter Quercus, Fagus, Carpinus, Betula und Sorbus.
4. Russula sp., Sporenpulverfarbe Ib, Sporengröße (8.1 +- 0.4) µm x (6.6 +- 0.4) µm. Lamellen sehr weich und wenig spröde.
5. Russula sp., Sporenpulverfarbe Ib, Sporengröße (8.2 +- 0.6) µm x (6.7 +- 0.3) µm, kein Geruch, Geschmack scharf (aber nicht zu extrem), unter Carpinus und Quercus
6. Russula sp., Sporenpulverfarbe IIa, Sporengröße (7.3 +- 0.3) µm x (6.8 +- 0.4) µm, kein Geruch, Geschmack mild, unter Fagus und Quercus.
Björn
Hallo zusammen,
nein, die mögliche Phlebia uda hatte ich nicht getestet. Wir hatten kein KOH dabei. Aber ein anderer Exkursionsteilnehmer hat sie mit nach Hause genommen.
Björn
Hallo Karl,
die Russula-Chemie habe ich letzte Woche bestellt, jetzt warte ich nur noch auf den Götterboten ![]()
Björn
Hallo zusammen,
ich bin auch schon gespannt, was die Phlebia wird. Sah auf jeden Fall sehr hübsch aus. Was meinst du mit Moorzitrone, Beli?
Björn
Hallo zusammen,
heute war der APR auf einer Exkursion an der Halde Lipper Höhe in Marl. Ich hatte ja befürchtet, daß es dort sehr trocken sein würde und wir keinen einzigen größeren Pilz finden würden, aber in einem Wäldchen am Fuße der Halde gab es dann doch genügend Feuchtigkeit, so daß wir etliche Röhrlinge und Täublinge finden konnten. Letztere sporen gerade noch aus, deshalb fehlen da noch entsprechende Mikrobilder, die werden aber später ergänzt.
1. Leccinum scabrum
2. Russula parazurea
3. Scleroderma citrinum
4. Amanita rubescens
5. Amanita fulva
6. Pseudoboletus parasiticus an Scleroderma citrinum
7. Russula claroflava
8. Boletus edulis
9. Russula velenovskyi
10. Wird noch bestimmt. EDIT: Cystolepiota hetieri
11. Wird auch noch bestimmt, düfte in Richtung Mycoacia uda gehen. EDIT: Phlebia uda
12. Kriegt hoffentlich auch noch einen Namen. EDIT: Psathyrella longicauda
13. Megacollybia platyphylla
14. Russula bresadolae
15. Laetiporus sulphureus
16. Fuligo septica
17. Phragmidium bulbosum ex Rubus fruticosus agg.
18. Golovinomyces sordidus ex Plantago major
19. Ampelomyces quisqualis an unbekanntem Mehltau auf Prunus serotina
20. Coleroa robertianum
Björn
Hallo zusammen,
nachdem ich am Freitag aus Bad Honnef zurück war, habe ich mich erstmal auf eine kleine Tour durch den Duisburger Stadtwald gemacht um zu schauen, ob es dort ähnlich pilzreich wie in Bad Honnef ist. Das war leider nicht der Fall, aber ein paar Funde gab es dann doch:
1. Cystolepiota seminuda
2. Paxillus rubicundus agg. unter Alnus sp. Sporengröße: (6.3 +- 0.4) µm x (4.3 +- 0.2) µm
3. Russula sp. Ich hatte hier ja erstmal an eine Compactae gedacht, aber dafür paßt entweder die Hutfarbe nicht, oder das Röten/Schwärzen fehlt. An Begleitbäumen gab es in erster Linie Buche, wobei ich aber auch Eiche und Hainbuche nicht ausschließen kann. Geschmack mild. Sporenpulver IIb
Huthaut in Kongorot/NH3
Sporengröße (6.1 +- 0.3) µm x (5.1 +- 0.3) µm
4. Meripilus giganteus
5. Kuehneola uredinis
Björn
Hallo zusammen,
die Huthaut hat in der Präparation in der Tat Probleme gemacht. Ich hab es mit Karls Russula-Huthaut-Trick versucht, also ein Stück Huthaut abziehen (da war dann aber schon jede Menge Trama mit dran) und anschließend mit der Rasierklinge glatt schaben (da ging dann meistens alles kaputt) und dann quetschen bis der Arzt kommt. Gibt es da für Boleten eine bessere Technik?
Björn
Hallo Christoph,
das ist ja super, dann hat sich die Woche in Bad Honnef ja richtig gelohnt und ich habe einen persönlichen Erstfund auf der Liste! ![]()
Björn
Hallo zusammen,
auch am Donnerstag war ich nachmittags mal für eine kurze Runde im Wald bei Bad Honnef und bin dabei über folgende Pilze gestolpert:
1. Boletus aestivalis
2. Russula sp., mild im Geschmack
3. Phaeolus schweinitzii
4. Daedaleopsis tricolor
5. Milesina scolopendrii ex Asplenium scolopendrium
Und zum Abschluß noch Konrad Adenauer
Björn
Hallo Hans,
ich hab von Röhrlingen ja wenig Ahnung, aber das sieht mir nach etwas Besserem aus.
Björn
Hallo zusammen,
vielen Dank für deine Einschätzung Matthias, dann lege ich den mal als C. tenera ad acta.
Björn
Hallo zusammen,
sehe ich das richtig, daß ich die beiden Hemileccinums am sichersten mikroskopisch über die Huthaut unterscheiden kann? Dann würde ich mir da einfach mal einen Fruchtkörper aus dem Vorgarten klauen ausleihen.
Björn
Hallo zusammen,
vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Irgendwie scheinen Großpilze hier doch auch deutlich mehr Interesse zu stoßen als Phytoparasiten. Ihr seid doch alles Banausen
![]()
Was die Hutfarbe angeht, da kann ich leider nicht viel zu sagen. Ich hatte H. impolitum bis jetzt erst einmal vor gut 3 Jahren in Würzburg, aber der hatte einen ordentlichen Trockenschaden.
Björn
Hallo zusammen,
hier ein weiterer kurzer Bericht aus Bad Honnef:
1. Boletus edulis oder reticulatus?
2. Suillellus luridus würde ich hier mal sagen
3. Laetiporus sulphureus
4. Russula virescens
5. Hemileccinum impolitum mit klarem Iod-Geruch. Interessant die gelbe Verfärbung des Fleisches.
Björn
Hallo zusammen,
ich hab gerade nach dem Mittag mal am Lactarius genascht. Der war sofort sehr scharf. Außerdem wuchs direkt daneben auch eine Hasel, die ich gestern schlicht übersehen habe. Also Lactarius pyrogalus.
Björn
Hallo zusammen,
auch hier allen herzlichen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen.
Ich bin ja noch bis Freitag hier, mal schauen, was die Nummer 5 macht, vielleicht ist sie bis dahin ja schon gut durchgereift und nicht von Schnecken und anderen Tieren zerfressen.
Was den Milchling angeht, kann ich noch mal gezielt nach einer versteckten Hasel Ausschau halten. Ansonsten ist da der Geschmack eine gute Trennmethode? L. pyrogalus soll ja sehr scharf sein, L. circellatus erst mild und dann bitter bis schärflich.
Hallo Björn,
seit wann suchst Du denn Großpilze?
Die habe ich gar nicht gesucht, die haben mich förmlich angesprungen
Gestern Abend im Wald gab es dann auch noch viel mehr: Täublinge in allen Farben, Macrolepiotas unter denen eine ganze Familie Regenschutz gefunden hätte und ein ominöser Röhrling mit gelbem Stiel und grauem Hut. Kamera hatte ich aber nicht dabei, deshalb davon keine Bilder hier.
@ Rotfüßchen
Ich kenn die Netzhexen bei mir aus der Gegend halt ein wenig anders und kann da die Variabilität nur schwer einschätzen. Deshalb lieber mal ein Fragezeichen zuviel als eines zu wenig.
Björn
Hallo zusammen,
vielen Dank für das viele positive Feedback. Was den Porling angeht, werde ich den, wenn ich wieder zu Hause bin mal genauer mit der Postia vergleichen. Auch vielen Dank an Felli für die Gedanken zum Ascomyceten. Der scheint in der Tat nicht wirklich reif zu sein, der Sporenabwurf hat nicht viel hergegeben. Dabei wirkten die im Wald schon arg reif...
Björn
