Beiträge von boccaccio

    Hallo zusammen,


    Zitat

    Also Alnus nix Rosaceae, macht auch insofern mehr Sinn, weil doch Alnus sehr Ektomykorrhizafreudig ist (obligat sogar?) und Rosaceae gar nicht.

    Rosaceaen können aber auch Mykorrhiza eingehen. Ich denke da gerade an Entoloma clypeatum, den man ja unter diversen Prunus-Arten finden kann.


    Björn

    Hallo zusammen,


    freut mich, daß die Bilder gefallen. Die Mikrofotos sind mit einer Canon EOS 600D an einem trinokularen Panthera C von Motic entstanden.


    Der Russische Bär war dort in zahlreichen Exemplaren an Wasserdost. Die meisten Exemplare waren zwar sehr scheu, aber einige haben dann doch mal für ein Foto stillgehalten.


    Björn

    Hallo Pablo,


    bei mir ist es eher umgekehrt, abgesehen von Th. penicillata und Th. terrestris (gerne auch in der f. resupinata bei der Suche nach Tomentellas) habe ich hier noch keine Theleophora zu Gesicht bekommen.


    Björn

    Hallo zusammen,


    nachdem ich letzte Woche ja schon einmal in der Eifel von Urft nach Kall unterwegs war, habe ich mich am Sonntag noch mal auf die gleiche Tour gemacht. Diesmal aber in die entgegengesetzte Richtung von Kall nach Urft, so daß die Schwerpunkte etwas anders gesetzt sind. Am Ende einer sechsststündigen Wanderung übersieht man ja eher mal was als ganz am Anfang. Großpilze waren nach wie vor rar, aber es gab dafür wieder viele spannende Phytoparasiten zu bestaunen.


    1. Uromyces armeriae ex Armeria maritima subsp. elongata


    2. Rhytisma salicinum ex Salix sp.


    3. Ich tendiere zu Puccinia carniolica ex Peucedanum/Dichoropetalum carvifolia


    4. Vermutlich Pleuroceras pseudoplatani ex Acer pseudoplatanus


    5. Ustilago maydis ex Zea mays


    6. Coleosporium euphrasiae ex Rhinantus sp.


    7. Taphrina alni ex Alnus incana


    8. Coleosporium senecionis ex Senecio ovatus


    9. Puccinia laschii ex Cirsium oleraceum


    10. Puccinia cnici-oleracei ex Cirsium oleraceum


    11. Taphrina tosquinetii ex Alnus glutinosa


    12. Uromyces geranii ex Geranium sp.


    13. Plasmopara sp. ex Geranium sp.


    Daneben gab es auch noch einiges Getier:

    Argiope bruennichi


    Bombus pascuorum


    Euplagia quadripunctaria


    Björn

    Hallo zusammen,


    am Samstag war ich nach längerer Zeit mal wieder in der Westruper Heide. Dieses mal genau richtig zum Gymnosporangium auf Sorbus. Im letzten Jahr war ich ja einmal zu früh - da gab es nur Spermogonien - und einmal zu spät - da gab es keine Blätter mehr. Im Frühjahr hatte ich dann mein Glück am Wacholder versucht, aber da war ich wohl auch ein wenig zu früh dran.


    1. Gymnosporangium cornutum ex Sorbus aucuparia


    2. Peniophora quercina


    3. Tremella mesenterica


    4. Uromyces sarothamni ex Cytisus scoparius


    5. Cetraria aculeata


    6. Microbotryum anomalum ex Fallopia sp.


    Björn

    Hallo zusammen,


    letzte Woche Freitag habe ich abends eine kleine Runde durch den Duisburger Stadtwald gedreht und dabei unter anderem diese Pilze hier gefunden


    1. Thelephora penicillata


    2. Phragmidium violaceum ex Rubus ulmifolius


    3. Ganoderma resinaceum an Buche


    Björn

    Hallo Thorben,


    der Wirt ist Glechoma hederacea. Das Messen kann man sich bei den Phytos in der Tat meistens sparen (das war einer der Gründe, warum ich mich anfangs auf die Phytos gestürzt habe, bei meinem alten Mikroskop hatte ich ja Anfangs kein Meßokular). Bei der Puccinia glechomatis, die sehr häufig ist, kannst du auch mal drauf achten, daß es zwei Arten von Telien/Teliosporen gibt. Relativ helle, dünnwandige Sporen, die sofort auskeimen können (manchmal sind die Telien bereift, das sind dann Basidien und Basidiosporen - lassen sich gut mit Kongorot anfärben) und dunkle, dickwandige Sporen, die erstmal überwintern müssen.


    Björn

    Hallo Thorben,


    bei den Sporen hier würde ich klar sagen, daß die Spitze oben wie aufgesetzt aussieht und der Stiel sich unten langsam verdickt, also genau so, wie es bei Phragmidium tuberculatum der Fall sein sollte.


    Björn

    Hallo Thorben,


    ich hatte lange Zeit große Schwierigkeiten mit der Unterscheidung der beiden Roste. Das mit der Anzahl von Zellen ist ja leider nicht immer so eindeutig und wenn man sich dann mal 50 Sporen anschaut, kriegt man halt irgendeine Verteilung, die mal mehr oder weniger in die eine odere andere Richtung tendiert. Mittlerweile habe ich aber ein paar Funde gehabt, die Jule mir auch bestätigt hat. Was meiner Meinung nach gut hilft ist der Gesamteindruck aus Zellenzahl, der Spitze (aufgesetzt oder langsam ausgezogen) und der Verbreiterung des Stiels. Das ist dann zwar auch nicht so, daß man sich eine Teliospore anschaut und weiß, was Sache ist. Aber wenn man sich da mal ein Ensemble von Sporen anschaut und auf sich wirken läßt, hat man meistens schnell einen passenden Gesamteindruck.


    Björn

    Hallo Mischa,


    was bei den Tulostomas wohl auch wichtig ist, ist die Mündungsöffnung des Fruchtkörpers. Von daher wäre es sicher gut, wenn du da von den neuen, frischen Exemplaren weitere Aufnahmen machen könntest. Die Farbe der Fruchtkörper scheint beim Schlüsseln auch immens wichtig zu sein.


    Björn

    Hallo zusammen,


    die Stielboviste sind heute bei mir angekommen und ich habe mal direkt einen Blick mit dem Mikro reingeworfen. Sporen habe ich nur mal eben auf die Schnelle gemessen: (4.0-) 4.5+-0.3 (-5.2) µm (Wer selber messen möchte: Auf den Bildern mit dem 100er-Objektiv in voller Auflösung entsprechen 2317 Pixel genau 100 µm). Bilder in Wasser bzw. Kongorot/NH3.




    Björn

    Hallo zusammen,


    ein schöner Beitrag! Ich habe ja mal viereinhalb Jahre in Genf gelebt und war da entsprechend auch viel in den Bergen unterwegs. Leider hatte ich damals noch nicht das Interesse an Pilzen. Das Exobasidium an Alpenrose hatte ich dann vor 2 Jahren im Schweizurlaub in Les Diablerets, aber leider war das bei der Rückkehr nicht mehr im mikroskopierbaren Zustand.


    Björn

    Hallo Mischa,


    wenn sich da niemand anders findet, kannst du mir gerne ein Exemplar zukommen lassen (möglichst nicht durchgeschnitten :D), dann schau ich da mit dem Mikroskop rein. Ich bin zwar kein Tulostoma-Experte, aber vielleicht kann man dann im Anschluß anhand meiner Mikrobilder mehr sagen.


    Björn

    Hallo zusammen,


    in den Sommerferien gab es hier in NRW von unserem Verkehrsverbund das Angebot, daß man am Wochenende ganz NRW kostenfrei bereisen konnte. Davon habe ich dann am letzten Ferienwochenende auch mal Gebrauch gemacht und bin in die Eifel gefahren um dort von Urft über den Weyrer Wald nach Kall zu wandern. Großpilze waren auch dort wegen der trockenen Witterung Mangelware, aber es gab einige für mich neue Phytoparasiten und auch etliche alte Bekannte.


    1. Polythrincium trifolii ex Trifolium repens


    2. Puccinia cnici-oleracei ex Cirsium oleraceum


    3. Puccinia laschii ex Cirsium oleraceum


    4. Puccinia carduorum ex Carduus crispus


    5. Coleosporium senecionis ex Senecio ovatus


    6. Puccinia punctata ex Galium sylvaticum


    7. Golovinomyces valerianae ex Valeriana officinalis agg.


    8. Das könnte Puccinia carniolica ex Peucedanum carvifolia sein. So schrecklich viele Roste an Apiaceaen, die nur Aecien und Telien bilden, gibt es ja nicht, so daß man hier fast die Pflanze über den Wirt bestimmen kann. Außerdem ist dieser seltene Pilz wohl 1978 schon einmal dort im NSG gefunden worden.


    9. Puccinia millefolii ex Achillea millefolium


    10. Taphrina alni ex Alnus incana


    11. Microstroma album ex Quercus robur


    12. Rhytisma salicinum


    Björn

    Hallo zusammen,


    am vergangenen Sonntag traf sich der APR zu einer Exkursion am Hertener Waldfriedhof. Leider waren wegen der großen Trockenheit fast keine Großpilze zu finden. Aber immerhin hat es für ein paar Täublinge und Phytoparasiten gereicht.


    1. Unter Eiche, mit blauer FeSO4 Reaktion, mit Guajak schnell blau, Stiel an der Luft bräunend, Geruch schwach nach Fisch. Da lande ich dann bei Russula graveolens agg. Sporenpulver war leider keines zu bekommen...

    Huthaut vom Rand des Hutes

    Huthaut von der Hutmitte


    2. Uromyces verruculosus ex Silene dioica


    3. Pucciniastrum circaeae ex Circaea lutetiana


    Björn

    Hallo erstmal!


    Jetzt formulier doch mal bitte deinen Beitrag so, daß er mit einer Begrüßung beginnt, mit einer Verabschiedung aufhört und dazwischen eine Anfrage in ganzen Sätzen beinhaltet.


    Björn

    Hallo zusammen,


    für die gestrige Exkursion hatte sich der MAB den Parkfriedhof in Solingen-Gräfrath ausgeschaut. Ein 24 ha großer Friedhof mit vielen, alten Bäumen, der sicher einiges an Potential hat...wenn es denn mal regnen würde. Das war hier die letzten Wochen leider eher selten der Fall und entsprechend machten sich die Großpilze rar. Aber es gibt ja auch noch Kleinpilze ;)


    1. Marasmius oreades


    2. Puccinia piloselloidearum ex Pilosella officinarum


    3. Puccinia convolvuli ex Calystegia sepium agg.


    4. Tuberculina persicina ex Puccinia convolvuli


    5. Pseudomicrostroma juglandis ex Juglans regia


    6. Puccinia veronicae ex Veronica montana


    7. Puccinia pulverulenta ex Epilobium montanum


    8. Puccinia violae ex Viola sp.


    9. Puccinia piloselloidearum ex Pilosella aurantiaca


    10. Scleroderma verrucosum, Sporen (9.9+-0.6) µm, (8.6-11.1) µm


    11. Puccinia chondrillae ex Mycelis muralis

    IMG_6527.JPG


    12. Agaricus augustus


    13. Pucciniastrum epilobii ex Epilobium angustifolium


    Björn

    Hallo zusammen,


    am Samstag hatte ich eigentlich geplant im Wuppertaler Raum durch die Wälder zu streifen. Da sich morgens aber bereits Regen und eventuell Gewitter über dem Bergischen Land abzeichneten, habe ich mich umentschieden und war eine Runde im Duisburger Stadtwald unterwegs.


    1. Podosphaera macularis ex Humulus lupulus


    2. Golovinomyces sonchicola ex Sonchus oleraceus


    3. Plasmopara nivea ex Aegopodium podagraria


    4. Diachea leucopodia


    5. Rotfärbung mit 3% KOH und kein Schwärzen des Fruchtkörpers, monomitisches Hyphensystem (auch wenn es stellenweise erstmal anders wirkte), Sporen (4.8+-0.4) x (2.4+-0.2) µm, Q=2.0+-0.2, da lande ich bei Phlebia uda


    6. Puccinia brachypodii ex Brachypodium sylvaticum


    7. Unter Fagus, Geschmack mild, kein besonderer Geruch (Fruchtkörper aber auch sehr trocken), mit Eisensulfat orange-braun, mit Guajak nach 5 Sekunden blau, Sporenabwurf ist leider mißlungen, auffallend festfleischig. Pileozystiden färben in SV nicht. Da lande ich bei Russula lepida


    8. Russula violeipes


    9. Delicatula integrella


    10. Puccinia komarovii ex Impatiens parviflora


    11. Taphrina sadebeckii ex Alnus glutinosa


    12. Puccinia annularis ex Teucrium scorodonia


    13. Uromyces sarothamni ex Cytisus scoparius


    14. Thecaphora oxalidis ex Oxalis stricta


    Björn