Beiträge von Maria


    Hallo Monacoly,


    ja, ich hätte schon einen relativ simplen Tipp wie Du vorgehen kannst um nach und nach Deine Pilzkenntnisse zu erweitern. So zumindest machen dies sehr viele Leute :)


    Zunächst bist Du bei den Röhrlingen auf einer relativ sicheren Seite - hier gibt es nicht wirklich viele ungenießbare (Gallenröhrling) oder giftige (Satanspilz und Schönfußröhrling) Pilze und man kann diese auch als Laie ganz gut unterschieden bzw. man lässt am Anfang eben einfach die verschiedenen Hexenröhrlinge stehen. Steinpilze zu finden ist oft nicht einfach, es sei denn, man kennt die Stellen. In diesem Jahr habe ich z.B. noch keinen einzigen gefunden, dafür aber schon sehr viele andere ebenso schmackhafte Röhrlinge.
    Du schreibst, dass Du noch keine Maronen und Rotkappen gefunden hast. In welchen Wäldern suchst Du denn? Laubwald, Nadelwald, Mischwald, welche Bäume, also reiner Buchenwald z.B.? Rotkappen finde ich hier bei mir auch nicht so oft und Maronen sind in den letzten drei Wochen absolute Mangelware.


    Dann kann man natürlich die Pfifferlinge, den "echten" Pfifferling (Cantharellus cibarius), den Trompetenpfifferling (Cantharellus tubaeformis) und die gelbe Kantharelle (Cantharellus lutescens). Pfifferlinge sind zumindest in meiner Gegend sehr selten geworden - hier einen größeren Fund zu machen ist ein echter Glücksfall. Aber dies kommt wirklich auf die Region an. Der Trompetenpfifferling und die Kantharelle kommen erst später im Jahr.


    Ein sehr gut zu erkennender Pilz sind die verschiedenen Reizker (Lactarius). Hier gibt es eine ganz einfache Regel: Ist der Milchsaft weiß - stehen lassen, ist der Milchsaft rot - dann ist es der Edelreizker, der Fichten-Reizker, der Kiefernreizker oder der Lachs-Reizker.


    Ein ebenfalls eigentlich nicht zu verwechselnder Pilz ist die Krause Glucke (Sparasis crispa).


    Und die Semmelstoppelpilze hast Du ja schon genannt.


    Ich glaube, diese Pilze als Einstieg dürften erst einmal dicke genügen und Du müsstest eigentlich gut fündig werden sofern das Wetter passt und der Wald passt. Schaue Dir einfach über einen Pilzbestimmer/Pilzführer in Ruhe an, wie die Pilze aussehen, wann und wo sie wachsen, verfolge wann andere wieder kräftig Pilze finden und dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen :thumbup:


    Liebe Grüße


    Maria


    P.S.: Ich hoffe sehr, dass die Pilzexperten bei meinen laienhaften Ausführungen nicht allzu sehr die Augen verdrehen :)


    Hallo Willy,


    ich persönlich gebe Dir Recht. Beide Namen sind sinnvoll und wichtig.


    Bei meiner Arbeit mit den Pflanzen ist es ähnlich - vielen Personen genügt der deutsche Name völlig, ja sie "schalten ab", wenn lateinische Bezeichnungen kommen. Dennoch ist zusätzlich der lateinische Name unerlässlich um die Pflanze bzw. hier den Pilz zweifelsfrei benennen zu können.


    Im Text selbst genügt ja dann oft eine einmalige Doppelnennung - der zusätzliche Arbeits- bzw. Tipaufwand hält sich also in Grenzen. :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Safran,


    Nichts gefunden entspricht nicht ganz der Wahrheit. Ich muss mich revidieren. Ich habe Gallenröhrlinge gefunden und davon jede Menge aber sonst eben keine Speisepilze und ich war mehrere Tage viele viele Kilometer in einem großen zusammenhängenden Waldgebiet unterwegs. Den Tip mit dem "nicht stundenlang Zeit im selben Wald verschwenden" merke ich mir - danke ! Wenn sich in Zukunft nicht in der ersten Stunde der Suche Erfolg einstellen sollte, werde ich mal das Gebiet wechseln...


    Beste Grüße


    Hallo Monacoly,


    darf ich Dich einmal fragen welche Pilze genau Du sammeln willst? Ich meine mich zu erinnern, dass Du von Pfifferlingen und Steinpilzen geschrieben hast. Welche Pilze würdest du denn außerdem mitnehmen wenn Du sie finden würdest?


    Safran schrieb: "Bei uns sind dieses Jahr- im Gegensatz zum letzten z.Zt. die Wälder ziemlich leer, aber wenn ich in den Wäldern nichts finde, kann es sehr wohl sein, daß an den Waldrändern die Post abgeht oder in einem anderen Wald oder auf den Wiesen. Immer verschiedene Stellen angucken. Irgendwo ist meist schon was zu finden, wenn es nicht zu trocken ist. Ich streife i.d.R.nicht stundenlang durch einen Wald einer Art, wenn der Wald fast pilzleer ist .Wenn die Pilze an einem Ort gerade nicht wollen, kommen sie woanders."

    Dem kann ich nur zustimmen :thumbup: Mit der Zeit hat man ein paar Lieblingswälder oder verschiedene Lieblingsstellen in einem großen Waldgebiet. Z.B. in diesem Jahr im Juni konnte ich in dem einen Waldstück vor Maronen und Rotfußröhrlingen kaum laufen, nur 1 km weiter, im selben Wald mit den selben Bäumen, fand ich dagegen so gut wie keine Maronen, dafür fand ich dort völlig unerwartet im Gras die ersten Reizker. Und in den letzten mehr als pilzarmen Wochen habe auch ich jedes Mal, zwar nicht viel, aber eben doch verschiedene Speisepilze gefunden.


    Um Dir vielleicht noch ein wenig weiter helfen zu können, würde mich daher interessieren welche Pilze genau Du denn sammeln würdest. Vielleicht kann man Dir so noch Tipps geben und selbst wenn Du nur sehr wenige Pilze kennen solltest - jeder von uns hat mit sehr wenigen Pilzen angefangen, ich z. B. eigentlich nur mit Maronen und das war es dann damals schon :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo!
    Eine Wüstenpflanze?Ich gieße das Teil immer so viel,bis Wasser über der Erde steht.Trockenheit mag diese Pflanze nicht.
    Die abgebrochenen Teile habe ich im Herbst letzten Jahres bei einer Palme reingesteckt und die sind wunderbar angewachsen ohne irgendwie ein einziges Blatt zu verlieren.Anbei ein Foto davon.
    Gruß,Jens


    Hallo Jens,


    die Kalanchoe ist ein ursprünglich aus Madagaskar stammendes Dickblattgewächs und gehört zu den sukkulenten Pflanzen. Diese Pflanzen haben die Fähigkeit sehr viel Wasser in verschiedenen Pflanzenteilen zu speichern damit sie dann wiederum längere Trockenphasen gut überstehen können. Die wohl bekanntesten sukkulenten Pflanzen sind die Kakteen.


    Die Kalanchoen sollte man im Sommer mäßig gießen und im Winter fast trocken halten. Düngen sollte man sie ebenfalls nur mäßig und nur zwischen ich glaube Mai und August. Wenn man diese Pflege in etwa so macht belohnen sie einem mit reichlichen und wunderschönen Blüten.


    Im Scherz: Vielleicht ist dieses grüne Zeug dass Du da gefunden hast ein Zeichen der Pflanze, dass sie nun einfach kein Wasser mehr aufnehmen kann ;)


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Dieter,


    Bayer ist ja ziemlich groß - also hier in Mittelfranken, genauer rund um Erlangen, raschelt es im Wald bei jedem Schritt, ist es ziemlich trocken, und Pilze zu finden, egal welche, ist gar nicht so einfach :)


    In welcher Region Bayerns lebst Du denn? Vielleicht mache ich einmal einen kleinen Ausflug übers Wochenende ;)


    Liebe Grüße


    Maria


    Nachtrag: Sorry - ich habe es gerade in Deinem Profil gefunden : Kreis Wunsiedel im Fichtelgebirge :)


    Hallo Ulli,


    gerade weil dieser Fliege so Sachen wie Autan anscheinend schnuppe ist, habe ich eben nicht von Autan und Co. geschrieben sondern von anderen Mitteln (und Anwendungen in anderen Ländern) ;)


    Aber es muss natürlich jedem selbst überlassen bleiben, ob man z.B. das Teebaumöl einmal präventiv gegen diese Fliege ausprobiert oder eben nicht :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ulli, Hallo WestHarzer,


    ich selbst hatte bisher Gott sei Dank noch nicht das "Vergnügen" einer Begegnung mit der Hirschlausfliege. Auch weiß ich nicht, was sicher präventiv bei Menschen wirken könnte. Aber ich habe mir Gedanken gemacht was vielleicht einen Versuch wert wäre, was vielleicht präventiv helfen könnte. Dazu sind mir drei Möglichkeiten eingefallen:


    Teebaumöl(-Haarshampoo): Sehr viele Insekten meiden das Teebaumöl. Für uns Menschen ist der Geruch nach einer Haarwäsche mit einem Teebaumöl-Haarshampoo dagegen kaum wahrnehmbar. Allerdings muss man wissen, dass das Teebaumöl keineswegs harmlos ist! Es ist ein Nervengift. Länger als sechs Wochen am Stück sollte daher das Haarshampoo nicht angewendet werden. Teebaumöl-Haarshampoo gibt es bereits fertig zu kaufen oder man stellt es selbst her (Neutrales Haarshampoo und Teebaumöl vermischen) Ansonsten könnte vielleicht bereits genügen, wenn man bei "akuter Gefahr im Wald" ein wenig des Teebaumöles auf die Kopfhaut gibt. Man müsste es einfach einmal ausprobieren :)


    Wick Vaporub: In Kolumbien und auch in Nicaragua wird gerne gegen die verschiedensten Insekten, darunter auch gegen die Zecken, Wick Vaporub verwendet. Die Leute schmieren sich damit ein und schwören darauf! Ich selbst habe es in diesem Sinne noch nicht verwendet, aber wen der Geruch nicht stört - wer weiß, vielleicht hilft es ja gegen die Hirschlausfliege.


    Citronella: In Brasilien dagegen wird gegen alle möglichen Insekten gerne Citronella benutzt. Verwendet wird ein ätherisches Öl aus dem Zitronengras (glaube ich zumindest) dass z.B. mit einem Hautöl aber auch mit anderen Substanzen vermischt wird. Keine Ahnung, ob es auch gegen die Hirschlausfliege helfen könnte.


    Instinktiv - vom Bauchgefühl her - würde ich das Teebaumöl einmal ausprobieren. Aber bitte nur das reine ätherische Öl, z.B. aus der Apotheke, verwenden :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Danke für den tip! :)
    Maria, ohja, oder bestrahlt werden damit sie länger haltbar sind..... usw. Ich denke manchmal selbst ein mit schwermetallen und sonstwas belasteter Pilz aus dem Wald ist weniger belastet, als irgendein Dosenfraß, der nur noch naturidentisch ist


    :D:thumbup::thumbup::)


    Ich hab mal gelesen das es erst relevant wird, wenn man mehr als 20 kg im jahr ißt, das finde ich recht viel, so ne einzelne Maronme schadet dann sicher nicht so


    :)


    Und wenn man dann einmal nachdenkt wo und wie unsere Lebensmittel direkt oder indirekt entstehen .... Also sozusagen der Acker auf dem die Kartoffeln oder was auch immer wachsen ist nicht oder zumindest nicht relevant belastet und der Wald nebenan wo die Wildschweine leben und die Maronen wachsen schon? Ich bitte Euch!!!


    Eigentlich darf man darüber gar nicht nachdenken :(


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Habicht!
    Das mit dem Wildschwein ist regional sehr unterschiedlich. In Hessen gelten die Strahlungswerte bei Wildschwein und anderem Wildbret als deutlich unter den Grenzwerten.


    Dem muss ich, auch was Pilze und darunter auch die Maronen betrifft, auch für verschiedene Gebiete Bayerns zustimmen! Die Strahlenbelastung nach Tschernobyl ist, so weit ich als Laie weiß, je nach begrenzten Regionen sehr unterschiedlich und sollte vielleicht nicht unbedingt verallgemeinert werden, wobei ich Dir Peter natürlich in keinster Weise zu nahe treten will :) .


    Liebe Grüße


    Maria

    Nachdem ich mich letztes Jahr einmal fürchterlich im Wald verlaufen habe bekam ich auch einen Kompass geschenkt.
    Doch leider kann ich mit dem Ding nicht umgehen.
    Nun fragen mich alle,wenn ich in den Wald gehen,wo genau willst du denn hin?


    LG Wiltrud


    :D
    Hallo Wiltrud,


    ich werde seit meinem "im Wald verlaufen" immer, bevor ich losziehe, gefragt: "Hast Du Dein Handy dabei?" ;)


    Mit dem Kompass komme ich übrigens auch nicht klar, denn wo steht denn nun mein Auto? Mehr im Süden oder doch mehr im Osten? Und wenn ich mich einmal um mich selbst drehe dann steht es ganz bestimmt im Westen oder war es doch der Norden? ;):D


    @an alle
    Eine vielleicht blöde Frage - diese "Hörnchen" - wie ist da der lateinische Name? Ich bilde mir ein das es mindestens zwei verschiedene Arten bei uns gibt und würde mich gerne näher darüber informieren und dies ist nun einmal mittels der lateinischen Namen am sichersten.


    juliane
    Hallo Juliane,
    also diesen Knoten bei den Nelkenschwindlingen werde ich beim nächsten Fund ganz bestimmt auch einmal ausprobieren :) Vielen Dank für Deine Fotos.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo "Suillus"


    heute habe ich die Röllchen ja noch einmal kalt probiert und heute haben sie echt toll geschmeckt. Es war eine gegenseitige wunderbare Ergänzung. Dies ist ähnlich wie mit den gefüllten Weinblättern, die ja auch einen ganz eigenen Geschmack haben, und die oft "nur" mit Reis gefüllt sind. Also im Gegensatz zum Reis hatten die Samtfußkremplinge heute durchaus Geschmack ;)


    Auf Deinen Versuch bin ich jetzt schon ganz neugierig - ich liebe es einfach kreativ zu sein, Neues zu probieren, zumal es in diesem Falle ja nicht einmal etwas kostet, also so gut wie nichts :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    ich bin ja sowas von begeistert von diesem Thread - ist das toll! Und diese Vielfalt - einfach nur cool :thumbup:


    Und nachdem das Leben nicht nur aus Pilzen und Kräutern besteht ;) werde ich hier demnächst bestimmt auch einmal etwas beisteuern.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Nobi,


    keine Sorge, ich weiß da sogar ziemlich viel darüber :) Aber Du hast natürlich Recht, dass man darauf hinweisen sollte damit jeder für sich selbst entscheiden kann.


    Ja, Pyrrolizidine kommen in sehr geringen Mengen im Huflattich vor, so wie in anderen Pflanzen, nicht nur den genannten, ebenfalls. Vor vielen Jahren gab es nun einen Tierversuch mit Ratten. Dem Futter der Tiere wurde zunächst bis zu einem Drittel Huflattich beigemischt, da die Tiere aber das Fressen ab einer Zumischung von über 15 Prozent verweigerten, wurde die Mischung mittels Sonden direkt in den Magen der armen Tiere gegeben. Auch wurde der isolierte Wirkstoff in hohen Dosen injiziert. Und dies alles geschah auch noch über einen längeren Zeitraum. Die Tiere wurden krank und der wunderbare Huflattich stand auf einmal unter "Verdacht" und kämpft bis heute um seine "Rehabilitation" ;) .


    Es gab und gibt eine breite Diskussion über die Interpretation dieser Ergebnisse. Ich denke, viele Lebensmittel die man über Monate in einer derart hohen Konzentration zu sich nimmt würden krank machen. Und welcher Mensch nimmt schon täglich über Monate hinweg eine derartig hohe Menge an Huflattich zu sich?


    Einige Experten stehen auf dem Standpunkt, dass Pyrro ­lizidin ­alka ­loide vollständig vermieden werden sollten, währende andere sehr niedrige Mengen für harmlos halten. Um Nebenwirkungen auszuschließen, sollte der Huflattich nur maximal sechs Wochen am Stück eingenommen werden –“ eine Regel, die jedoch für jede Heilpflanzenkur gilt, nicht nur für den Huflattich.


    Huflattich wird seit Menschengedenken als Nahrungsmittel und Salzersatz sowie als hervorragende Heilpflanze genutzt. Große Mengen kann man aufgrund des hohen Salzanteils und des ausgeprägten Eigengeschmacks sowieso nicht zu sich nehmen, allerdings wurde Huflattich früher als Salzersatz durchaus regelmäßig genutzt.


    Ich persönlich verwende Huflattich gelegentlich, vielleicht 3 - 4 Mal pro Jahr. Ansonsten nutze ich ihn bei Bedarf als Heiltee bei bestimmten Formen des Hustens - hier ist er eine unserer stärksten Heilpflanzen. Wenn meiner Meinung nach in irgendeiner Weise Gefahr bestehen würde, würde ich Huflattich niemals selbst essen, noch meinen Kindern zu essen geben und natürlich auch hier nicht publizieren. :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Die größte Hemmschwelle beim Trocknen ist das Thema Schimmelbefall, da es mich ärgern würde ein Glas voll wegzuschmeißen.


    Hallo Michael,


    benutze doch einfach nicht nur ein großes Gefäß sondern mehrere kleinere Gefäße! Dies mache ich z.B. auch: ein Gefäß nur mit Krauser Glucke, ein Gefäß nur mit Steinpilz, ein Gefäß nur mit Trompetenpfifferlingen und dann noch ein Gefäß mit gemischten Pilzen um nur einige Beispiele zu nennen. Vielleicht hatte ich ja bisher auch nur Glück, aber die getrockneten Pilze hatten bei mir noch nie Schimmel. Aber selbst wenn dies einmal passieren sollte, dann ist höchstwahrscheinlich nur ein Gefäß betroffen und eben nicht die gesamten getrockneten Pilze :)


    Das bisher über Pilze gesagte gilt analog auch für Kräuter. Beim Johanniskraut hatte ich vor vielen Jahren schon einmal Schimmel - der eindeutige Grund war ungenügendes Trocknen speziell der Blütenknospen ;) .


    Liebe Grüße


    Maria

    Kalt schmecken die mit Samtfußkremplingen gefüllten Huflattichblätter richtig lecker!


    Gerade hatte ich ein kleines Aha-Erlebnis - gestern blieben noch Huflattichröllchen übrig und bevor ich die gerade entsorgen wollte habe ich noch einmal probiert. Und siehe da, kalt schmecken die wirklich ziemlich gut. So kann ich dieses Gericht guten Gewissens empfehlen :yumyum: Vielleicht probiere ich jetzt als nächstes einmal gefüllte Weinblätter aus :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Michael,


    ich trockne seit Jahrzehnten sowohl Pilze als auch Kräuter und Obst.


    Sehr gut komme ich seit rund 15 Jahren für alle drei zu trocknenden Lebensmittel mit einem Dörrgerät von Stöckli zurecht - kann ich wirklich nur empfehlen! Aber es gibt sicher auch noch andere recht gute Dörrgeräte von anderen Herstellern.


    Die getrockneten Pilze (sie müssen wirklich sehr, sehr gut getrocknet sein!) bewahre ich in ganz normalen Einmachgläsern mit Bügelverschluß auf und gebe weder Pfeffer noch Reis oder was auch immer dazu. Wichtig ist einfach, dass das Trockengut wirklich durch und durch trocken ist und dann passiert auch nichts. Und ja, die Pilze kann man wirklich über Jahre aufbewahren.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    heute hatte ich Zeit und Lust einmal etwas zu experimentieren - es sollte eine kleine Vorspeise mit Samtfußkremplinge sein.


    Zunächst wollte ich die bereits erwähnten gefüllten Huflattichblätter mit einer Füllung aus Samtfußkremplingen ausprobieren und aus der übrig gebliebenen Farce machte ich dann noch Samtfußkrempling-Taler.


    Bereits vorab, der Huflattich ist viel zu dominant - dies passte nicht zusammen. Die Samtfußkrempling-Taler sind für Vegetarier (oder Veganer) aber durchaus eine schmackhafte Variante! Und es käme auf einen Versuch an z.B. Kohlrouladen einmal mit einer Füllung u. a. aus Samtfußkremplingen zu probieren.


    Der Vorspeisenteller


    Für die Interessierten noch kurz wie es gemacht wird denn gefüllte Huflattichblätter an sich, z. B. mit Hackfleisch oder einer Körnerfüllung schmecken sehr gut. Und die Füllung an sich mit einer anderen "Ummantelung" müssten man noch einmal ausprobieren :)
     
    Huflattichblatter (ohne Stiel und ca. handtellergroß) in Salzwasser kurz blanchieren, abtropfen lassen. Junge, kleine Samtfußkremplinge putzen und in Salzwasser 15 Minuten kochen, abtropfen und etwas abkühlen lassen, dann fein hacken.
    Für die Füllung bzw. die Taler Zwiebeln und etwas Knoblauch (optional) fein hacken, sowie reichliche Kräuter nach Geschmack fein hacken. Ich habe Dost ("deutscher wilder Oregano"), Quendel ("deutscher wilder Thymian"), wenig Gundermann und wenig Liebstöckel verwendet. Man benötigt beim Samtfußkrempling noch etwas zum Binden - ich habe der Einfachheit halber Semmelbrösel und ein Ei verwendet aber natürlich sind hier auch andere Dinge (Kartoffelpüree z.B.) denkbar. Salzen (zusammen mit Huflattich nur sehr, sehr wenig, da dieser sehr salzhaltig ist!) und pfeffern.
    Auf jedes Huflattichblatt etwas von der Füllung geben, die gefüllten Rollen in eine gefettete Auflaufform legen, etwas Sahne oder Gemüsebrühe zugeben und im Ofen bei ca. 200 Grad Umluft ca. 20 Minuten backen. Nachfolgend eine Schritt-für Schritt-Foto-Serie da ich aus meinen Kochkursen weiß, dass immer wieder Teilnehmer nicht wissen wie man dies machen kann.



    Vorne einschlagen


    Die Seiten einschlagen


    Nach oben rollen


    In die Auflaufform geben und Flüssigkeit zugeben, hier Sahne


    Und dann nach 20 Minuten - guten Appetit :)


    Liebe Grüße und vielleicht habt Ihr ja noch Ideen wie man den Samtfußkrempling kulinarisch nutzen könnten :)


    Maria


    Hallo Maria,
    beim nächsten Goldtäubling ziehst du einfach die Huthaut ein bisschen ab. Wenn das Hutfleisch dann chromgelb ist, bist du mit der Bestimmung schon fertig, auch bei solch gemeinen Exemplaren ohne Gelb am Stiel/in den Lamellen und mit dunkelrotem oder ganz gelbem Hut.
    FG
    Oehrling


    Danke Oehrling :)


    Wenn ich dort einmal wieder welche finde (heute fand ich nur noch undefinierbare Relikte an denen noch Nacktschnecken oder Käfer nagten) werde ich dies einmal versuchen.


    Liebe Grüße


    Maria
    [hr]


    Hallo Chris,


    ich gebe jetzt auch noch einen Kommentar dazu ab obwohl ich überhaupt keine Expertin bin.


    In meinen Büchern steht: "Verwechslungsgefahr mit anderen zum Teil stark giftigen Wülstlingen. Scheidenstreiflinge dürfen deshalb nur von Kennern gesammelt werden!"


    Also ganz ehrlich, ich sammle die Scheidenstreiflinge nicht, auch wenn ich mir ganz oft sicher bin, dass es einer ist. Denn ein Kenner sowohl der Scheidenstreiflinge als auch der Wülstlinge bin ich persönlich nicht, wobei ich Dir Chris da jetzt natürlich in keinster Weise etwas unterstellen will :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo,


    was den Scheidenstreifling angeht habe ich mir die von Euch genannten Möglichkeiten näher angesehen. Ich persönlich als Laie hatte bisher meistens den Verdacht das es sich um den Rotbraunen Scheidenstreifling handeln könnte (Amanita fulva), war mir aber nie sicher da ich dachte, dass es eben auch ein anderer Scheidenstreifling sein könnte. Und im Endeffekt spiegeln die Antworten genau dies wieder. Also ich denke ich bin für das Thema Scheidenstreiflinge einfach noch nicht so weit und es sollte mir wohl auch weiterhin genügen zu wissen "Ein Scheidenstreifling" und Punkt! :)


    Und das ich diesen hübschen (Gold-)Täubling gefunden habe freut mich sehr. Er soll ja, was ich nun gelesen habe, auch vorzüglich schmecken. Aber bei so wenigen Exemplaren lasse ich diese Täublinge einfach stehen und freue mich, dass es sie dort gibt.


    Liebe Grüße und noch einmal Danke für Eure vielen Antworten


    Maria


    Ja, es ist der gleiche Pilz, nur ein anderer halt ;)


    Ich habe auch ein wenig geforscht - könnte der Täubling ein "Orangeroter Graustiel-Täubling" (Rússula decolórans) sein? Der Hainbuchenwald ist nicht sehr groß und liegt mitten in einem großen Nadelwald.

    Wow - dies ging ja schnell mit Antworten :thumbup:


    Vielen Dank schon einmal an Euch alle. Den Täubling habe ich übrigens neben den Lorcheln gefunden und es gab insgesamt vielleicht drei, also Ich ;) habe halt drei gesehen. Ich glaube eher nicht, dass der Boden besonders kalkhaltig ist aber genau wissen kann ich dies natürlich nicht.


    Bei dem Scheidenstreifling habe ich bei drei Exemplaren versucht den Stiel herauszudrehen - vergebens, die sind alle abgebrochen wie auf dem Foto zu sehen


    @Pablo: Sehr gerne lade ich die Fotos direkt hoch, nur wie geht das? Über die Anleitung die ich hier gefunden habe ging dies bei mir nicht. Könntest Du mir bitte einen Link schicken wo dies erklärt wird?


    Liebe Grüße


    Maria