Beiträge von Maria

    Wow - dies ging ja schnell mit Antworten :thumbup:


    Vielen Dank schon einmal an Euch alle. Den Täubling habe ich übrigens neben den Lorcheln gefunden und es gab insgesamt vielleicht drei, also Ich ;) habe halt drei gesehen. Ich glaube eher nicht, dass der Boden besonders kalkhaltig ist aber genau wissen kann ich dies natürlich nicht.


    Bei dem Scheidenstreifling habe ich bei drei Exemplaren versucht den Stiel herauszudrehen - vergebens, die sind alle abgebrochen wie auf dem Foto zu sehen


    @Pablo: Sehr gerne lade ich die Fotos direkt hoch, nur wie geht das? Über die Anleitung die ich hier gefunden habe ging dies bei mir nicht. Könntest Du mir bitte einen Link schicken wo dies erklärt wird?


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo,


    mit dem Pilz der ersten drei Fotos habe ich mich noch nicht intensiver beschäftigt obwohl er sehr häufig ist, denn, wenn ich versuche ihn zu bestimmen habe ich zwar einen starken Verdacht, es ergibt sich aber auch immer ein "Es könnte aber auch der .... sein" Bestimmt könnt ihr mir hier weiterhelfen und mir vielleicht auch die prägnanten Unterscheidungsmerkmale aufzeigen.


    http://www.directupload.net[/img]


    http://www.directupload.net[/img]




    Und dann habe ich gestern noch einen Pilz gefunden den ich nun wirklich nicht kenne. Er wuchs in einem Hainbuchenwald.


    http://www.directupload.net[/img]


    http://www.directupload.net[/img]


    Schon einmal vielen Dank für Eure Hilfe.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ralf,


    ich bin restlos begeistert! Nicht nur von Deinen Fotos sondern auch von der Art Deiner Präsentation - einfach nur Klasse! Vielen Dank dafür.


    Und ganz zum Schluss habe ich mich dann fast nicht mehr eingekriegt vor lauter Lachen und ich muss gestehen da lief auch ein kleines Kopfkino bei mir mit ;):D


    Liebe Grüße


    Maria



    Nun, wenn man im plästernden Regen vor einer Feuerstelle oder in einer Treckerspur kniet, den Hintern in die Wolken gestreckt, die Unterarme auf dem Boden und die Nase dicht über der Humusschicht, dann wird mit einem runden Regenschirm das Heck klatschnass. Und da dieses Heck über eine natürliche Ablaufrinne verfügt, läuft das Regenwasser sowohl bis in den Nacken, als auch die Oberschenkel hinab. Ein runder Schirm ist ergo vollkommen wirkungslos. Plaziert man ihn zum Heckschutz etwas weiter nach hinten, fließen Ströme von Wasser vom Schirmsaum auf die Kamera. Runde Regenschirme sind die größte Fehlkonstruktion der Menschheit, wann endlich kommt der Seitlingsschirm auf den Markt ?
     
    Habe fertig !


    Hallo Chris,


    dies ist mir gerade ganz spontan gekommen ... Es gibt von verschiedenen Verlagen Pilzführer im "Handtaschenformat". Hast Du so einen? Wenn nein, dann wäre dies vielleicht eine ganz gute Möglichkeit für Dich. Diese kleinen Pilzführer sind nicht teuer, die wichtigsten Speisepilze mit ihren giftigen Doppelgängern sind enthalten, man kann den Führer in die Jackentasche stecken und dann direkt vor Ort den gefundenen Pilz mit den Angaben im Führer abgleichen.
    Und wenn Du dann einen Hainbuchenröhrling findest, dann kannst Du dort z.B. nachlesen, dass die Huthautfarbe durchaus ein Spektrum von Farbnuancen hat: graubraun, schwarzbraun, olivbraun .... und das der Stiel von einer Art Schüppchen, wie bei allen Rauhstielröhrlingen, besetzt ist .... Verwechslungsgefahr mit anderen eßbaren Rauhstielröhrlinge ... Keine giftigen Doppelgänger ... usw.


    Vielleicht vorsichtshalber noch eine kleine Anmerkung ganz allgemein zum Geschmackstest - es gibt Pilze bei denen man einen Geschmackstest (z.B. scharf/bitter) machen kann, Täublinge z.B. oder beim Gallenröhrling. Wenn ein Pilz nicht scharf oder bitter schmeckt, dann bedeutet dies allerdings nicht automatisch dass er essbar ist. Auch bei dem wirklich bitter schmeckenden Gallenröhrling kann es vorkommen, dass er bei der Geschmacksprobe eben nicht wirklich bitter schmeckt.
    Am sichersten wäre, ganz im Allgemeinen, vielleicht, wenn Du Deine Funde einem Pilzberater zeigst bis Du Dir bei dem jeweiligen Pilz wirklich zu 100 Prozent sicher bist ihn eindeutig bestimmen zu können.


    Liebe Grüße


    Maria


    Ich werde wohl einfach ... mal bei der ein oder anderen Pilzwanderung in der Nähe mitmachen. Die VHS bietet das ja manchmal an. Dort habe ich vielleicht mehr Erfolg weil der- oder diejenige, welche die Wanderung leitet ja wohl nicht an Stellen suchen wird, an denen es nichts zu finden gibt...


    Hallo Chris,


    dies ist, wie ich finde, eine sehr gute Idee, zumal man dabei noch weitere Pilze kennen lernen kann.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Chris,


    Du musst Dich doch nicht entschuldigen :) Und keine Sorge, ich kenne mich auch nicht sooo gut aus ;)


    Auch wenn dies jetzt vielleicht nicht ganz richtig ist was ich schreibe, so gibt es schon ein paar kleine Unterschiede, also ich finde z.B. die Huthautfarbe und der Stiel, auch die Form des Stiels. An was man es aber auf jeden Fall sofort unterscheiden kann ist der Standort, also bei welchen Bäumen die Pilze wachsen. Ach ja, der Hainbuchenröhrling färbt sich schwarz (auch beim kochen oder trocknen), der Birkenpilz nicht.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Maria,


    hast du dir mal die Mühe gemacht nachzusehen, wo deine Discount-Bio-Ware herkommt/in welchen Ländern dir hergestellt wurde? Meist aus Nicht-Europäischen Drittstaaten... Das erklärt doch das niedrige Preisniveau ausreichend oder?


    l.g.
    Stefan


    Hallo Stefan,


    auch Dir ein Danke für Deinen Text den ich erst gelesen hatte, als ich meinen bereits weggeschickt hatte.


    Nein, ich habe mir dies noch nicht wirklich alles angeschaut und auch nicht gekauft. Ich glaube aber dieser Wein kommt aus Italien und wenn ich mich recht entsinne kommt vieles vom Salat und Gemüse etc. ebenfalls aus Ländern der EU oder mitlerweile im Rahmen der "Regionalbewegung" sogar aus Deutschland. Ich werde beim nächsten Einkauf einmal darauf achten.


    Liebe Grüße


    Maria

    Noch einmal Danke Reinhard.


    Ich bin einfach nur unglaublich skeptisch was das relativ neue Bio-Billig-Geschäft angeht das zu unglaublich niedrigen Preisen in großen Mengen angeboten wird. Es kann doch z.B. nicht sein, dass eine Flasche Bio-Wein die im Discounter ständig im Sortiment ist einiges unter 3 € kostet - oder? Und irgendwie sieht diese Discounter-Bio-Frischware auch anders, einheitlicher, makelloser aus als beim Demeter(oder welcher Verband auch immer)-Bio-Bauern im Hofladen um die Ecke oder sehe ich das falsch?


    Bei diesen Landwirten, die seit Jahrzehnten deutschen Verbänden angeschlossen sind und eher kleiner sind, sehe ich aber aus meinem Fenster, dass anscheinend vor Ausbringen der Saat der Boden mit Maschinen bearbeitet wird (so weit ich weiß wegen dem Unkraut) und nachdem die Saat aufgegangen ist hier auch viel und oft manuell gearbeitet wird (Und manchmal helfe ich sogar mit um größere Mengen Franzosenkraut, Vogelmiere, etc. zu haben). Ich denke, diese Landwirte im Hofladen oder in der Nachbarschaft kann man sicher einmal ganz allgemein fragen. Und was die anderen Bio-Anbauer angeht, die eben "nur" nach den EU-Vorschriften arbeiten, da wurde die Berechtigung meiner Skepsis ja nun von Dir durchaus bestätigt.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Chris,


    auch von mir ein herzliches Willkommen :)


    Das mit dem Pilze finden ist wirklich so eine Sache und ich kann Tuppie nur zustimmen. Auch von dem Waldgebiet in dem ich am Liebsten unterwegs bin hieß es, dass es dort Steinpilze und Pfifferlinge gibt. Gefunden habe ich jahrelang nichts dergleichen. Drei wirklich gute Steinpilzecken habe ich dann ebenfalls durch reinen Zufall gefunden, so wie bei Tuppie auch. Was mir dann noch geholfen hat war das Gespräch mit anderen Spaziergängern in dem relativ großen Waldgebiet die mir zumindest die grobe Richtung / Ecke sagten.


    Und ansonsten gibt es doch so viele andere wirklich leckere Pilze - es müssen doch nicht immer Steinpilze sein :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo,


    bei einem kleinen Waldspaziergang konnte ich heute feststellen, dass sich zumindest bei uns ein ganz klein wenig tut. Gefunden bzw. gesehen habe ich einige sehr schöne Gelberle (Pfifferlinge), etliche junge Hainbuchröhrlinge, sehr viele ganz junge Samtfußkremplinge, sehr wenige Maronen, einige rote Täublinge (fragt mich jetzt bitte nicht welche), wieder diese Lorcheln, auffallend wenige und dann nur ältere Gallenröhrlinge und einige Pilze von denen ich keine Ahnung habe wie die heißen. Wenn die Fotos etwas geworden sind stelle ich die später vielleicht noch zum Bestimmen ein.


    Ich bin jetzt richtig neugierig geworden wie es in den nächsten Tagen mit dem Pilzwachstum weiter gehen wird.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Stefan, hallo Reinhard,


    vielen Dank für Eure Antworten und Angebote :)


    Liebe Grüße


    Maria


    P.S.: Eigentlich ging es mir eher um den "billigen Bio-Business" der "nur" das EU-Siegel hat und wie, wo und ob überhaupt man erkennen kann welche Substanzen diese Landwirte auf die Felder aufbringen. Aber dies ist wirklich kein Pilz-Thema :)


    Hallo Stefan,


    vielen Dank für Dein Angebot auf das ich gerne zurückkommen werde sobald ich etwas mehr Zeit habe.


    Ich weiß jetzt nicht ob dieses Thema den Rahmen dieses Pilzforums sprengen würde, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass auch andere User gerne etwas mehr wissen möchten. Sicher muss dies nicht in die Tiefe gehen, es würde vielleicht schon ein neutraler aber fachlich fundierter Link genügen über den man sich gut informieren kann. Damit besser ersichtlich wird was ich meine, nachfolgend ein paar Gedanken dazu.


    Es gibt so viele Dinge die mich bei Bio nachdenklich machen und dies hat nichts mit dem ursprünglichen Gedanken zu tun, den ich für den richtigen Ansatz halte, sondern, um nur zwei Punkte zu nennen, eher mit der Globalisierung und dem meiner Meinung nach oft im negativen Vordergrund stehenden industriellen und kommerziellen Gedanken (ich meine damit jetzt nicht den einzelnen Landwirt!).


    Wie kann es z.B. sein, dass ein Biowein bei einem Discounter unter 3 € kostet (ich muss einmal schauen aus welchem Land oder aus welcher Region der kommt), da stimmt doch etwas nicht. Und da muss man sich dann auch nicht wundern, dass einige Bio-Weinbauern, vielleicht entgegen ihren eigenen Wünschen, eben durchaus bedenkliche Mittel gegen Pilzbefall einsetzen, zumal diese ja offiziell erlaubt sind (und dieses erlaubt sein macht mich eigentlich wütend). Auf der anderen Seite stehen wir Verbraucher - du liest Bio-Wein und gehst natürlich davon aus, dass dieser Wein insgesamt umweltverträglich etc. hergestellt wurde. Von den eventuellen Anbaubedingungen, die sich meiner Meinung nach so gar nicht mit dem Bio-Gedanken vertragen wollen, weiß der Großteil der Verbraucher ja gar nichts.


    Oder, wie kann es sein, dass in den Supermärkten eine Fülle von frischen Bio-Produkten (Salat, Gemüse, Obst) zu finden ist, die in der Regel aussehen wie aus dem Ei gepellt und dazu noch günstig sind? Also ich weiß nicht, in den wirklichen Bio-Höfen vor Ort sehen die frischen Bio-Waren nicht so einheitlich wie aus dem Bilderbuch aus. Was machen die Bio-Landwirte die die großen Supermarktketten oder Discounter beliefern also um diese "makellose Einheitsware" liefern zu können? Zumal man ja wahrscheinlich davon ausgehen kann, dass zumindest ein Teil in größeren Monokulturen angebaut wird, die dann ja wieder wesentlich anfälliger sind für Krankheiten, Schädlingsbefall usw. Welche Mittel also bringen diese Bauern auf die Felder?


    Bedenklich finde ich auch, dass die verschiedenen Anbaumethoden häufig in einen Topf geworfen werden. Bio ist meiner laienhaften Meinung nach nicht alles wirklich Bio - es gibt einen Unterschied ob es sich um Bio-Ware nach den Richtlinien eines Verbandes handelt oder nicht. Nur ich als Verbraucher kann leider nicht wirklich erkennen was bei den "Nicht-Verbands-Bio-Produkten" denn anders gemacht wird, ob die Abbaumethoden tatsächlich mit dem (meinem) Biogedanken vereinbar sind oder ob ich eigentlich nicht gleich zu den günstigeren Produkten aus dem konventionellen Anbau greifen könnte.


    So, dies war jetzt ein langer Text und ich hoffe, dass ich mich nicht lächerlich gemacht habe und/oder den Rahmen dieses Threats gesprengt habe. :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Reini,


    aber nein, Du nervst überhaupt nicht, ganz im Gegenteil. Ich hätte auf jeden Fall vorsichtiger formulieren müssen, also eher so: "Die ökologische Landwirtschaft verzichtet weitgehend auf den Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln, Mineraldünger und Gentechnik, wie sie zum Teil in der konventionellen Landwirtschaft zum Einsatz kommen." (Kopiert aus Wikipedia)


    Ich persönlich habe lediglich einige Kenntnisse die mir durch die Landwirte selbst erklärt wurden und meine eigenen Beobachtungen. Diese Landwirte sind im konventionellen Bereich überwiegend Nebenerwerbslandwirte (vielleicht liegt es daran dass ab und an das richtige Timing mit den Pestiziden verpasst wurde?) Und auch die Bio-Landwirte sind eher kleinere Betriebe. Und ja, auch im ökologischen Anbau können verschiedene Substanzen ausgebracht werden bei denen sich auch bei mir zum Teil durchaus Fragen aufwerfen. Wenn ich da alleine an die Mittel auf Basis der Pyrethrine die ja auch viel in Hausgärten verwendet werden denke, dann frage ich mich schon was das soll. In meinem Ausgangstext habe ich allerdings überhaupt nicht an tierische Schädlinge oder Pilzbefall gedacht sondern ausschließlich an die Unkrautbekämpfung. Daher mein wirklich etwas missverständlicher Text. :)


    Weißt Du was ich persönlich toll fände? Wenn Du uns allen vielleicht ein wenig mehr erklären könntest. Ich persönlich finde den ganzen Bereich der Ökologischen Produktion nämlich ziemlich unübersichtlich! Die verschiedenen Strömungen der Ökologischen Landwirtschaft versteht man ja, aber dann kommen noch verschiedene Verbände inklusive deutschem und weltweitem Dachverband dazu und dann noch einmal die EU-Richtlinien und spätestens da, so finde ich, wird es richtig kompliziert und unübersichtlich.


    Liebe Grüße und noch einmal ein Danke für Dein Statement :thumbup:


    Maria

    Hallo Thor,


    ein ganz besonderes herzliches Willkommen hier im Forum. Ich weiß (u.a. auch durch meine jahrelange Tätigkeit) ganz genau von was Du sprichst :) und alleine dass Du Dich hier gemeldet hast und uns von Dir erzählst finde ich einfach nur super und ist ja auch ein Zeichen dafür, dass die Talsohle zurzeit durchschritten ist :thumbup:


    Leider wohne ich in einer ganz anderen Ecke Deutschlands, sonst würde ich sofort sagen "Komm - lass uns gleich losziehen!" Vielen Menschen in schwierigeren Lebensphasen, mit oder ohne Depressionen, tut gerade der Wald sehr gut und die Konzentration beim Pilze suchen ist wie eine Meditation. Erst vor ein paar Tagen habe ich mir beim Johanniskrautsammeln auf einer Waldlichtung noch gedacht "Eigentlich braucht man da gar keinen Tee mehr - alleine das Sammeln genügt schon" Die Natur tut einfach der Seele gut!


    Ich drücke Dir ganz feste die Daumen, dass Du schnell nette Menschen findest mit denen Du Pilze suchen kannst. Und falls nicht, vielleicht gibt es ja bei Dir in der Umgebung Pilzführungen - Google doch einmal und nimm Dir ganz fest vor, da dann auch wirklich hin zu gehen :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Diese Verunreinigungen scheinen tatsächlich nicht als Einzelfall vorzukommen ...


    Hallo Reinhard,


    soweit mir bekannt ist sind es sehr wenige Einzelfälle. Diese relativ wenigen Fälle werden dann aber oft von der Presse "hochgeputscht" - siehe nur als Beispiel den Titel des Spiegelartikels "...Gestrüpp des Grauens". Natürlich muss der Landwirt tunlichst auf das Kreuzkraut achten und dies wird ja auch gemacht - einen Skandal kann sich kein Landwirt leisten! Im Übrigen handelt es sich bei der oben gezeigten Pflanze mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht um das Kreuzkraut sondern um eine andere Pflanze.


    Liebe Grüße


    Maria
    [hr]


    ... ich finde das nicht so schlimm. Ich schaue mir mein Essen an, während oder bevor ich es zubereite...


    Genau - dies sehe ich auch so :) Und genau wie eventuelle unansehnliche Salatblätter werden dann eben Schnecken (hatte ich auch schon im gekauften Salat, allerdings nicht im Rucola da die Schnecken den nicht mögen) und eventuelle Beikräuter usw. aussortiert.


    Und vielleicht noch einen kleinen Kommentar zu dem immer wieder angesprochenen Thema der Pestizide. Ich denke, jeder kann wählen ob er Produkte aus der konventionellen Landwirtschaft kauft oder Bio-Ware. Derjenige der Bio-Ware kauft weiß dann auch, dass auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet wurde, was aber keinesfalls heißt, dass das Unkraut nun nur noch so wuchert - dieses wird laufend entfernt. Diejenigen die sich für Produkte aus der konventionellen Landwirtschaft entscheiden müssen wissen, dass die Felder keineswegs Unkrautfrei sind. Entscheidend ist es hier den richtigen Zeitpunkt zum Ausbringen der Pestizide zu finden. Wird dieser Zeitpunkt verpasst, also zu früh oder zu spät, dann wuchert hier das Unkraut durchaus, dann aber meist nur eine Sorte für die eben der Zeitpunkt verpasst wurde. Die Entscheidung welchen Lebensmittelanbau man bevorzugt muss jeder für sich selbst treffen - bei beiden Möglichkeiten sollte man aber immer den Salat waschen und verlesen und auch damit rechnen, dass eben noch etwas anderes dabei sein könnte :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Rucola wächst bei mir überall wie Unkraut und wirkt sehr dominat


    Hallo Willy,


    lässt Du den Rucola wohl schön blühen und dann aussamen ;)


    Kleiner Tipp, nachdem Du schon so viel im Garten hast und sofern nicht bereits längst bekannt, die hübschen gelben Blüten sind essbar und sind sehr dekorativ auf dem Teller. Und die Samen kannst Du wie Senfkörner verwenden. Und wenn Dir mehr an den Blätter gelegen ist, dann schneide den Blütenstengel einfach rechtzeitig ab bevor er zu groß wird und Blüten ansetzt :)


    Liebe Grüße und ich muss in meinem Garten ebenfalls Jahr für Jahr ziemlich viele Rucolapflanzen "entsorgen" ;)


    Maria
    [hr]


    Das belegte Brötchen, wurde fachgerecht am morgen von meiner Frau erstellt 😉
    Anscheinend muss auch hier nochmals eine nachschulung erfolgen 😬


    Hallo Alex,


    dies sorgte für die Erheiterung am Morgen :giggle:



    Der rucola stammt aus einem Supermarkt abgepackt und als Bio deklariert...
    PS: werde den Hersteller mal anschreiben und gucken was passiert


    Dies hier habe ich gerade zufällig entdeckt als ich für die Antwort an Willy eigentlich ein Foto der Rucola-Blüte suchte: http://www.spiegel.de/wirtscha…des-grauens-a-643634.html


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Stefan,


    soweit mir bekannt ist wird Rucola sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland angebaut. Die Gastronomie, und dazu zählen auch Bäckereien und Co., verwendet in der Regel nicht die uns aus dem Supermarkt bekannten Klein-Packungen. Rucola wird oft Kistenweise oder in größeren Beuteln gekauft und dann im Kühlraum (oder ähnliches) gelagert bis er verbraucht ist.


    Es ist ganz normal, dass im Beet oder auf dem Acker Beikräuter wachsen. "Unnormal" ist es dagegen, wenn kein Beikraut mehr wächst - in der Landwirtschaft in der Regel ein Zeichen, dass Pestizide ihren Einsatz fanden. Natürlich kann es auch einmal vorkommen, dass bei der Ernte ein Beikraut mit hinein flutscht. Was mich allerdings wundert ist, dass bei der Belegung des Brötchens diese Pflanze nicht aufgefallen ist - dort liegt der "Fehler", dies sollte eigentlich nicht passieren. Und ich, an der Stelle von Alex, würde in das Geschäft wo ich das Brötchen gekauft habe gehen und sehr nett und lieb darauf auch hinweisen - ganz egal um welche Pflanze es sich nun handelt.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Alex,


    es ist sehr schwierig mit diesem Foto die Pflanze zu bestimmen. Es könnte vielleicht die Acker-Ochsenzunge (Lycopis arvensis) sein. Sicher bin ich mir da aber keineswegs!


    Sicher bin ich mir dagegen, dass es kein Estragon ist.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Stefan,


    nachdem dies ja zum eigentlichen Thema gar nicht passt nur eine ganz kurze Antwort: Ja, ich konnte es lange auch nicht glauben. Ich mache mit den Kindern der 1. Klasse unter anderem jedes Mal direkt auf der Wiese einen Wiesen-Quark..... Wenn man dann nachhakt kennen die Kinder Quark in weiterverarbeiteter Form dann schon - im Käsekuchen oder im Quarkplunder z. B. ;)


    Und nicht nur Du wünscht Dir solche Naturprojekttage nach Lehrplan - auch viele Lehrkräfte wünschen sich dies und somit bin ich von Kindergärten und Grundschulen ganz gut gebucht. Leider fehlt in den weiterführenden Schulen bei dem mehr als straff getackteten Lehrplan dann die Zeit dazu.


    Liebe Grüße (und weiter Infos gerne in einem anderen Thread oder per PN :) )


    Maria

    Hallo Pablo,


    immer mit der Ruhe :) . Ich habe ja geschrieben, dass ich empfehle sich erst einmal ein persönliches Bild machen. Und meine Erfahrung ist einfach, dass wirklich häufig entweder eine mögliche pflanzliche Gefahrenquelle aus Unkenntnis gar nicht erkannt wird oder eben mögliche pflanzliche Gefahrenquellen, ebenfalls oft aus Unkenntnis, nicht so ganz "realistisch" behandelt werden. In beiden Fällen gilt es wirklich Ruhe zu bewahren und erst einmal mit Fachkenntnis direkt vor Ort sich ein Bild zu machen :)


    Und wenn ich jetzt schon beim Schreiben bin, dann antworte ich auch gleich noch auf Mausmann
    Ja, so wie Du dies beschreibst bin ich auch aufgewachsen. Aber die Welt hat sich leider geändert. In jeder ersten Klasse Grundschule, und da habe ich sehr viele, kennen mittlerweile 20 - 30 % der Kinder keinen Quark mehr! Meine Hauptaufgabe in den ersten Klassen sind nicht die Wiesenpflanzen (nach bayerischen Lehrplan wird in der 1. Klasse die Wiese behandelt) sondern ich muss überwiegend Ängste vor der Natur abbauen!
    In der dritten Klasse ist dann das Thema Wald dran - so gut wie noch nie hatte ich ein Kind, dass Ahnung von Pilzen hatte, dass darüber irgend etwas wusste, irgendeinen Pilz kannte. Lediglich der Fliegenpilz, ja der, der ist bekannt ;)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Kerstin,


    schaue Dir dies erst einmal in aller Ruhe persönlich an und mache Dir ein realistisches Bild.


    Ich arbeite seit rund 20 Jahren sehr viel mit Naturprojekttagen unter anderem in Kindergärten und Grundschulen im gesamten Landkreis. Wenn ich Dir erzähle wie viele giftige und/oder halluzinogene Pflanzen dort wachsen bzw. angepflanzt wurden würdest Du fassungslos sein. Und das die verschiedensten Pilze in den Außenbereichen wachsen ist gar nicht so selten.


    Natürlich geht es nicht an, dass sich Kinder in einem geschützten Raum wie einer Kita vergiften können, andererseits habe ich leider oft die Erfahrung gemacht, dass bei den dort beschäftigten Personen nicht unbedingt ein "gesunder" Bezug zur Natur vorhanden war. Meine weitere Erfahrung ist, dass durch eine Schulung/Weiterbildung der Erwachsenen (der dort Beschäftigten und der Eltern) unglaublich viel erreicht werden kann. Und vor allem, dass durch altersgerechte Naturprojekte mit den Kindern noch viel, viel mehr erreicht werden kann. Bei den Kindern ist aber natürlich das Alter entscheidend - unter 3 Jahren wird dies schwierig.


    Auch denke ich, dass sicher nicht alle Pilze entfernt werden müssen sondern nur die wirklich gefährlichen und dies sollte doch wohl die Stadt oder der Hausmeister oder wer auch immer nach einer entsprechenden Schulung schaffen! In anderen Kommunen geht dies ja auch :)


    Ich hoffe sehr, dass ich Dir ein ganz klein wenig helfen konnte.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Pilzler,


    auch von mir ein herzliches Willkommen :)


    Ich selbst bin auch noch nicht sehr lange hier aber ich kann Dir jetzt schon sagen, dass dies ein äußerst vielseitiges Forum ist! Es gibt sehr viele unheimlich nette Fachleute die einem wirklich weiterhelfen. Schicke uns doch, wie bereits mehrfach geschrieben, ein paar mehr Informationen, am Besten ein Foto.


    Liebe Grüße


    Maria


    Wenn du zufällig einen Termin in Nürnberg oder Umgebung findest, dann kannst du mir gerne Bescheid geben. Ich bin immer spontan und flexibel.


    Hallo Eva,


    gerne mache ich dies. Du findest die Termine aber auch auf der Web-Seite die ich Dir schon genannt habe und auf der Web-Seite der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg (http://www.nhg-nuernberg.de/main.php?section=Pilze)



    Eben war ich gerade mal für ein Stündchen im Wald, weil ich dachte, wenn im Garten schon Pilze wachsen, dann sollte es auch im Wald welche geben - aber es war wie tot. Nicht mal Giftpilze waren zu finden und ich bin alle Ecken abgelaufen, wo ich sonst fündig geworden bin.
    Wenn du oder andere Leser in Oberfranken was mitbekommen, dass die Pilzsaison endlich los geht, dann gebt mir mal ein Zeichen !!


    Rund um Erlangen sieht es nicht viel anders aus. Man findet schon noch Pilze aber nur noch sehr, sehr wenige und eher nicht die klassischen Speisepilze. Es ist einfach viel zu trocken.
    Ich bin mir sicher, dass es aus Franken Beiträge geben wird sobald die Pilze wieder wachsen. Z. B. über http://www.pilzforum.eu/board/…zwischen-tauber-und-aisch oder über http://www.pilzforum.eu/board/…erlangen-in-mittelfranken um nur einmal zwei von vielen weiteren Möglichkeiten zu nennen. Am Besten wird sein, wenn Du einfach regelmäßig in das Forum siehst und die aktuellen Meldungen verfolgst :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Maria,


    mit getrockneten Pilzen arbeite ich nicht. Wenn Du aber ein oder einige Exemplare findest kannst Du sie mir frisch zuschicken. Einfach in ein Plastikdöschen,Tablettenröhrchen, Ü-Ei oder ähnliches mit ein wenig Moos ausgepolstert, zusenden.


    Gruß
    Ralf


    Hallo Ralf,


    dies können wir so machen - super :thumbup:


    Schicke mir doch bitte Deinen Namen und Deine Adresse per PN oder per Mail und sobald ich den Pilz finde bekommst Du Post :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo,


    gerade habe ich mit Frau Hirschmann (Obfrau der Abteilung für Pilz- und Kräuterkunde, NHG Nürnberg) telefoniert. Leider gibt es zurzeit niemanden der diesen Pilz mikroskopisch untersuchen könnte. Sie selbst hat in unserem Gebiet bisher weder die eine noch die andere der beiden möglichen Lorcheln gesehen und fände es daher schon sehr wichtig dies zu untersuchen und dann auch zu kartographieren - ganz egal um welche der beiden Lorcheln es sich nun handelt.


    Kann man eigentlich auch Untersuchungen an getrockneten Pilzen machen? Wenn ja, dann könnte ich ja, sofern ich noch welche finde, einen Pilz trocknen und diesen dann an jemanden Interessierten per Post versenden.


    Liebe Grüße


    Maria