Hallo,
ich sehe da keinen dickschaligen Kartoffelbovist, aber zu der Gattung Scleroderma wird er wohl gehören. Vielleicht S. verrocosum (braunwarziger K.)?
Viele Grüße
Oliver
Hallo,
ich sehe da keinen dickschaligen Kartoffelbovist, aber zu der Gattung Scleroderma wird er wohl gehören. Vielleicht S. verrocosum (braunwarziger K.)?
Viele Grüße
Oliver
Hallo Peter und Oerhling,
ja, zuhause habe ich KOH und ein paar andere Makro- und Mikroreagenzien, aber manches habe ich auch nicht. Allerdings bin ich bei meiner Partnerin und schon froh, dass ich hier ein Mikroskop habe. ![]()
Im Grunde geht es mir darum: Sollte ich einen solchen Fund als Ockerfarbener Täubling bzw Zitronentäubling eintragen oder lieber allgemein als "Russula"? Wenn ich auf einen normalen Waldspaziergang bin, nehme ich nicht jeden Pilz mit. Wenn ich ihn mitnehme, kann ich zuhause einen Sporenabdruck machen und so die Sporenpulverfarbe bestimmen. Wenn ich Makroreagenz (z.B. KOH 20%) mitnehme, dann kann ich die auch im Wald anwenden und spare mir so eventuell das Ermitteln der Sporenpulverfarbe.
Mikroskopieren geht grundsätzlich, aber das ist dann schnell der Overkill, wenn es nicht nur einzelne Pilze sind.
Viele Grüße
Oliver
Hallo Karl,
warten wir mal ab, was die Experten hier sagen. Für mich ist das klar ein Kugelschneller. Afaik gibt es hier nur den Gemeinen Kugelschneller.
Und denk daran: Es kann ins Auge gehen. ![]()
Grüße
Oliver
Hallo Peter,
das ist der gleiche Schaltplan, den ich schon lange gespeichert hatte.
Aber die neue, verbesserte Version kannte ich noch nicht. Tja und ich muss mich irgendwannmal daran setzen, die Bauteile bestellen und das zusammenlöten. Habe eigentlich alles da, aber in den letzten Zeit einfach zu wenig Zeit und Ruhe.
Grüße
Oliver
Hallo Täublingsexperten,
reicht das für die Bestimmung oder muss ich Makroreagenzien wie Phenol einsetzen?
Grüße
Oliver
Es gibt in der App nur das Reich der Pilze (Fungi), wenn ich das richtig sehe. Das macht irgendwo Sinn, da es ja um Pilzbestimmung geht. Allerdings wäre es möglicherweise hilfreich, wenn man da mehr Auswahlmöglichkeiten hat, z. B. "Schleimpilze" oder ggf. auch "Flechten"(?) und vielleicht "kein Lebewesen". Ich kam darauf, weil ich neulich in der App einen Säugerschädel (vermutlich Wildschwein), aber keinen Pilz gesehen habe. Ferner Sternenrotz, der ja gar nichts ist.
Hallo Peter,
was ist denn das für eine Schaltung? LED benötigen eine Konstantstromquelle. Andere "Lösungen" sind keine guten, ob PWM oder Veränderung des Stroms.
Eben diese Schaltung ist es, die ich mir noch basteln muss. Lässt sich aber bei mir problemlos nachrüsten.
Beste Grüße
Oliver
Hallo Stefan,
zuallererst: Beschränke dich für den Anfang auf Austernpilz und Kräuterseitling. Die sind leicht zu kultivieren.
Zur Sterilisation: Lies dich am besten etwas ein, z. B. im Wikipedia-Artikel zur Sterilisation. Dampfsterilisation reicht 121°C für 15 Minuten (Kerntemperatur!). Es gibt Tabellen für Druck und welche Temperatur damit erreicht werden kann. Denn ohne Druck kocht Wasser bei 100°C (im Normalfall). Trockensterilisation ist aber auch mitunter hilfreich, z. B. um Instrumente (Pinzetten, Skalpelle, Zahnstocher etc.) zu sterilisieren, am besten einzeln in Alufolie eingepackt. Das geht dann auch im Backofen bei 180°C für eine Stunde.
Verwenden kann man einen normalen Dampfdrucktopf. Über Druck und Temperatur brauchst du dir da eigentlich keine Gedanken machen. Allerdings haben "richtige" Tischautoklaven einen Vorteil: es passt mehr rein! Für den Anfang reicht aber definitiv ein Schnellkochtopf. Wichtig ist da, dass die Gläser nicht im Wasser auf dem Boden stehen, also einen Einsatz verwenden. Die Gläser dürfen nicht ganz zugeschraubt werden, der Dampf muss in die Gläser kommen und dadurch vermeidet man auch Druckunterschiede und platzende Gläser.
Ich verwende übrigens Sturzgläser, also ohne sich verjüngenden Rand. Ganz wichtig in der Pilzkultur ist die Wassermenge im Substrat! Zu feucht und du bekommst schlechtes Pilzwachstum und Kontaminationen. Zu trocken ist natürlich auch nicht gut. Ich verwende ca 118 g Wasser auf 100 g Roggen.
Ebenfalls kritisch sind die sterilen Arbeitsschritte, also das Beimpfen nach der Sterilisation und Abkühlen. Das richtige Arbeiten ist da aber wichtiger als eine Inokulationsbox. Ich arbeite neben einer Bunsenbrennerflamme. Einen Bunsenbrenner für Ventilkartuschen empfehle ich da. Ferner achte ich natürlich darauf, dass die Arbeitsfläche sauber ist, die Fenster geschlossen und meist trage ich noch eine Corona-Maske.
Das Strohsubstrat muss nicht sterilisiert werden, wenn man Strohpellets (Einstreu) verwendet. Bei Verwendung von Strohballen wird es komplizierter, weil man die fermentieren muss.
Das Kulturpilz-Forum, das hier genannt wurde, ist leider ziemlich tot.
Beste Grüße und viel Erfolg
Oliver
Hallo,
ich habe früher gerne Fotos gemacht, mache ich auch heute noch, aber aus Bequemlichkeit heute meistens mit dem Smartphone. Aber ich habe mir neulich vorgenommen, endlich mal wieder richtige Fotos zu machen. Das werde ich dann aber nicht bei einer üblichen Pilzsammeltour machen, sondern mal extra nur zum Fotografieren herumlaufen. Der Aufwand ist natürlich viel größer: man muss die Ausrüstung herumschleppen, Kamera auf ein Stativ, den richtigen Bildausschnitt einstellen, ggf. noch Weißabgleich und Farbtemperatur und so weiter. Stacking würde ich mit einer Makroschiene machen, wenn ich ein Objektiv ohne Innenfokussierung verwende, die müsste ich allerdings erst noch kaufen.
Dann die Nachbearbeitung. Wenn man vorher alles richtig gemacht hat, hält die sich zwar in Grenzen, aber dennoch dauert es deutlich länger. Zum Stacken hatte ich früher sowohl Photoshop als auch CombineZP verwendet. Apropos: Da würde mich mal interessieren, wie du die optimale Schrittweite berechnest. Vermutlich findet man dafür auch Online-Rechner, denke ich mir gerade.
Gerne hätte ich ja mal wieder eine neue Kamera und Objektive und und. Aber leider habe ich derzeit so wenig Geld, dass das absolut illusorisch ist. Und es geht ja auch mit alter Technik. Ich habe noch eine uralte Lumix ... ich überlege gerade welche, woran man schon merkt, wie lange ich die nicht mehr benutzt habe. Zuletzt für UVIVF-Fotos (UV-induzierte sichtbare Fluoreszenz) von Pflanzen. Das mache ich aber auch zuhause und muss die Kamera nebst Ausrüstung dafür nicht herumschleppen. Objektive ... habe ich einige, aber wenn ich im Lotto gewinnen würde, würde ich mir noch das Olympus M Zuiko 60 mm Makro (MFT) holen. So muss ich halt mit Adaptern systemfremde Objektive nutzen, dafür dann auf den Autofokus verzichten.
Wenn ich aber schon den Aufwand treibe, dann würde ich gerne noch einen Farbstandard einsetzen (wie den Colorchecker Passport), da die Farbtreue ja gerade bei der Pilzbestimmung wichtig ist.
Hach ja... irgendwann....
Viele Grüße
Oliver
Außerdem sollte die Huthaut abgezogen werden, den Stiel(wenn Madenfrei
) dünn abschälen, zumindest habe ich das so gelernt, das hatte mir vor Jahren der leider viel zu früh verstorbene Nobi, ganz am Anfang, mal erklärt.
Hallo Daniel,
warum soll man denn die Huthaut abziehen und den Stiel dünn abschälen? Ich höre das zum ersten Mal.
Grüße
Oliver
Hallo Schorsch,
der ziegelrote Stielschleimpilz. Sieht zumindest makroskopisch nach einem Volltreffer aus. ![]()
Interessant, wenn auch kein echter Pilz. Danke für den Tipp.
Viele Grüße
Oliver
Hallo,
wer ist denn dieser winzige, bestielte Geselle?
Grüße
Oliver
Hallo,
entschuldigt dieses schlechte Mikro-Foto. Es ist mit 320x Vergrößerung aufgenommen. Im Moment habe ich keine Möglichkeit zu messen und auch kein 100x-Objektiv.
LG Oliver
Oh der sieht ja spannend aus! Die Röhren sind auch irgend seltsam, also so richtig Röhren seh ich da gar nicht und der Stiel is ja auch so fein knubbelig mit dunklerem Überzug - oder liegt das am Foto?
Weiß man noch was zum Standort?
Hallo Krissi,
das könnte am Foto liegen. Die Verschlimmbesserung von Fotos durch das Smartphone ist manchmal schon arg.
Zum Standort: Hürtgenwald. Viele Buchen, aber auch Eichen, Kiefern und Fichten und hin und wieder mal eine Birke, wenn ich mich recht erinnere. Sonst schau ich gleich noch mal in die Karte.
Grüße
Oliver
Oha, eine Ziegenlippe? Da wäre ich nie drauf gekommen. Ich kenne die ausgewachsen, aber so grün habe die ich noch nicht gesehen. Vielen Dank!
Hallo,
ich habe vor einiger Zeit (am 10.8.) diesen grünen Röhrling im Hürtgenwald gefunden. Leider hatte ich den nur fotografiert, nicht mitgenommen. Kann mir trotzdem jemand einen Tipp geben, worum es sich handeln könnte? Könnte es sich um ein junges Exemplar des graugrünen Birkenröhrlings handeln? Falls doch nicht: um was sonst? Ich stehe auf dem Schlauch, habe noch nie so einen grünen Röhrling gesehen und finde auch keine. Leider habe ich weder Schnittbild noch Sporenabdruck gemacht.
Viele Grüße
Oliver
- Eine Möglichkeit die Reihenfolge der Bilder zu verändern, am besten durch einfaches Verschieben, wäre schön. In erster Linie geht es dabei um das Hauptanzeigebild.
Gerade habe ich gesehen, dass ein Update zur Verfügung steht. Ich freue mich sehr! Jetzt geht es ans Testen! ![]()
Guten Morgen,
man sollte halt wissen, mit was für Stoffen man arbeitet und wann die wie gefährlich sind. Also bitte am besten gar nicht an die Finger kommen lassen, schon gar nicht die Finger ablecken oder in die Augen reiben. Bei entsprechender Umsicht bekommt man keine Probleme. Manche sind nicht sonderlich gefährlich, aber machen fiese Flecken (Melzer, Lugol, Eisensulfat).
Eine Herausforderung sind dabei die Fläschchen, die man verwendet. Die sollten halt dicht sein und dennoch am besten immer aufrecht stehend gelagert und transportiert werden. Idealerweise hat man die Fläschchen dann in einem dichten Gefäß mit Vertiefungen, wo die Fläschchen rein passen und nicht umfallen.
Ob man das solche Makroreagenzien nun braucht, muss jeder für sich entscheiden. Man kommt dann bei Champignons bis auf Sektionsebene.
Manche müssen stets frisch angesetzt werden bzw sind nicht lange haltbar, wie z. B. Sulfovanillin.
Bis auf den Shop von Andreas kenne ich keine Bezugsquellen, wo man fertige Reagenzien in kleinen Mengen bekommt. Anderen Laborbedarf kann man z.B. bei Hartenstein bestellen (http://www.laborversand.de). Tropffläschchen kann man bei verschiedenen Anbietern im Internet bestellen.
IMHO muss der normale Pilzsammler nicht unbedingt Makroreagenzien haben. Für den Anfang würde es reichen, wenn man das gemeinsam in einem Pilzverein macht und sich von jemandem zeigen lässt, was man damit machen kann und was nicht.
Grüße
Oliver
Hallo,
Bitte sei im Umgang auch vorsichtig, da sie teilweise ziemlich giftig sein können.
Auch ätzend (Sulfovanillin, KOH, NaOH) oder krebserregend (Anilin) ![]()
Die erwähnte Schäffer-Reaktion beinhaltet z. B. die Verwendung von Anilin und Salpetersäure. Wenn es geht, sollte man immer möglichst harmlose Methoden verwenden, sofern möglich. Für die Schäffer-Reaktion gibt es eine Alternative.
Viele Grüße
Oliver
Oh, hoppla ![]()
Aber ein Spektralphotometer hast du zuhause? Ich habe tatsächlich auch ein UV/VIS zuhause, das wartet aber leider auf Reparatur und wird vermutlich aus Platzmangel bald doch entsorgt werden.
Hallo Sabine,
sprich am besten mit dem Arzt oder Apotheker deines Vertrauens. Gelenkbeschwerden sind nicht gleich Gelenkbeschwerden, da fängt es ja schon an.
Grüße
Oliver
Hallo Josef,
früher wurden in Rheumasalben und Co ein Stoff verwendet, der die Aufnahme von Stoffen durch die Haut steigert: Dimethylsulfoxid oder kurz DMSO. Das wird aber wegen der Gefahren schon seit vielen Jahren nicht mehr gemacht. Bei offenen Wunden muss man natürlich aufpassen, das ist klar. Das ist aber auch nicht anders bei manch anderen äußerlich auzutragenden Medikamenten.
Ansonsten hängt die Aufnahme von Stoffen durch die Haut maßgeblich von der Größe der Moleküle ab, ferner vermutlich Durchblutung und Gefäßweite (z.B. weitet Alkoholkonsum die Gefäße).
Die schwankenden Wirkstoffgehalte, ggf. Anreicherungen von Schwermetallen(?) etc. sind natürlich ein Problem. Da ist ja nichts standardisiert, wie bei Kräutern aus der Apotheke. Und ich wüsste jedenfalls nicht, wie man zuhause den Wirkstoffgehalt messen könnte. Okay, einen Anhaltspunkt hätte ich, aber das ist praktisch nicht gut zu bewerkstelligen:
ZitatDie Spektren für lbotensäure (Absorptionsmaximum bei 211 nm) und Muscimol (Absorptionsmaximum von 207 nm) sind in Abb. 1 und 2 dargestellt.
Quelle: https://www.zobodat.at/pdf/Z-Mykologie_70_2004_0161-0169.pdf
Da die Ibotensäure durch Trocknen ohnehin in Muscimol umgewandelt wird, ist es kein großes Problem, dass die Absorptionsmaxima so nah aneinander liegen. Aber wer hat schon einen Photometer zuhause? Zudem noch ein UV-Photometer mit Quarzglasküvetten? Also eher nicht praktikabel. Und sonst fällt mir ad hoc auch nichts ein.
Am ehesten wäre es also praktikabel, wenn man viele Pilze von verschiedenen Standorten sammelt, trocknet, zerkleinert und zusammen extrahiert. So mittelt sich der Wirkstoffgehalt zumindest ein wenig. Möglicherweise gibt es Messdaten von Laboratorien oder Wissenschaftlern, auf die man zurückgreifen kann, um zumindest grob den Wirkstoffgehalt abzuschätzen. Dabei aber nicht vergessen, dass auch die Ibotensäure zu Muscimol umgewandelt wird.
Grüße
Hallo Andreas,
zunächst noch mal ein ganz großes Lob von mir: ich bin sehr angetan von der "neuen" App und ich staune ehrlich gesagt auch über die automatische Bestimmung der KI, weil die sehr gute Ergebnisse zu liefern scheint. Dennoch würde ich mir ggf einen Hinweis wünschen, dass die KI auch irren kann und man deswegen in einem zweiten Schritt noch mal die Bestimmungsmerkmale abgleichen sollte. Ggf würde es auch Sinn machen zu speichern, ob ein Pilz automatisch bestimmt wurde.
Hinweis: ich mache das Stand heute praktisch alleine...und in meiner Freizeit - verzeiht mir dementsprechend bitte den holprigen Start.
Falls du Hilfe brauchst: ich kenne da jemanden. Ansonsten gebe ich gerne auch Feedback über die genannte Mailadresse oder hier.
ZitatSpätestens nächste Woche wird es ein Update geben,
Juhu! ![]()
ZitatWas die Inhalte der Trainings betrifft: die Antworten zu dem PSVQuest habe ich selbst nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen.
Da gibt es doch noch ein Online-Quiz für die PSV-Prüfung. Vielleicht kannst du den Fragenkatalog samt Antworten nehmen? Afaik sind das aber auch nur die Prüfungsfragen die von der DGfM veröffentlicht wurden.
ZitatPS: die roten Linien werden auf der Karte nur bei einer automatisch zusammengefassten Tour dargestellt und illustrieren die Reihenfolge der Funde basierend auf dem Fundzeitpunkt.
Ehrlich? Dann müssen meine Daten falsch sein, denn es kann ja unmöglich eine Tour sein, denn zwischen Hürtgenwald und Köln/Leverkusen liegen ja doch ein paar Kilometer. Eigentlich werden die GPS-Koordinaten aber ja automatisch von der Kamera-App erfasst und in den Metadaten der Bilddatei gespeichert ... daher wundert mich, dass da doch einiges durcheinander zu kommen scheint.
Beste Grüße
Oliver
Hallo, hier auch noch zwei Bilder von mir vom gestreiften Teuerling und Tiegelteuerling (leider etwas unscharf).
Grüße
