Beiträge von Felli

    Ich kann dir auch gerne bei Interesse aktuelle Literatur per Mail schicken,

    gerne doch:)



    Dänkcke und PDS sind für mich keine Spezialliteratur für Egerlinge und der Ludwig ist ein wunderbares Werk, aber auch Ludwig ist kein Gattungsspezialist.

    Ist mir klar, ich stellt mir halt dann die Frage nach was/wem diese Leute ihre Pilze bestimmt bzw untersucht haben und wie man dann eine augenscheinliche Farbveränderung ins Rote übersehen oder als "Unwichtigkeit" ignorieren kann - wenn man so "große" Bestimmungswerke auf den Markt bringt.:(


    Grüße+ Dank

    Felli

    Servus Christoph

    ich kann ja nix dafür, aber Rebhühner röten eben, wenn man sie durchschneidet. Sowohl echte als auch die Pilze...

    Seit wann weiß man das denn?

    -Bei Frau Dähncke wird nichts von röten erwähnt,

    -In PDS wird von gilben beim Perlhühnchen

    auja, beim Rebhuhn soll die Stielbasis röten

    - bei Herrn Ludwig gibts die rote Farbe auch nicht


    mehr hab ich jetzt noch nicht durchgebladlt

    und alles nur wenn ich richtig gelesen hab!:/


    Aber sei´s wies ist, ist ja schließlich nicht unbedingt meine Baustelle;)


    Grüße

    Felli

    Servus Ralf,


    passt eigentlich perfekt auf C. tuberosa.

    wenn ich mir die Literatur so anschaue sieht das schon ein wenig anders aus aber eigentlich bleibt nichts anderes übrig zumindest hab ich nichts gefunden ,


    Mal sehn was Beli noch so ausgräbt:)

    Wenn mich nicht alles täuscht war C.tuberosa und C.cookei synonymisiert ?


    Grüße

    Felli

    Servus,

    Dass die Hühner stark röten ist mir jetzt auch neu,

    dann ist dass hier wahrscheinlich jetzt auch Agaricus spec

    Den hatte ich als Rebhuhn deklariert - ich bleib beim deutschen Namen ;)

    Dieser gilbte nur beim Querschnitt in der Stielbasis !

    Grüße

    Felli

    Servus Dieter,

    Oh je, das ist doch wieder mal so ein Agaricus.

    Sieht irgendwie nach Karbolegerling ( Perlhuhn oder Rebhuhn)

    Zumindest wird die knollige Stielbasis gelblich ( sieht so aus)

    Grüße

    Felli

    Servus Heidi,

    meinst du den schuppigen Träuschling Stropharia squamosa ?

    dann würd ich auf Grund deiner Bilder Ja sagen.

    Möglich wäre auch noch Stropharia hornemanii.

    Grüße

    Felli

    Servus,

    ich hab auf pilzlichen Überresten einige weiße, kleine Pilzchen gefunden die mich an einen Sklerotienrübling erinnern.



    Allerdings haben diese Pilzchen nicht den typischen Rüblingshabitus.

    Mit deutlich herablaufenden, entferntstehenden Lamellen und gebuckelten Hütchen

    (Stiel: 10-20 x 2 mm, Hut:2 -8 mm breit)

    sehen die eher wie langstielige Ellerlinge aus.



    Das schöne an diesem Fund ist, dass fast keine Sporen zu finden warenX(.

    Die, die ich sah, waren 4-5 x 2,5-3µ

    ovoid-ellipsoid, hyalin und +/- glatt?, (es waren zu wenig Sporen um das beurteilen zu können),

    mit Melzers keine Reaktion.



    Die Sklerotien sind gelbbraun, länglich rübenförmig und die Fruchtkörper wachsen an der Spitze und an den Seiten aus.


    Schnallen sind vorhanden und die Basidien waren 4-sporig



    Ich finde diese Pilzchen nicht so oft;

    Dürfen diese "Rüblinge" solche Lamellen haben?

    Oder gibts noch einen ähnlichen Pilz ( - wie halt immer:()?


    Und hier noch die Sporen des Substrats/Wirt


    Grüße

    Felli

    Servus Ralf

    Hi Stefan.

    Es ist durchaus möglich dass das tatsächlich unreife Asci sind, würde zumindest die Grüße erklären. Leider findet man durch Zufall immer nur ein so ein Teil.

    - Kann man nichts machen - Ist halt so


    Ralf du hast natürlich recht mit S. citrinus;

    hatte mich da verschriebenX(


    Grüße

    Felli

    Hallo Björn,

    Hallo Felli,


    auf welchen Blättern wuchs denn deine Nummer 4?

    Diese Frage kann ich dir so nicht genau beantworten, da ich die Teile auf der violetten Oberfläche des Eichenwirrlings fand, und ich das zuerst für einen Befall hielt.

    Es wuchsen jedenfalls Eichen, Erlen, Eschen und Buchen in der Nähe.

    Ob da aber jetzt Hasel auch war, kann ich dir leider nicht sagen - sorry


    Grüße

    Felli

    Servus,

    Zum Saftlings-und Keulchen suchen hatte ich mir eine Feuchtwiese ausgesucht.

    Ziel war es die schleimige Erdzunge zu finden.

    Das Ergebnis war allerdings ernüchternd;( Keine Keulchen !


    Dennoch war Einiges zu sehen wenn auch nicht auf der Wiese


    1 Sonnentau



    Am Rande standen einige Tannen, und im Gras dann

    2 Lachsreizker



    An einer alten umgestürzten Eiche war der Eichenwirrling reichlich vertreten

    Interssant war die violette, filzige Oberfläche

    3 Eichenwirrling



    mit schwärzlichen "Punkten"

    die sehr große Ähnlichkeit mit Phyllactinia guttata cf haben

    ob das stimmt?

    4 Phyllactinia guttata cf

    4a

    Mit IKI

    4b

    mit 3% KOH


    Etwas weiter lag mir ein Erlen-Ast mit dem

    5 Gelbstieligen Muschelseitling im Weg


    An etwas lichterer Stelle lag ein abgebrochener Buchenast

    mit dem

    6 Birkenblättling

    mit und und der

    7 Zinnoberroten Tramete


    Weiter ging es durch einen ausgetrockneten Bachlauf, an dessen kahlen Rändern einige Ascomyceten fruktifizierten.

    Becherlinge sind leider meist nicht leicht zu bestimmen, in diesem Fall gelang es mir aber- hoffe ich;)


    8 Der Blaumilchende Becherling (Peziza saniosa)

    8a

    unterm Bino

    8b

    unterm Mikroskop


    50 cm daneben dann der

    9 Gelbfleischige Lilabecher ( Peziza michelii)

    9a Unterm Mikroskop


    Und nicht weit davon eine Gruppe von

    10 Rotbraunen Becherlingen (Peziza depressa)

    10a

    Sporen in Baumwollblau


    Gegen Ende kam ich an einigen Johannisbeersträuchern vorbei und fand dort

    11 Phellinus ribes


    Und am angrenzenden Waldrand standen dann noch einige Exemplare der

    12 Elastischen Lorchel ( Helvella elastica)



    Und zum Abschluß noch ein "Weitsprungkäfer";) dessne Namen ich nicht kenne

    13


    Grüße + viel Spass beim anschauen

    für Hilfe bei der Bestimmung bin ich dankbar


    Grüße

    Felli

    Servus,

    die Tintlingsschwemme auf den Rehkötteln geht zu Ende und wenn man die dürren Stiele auf die Seite nimmt

    Entdeckt man schon die anderen Pilzchen. Schitzothecium, Sordaria & Co sind noch nicht reif.

    Die Saccoboli schon.


    hier geh ich von S. minimus aus:


    Cluster ca 50 x20µ, mit Schleimhülle um den Cluster.

    Sporen: in 4 x2er Reihen angeordnet

    Sporen: 18-20 x 7-8µ, Enden leicht abgestutzt, fein punktiertes Ornament

    Paraphysen mit goldgelben Inhalt






    Bei dem hier

    bin ich aber völlig überfragt

    Das Cleistothecium ist grade mal 100µ, und hat dickwandige, braune Seten/Haare

    Asci hab ich keine gesehen


    Seten/ Haare 150-220 x 8-10µ

    Seten: braun, dickwandig mit abgerundeten Enden, septiert

    Sporen 28 x12µ , hyalin, multiguttulat ob reif ???

    Sporen + Seten in IKI-


    Wentiomyces schließ ich mal aus


    Bin auf eure Ideen gespannt

    Grüße

    Felli

    Servus Romana,

    Das was Mausmann abgebildet hat, diese spatelförmigen teils verwachsenen violetten Gebilde sind/ist die Nebenfruchtform ( NFF) von Ascocoryne sarcoides.

    Mikropskopieren kann man die schon, muß man aber nicht, da es meines Wissens nach in dieser Gattung keine solchen/ ähnlichen NFF gibt, so dass es hier eigentlich keine Verwechslungsmöglichkeit gibt.

    Grüße

    Felli

    Servus Jörg,

    Nr 1 deiner Unbekannten erinnern mich ein wenig an den Braunscheibigen Fälbling Hebeloma mesophaeum

    Nr 3 konnte ein Samtritterling sein

    Nr. 4 würde ich auch in die Pholiota - Ecke stecken

    Grüße

    Felli

    Servus RudiS,

    Bis auf die Tatsache dass diese Pilzchen noch nicht ausgewachsen sind spricht eigentlich so nichts gegen die Bestimmung.

    Aber ganz sicher kann man halt nur sein wenn man mal das Mikroskop anwirft.

    Grüße

    Felli

    Servus Pablo,

    Dank dir für deine Meinung + die Bilder

    Wenn das tatsächlich alles das Selbe ist, dann hat dieses "Biest" eine sehr große

    Variationsbreite. Und der echte Tiger ist dann relativ selten zu finden.

    Der schuppige Stiel beim 3. Bild gibt dir nicht zu denken ?

    Die Tiger sollten doch mehr oder weniger glatte Stiele besitzen.


    Grüße

    Felli

    Servus Wastl,

    das sieht nach einem Orange-Seitling aus ,riech doch mal, der sollte etwas unangenehm riechen.

    Grüße

    Felli