Servus Claudia,
du kannst das ja mit
Coniochaeta pulveracea oder
Chaetosphaerella phaeostroma vergleichen,
das wäre das was mir bei diesem Erscheinungsbild erstmal durch den Kopf geht.
Grüße
Felli
Servus Claudia,
du kannst das ja mit
Coniochaeta pulveracea oder
Chaetosphaerella phaeostroma vergleichen,
das wäre das was mir bei diesem Erscheinungsbild erstmal durch den Kopf geht.
Grüße
Felli
Servus,
also ich schließe eigentlich eine Biscocgnauxia aus , da die Oberfläche hier durch die Einzelperithien
ein völlig anderes Erscheinungsbild hergibt.
Steffen, hast du evtl einen Querschnitt gemacht?
Eutypella halte ich durchaus für möglich, wichtig wäre halt auch die sichere Substratbestimmung, an Erle und Prunus-Gewächsen kommen sehr ähnliche Arten vor.
Mikro ist dennoch Pflicht!
Grüße
Felli
Servus Bohan,
Merci
Grüße
Felli
Servus,
hast du deinen Fund mal mit Th. dubius var.lagopi verglichen?
Wieviele Asci waren denn im Fruchtkörper und wie breit waren die Asci ( vor dem Quetschen
) Es ist nicht immer leicht, T. dubius var. lagopi und T. polysporus zu trennen.
Grüße
Felli
Servus
Danke für euere Bestätigung und Namenserläuterung.
Frank Tomentella , unterscheidet sich die amerikanische Art nur genetisch oder hat sie auch andere Unterscheidungsmerkmale wie etwa anderes Substrat, andere Sporen etc.?
Grüße
Felli
Servus Martin,
Eine Probe hast du nicht mitgenommen, oder?
Nein, leider nicht.
Evtl. komme ich diesen Monat noch einmal dorthin, dann nehm ich Proben mit.
Grüße
Felli
Servus,
Ich hab bei einem kurzen Ausflug an einem exponierten Naturdenkmal aus Muschelkalk schöne Flechten fotografiert.
Ich denke es könnte sich hier um
1. Variospora flavescens handeln
+ eine dunkle Blattflechte die mir erst jetzt aufgefallen ist
2. hier denke ich es könnte Xanthoria elegans sein.
Ich habe keine Proben mitgenommen!
Sorry für die wenigen Informationen, aber vielleicht kann man dennoch etwas dazu sagen.
Grüße
Felli
Servus Timm,
schönes Bild.
Das Pilzchen dürfte eine Stictis sein entweder S. radiata oder S.stellata
Ohne Mikro keine Sicherheit ![]()
Grüße
Felli
Servus,
An einem abgestorbenen Haselnußast in Kopfhöhe fand ich einen relativ auffälligen Rindenpilz.
Auf Grund der geschichteten Trama,
den glatten, rundlichen, amyloiden Sporen,
den dextrinoiden Skeletthyphen
und des muffigen, leicht an Mottenkugel erinnernden Geruchs,
bin ich mit meiner Bestimmung als Scytinostroma portentosum relativ sicher.
Oder gibt es noch etwas mit diesen Merkmalen?
Enden der Skeletthyphen
Grüße
Felli
Sevus Nils,
das sieht schon sehr danach aus.
Wenn das Substrat so wie es aussieht auch noch Nadelholz war hab ich keine Einwände.
Grüße
Felli
Servus Cognacmeister
Ich würde dir ja sehr gerne weiterhelfen um die Bestimmung deines violetten Etwas voran zu treiben, aber:
1. sind die Bilder sicher nicht gut geeignet einen zielführenden Vorschlag zu unterbreiten,
2. ohne weitere Angaben zum Pilz - wenn es überhaupt einer sein sollte- erübrigt sich eigentlich alles andere
3. kann das echt alles Mögliche sein - Ich schliesse selbst z.B. eine Vogelhinterlassenschaft nicht aus, und
4. ist das sicher nicht der von dir genannte Pustelpilz. Dieser wächst auf einer reifen Lohblüte und schleimt daher auch nicht. Ausserdem wären Perithecien auf den violetten Teilen zu erkennen.
Hier mal ein Bild , damit du dir selbst mal Gedanken machen kannst.
Grüße
Felli
Servus,
Nu hab ich sie endlich erwischt, die kleine Sporormiella octonalis. Und das auch noch mit viel Glück.
Denn als erstes fand ich Hypocopra cf. merdaria.
Substrat ist ein Schafsköttel vom Herbst 2024
1
Hypocopra cf. merdaria
leider gelang es mir nicht den kompletten Fruchtkörper zu bergen
Asci: 230-240x23-27µ
Keimspalt gerade, fast über die ganze Sporen
Apikalapparat -Reaktion in Lugolscher Lösung
Apikalapparat -Reaktion in Chlorazolschwarz
Asci in Chinatusche
Spore in Tusche
2.
Auf/in den umliegenden Fasern gabs dann ein sehr schlankes Pseudothecium mit 300x100µ Länge
und einem dunkleren Hals der ca. 100µ lang war.
Hier komme ich auf Sporormiella octonalis
Es waren nur 2 reife Asci vorhanden
Asci: 150 x30µ, kurz gestielt, 8-sporig.
Sporen: 45-52 x10-13µ,
3 Zelle vergrößert, Keimspalt diagonal.
Falls ich mich doch bei der Bestimmung geirrt haben sollte bitte um Korrekturvorschläge
Grüße
Felli
Servus Benjamin
auch Ciboria amentacea sein oder wodurch ist das ausgeschlossen?
C.amentacea wäre auf Hasel durchaus denkbar, hier sprechen aber die größeren Sporen , und die etwas robusteren Fruchtkörper m.M.nach eindeutig für C. coryli
hier hab ich noch ein paar Sporenfotos im vergleich der beiden Arten
1
Ciboria amentacea
2
Ciboria coryli
Dann gibt es ja noch C. caucus auf Weidenkätzchen mit Sporen 10-13 ( 15) x 5-6µ,
ähnlich wie C.amentacea sie sind nur leicht länger und breiter.
Grüße
Felli
Servus Ulla, Hallo Björn
Rost-und Schleimpilze sind echt sehr faszinierend, aber für mich noch schwierig,
also Danke für euere Unterstützung und Bestimmungshilfen ![]()
Grüße
Felli
Servus,
nach dem jetzt endlich mal die Temperaturen etwas über 0° lagen, hab ich einen kleinen Waldspaziergang unternommen um zu sehen wa so alles wächst.
Die Massen an Märzellerlingen erspare ich euch ![]()
Hier ein kleiner Überblick
Beim Stöckchendrehen sind mir diese hübschen Stachelinge untergekommen. Ich gehe davon aus aus es sich um
1
Steccherinum ochraceum handelt. Substrat war ein Haselast
2
Als Nachbarn wuchsen diese gestielten Becherchen
Ciboria coryli
3
Da hier ja der Hasel dominant war schaute ich etwas höher um die Hasel-Kleiebecherlinge zu finden
Un tatsächlich waren dort auch welche zu sehen, nur leider in einer Höhe die ein gescheites Foto nicht zuließ - Schade
Allerdings hingen weißgraue Girlanden vom Ast herab die sich als Schleimpilz zu erkennen gaben.
Ich bin bis zu Badhamia mit dünnen gelbbräunlich- weißlichen Stielen gelangt,
vielleicht kann jemand von euch etwas näheres dazu sagen ( lamproderma BlonBoah )
4
am dünnen Ende des abgestorbenen Astes war dann noch ein resupinater Porling mit schwarzem Rand
( leider nicht mehr der Jüngste):
also Porling, schwärzend und auf Hasel dürfte doch
Dichomitus campestris sein -oder gibt es Einwände?
5
Blick wieder auf den Boden;
in einer sehr feuchten Senke mit Grauerlenbestand gabs leider keine Sarcoscypha`s,
dafür einen Rost auf Erlenblatt.
Vielleicht kann da mal boccaccio drüberschauen,
denn warzige Sporen hab ich nicht gesehen, so dass es eigentlich Melampsoridium hiratsukanum nicht
in Frage kommt - oder?
Rost auf der Blattunterseite
6
Zum guten Schluss schaute ich noch an einer umgestürzten Kirsche und fand
dunkle kleine Becherlinge zusammen mit der dazugehörigen Nebenfruchtform auf der Rinde
Dermea cerasi
So, das wars.
Korrekturen und Anmerkungen erwünscht
Grüße
Felli
Servus Bernd,
Da bin ich ganz bei Anna.
Halte doch das Ästchen ein wenig feucht, bei Zimmertemperatur dürfte es nicht lange dauern bis sich die Apothecien öffnen.
Grüße
Felli
Servus Roni,
Das sieht schon stark nach einer Sporormiella aus - meine ich.
Es gibt eine Sp. chaetomioides aber die sollte ich glaube auch auf Dung wachsen. Kann die Fundstelle eine Wildtoilette sein ?
Ich denke man sieht die parallel verlaufende Keimspalte bei genauer Betrachtung doch bei einigen Sporen.
Mal sehn was dabei noch rauskommt.
Grüße
Felli
Servus Sigridj,
Danke für deinen Hinweis,
aber leider klappt das bei mir zeitlich nicht.
Grüße
Felli
Servus Peter,
Dank dir für die Bestätigung.
Was deinen Schlüssel angeht, - den hatte ich bisher nicht - !
Inzwischen hab ich ihn aber gespeichert ![]()
Grüße
Felli
Servus,
Heute habe ich eine Delitschia auf ca. 5 Monate altem Schafsdung entdeckt.
Nach der tabellarischen Übersicht von Nobi und bei Delitschia_Luck-Allen & Cain, 1975
konnte ich diesen Pilz nicht (richtig)zuordnen.
Sporen ungleichmäßig zylindrisch-ellipsoid, braun - dunkelbraun, mit dicker Schleimhülle,
mit einer leicht schrägen, bis 3-5µ dicken, Quersepte und gerader Keimspalte.
gemessene Einzelsporen hatten die Maße 65 x 28µ, 55x27µ,62x26µ, 62x30µ,58 x27µ
Asci: 350-400 x40-55µ, Sporenanordnung in lebenden Asci uniseriat.
Paraphysen hyalin bis 2µ breit, leicht gelifiziert.
Perithecium birnenförmig mit relativ langem Hals, Halsspitze mit kleinen septierten, dunkelrandigen Haaren?
Haare/Filz/Tomentum konnte ich nicht feststellen.
Nach dem ich mir nun die Beiträge hier im Forum angschaut habe und mit der oben angegebener Literatur verglich, denke ich, dass es sich hier um Delitschia cf. winteri handelt.
Allerdings spricht die schräge Septierung dagegen.
Grüße
Felli
Servus,
Keine Meinungen dazu ?
Grüße
Felli
Servus Ulla,
Die Reste einer Gespinnstmotte kann das nicht sein - oder?
Grüße
Felli
Servus Ingo,
Danke für die Bestätigung
Die Netzzeichnung scheint mir jedoch keineswegs ein so konstantes Merkmal, wie man zB hier sehen kann:
Ja, die netzige Ornamentation ist relativ variabel.
Das schieb ich aber auf die nur fast reifen Sporen.
Leider hab ich nur sehr wenige (und teils unreife) Fruchtkörper, so dass ein Sporenabwurf nicht gelang.
Um die Ornamentation mit den anderen von dir genannten Arten zu vergleichen, wäre es echt toll, wenn man mal mehrere Arten in größerer Anzahl zur etwa gleicher Zeit finden würde. - Das ist aber sicher nur Wunschdenken. ![]()
Das Moos war hier auch gut zu zuordnen, so dass die Bestimmung nicht allzu schwierig war.
Grüße
Felli
Servus,
gestern hatte ich ein erfreuliches Erlebnis, ich fand mal wieder eine Lamprospora die für mich neu war.
Wenn ich alles richtig bestimmt habe , dann ist das Lamprospora tortulae-ruralis an Syntrichia ruralis.
Hier die Bildchen
Richtig hübsch ist der sternförmig hyalin-haarige Rand
hier noch mal deutlicher
Sporen in Wasser
IKI
Die Bilder in Baumwollblau sind leider mißlungen
Hier das Moos
Blatt
Grüße
Felli
Servus,
Jetzt bin ich dazu gekommen die anderen beiden Schleimpilzchen unters Mikro zu legen.
Bei dem orangen Fruchtkörper bin ich mir eigentlich sicher dass das der Selbe Schleimpilz ist den wir damals als Perichaena depressa bezeichnet haben.
Hier die Neuen Bilder
Erst einmal noch ein Übersichtsbild
Nr 1
CF. Perichaena
Dann zu dem Schwarzen
Nr. 2
Die schwarzen Knubel bestanden nur aus zusammengeballten Sporen
Da auf der Dungprobe auch Didymium cf. difforme vorhanden ist könnt ich mir vorstellen, dass das die Sporenanhäufungen sind nach dem sich die Kalkschicht aufgelöst hat.
Ob das aber überhaupt möglich ist weiß ich nicht.
Hab auf jeden Fall keine Kalkperidie gefunden.
Ich höffe die neuen Bilder helfen ein wenig weiter.
Grüße
Felli
