Beiträge von eberhardS

    Hallo,
    na ja, da wirst auch Penicillien und/oder Aspergilli dabeihaben, doch vor allem glaube ich, wirst Du bei allem Bemühen eine bunte Mischung im Präparat haben, obendrein wenn wirklich Chrysonilia oder Monilia auch mitmischen (erstere ist etwas vom lästigsten in einem Labor, in dem irgendwer gerne Reinkulturen hätte).
    Cfu's abschätzen mag hier gelingen, aber besprich nochmal mit Deinen Dozenten, ob nicht noch weitere Schritte für eine genaue Bestimmung einzelner Arten zu empfehlen wären, als mit einer Mischkultur, von einem Selektivmedium herab zu beginnen :) ).


    lg
    eberhard

    Hallo Kerstin, stimmt schon...
    ...Allerdings haben wir noch nicht genaueres über Wachstumsbedingungen und Medium erfahren... und die beeinflussen oft auch unerwartet Kolonieform und Farbe (neben dem Auge des Betrachters :) )
    Weißt Du zufällig, aus welchen Gründen man aus Monilia sitophila eigentlich Chrysonilia gemacht hat?
    Schöne Grüße, eberhard

    Hallo Alexander,
    Nein, da würdest Du andere Farben in Lamellen und Stiel, gelbe und nicht weiße Velumsreste am Stiel entdecken können, abgesehen davon, dass die Größenverhältnisse auch untypisch wären.
    ...mal abgesehen von einem Rettichgeruch, den wir hier nicht überprüfen können :)
    lg
    eberhard

    Hallo, also essen solltest Du die bestimmt nicht, das sind Pilze -sagen wir etwas ungenau - aus der Gruppe der Carbolchampignons.


    LG eberhard
    ...und sehe schon wieder dass andere beim Antworten einfach schneller sind :)

    Hallo,
    beim ersten Pilz handelt es sich um einen Gallenröhrling (farben an Hut, Stiel und Röhren, dunkles Stielnetz auf hellem Untergrund), hier könntest Du versuchen, ob Dir beim Kosten eines kleinen Stückes ein bitterer Geschmack auffällt.
    Beim zweiten stimmt Dein Tipp auf Marone.


    lg
    Eberhard


    ...ich seh grad dass da inzwischen auch zwei andere in etwa das geschrieben haben :)

    Hallo, was sagt ihr zum Vorschlag Terpentinschneckling (H. pudorinus)?
    (Farben an Hut, Stiel und Lamellen, Habitus, Grösse)
    LG eberhard

    Herrlich, Mausmann, darf ich den Tipp mit dem Schneckensammeln für ähnliche Anfragen bitte übernehmen? Ich hab bisher immer nur angedeutet, dass wenn man mit der Natur oder einem Garten leben möchte (Gift - bzw Asphaltfrei), eben auch Pilzchen und Krabbelgetier dazugehören.
    LG eberhard

    Hallo, wie es aussieht ist doch immer das selten, was man nicht vor der Haustür hat... Wenn mal wer in Innsbrucks Nähe sein sollte und einen Wald sehen möchte,wo beispielsweise Reifpilz, Spitzbuckliger Rauhkopf, Jungfernschirmling und andere zu dieser Zeit eigentlich immer zu sehen sind, meldet euch einfach für genauere Info. (Naturpark Kaunergrat, subalpiner Wald, sauer, mit Fichten/Lärche/Waldkiefer und Zirbe).
    LG eberhard

    Hallo,
    ich schlage aufgrund der Bilder dennoch mal als Überlegung den Perlpilz vor, wenn es auch ein ungewöhnlicher wäre. Auch wenn das röten in der Stielbasis fehlt, die mehr ins gelb gehende Hutfarbe darf da beim Perlpilz ja auch so sein, und irgendwie scheinen mir an der Stielbasis und in den in Velumsresten doch genug Rosatöne dafür sichtbar, (was auch an den Bildern oder meiner Brille liegen kann). Diese kenn ich von A. Franchetii so nicht.
    Für diesen würde allerdings die anscheinend gelb gerandete Manschette sprechen - ich denk mit dem Pilz in der Hand würd man schlauer werden.


    lg
    eberhard

    Hallo Maria,
    Russula decolorans hat einen anderen Farbton im Hut (deutlich "ziegelfarben", ohne diese lebhaften Gelbtöne). Zusätzlich würden die Gelbtöne in Lamellen und Stiel fehlen, letzterer hätte auch einen hellgrau-Farbton.
    Also Russula aurata (auch aurea), Goldtäubling (einer von den Täublingen, bei denen man auch makroskopisch meist richtig liegt :) )


    lg
    eberhard

    Hallo, mir würde hier als erstes schnell Chromelosporium (Anamorphe von Peziza sp.) einfallen... allerdings: war der Standort die lebende Pflanze/abgestorbene Pflanzenteile/die Erde drumherum?


    lg
    Eberhard


    hoppla, hab nicht gesehen dass da schon wer geantwortet hat - schließe mich dieser Meinung an :)

    Hallo, ich hätte auf den Schuppigen Porling getippt: ich kenne den Sklerotienporling leider nicht gut und dachte bisher, dass dieser nur einzeln stehende oder büschelig wachsende Fruchtkörper bildet, (auch seitlich gestielt). Gerne lerne ich hier aber dazu: kommt er wirklich auch öfters so wie in diesem Fall mit mehreren Hüten, die an unterschiedlichen Stellen (Bild 1) aus dem Holz kommen, vor?


    lg
    eberhard