Beiträge von Cortinarius
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Bei den grünen Rauhköpfen kannst du den Farbstoff auch mit Alkohol lösen
Mit C.venetus, kann man sogar Wolle färben.
Entscheidend ist die Umfärbreaktion mit Lauge ,(Ammoniak) , die Hautkopf Farbstoffe (Antrachinone) werden damit sofort pink bis magenta
Das geht mit den Rauhköpfen so weit ich weiß nicht
Ich werde das aber die Tage noch testen.
Grüne Rauhköpfe gibt es gerade genügend
Gruß
Uwe
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Mit einer Telamonie liegst du schon richtig
Leider hat dein Pilz nicht wirklich gute Merkmale
Ist das Velum unterhalb der Cortina mehr bräunlich oder Ockergelb ?
DiebSporenform könnte die Sachen noch besser eingrenzen
So wird kaum jemand weiterhelfen können
LG
Uwe
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Hallo Thomas,
sehr schön, den hatte ich erst einmal
aber unverkennbar am Geruch.
Da braucht es keine Sequenzierung, die anderen beiden ( odoratus, suaveolens) mit diesem Geruch haben andere Farben
Gratulation eine wirklich seltene Art, da hast du einen Top Wald.
LG
Uwe
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Hallo Benjamin
Sehr schön, genau das ist C.aureopulverulentus der Golstaubklumpfuss mit der krassen KOH Reaktion die innerhalb von 1-2 Sekunden anschlägt, wenn der Pilz nicht zu nass ist.
Wenn du den kartierst, wirst du auf der Karte ein paar Funde im Prättigau finden . Eigentlich finde ich die Art regelmässig mind. einmal in der Landquart Woche
LG
Uwe
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Laut Funga Nordica blaut C.paelochroum auch zuerst , bevor es zu grau-schwarz umfärbt
???
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Hallo Tobias
Mit dem dicken ÖlTropfen in den Sporen war das bei mir immer L.paelochroum
Der ist recht häufig in Parks unter Linde zu finden
Sogar unter Südbuche habe ich die schon gefunden
Gruß
Uwe
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Ich kenne L.quieticolor nur von einem stocksauren Moorwald im Schwarzwald unter Moorkiefer
Gruß
Uwe
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Ergänzung:
die Huthaare sollten in der Mitte des Hutes unter der Lupe dunkelbraun bis schwarz sein .
Der Geruch des jungen, frischen Exemplares sollte bei genauem riechen eine deutliche Note nach frisch geschnittener Petersilie haben
LG
Uwe
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Hallo Thomas,
ja, diese Neubenennung war wohl etwas umstritten, was ich so gelesen habe.
Ursprünglich wurde der Pilz wohl als C.subarquatus M.M.Moser bzw. C.caesiogriseus J.Schäff. bestimmt
Wenn du da näheres wissen willst must du Günter Saar direkt anschreiben, ich war zu der Zeit noch nicht so mit Cortinarien beschäftigt
Ich frag ihn gerade mal an Mykollege_GünterLG
Uwe -
Ich lege ihn als mal so ab, es kam ja wirklich nichts anderes in Frage.
Das würde ich so nicht sagen.
Ein sehr ähnlicher Pilz , auch bei Eiche und südlich verbreitet ist C.rapaceotomentosusDen hatte ich mal in Kroatien dokumentiert und nicht bestimmen können.
Die Sequenzierung hat es dann geklärt.
Alle diese Arten sind nicht in der Florapp gelistet.
Es lohnt sich vielleicht doch eine Sequenzierung.
LG
Uwe -
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Hallo Raphael
Ich denke mit C.caroviolaceus liegst du richtig
Ludwig bildet die Art unter C.aleuriosmus ab und schreibt von einer leichten Gelbreaktion am Basalmycel /Knollenfleisch
Die Beschreibung und die Bilder zeigen eindeutig C.caroviolaceus und nicht C.aleuriosmus
Wir hatten beide Arten letztes Jahr in Italien und die beiden Pilze sind eigentlich unverwechselbar
Gruß
Uwe
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Hallo
Bei den ersten beiden habe ich keine Zweifel , das passt gut.
Die Nr. 3 würde ich mit C.talus vergleichen.
Ein Vertreter der Multiformes Sektion
Die eingewachsenfasrige Huthaut und das warme gelb mit der schwach veränderten Knolle passt gut
Teste die Stielbasis morgen mal auf süßlichen Honiggeruch
LG
Uwe
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Hallo zusammen
Ja das sind typische C.citrinus, der eher grün gelbe Farbton und die dunkle Hutmitte sind typisch
Wachsen bei mir auch gerade in grösserer Menge
LG
Uwe
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Hallo,
der Erste sollte C.terpsichores sein
2+3 würde ich im C.glaucopus Aggregat verorten
Beim letzten wäre es wichtig die Lamellenfarbe eines jungen Exemplars zu haben.
Wenn violett könnte das C.haasii unter Weißtanne sein
LG
Uwe
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Hallo Sven
Siehst du denn die typischen Verfärbungen bei Berührung (Lamellen, Stiel) der Purpurascentes Sektion?
Makroskopisch ist C.collocandoides möglich.
Ich hab die Art aber erst einmal gesehen und hab da keine wirkliche Funderfahrung.
Mikromasse habe ich nicht im Kopf, das lässt sich aber im JEC Artikel über die Purpurascentes nachlesen. Die Sporeform passt auf jeden Fall schon mal
LG
Uwe
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Hallo
Gürtelfuss passt und es sollte eine Art um C.torvus sein. Wie immer bei den Telamonien gibt es da einige Ähnliche.
Gruß
Uwe
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Du hast Recht im reinen Nadelwald passt L.aurantiscus wohl am besten.
Mit Buchen hätte ich auch mit L.subdulcis verglichen
Gruß
Uwe
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Hallo
Da gibt es doch etliche Telamonien mit violettem Fleisch, das hat nichts mit einem Reifpilz zu tun
Der Reifpilz hat einen echten Ring, die anderen Schleierlinge nicht
Für eine Namensidee braucht es farbechte Bilder und Angaben zum Geruch und Habitat.
Gruß
Uwe
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Hallo
Deinen Schleierling hast du wahrscheinlich richtig verortet.
Mein Arbeitsname wäre C.fulvoochrascens
Da braucht es eine genaue Sporenmessung und den JEC Artikel zu den Riederis , dann lässt er sich sicher bestimmen
Gruß
Uwe
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Hallo zusammen
Ich denke schon dass, das T.acerbum ist
Letztes Jahr auf der Cortinarien Tagung in Italien gab es viele davon, quasi ein Massenpilz unter Eiche.
Der stark eingerollte Hutrand, das helle gelb und die fein körnelige Huthaut erinnern mich schon an diese Art
War der auch bei Eiche ?
Meine wenigen deutschen Funde waren immer unter Eiche
LG
Uwe
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Hallo Thomas
Also das sind Arbeitsnamen und die sollten dann immer noch überprüft werden
Zu den Arten
4. C.saporatus , entscheidend ist der Gesamteindruck
Lamellen jung ganz ohne blau nur weiss bis Creme. Deutliche weiße Velumreste auch am Hutrand. Gelb-bräunlicher Hut. Breitgerandet , die Kante aber meist rundlich, weißes Fleisch oft braunes Velum am Knollenrand
Oft sehr gross werdend, Buchenwald im tiefen Laub
8. C.magicus
Ja auch einzeln möglich
Merkmal bläulich/grünlich metallischer Glanz der Stiele und jungen Hüte
15+31.
C.callochrous
Ja die KOH Reaktion gehört dazu.
Callochrous s.str. wird nur am Hut etwas rot-bräunlich sonst negativ
Hier ist aber das leuchtende Gelb des Velums am Hut,- und Knollenrand entscheidend
Lamellen auch immer deutlich violett
25.C.luhmannii
Unverkennbar durch die grossen ockergelben Velumplacken auf dem Hut, das ist so extrem einmalig
Jung ist der Pilz auch recht bunt, wird dann aber schnell einheitlich gelbbraun
Dein Buchenwald zeigt quasi zu 100% dasselbe Arteninventar wie meine Hauswälder hier am Bodensee
LG
Uwe
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Hallo Benjamin
Deine Cortinarien passen soweit.
Bei C.venetus denke ich schon, das es da mehrere Arten gibt. Ich habe heute welche in einem warmen Buchenwald gefunden. Das kann kaum dasselbe sein wie dein Fund aus dem Gebirge bei Fichte/Tanne
Auch C.glaucopus ist ein Aggregat von Arten, wo es aber teilweise noch keine Namen gibt bzw. Keine morphologischen Unterschiede
L.aurantiacus kenne ich leuchtender orange und gleichfarbig in allen Teilen
LG
Uwe
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Hallo Birgit
Das ist einer der grünen Rauhköpfe.
In dem Fall C.cotoneus, der Olivbraune Rauhkopf, ein Buchenbegleiter
Der Geruch sollte unangenehm nach Rettich sein
LG
Uwe
