Beiträge von Josef-08

    Hallo,


    Den Wald mit Warnschildern zuzupflanzen bringt gar nichts.

    An den Straßen stehen so viele Schilder und trotzdem passieren immer wieder Verkehrsunfälle.

    Pilzvergiftungen sind für die Presse immer ein gefundenes Fressen und da wird auch gerne mal dramatisiert.

    Setzt man die Anzahl der (tötlichen) Pilzvergiftungen ins Verhältnis zu den vielen Menschen, die Pilze sammeln,

    werden das prozentual vermutlich nicht mehr sein als die Opfer im Straßenverkehr.

    Das Problem ist halt, dass viele Leute den Bezug zur Natur verloren haben und Pilze als Konsumartikel betrachten.

    Daran werden aber auch Warnschilder nichts ändern.

    Wenn schon Bürokratie im Wald, wäre es vielleicht wirksamer, eine Art "Pilzführerschein" einzuführen, dass nur noch Leute sammeln dürfen, die zumindest über entsprechende Grundkenntnisse verfügen. Aber dann müßte es auch eine Art "Pilzpolizei" geben, die das ganze überwacht, oder die Krankenkasse beim "Pilzesammeln ohne Führerschein" die Zahlung der Behandlungskosten verweigern.

    Ich persönlich möchte das nicht. Der Wald ist für mich das letzte Stückchen Freiheit, dass wir noch haben und da sollte man uns nicht auch noch die Eigenverantwortung wegnehmen. Schade, dass heutzutage alles, was eigentlich selbstverständlich ist, reguliert werden muss. "Vorsicht, der Kaffee ist heiß, Sie könnten sich den Mund verbrennen" oder "Gehen Sie nicht ins Wasser, Sie könnten ertrinken"

    Damit möchte ich aber jetzt keinesfalls die Gefahr von Pilzvergiftungen herunterspielen oder ins Lächerliche ziehen.


    Anne, Deine Idee war an für sich gut, aber man kann nicht an jedem Waldweg für alles Warnschilder aufstellen. Die Gefahr, dass einem im Wald ein Ast auf den Kopf fallen oder man über eine Wurzel stolpern kann, ist sicherlich genauso groß. Dann müßte man auch dafür Schilder aufstellen. Was man vielleicht tun könnte, ist, auf den größeren Wanderparklätzen, wo sowieso schon alle möglichen Hinweisschilder stehen, einen solchen Hinweis anzubringen.


    Liebe Grüße

    Josef

    Rotfüßchen, Du weißt doch, dass Mykologen voneinander abschreiben.

    Da hat mal einer das Wort Volva gebraucht und dann habens alle übernommen.

    Stell Dir mal vor, der Pilz in meinem 2. Rätsel hieße: Vaginariella.

    Wie hätte ich das denn darstellen sollen? ;)

    So liebe Rätselbande.


    Ich weiß, heute wart Ihr sicher alle im Wald. Ich auch.

    Ob Ihrs glaubt oder nicht! Gestern wars trocken, heute morgen wars trocken. Und als ich gegen Mittag, natürlich ohne Schirm u. Regenkleidung, ausgerechnet an der entferntesten Stelle ein schönes Büschel Stockschwämmchen fand, fing es plötzlich an zu schütten wie aus Eimern. Was macht man dann? Man stellt sich windabgewandt dicht hinter einen dicken Baum und wartet ab. Aber wo findet man heutzutage noch einen richtig dicken Baum? Richtig! als Spanplatte in einer chinesischen Möbelfabrik. Aber bis dort hin wars mir dann doch ein bißchen zu weit. So drückte ich mich dann von Baum zu Baum, Richtung Heimat. Auf freiem Feld blies mir dann auch noch ein scharfer kalter Wind entgegen und während ich, nass wie ein begossener Pudel und frierend wie ein Schneider, mit dem Pilzkörbchen unterm Arm, das Lied "Oh Du schöner Westerwald, über Deine Höhen pfeift der Wind so kalt" in Gedanken so vor mich hinsummte, rissen dann, kurz bevor ich zu Hause war, die Wolken auf und die :sun: lugte hervor, als wollte sie mir sagen: "Na, Dich habe ich heute aber mal schön erwischt".


    Nun aber genug, hier ist die Auflösung meines letzten Rätsels:


    Gesucht war: der Beißende Milchling (Lactarius pyrogalus), auch (scharfer/beißender) Haselmilchling o. Brennreizker genannt.

    Diesmal hat es etwas länger gedauert, bis die erste richtige Lösung kam. Richtig geraten haben:


    1. Texten

    2. Grüni

    3. nochn Pilz

    4. Rotfüßchen

    5. Ipari

    6. Hassi (n. Joker)


    Euch allen einen herzlichen Dank, dass Ihr mitgemacht und trotz rauchender Köpfe und ausgebissener Zähne so lange durchgehalten und nicht aufgegeben habt. ==Pilz25 ==Pilz22

    Als weitere Lösungsvorschläge gingen ein:

    Lochfraß, Kuhmaul, Weißgezähnelter Schüppling, Backenzahnkreisling u. mehrmals der Käse(zwerg)schwindling.

    Einmal wurde der Pha(h)l von Rammstein wohl etwas zu wörtlich genommen: Amanita phalloides ==lamtoedlich = Grüner Mörder (Knolli).

    Gemeint waren aber: Pyro(technik) und mit Milch(?) rumspritzen (Lactarius=Milchling, pyrogalus=Feuermilch).

    Gut, daß da nicht noch jemand auf Ph.==stinkermp. kam.==Gnolm24


    Ich glaube, jetzt haben wir alle mal eine kleine Pause verdient (die Pilze warten u. meine Flatrate geht langsam zur Neige) .

    Falls bis dahin niemand übernommen hat, werde ich übernächste Woche zur Entspannung vielleicht noch ein leichteres Überbrückungsrätsel einstellen.


    Liebe Grüße, bis dann

    Josef

    Ich sage jetzt auch nix mehr. Wüsste nicht was ich falsch gemacht habe, :)Seph.

    Vor allem habe ich Alex nicht angegriffen. Verstehe daher Deinen Hinweis auf dessen langjährige Mitgliedschaft in diesem Zusammenhang nicht. Wenn ich Deiner Meinung nach was falsch gemacht habe, schreib mirs bitte per PN. Das muss dann hier nicht weiterdiskutiert werden.


    Liebe Grüße

    Josef

    Früher hatte ich auch CZP verwendet, aber wie bei meinen Vorrednern, so hat mir auch die lange Wartezeit der Verarbeitung und dann der Verunstaltete "Bildrahmen" gestört.

    Bei der langen Wartezeit kann ich Dir zustimmen.

    Aber den "verunstalteten Bildrahmen" kann man doch ganz leicht entfernen.
    Oben gibts eine Schaltfläche mit einem Doppelpfeil und einem Quadrat.

    Damit kann man das Bild automatisch beschneiden.
    Anschließend mit Save rectangle speichern.


    LG, Josef

    Wobei ich der Meinung bin, dass die Gefahr weniger im Wald selbst lauert, sondern eher in hohem Gras, Sträuchern und Gebüschen.

    Obwohl ich ständig im Wald bin, hatte ich mir in den letzten 20 Jahren noch keine einzige Zecke eingefangen, bis zu meinem letzten Urlaub in Schweden, da hatte ich innerhalb von paar Tagen gleich zwei. Da mußten einmal wir durch hohes Gras gehen und hinter unserem Ferienhaus waren hohe Wildpflanzen, an denen wir öfters vorbeigingen. Könnte aber auch sein, dass die heimischen Zecken mich nicht mögen und die schwedischen besonders scharf auf mich sind ;). Vielleicht spielt aber auch die Kleidung eine Rolle. In den Wald gehe ich grundsätzlich nur in langen Sachen.


    LG, Josef

    ==Gnolm16==Gnolm16 ....ich hab ihn, ich hab ihn...... den Pilz, an dem Ihr hier schon so lange herumknabbert,
    ...heute nachmittag gefunden.....ganz real.....vom PSV bestätigt. ==Gnolm4 und schon wieder :sun: auch real, so'n sh... ==Gnolm6


    Und hier der Joker:



    Edit: :sun: wieder weg, aber :rain:? ....zieht offensichtlich lieber wo anders hin. ?(

    Vorsicht - scharf wie der Teufel ! :gteuflisch:


    Vor dem ersten Benutzen am besten ein paar Troppen Olivienöl zwischen das Holz im Scharnier träufeln und gut einziehen lassen,

    damit das Holz nicht aufquillt und das Messer nicht schwergängig wird.


    LG, Josef

    Ja, hast schon Recht, ich sollte wirklich mal so einen Pilzsacj erständigen aufsuchen. Wie oft kann man so jemanden den erfahrungsgemäß nerven? Ich will da ja nicht jeden zweiten tag hinrennen :)

    Ruf doch einfach mal einen an und frag ihn. Manche machen auch Pilzberatung mit regelmäßigen Sprechzeiten.

    Ideal wäre natürlich, wenn Du eine öffentliche Pilzberatungsstelle in Deiner Nähe hättest.


    In dem gelben Pilz sehe ich (unter Vorbehalt-Bilder können täuschen) einen grünblättrigen Schwefelkopf. Und der wäre schon mal giftig.

    Jetzt schau Dir mal die Bilder in 123 an und vergleiche mit dem rauchblättrigen Schwefelkopf.

    Dann siehst Du schon selbst, dass die Sache nicht so ganz einfach ist.


    LG, Josef

    Hallo,


    Vielleicht können die Mykologen hier im Forum mehr dazu sagen .


    Hier nur meine persönliche Meinung:

    Dass Fruchtkörper in möglichst großer Zahl gleichzeitig gebildet werden, hat wohl mit der geschlechtlichen Vermehrung der Pilze zu tun. Je mehr Sporen der eigenen Art gleichzeitig ausgebracht werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die richtigen zusammen finden.

    Das ist ja in der Natur nichts ungewöhnliches. Auch Pflanzen blühen zu unterschiedlichen Zeitpunkten gleichzeitig und Tiere treffen zur gleichen Zeit an bestimmten Orten zusammen, um sich zu paaren.

    Ich sehe das so, dass Pilze ein bestimmtes Zeitfenster haben, in dem sie fruktizieren und wenn dann die Verhältnisse (Feuchtigkeit, Temperatur usw.) stimmen, gleichzeitig ihre Fruchtkörper ausbilden, wobei dann die verschiedenen Arten unterschiedliche Zeitfenster u. Bedürfnisse haben oder auch einfach nur früher o. später darauf reagieren bzw. mehr o. weniger Zeit brauchen, um ihre Fruchtkörper auszubilden.

    Ich möchte aber noch eine weitere Theorie in die Runde werfen:

    Wenn es stimmt, wie einige behaupten, dass Pilze eine Art Netzwerk oder unterirdisches "Internet" bilden und über Botenstoffe Informationen austauschen, könnte es vielleicht auch sein, dass sie sich auf diese Art zum gemeinsamen Fruktizieren miteinander abstimmen.


    Liebe Grüße,

    Josef


    P.S. Wenn an bestimmten Stellen viele Fruchtkörper gleichzeitig erscheinen und an anderen Stellen nicht, stimme ich mit Norbert überein.

    Und hier die versprochene Hilfe:


    Das, was hier mit etwas gemacht wird, wird der, aus dessen Teil es gemacht ist,

    mit Euch machen, wenn Ihr das mit ihm macht, was hier mit ihm gemacht wird.


    So....nun macht mal schön!

    Hallo Mikromeister,


    Meine Frage war nicht böse gemeint.


    Es kommt immer drauf an, was man sammelt.

    Bei festen und kompakten Pilzen, wie Röhrlingen dürfte das kein Problem sein. Aber bei zerbrechlicheren Pilzen schon.

    Ich stelle mir gerade vor: Stockschwämmchen oder Täublinge in der Jutetasche oder im Rucksack und dann findet man noch ein paar schöne Steinpilze und tut sie obendrauf. Da sind mir dann ein paar Fichtennadeln im Korb doch lieber als zerdrückte oder zermatschte Pilze.

    Ich mache das in der Regel so: Ich stelle den Pilzkorb an einer freien Stelle ab und suche dann die nähere Umgebung ab. Gefundene Pilze nehme ich einfach in die Hand oder tue sie in einen kleinen Pappkarton. Anschließend putze ich sie grob und lege sie in den Korb. Die Feinarbeit und das Schnippeln erledige ich erst zu Hause. Dabei kann ich die Pilze dann auch gleichzeitig nochmals nachkontrollieren.

    Im Wald bei schlechten Lichtverhältnissen kann da schnell mal was reingeraten, was nicht rein soll.

    Wegen der Nadeln könnte man ggfs. den Korb auch noch mit einem Tuch abdecken.


    Liebe Grüße

    Josef

    Hallo Günter, hallo alle zusammen


    Soweit mir bekannt ist, wurde PICOLAY ursprünglich für die Mikroskopie entwickelt.

    Ich hatte es vor ca. 2 o. 3 Jahren mal bei normalen (Pilz)Fotos ausprobiert und es konnte mich damals nicht so ganz überzeugen, da es um die Hauptmotive oft einen deutlich sichtbaren breiteren unscharfen (stark geglättenden) Rand erzeugte (unschärfer als der Hintergrund). Das war bei CZP bei gleichem Bilderstapel nicht der Fall.

    Aber, Günter, wie Du schon sagst, wird das Programm ständig weiterentwickelt und möglicherweise ist es inzwischen besser geworden.
    Bei Gelegenheit werde ich es mal wieder mit einer neueren Version versuchen.


    @ Stefan:

    Wenn Du die Kamera auf Zeitautomatik (A) stellst, kannst Du auch die Blende manuell einstellen. Das führt dann aber möglicherweise zu längeren Belichtungszeiten, so dass ggfs. ein Stativ erforderlich werden könnte.


    LG, Josef