Beiträge von Tagedieb


    Sofern ich das richtig sehe, daß die Unterseite des Ringes weiß ist anstatt braun, so wäre oder war dies zudem wohl eine Varietät.
    Also Agaricus lanipes var. verecundus.


    Wohl überall recht selten der Pilz, nur in Berlin häufiger auffällig geworden. :)


    Ist zwar nicht mehr taufrisch, aber habe mal bei dem kleinen den stiel weggebogen.
    Also weiß ist an dem ganzen Pilz nichts mehr ;) aber es ist zumindest ziemlich hell.




    Danke nochmal an alle Antworter!

    So und gleich nochmal,


    habe zwei Arten im Garten stehen.
    Zuerst kleine Röhrlinge. Sind ca. 5cm hoch. Sie bläuen leicht, die Bläuung ist aber mittlerweile wieder weg.
    Der Stiel von dem größeren der beiden Exemplare ist schon verdorben und deswegen so dunkel.
    Ich finde sie sehen Maronen ähnlich aber glaube nicht dass es welche sind. Aber zumindest Filzröhrlinge oder?
    In der Nähe gibt es ein paar Nadelgehölze (z.t. mir unbekannte Sachen, Wacholder und Fichten aber keine klassischen sondern andere Arten oder Sorten), Linden, Kirsche und Zierapfel und etwas weiter noch ne Birke.


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    4. jüngeres Exemplar


    5. jüngeres Exemplar


    Schnittbilder könnte ich noch nachliefern, aber die sind leider sehr mitgenommen, braun und madig.



    Die zweite Art könnte vielleicht ein Kahler Krempling sein? Habe vor ein paar Monaten ein paar Meter weiter schon mal welche gesehen.
    Gab keinen Milchsaft und ich meine dass die Lamellen bei Druckstellen bräunen (siehe Foto)


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    Der Ring war oben deutlich gerieft, falls das noch was bringen könnte


    Ist das denn mit der Wurzel etwas Art/Gattungstypisches oder kann das einfach mal vorkommen?
    Bei der Beschreibung des Wollfuß-Champignon wird ja auch von Mycelsträngen geschrieben (bei 123pilze), allerdings wolligen. So richtig wollig find ich an dem Pilz eigentlich nicht viel. Der Rest der Beschreibung würde aber gut zutreffen.


    Aber bin auch schon froh dass zumindest die Gattung klar ist! :)

    Hallo,


    ich hab hier mal wieder einen Pilz bei dem ich mir unsicher bin.


    Ich hab ihn gestern im Wald im Süden Berlins gefunden, also gehe ich davon aus dass der Boden eher sauer ist. Habe ihn eingepackt weil ich an einen Champignon dachte. Die Bäume kenne ich nicht sicher, vllt. etwas kirsch-verwandtes(?). Ein Hollunder war auch in der Nähe.
    Die Lamellen hatten auch einen leichten rosa Stich - das kommt auf den Fotos nicht ganz so toll rüber.
    Ich denke die meisten Merkmale sollte man auf den Bildern erkennen.
    Was mich v.a. irritiert ist diese "Wurzel". Das einzige was in meinen Büchern so etwas hatte war der Marzipanfälbling. Aber für den Rest trifft finde ich der Kleine Waldegerling gut zu - allerdings mit wenig Röten. Das Röten habe ich nur ein kleines bisschen an der Stilspitze gesehen.
    Geruch fand ich nicht sehr auffällig.


    Vllt erkennt ihr ihn ja :)


    1. Umgebung


    2. Gesamt


    3. Von oben


    4. Schräg unten (hier habe ich in Photoshop den Weißabgleich aufs Papier gesetzt)


    5. Die Wurzel


    6. Stil herausgebrochen. Hier ist das leichte Röten (auch hier Weißabgleich auf Papier)


    7. Querschnitte


    8. Sporenabdruck

    So, der Vollständigkeit halber meld ich mich hier nochmal:


    Ich war nochmal am Fundort, leider hat mich mein Kameraakku im Stich gelassen also gibts keine Bilder davon. Wäre wohl auch nicht super interessant gewesen. Das Holz war ein Stamm/Rundholz dass als Erosionsschutz in den Boden gelegt wurde. Welches Holz es ist kann ich nach wie vor nicht genau sagen.


    So, da der Pilz als Speisepilz bestimmt war und ich zumindest das Eibenholz für ausgeschlossen hielt, empfand ich das Risiko als gering genug um mich doch ran zu wagen und den Pilz zu essen. Bin i.d.R. bei Pilzen nicht wagemutig (sonst hätte es diesen Thread hier wahrs. auch nicht gegeben) aber hier war keine große Vergiftungsgefahr wie ich finde.


    Naja habe ihn heute mittag in dünne Scheiben geschnitten, blanchiert und gebraten. Den Pilz dann mit Mie-Nudeln, Möhren, Frühlingszwiebeln, Chili, Knoblauch, Ingwer, Austern- und Sojasauce im Wok gemischt.
    Ich fand ihn lecker aber ich war echt erstaunt und anfangs auch irritiert wie sehr der Pilz an Hühnchen erinnert. Hatte mehr Aroma als so manche lasche Hühnerbrust die ich schon gegessen hatte ;) und Konsistenz war teilweise auch ähnlich.


    Danke nochmals für eure Kommentare
    Peter


    PS: achja und ich habe die Mahlzeit bis jetzt tadellos vertragen :)

    Ha! Ich zu früh gefreut und du zu früh gelobt ;)
    Ich werd jetzt erstmal ne Nacht drüber schlafen und vllt auch morgen nochmal zum Fundort gehen um das nochmal genauer anzusehen.
    Vllt finde ich noch was raus.

    Das geht ja schnell bei euch ;)


    Super! Vielen Dank für die Antworten.
    War wahrscheinlich keine Herausforderung für euch, aber fühlt sich trotzdem gut für mich an.


    Ich werd mich mal ranwagen und ihn probieren. Über den kulinarischen Wert gehen die Meinungen ja scheinbar weit auseinander. Ich bin gespannt.


    Grüße
    Peter

    Hallo zusammen,


    ich habe mich gerade neu hier angemeldet und habe auch gleich etwas, wozu ich gerne noch eine weitere Meinung hören würde.
    Ich sammle seit Kindheit eigentlich schon Pilze, möchte nun allerdings meinen Horizont dabei etwas erweitern und lerne deshalb auch fleißig mit (bislang nur) einem Pilzbuch (das nächste ist bestellt). Und auch nur aus dieser Theorie, und von Bildern aus dem Netz kenne ich den Schwefelporling. Vermeintlich dieser ist mir heute am Wegrand begegnet und ich hab ihn auch mitgenommen, da ich mir relativ sicher war dass es einer ist. Naja aber da es eben ein Erstfund ist wär ich dankbar wenn ihr dazu noch etwas sagen würdet (dass es keine Verzehrfreigaben über das Forum gibt ist mir übrigens bewusst ;) ).


    Also er war wiegesagt am Wegesrand. Weg in einem kleinem Waldgürtel. Direkt an Kleingärten angrenzend.
    Er wuchs auf einem großen Holzstück/Stamm evtl auch Bauholz, das fast komplett in der Erde versenkt lag.
    Er riecht angenehm nach Pilz und ist weich mit samtiger Oberfläche.


    Hier mal ein paar Fotos:



    1. Am Fundort



    2. Fundort nach dem Ernten. Hier erkennt man das Holz auf dem er gewachsen ist.



    3. In der Hand zum Größenvergleich. Er ist ca. 15cm im Durchmesser



    4. Gesamtansicht



    5. Seitenansicht



    6. Von Unten



    7. Nochmal Seite



    8. Stimmungsvoll ;)



    Wovon ich noch gelesen habe ist die Warnung davor Schwefelprolinge von giftigen Gehölzen wie Eiben zu ernten. (Erst bei meiner nachherigen Internetrecherche)
    Jetzt kann ich persönlich leider nicht feststellen was für eine Art Holz da im Boden liegt =/


    Eigentlich glaube ich nicht dass es Eibenholz ist. Ich hatte den Eindruck dass es Bauholz, z.b. für Zaunpfosten oder ähnliches ist.
    Wie würdet ihr damit umgehen?


    Ich habe den Pilz bis auf weiteres in den Kühlschrank gelegt, und Stand jetzt denke ich, dass ich ihn morgen zubereiten und verspeisen werde. Vielleicht haltet ihr mich ja noch davon ab ;)


    Schönen Abend noch!
    Peter