Hallo Claudia,
super Thema! Da habe ich auch erst im Laufe der Zeit dazu gelernt, dass das natürlich sehr sinnvoll ist, Pilze schon im Wald vorzuputzen.
Als Anfängerin hatte ich das vor ein paar Jahren noch gar nicht auf dem Schirm und habe mir regelmäßig viel Waldboden und auch Maden mit nach Hause getragen. Aber irgendwann bin ich doch mal darauf gekommen, und bemühen mich nun um einen "saubern Korb" (klappt nicht immer, z.B. wenn beim Ernten plötzlich Spaziergänger auftauchen und ich nicht als Pilzsammlerin enttarnt werden will
).
Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, als ich danach mit dem Putzen vor Ort angefangen habe: Pilztour mit meinem Bruder und dann eine Steinpilzstelle mit vielen Funden, die auf den ersten Blick und Tasten noch super knackig erschienen.
Das Resultat beim Putzen Zuhause: etwa 2/3 waren madig. Seitdem schneide ich IMMER die Stielbasis an (und putzen sie auch) um gleich zu sehen, ob schon Madengänge zu sehen sind. Manchmal hat man auch Glück und muss sich nur von einem Teil des Stiels trennen.
Fazit: Das Auspacken der Funde Zuhause macht mehr Spaß und weniger Arbeit und man ist definitiv von späten Enttäuschungen geschützt.
In diesem Sinne: Viel Freude beim Putzen im Wald!
Kleine Ergänzung: Jetzt fällt mir noch mein erster großer Goldröhrlingsfund ein: Mensch, das war vielleicht eine klebrige Sauerei auf dem Küchentisch!!!
Liebe Grüße
Rotfüßchen