Hallo Oehrling,
Danke für den schönen Bericht. Auf diese Weise verkürzt du uns die trüben Tage.
Beiträge von Wutzi
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Hallo Gerd, 51 Täublingsfotos, da hast du aber fleißig gesamelt. Ich befürchte, dass es nicht ganz einfach wird, den spröden Schönheiten einen Namen zu geben. Aber danke, dass Du sie uns vorstellst.
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Hallo Claudia!
Herrlich, wenn man dem Nebel entfliehen kann, bei uns reichen die paar Höhenmeter dafür nicht aus. Danke für den blick in den blauen Himmel, und besonders schön die Nr. 4.
Hallo Claudia,Danke fürs Mitnehmen auf diesen schönen Winterausflug in die Pilze!
Liebe Grüße
RotfüßchenHallo Tuppie, hallo Rotfüßchen,
schön, dass Ihr mitgekommen seid. Im Moment, wo der Nebel den Tag zur Dämmerung macht, ist ein Spaziergang durch den Wald eine gute Chance, die Müdigkeit und den Dämmerungsblues abzuschütteln. Blöd ist nur, dass ich wegen des fehlenden Lichts so gut wie keine Pilze sehe. Nicht einmal die dicke Tremella, obwohl ich genau weiß in welcher Ecke ich sie gefunden habe. Sie war heute einfach weg
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Hallo Norbert,
Dir, dem allergrößten APR-Rätselmeister (zumindest von 2017
), alles Gute, Gesundheit und Glück auf allen Deinen Wegen. Lass Dich schön feiern. Zu Deinem Ehrentag gibts von mir einen Extra-Norbert.S.-Rätselpilz und ich mach es extra leicht, damit Du ihn auch nach den verschiedenen alkoholischen Getränken, die Du nach Deiner Fete zu Dir genommen haben wirst, erraten kannst. -
Hallo Stephan,
herrlich
! Und kreativ, schön, dass du es aus den Tiefen des Web ans Licht gebraucht hast. -
Hallo Rotfüßchen,
eine schöne Geschichte. Alles hat seinen Sinn.
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Die Tremella ist wirklich sehr nett. Der weiße Kern ist der Rest des Fruchtkörpers, auf dem sie parasitiert. Du hast da also die Hyphen des Blutenden Schichtpilzes (Stereum sanguinolentum) zusammen mit den Hyphen des Wirtes. Man kann da auch die Haustorien, also die Anzapforgane, finden, mit denen die Tremella die Hyphen des Stereums angreift. Der Parasit deformiert den Wirtsfruchtkörper zu diesem festen, weißen Gebilde. Diese Tremella ist sehr häufig.
[hr]
P.S.: Ich habe die Antrodia vergessen... Wenn das Substrat Fichte war und die Oberkante ockerbraun, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit Antrodia serialis. Der Pilz ist auch sehr häufig. Es gibt da aber (wie immer) mehrere Arten. Hier findest du einen Schlüssel der Artengruppe rund um Antrodia serialis, den ich erstellt habe: http://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,1535.0.htmlAntrodia primaeva, die makroskopisch ähnlich ist, wächst aber bervorzugt an Kiefer.
LG
ChristophHallo Christoph, hab Dank für die ausführliche Erklärung. Die Tremella ist somit der spannendste Pilze den ich bis jetzt gefunden habe. Ich habe ein Pilzportrait von Pablo dazu entdeckt und habe mir daraufhin noch einmal meine Fotos angesehen. Und tatsächlich habe die Schichtpilze mit auf dem Foto entdeckt. Die habe ich schon oft gesehen, aber bislang nicht gewusst, dass es der "blutende" ist. Das probiere ich demnächst gleich mal aus. Ich seh mir heute noch einmal ein paar Schnitte des Pilzes an. Vielleicht entdecke ich noch spannende Sachen.
Über Deine Anmerkung im Schlüssel musste ich schmunzeln:
[font="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"]"Die Autoren haben leider keinen Schlüssel der Arten vorgestellt, weshalb ich erstmal die vier europäischen genommen habe und selbst einen Schlüssel gebastelt habe (ist ja nicht so schwer)." [/font]
[font="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"]Aber er ist natürlich sehr nützlich, um künftig den Anfangsverdacht zu konkretisieren. Ich danke Dir. [/font][font="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"]Der Schlüssel zur Identifizierung von Ascocoryne ist glaube ich nichts für Anfänger, jedenfalls nichts für mich. Ich muss mir erst einmal das "normale" Pilzchinesisch erschließen. Aber es ist ja nicht schlecht zu wissen, dass es ihn gibt. [/font]
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Servus Claudia,Nr 3.: ja, passt...
Nr. 4: Hyphoderma radula würde ich sagen (was war das Substrat?)
Nr. 5: Exidia plana (heißt jetzt E. nigricans, glaube ich)
Nr. 6: sieht aus wie Calocera furcata - war das wirklich Laubholz? Die beiden sehen sich durchaus ähnlich, wenn sie jung sind.
Nr. 7: Gattung ist klar, Art ohne Mikroskop kann ich nicht...
Nr. 9: Tremella encephala (an Stereum sanguinolentum...)
Nr. 10: passt
Nr. 11: Antrodia passt gut, finde ich - war es an Fichte und war die Oberseite ockerbraun? Sieht aus wie aus dem Antrodia-serialis-Aggregat, ist am Foto aber eher geraten.
LG
ChristophServus Christoph
,vielen Dank für die Bestätigungen und Ergänzungen. Bei 4 war das Substrat vermutlich Eberesche, aber sicher bin ich nicht im Bestimmen von Bäumen, da erkenne ich ohne Blätter nicht mal ein Dutzend sicher.
Bei 6 wirst Du Recht haben. Ich weiß nicht genau, ob es Laubholz war, da stand ja nur noch der Baumstumpf. In der Ecke kommen nur buche, Lärche und Fichte infrage. Andere Bäume kommen dort nicht vor. Wenn ich sie wieder treffe sehe ich mir das noch einmal genau an.
Der Nummer 7 bin ich auf den Grund gegangen, riesige Sporen, guck mal in den Mikroskopier-Thread für Anfänger, da habe ich alles fotografiert, was es an dem Pilz zu entdecken gab.
Die 11 war an Fichte und von oben ockerbraun, leider hatte sie nicht viel "oben", höchstens einen halben Zentimeter Dach. Ich hab das Bild verwackelt und schon gelöscht.
Die Tremella encephala hat ja ein wunderschönes Innenleben. Kannst du mir verraten, was auf dem Mikroskopierbild zu sehen ist?
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Hallo Foristen,
mein Versuch, dem Nebel durch die Flucht in höhere Lagen zu entfliehen, war nur kurzzeitig von Erfolg gekrönt, aber pilztechnisch war der Ausflug überraschend ergiebig.Hier ein paar Eindrücke
1 eine total ver"flechtete" Lärche
2 Pablo-Baumstamm
3 Könnten das Erdwarzenpilze sein?
4 Der Reibeisenrindenpilz?
5 Abgestutzter Drüsling
6 pfriemförmiger Laubholz-Hörnling
7 Großsporiger Gallertbecher
9 Der unscheinbare Unbekannte mit apartem Innenleben
9a
9b
10 Gallertfleischiger Fältling?
11 Eine Antrodia?
12 oben gab's die Belohnung
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Hi,ich bin zwar nicht Pablo, aber ich würde das so machen:
Klasse: Leotiomycetes ,
Ordnung: Helotiales
Familie: Helotiaceael.g.
StefanDanke Stefan

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Hallo Claudia,
Das ist genau das, was du sehen sollst. Du hast den Teil des Ascus blau gefärbt, aus dem die Sporen heraustreten. (Apikalapparat) Die Farbreaktion kann bestimmungsrelevant sein.
LG IrmtraudDanke Irmtraud,
die Ascos sind wirklich dankbare Opfer für Anfänger
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Hallo, Claudia!Ganz genau, das ist bei vielen Ascos ein wichtiges Merkmal, ob die Ascusspitze mit Lugol blau wird oder nicht.
3: Ist irgendwas Anderes, was nicht zu dem Pilz gehört. Wenn ein Staubfusselchen unters Deckglas gerät, sehen die oft so aus zB.
4: Ist ein leerer Ascus, der seine Sporen schon abgeschossen hat.LG, Pablo.
Hallo Pablo,
prima, dann weiß ich, was ich von den Fotos rauswerfen muss :). -
Hallo Forianer,
gestern und heute habe ich einige Gallertpilze gefunden. Einen davon habe ich (mikroskopisch) zubereitet. Ich hoffe, diesmal die richtigen Zutaten zur Bestimmung erwischt zu haben.Keine Sorge, ich werde nicht jeden Tag versuchen, Euch den Großsporigen Gallertbecher als das von mir gefundene Objekt zu verkaufen. Heute spricht aber wirklich einiges dafür, dass er es ist. Bis zu 7 Septen solle er haben, las ich und weiss jetzt endlich, was das ist (die Sporen sehen ein bisschen aus wie Kellerasseln). Die 26 µ Länge könnte auch passen.
Ich habe eine Bitte. Ich beiße mich gerade durch das Mikrobiologiechinesisch und würde gern genauer zuordnen, was ich da sehe. Vielleicht könnt Ihr mir auf die Sprünge helfen. Danke schon mal.1. Das ist er:
P1070180.jpg2. sichelförmige Spore mit kleinen abgeschnürten Nebensporen
IMG_2410.jpg3. Ein seltsamer Schlauch, der unglaublich lang ist - zumindest im Vergleich zu den anderen Zellen
4. Manchmal ragen lange Zellen über die anderen hinaus, was ist das, Zystiden?
5.Ascus mit Sporen
IMG_2405.jpg6. Ist das langedünne Teil eine
ParaphraseParaphyse?8. Die Chemie ist gerade gekommen. Ich habe das Präparat kurz mit Melzer betropft und dann wie üblich bearbeitet. Viel ist nicht zu sehen, außer einer blauen Spitze einer Zelle.
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Hallo Pablo, danke für die Ergänzungen. Ich hab sie eingefügt. Schau mal bitte, ob jetzt alles ok ist.
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Jetzt aber bin ich an der Reihe, Fragen zu stellen, o.k.?Hat dein Primo Star eine integrierte Kamera? Mit der Software kannst du in real Time Sporen & Co vermessen? Berechnet das Programm auch den Quotienten (Länge:Breite) der vermessenen Sporen? Beschriften geht auch?
Ich vermesse jede Spore einzeln und schreibe mit, daran wird sich auch nix ändern. Nur benötige ich ein eigenes Programm um einen Maßstabbalken einzufügen, grrrr
Meine Mädels haben mich vor Weihnachten gefragt, was ich mir wünsche, Kleinigkeiten halt. Wenn sie mich das vor Ostern wieder fragen schnappt die Falle zu, ne digitale bitte,

Hallo Habichts-Peter,
danke, aber das Buch habich schon==Gnolm7.Zu Deinen Fragen, japp, das Teil hat eine Kamera und die Software, die die Sporen selbst vermisst. Das mach sie auch ganz gut, vorausgesetzt, man stellt die richtige Brennweite ein, also die des Objektivs, was man gerade benutzt und beschriften geht auch. Heute habe ich festgestellt, dass man auch die Dateinamen konfigurieren kann, dann muss man nicht jedes Präparat benamsen. Man kann Berichte anfertigen und wahrscheinlich noch alles Mögliche, was ich noch nicht kapiert habe. Ich schätze mal, wenn ich das alles selbst machen müsste, hätte ich das Mikroskop wahrscheinlich schon längst auf die Straße gestellt. Es geht auch so schon jede Menge schief.
Ja tu es
. Sag Deinen Mädels, dass du ohne sie und ein komfortables Mikroskop nicht mehr leben kannst. Aber pass auf, dass das nicht nach hinten losgeht 
Ich glaube, du meinst den >Schmutzbecherling<?
Der ist allerdings alles andere als klein und gehört gattungstechnisch schon ganz woanders hin.Wenn du nach (wissenschaftlich) korrekten, systematischen Einordnungen suchst: Es gibt - als schematische Darstellung - ein ganz gutes Poster von Rita Lüder, wenn ich mich richtig erinnere. Eher eine grobe Übersicht, aber vor allem anfangs sehr hilfreich.
Hallo Pablo,
schon wieder erwischt
, ja, da war irgendwas mit Bulgarien
und ich habe mir natürlich nicht angesehen, wie groß die sind. Die sahen für mich so aus wie die würzige (-diesmal war es die Autokorrektur) warzigen Drüslinge. Gefühltes Wissen eben..
Das Plakat von Rita Lüder wollte ich schon im Herbst bei Andres' Pilzkurs kaufen, aber er hatte sie nicht dabei. Ich habe es letzte Woche mit den Chemikalien bestellt und etwas Kleinzeug . Das Buch von Rita Lüder war in dieser Hinsicht auch sehr erhellen, aber ich brauch halt immer etwas länger, bis ich etwas verinnerlicht habe. Das fiel mir heute wieder auf, bei den Pilzen, die ich gefunden habe. Wenn ich nicht einmal die Richtung erahne, wo ich sie eintüten soll, hilft das Mikroskop wenig. Ich poste gleich mal meine heutigen (Nicht)Erkenntnisse.
[hr]
Hallo zusammen, von den ästhetischen Aufnahmen der Asci ermutigt, war ich heute auf der Suche nach Nachschub. Aber nix in der Richtung. Hab nur verwaschene helle Pilze gefunden und unterschiedliche, unterschiedlich kleine, braune Pilze. Genau das, was sich Anfänger wünschen. Die Mikroskopaufnahmen von den braunen Pilzen sind nicht einmal schlecht, aber ich befürchte, das hilft bei Bestimmung nicht weiter. Ich zeige sie dennoch mal. Vielleicht ist ja auch ein Schleim- und Schattendeuter unter euch Experten.Mein Fazit ist: winziger Pilz mit ziemlich großen Sporen - vielleicht irgend etwas in Richtung Häubling oder Samthäubchen
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Neobulgaria pura
Gemeiner Buchenkreisling, Blassrötlicher Gallertbecher, Buchen-Gallerkreisling
(Syn. Ombrophila pura, Neobulgaria pura var. pura)kein Speisepilz
Fruchtkörper: bis 2,5 cm Ø, zunächst transparent, dann fleischrosa bis lila-rosa, galatinös, Oberfläche flach.
Sporen: hyalin 6,5- 9,7 µ // 3-4,8 µ
Vorkommen: Herbst-Spätherbst an Laubholz, abgestorbene Äste und Stämme, insbesondere Buche
Klasse: Leotiomycetes ,
Ordnung: Helotiales
Familie: HelotiaceaeVerwechslung: Backenzahnkreisling, Dünnstieliger Helmkreisling, Weißlicher Zitterzahn, Kristallzitterzahn, Weißlicher Drüsling, Fleischfarbener Gallertbecher, Großsporiger Gallertbecher
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Hallo Claudia,das sind schon sehr gute mikroskopische Aufnahmen. Vielleicht spielst Du noch ein bischen mit der Aperturblende am Kondensor um den optimalen Kompromiss zwischen Auflösung und Kontrast zu erreichen (Blende aufziehen -> höhere Auflösung, Blende zuziehen -> höherer Kontrast). Mein Eindruck ist, dass die Aperturblende für eine bessere Auflösung noch etwas mehr geöffnet sein könnte.
LG
JürgenHallo Jürgen, jetzt hab ich das Mikroskop gerade weggestellt, schade. Aber morgen probiere ich es aus. Vielen Dank!
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Hallo, Claudia!Super gemacht.
Probier den Vorschlag von Jürgen ruhig mal aus, da lohnt es sich, immer mal wieder etwas mit den Reglern zu spielen und Erfahrungen zu sammeln.Deine Vorstellung von Neobulgaria pura ist übrigens wirklich sowas von portraitreif, die müsstest du eigentlich nochmal als eigenes Thema (einfach Text aus Beitrag #47 kopieren, Bilder nochmal anfügen & fertig) >hierhinein< posten.
>PD< führt die Art momentan in der Gattung Ombrophila, aber das sind taxonomische Marginalien. Da könnte man noch ein paar weitere Arten der Gattung Ombrophila (alle makroskopisch schon mit deutlich kleineren fruchtkörpern und auch Pseudombrophila (ebenso, zudem mit Asci mit "Deckelchen" ---> operculat) als Verwechslungsmöglichkeiten anführen, aber im grunde langt das auch so schon dicke für ein ordentliches Portrait.
LG, Pablo.
Hallo Pablo,
jetzt bin ich wirklich ein bisschen stolz, obwohl das ja eine blöde Eigenschaft ist. Klar, ich mach da ein eigenes Thema draus, wenn Du es für ausreichend befindest :).
Für mich ist Neobulgaria einfacher, den gleichnamigen kleinen schwarzen Becher habe ich schon so oft im Forum gesehen, dass ich mir das besser merken kann. -
Whow, das ist ja fast schon ein professionelles Portrait. Respekt !!!!Hallo Ralf, danke, danke, aber nicht so doll loben, sonst laufe ich hochnäsig durch den Wald und finde nix mehr. Ich hab heute Mittag gleich noch drei Fotos gemacht und mit eingefügt. Jetzt ist das Pilzlein ganz gut zu erkennen - sogar von mir :D.
Ich war unterwegs, um eine Exidia zu suchen. Die gab es massenhaft im Frühjahr und in anderen Regionen scheint es die nach den Foristen-Berichten auch zu geben. Nur bei mir gerade nicht. So muss ich mir heute komplizierte Lamellenpilze angucken.
[hr]
Servus Claudia,Respekt! Schöne Doku und schöne Fotos. Und man sieht auch in Wasser sehr viel. Dass du noch keine Reagenzien hast, ist daher nicht weiter tragisch. Ich würde Reagenzien auch nur gezielt einsetzen, also dann, wenn ich ein besonderes Mekrmal detektieren will - wie z.B. die hier von Wolfgang gemeinte Blaufärbung des Apikalapparats der Asci. Viele pritscheln m.M.n. zu viel mit Färbereagenzien herum. Lebendig in Wasser ist mit das wichtigste - und sekundär kommen dann Zusatzmerkmale (finde ich)

LG
ChristophDanke Ralf, ja, Du hattest mir ja prophezeit, dass auch im Wasser eine ganze Menge zu sehen wäre. Es ist wirklich so. Ich habe gelesen, dass manche Reagenzien das Zellgewebe regelrecht kaputt machen - vielleicht hast sogar Du mich darauf aufmerksam gemacht. Also, schon weil ich weder eine Freundin von großem Haus- noch von Mikroskopputz bin, werde ich nur dann etwas einfärben, wenn ich einen entsprechenden Tipp bekomme oder vielleicht in 20
Jahren selbst verstanden habe, wann es sinnvoll ist. -
Hallo Heidi,
vielleicht siehst Du den Beitrag ja erst, wenn Du wieder zu Hause bist, trotzdem. Ich wärme mal heute Deine Anfrage zu den blühenden Flechten, auf, weil ich eine gefunden habe und weil mich Google zu Deiner Anfrage hier geführt hat. Das war der 1.Treffer! Also gefunden habe ich sie heute und sie ist gerade aufgeblüht. Die dahinter will gerade blühen. Ich hätte das mitbekommen wenn sie schon länger blüht, weil ich oft da vorbei gehe und immer nach den Flechten sehe.
Damit ist Deine Frage beantwortet, wann sie blühen: diese hier im Januar. Aber was genau es für eine ist, kann ich natürlich nicht sagen. Ich steh ja ohnehin ein wenig auf Kriegsfuß mit diesen geheimnisvollen Wesen.
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Und jetzt dank Jan-Arne, Pablo und Ralf die überarbeitete Fassung:
[font="Arial Black"]Neobulgaria pura[/font]
Gemeiner Buchenkreisling, Blassrötlicher Gallertbecher, Buchen-Gallerkreisling
(Syn. Ombrophila pura, Neobulgaria pura var. pura)[font="Arial Black"]ungenießbar[/font]
[font="Arial Black"]Fruchtkörper:[/font] bis 2,5 cm Ø, zunächst transparent, dann fleischrosa bis lila-rosa, galatinös, Oberfläche flach.
[font="Arial Black"]Sporen:[/font] weiß 6,5- 9,7 µ // 3-4,8 µ
[font="Arial Black"]Vorkommen: [/font] Herbst-Spätherbst an Laubholz, abgestorbene Äste und Stämme, insbesondere Buche
[font="Arial Black"]Gattung:[/font] Kreislinge, Gallertpilze, Zitterlinge, gallertartige Pilze, Drüslingsähnliche.
[font="Arial Black"]Verwechslung: Backenzahnkreisling, Dünnstieliger Helmkreisling, Weißlicher Zitterzahn, Kristallzitterzahn, Weißlicher Drüsling, Fleischfarbener Gallertbecher, Großsporiger Gallertbecher
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Hallo Jungs,
Ihr seid ja fix. Und Ihr rückt mein Weltbild wieder gerade
. Ich war schon recht enttäuscht, dass weder der Großspurige / Großsporige noch der Fleischfarbene Gallertbecher solche Sporen hatte wie mein Fund. Da fragt sich frau, wozu sie ein Mikroskop hat, wenn die Sporen gar nicht so aussehen, wie sie sollen. Nun habe ich einen Gemeinen Buchenkreisling. Das hat richtig Spaß gemacht. danke, dass Ihr mich vom Holzweg weggeführt habt.
Die Namen auf den Bildern muss ich nun leider wieder entfernen, Mist
[hr]Alles anzeigen
Hallo Claudia,na, um bei dem Präparat jetzt Dein 100x mal an die Grenze zu bringen, zieh' doch ein Tropfen Jod-Reagens unter (verdünntes Melzers geht auch, wenn Du kein Lugol hast), und guck' Dir die Ascus-Spitzen genau an.
Aber dafür musst Du die Blende am Kondensor weiter aufmachen als bei den letzten Bildern, denn alles was Du an Tiefenschärfe und Kontrast bei geschlossener Blende gewinnst, verlierst Du an Auflösung...
Gruß,
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
Danke für den Tipp, geht aber leider nicht, hab nur Spinatsaft und Rote Beete zum Färben
- Aber ich habe mir ein paar Chemikalien bestellt. Ich befürchte allerdings, wenn die da sind, ist der Pilzrest vergammelt 
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Hallo Pablo,
danke für den Hinweis, auch wenn es eine traurige Geschichte ist. Es scheint ja tatsächlich so, als hätte sich Ludwig besonders für das interessiert, was seine Rudelmitglieder spannend fanden. Chef im Rudel war allerdings eindeutig Ludwig. Amer Kerl.
Aber Uli hat den Hund nicht testen lassen, wenn ich das richtig gelesen habe. Er hat die Knollenblätterpilzvergiftung anhand der Symptome diagnostiziert. Da scheint eine Pilzvergiftung vorgelegen zu haben.Ich habe gerade gegoogelt und offenbar sind Pilzvergiftungen bei Hunden tatsächlich nicht so selten.
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Hallo zusammen,
heute habe ich das 100er Objektiv eingeweiht. Ich hatte ja viele gute Tipps von euch und dann habe ich im BLV-Handbuch von Gerhard gute Erklärungen und eine perfekte Abbildung vom Aufbau eines Präparates mit Immersionsöl gefunden.Ich hatte nach einem Schlauchpilz gesucht und tatsächlich ein paar Gallertbecher gefunden. Unter der Rinde war noch ein kleiner Pilz, der nicht ganz so schlabberig war. Ich vermute, dass es der Fleischfarbene Gallertbecher ist.
Ich habe tatsächlich meinen ersten Ascus entdeckt, es gab sogar sehr viele zu sehen. Dass die Sporen nicht immer hintereinander angeordnet waren, sondern diagonal versetzt, hat mich verwundert. Velleicht ist es ja doch der Großspurige Gallertbecher. Mir fehlt einfach die Fähigkeit, die Merkmale richtig zu erkennen.Hier sind meine Tatfotos:
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Liebe Heidi, pfleg Körper und Seele bei Deiner Reha, lass Dich verwöhnen und werd wieder richtig gesund. Ich kann mich Irmtraud nur anschließen, such Dir vor Ort ein paar liebe Menschen für die Freizeit. Am besten ein paar Pilzverrückte mit denen Du auch im Winter vor die Tür kommst. Alles, alles Gute.
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Hallo Claudia,
Hunde fressen leider ab und zu auch Pilze und das kann auch gefährlich werden. Dann muss gehandelt werden.
VG.
ThomasHallo Thomas,
bist Du sicher? Als meine eben aus dem Tierheim geholte Trethupe einen Rest Champignons mit Ei heruntergeschlungen hatte, war der sofort wieder da und wurde von ihr säuberlich getrennt das zweite Mal verwertet. Die Champis blieben liegen. Das ist mittlerweile unser fünfter Hund und keiner hat jemals Pilze gefressen. Aber ich gebe zu, dass das nicht repräsentativ ist.
Weißt Du, ob Hunde auf die für Menschen giftigen Pilze ebenso reagieren wie Menschen? Ich habe mich eine Weile mit Tierversuchen befassen müssen und habe gelernt, dass viele für Menschen giftige Substanzen für Tiere unschädlich sind und umgekehrt. Kennst Du Beispiele. Das wäre sehr interessant.Das Schmerzmittel Kontergan, das ja bekanntlich fruchtschädigend ist, wurde von Ratten und Mäusen z.B. bestens vertragen. Lediglich bei einer Kaninchen- und einer Affenart zeigt es vergleichbare Wirkungen wie bei Menschen. Da die Standardtests jedoch an Ratten und Mäusen durchgeführt werden, würde man im Tierversuch auch heute nichts über die Nebenwirkungen dieses Schmerzmittels erfahren. Das ist Grund genug, wie ich finde, nach besseren (und ethisch vertretbareren) Testmethoden zu forschen. Die Mensch ist eben keine 70-Kilo-Maus.
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Huhu zusammen,
ich habe versucht, Hans Vorschlag zu folgen, aber Champagner ist bei uns gerade aus und jetzt ist auch noch der Sekt alle. Nu kommt der Katzenjammer und ich frage mich: ob ich mir künftig ein Leben APR vorstellen kann. Ich musste erkennen, ja, es ist möglich, aber wozu?
Hier ist jetzt auf einmal so ein Loch entstanden.
