Beiträge von ZiUser

    Vielen Dank Meli und ihr anderen - zur Adventszeit von mir dieses Bild von Früchten der Ilex - Stechpalme. Die durften auch im Wald bleiben und wurden nicht für Deko o.ä. verarbeitet:


    Hallo Ingo,
    danke nochmal, aber auch zurück nochmal zu Bild Nr. 2 - die Phlebia tremellosa zu der ich "an Pinus" notiert hatte. Ich habe jetzt nachgelesen, dass die das eigentlich "nicht darf" - kommt Deine Skepsis nur daher oder siehst Du dem Stamm das an? Ich muss mir angewöhnen, das Substrat mit zu fotografieren, ggf. auch in einem separaten Bild - einem so liegenden Stamm hätte man das schon angesehen, ob das Pinus oder Fagus ist, wenn man den Stamm selbst mal auf einem Bild hat. Und das wäre dann auch ein gültiger Beleg - so bleibt es bei "Irrtum eingeschlossen".

    Hallo Ingo,


    große Entschuldigung und Hut ab vor Deiner skeptischen Beobachtungsgabe. Irgendwie war ich der unrealistischen Meinung, wenn man ein Dutzend oder mehr getrockneter Pilze neben sich hat, dass man diese schon nachträglich richtig den "Frischbildern" zuordnen kann. Das ist hier wohl gründlich schief gegangen - :shy: :shy: - den letzten Vergleich der beiden getrockneten Hüte ziehe ich zurück - das fragliche Exemplar gehört NICHT hierher.


    Insofern kann ich Deinen Vorschlag mit Skeletocutis amorpha gut nachvollziehen, insbesondere in diesem Beitrag
    von 2008 sehen die dargestellten FK fast identisch zu meinen aus.


    Übrigens habe ich den "richtigen" FK auch noch gefunden, hier also auch davon noch 2 "Trockenbilder":

    Hallo Dieter,
    Klasse Bilder vom Erdbeerbaum. Den Blüten nach gehört der übrigens auch wie die Baumheide zur Familie der Heidekrautgewächse. Schon beeindruckend, wenn man das mit Heidelbeere, Heidekraut und Co. bei uns vergleicht.

    Hallo zusammen,
    eigentlich geht es mir um folgenden Pilz, den ich 10.11. im Bienwald (Südpfalz) an einem liegenden Pinusstamm gefunden hatte. Erinnert sehr an Phlebia tremellosa, vor Ort hatte ich jedoch notiert "oranger Krustenpilz an Pinus". Insofern möchte ich euch diesen hier mal vorführen zusammen mit zwei Kollektionen von Phlebia tremellosa (bei denen bin ich mir ziemlich sicher) vom gleichen Tag.


    Also nun hier die Nr. 1 - oranger Krustenpilz an Pinus:


    Nr. 2 - Phlebia tremellosa an Pinus an Fagus (siehe Bild Nr. 2):



    Nr. 3 - Phlebia tremellosa an Fagus:



    Ich möchte allerdings auch nicht völlig ausschließen, dass auch Nr. 1 Phlebia tremellosa ist, insbesondere an der Fruchtschicht stört mich jedoch so einiges. Hier ein Vergleich der jetzt getrockneten Pilze - zuerst die Nr. 2, typische Phlebia tremellosa mit den noch deutlich sichtbaren trocken stark wabenartig wirkenden Poren:

    Und zum Vergleich das analoge Bild von Nr. 1 - nichts von wabenartiger Struktur zu sehen, das was frisch noch etwas porenartig wirkte ist völlig glattgezogen:


    Nun bin ich gespannt was ihr meint!

    Hallo zusammen!


    Mario, Dank für die Bestätigung und das Wegwischen der Restzweifel!


    magellan: Dank für die Bilder, bei diesem Bestand wäre ich wahrscheinlich auch schon vor Ort auf das richtige Ergebnis gekommen. Problem für mich war der sehr junge Entwicklungsstand, wozu ich wenig brauchbare Vergleichsbilder gefunden hatte.


    Heidi: Samtige Tramete oder auch Striegelige Tramete (Trametes pubescens, T. hirsuta) haben beide immer Poren, nie etwas was so lamellig aussieht. Wie durch Zufall habe ich gerade auch dazu gerade eine Anfrage mit reichlich Bildern zur Diskussion eingestellt.

    Hallo,
    auch hier habe ich lange hin und hergemacht, letztendlich mich aber für T. hirsuta entschieden. Alle Fotos vom 10.11. aus dem Bienwald (Südpfalz), insgesamt 3 Kollektionen auf Fagus. Zum Teil sehr eigenartig aufliegend wachsend, fein samtig-striegelig (jetzt auch noch durchgetrocknet), und eigentlich etwas zu feinporig für hirsuta (3 / mm). Gegen pubescens sprincht trotz der recht schwachen Zonierung insbesondere das Fehlen des Merkmals "gelb scharfrandig". Aber mal schauen was ihr sagt:


    Kollektion 1, auf liegendem Buchenstamm, mit sehr eigenartiger aufliegender Wuchsform, fein samtig-striegelig, völlig ohne Zonierung aber mit dickem braunem Rand:




    Kollektion 2, auf dem gleichen Buchenstamm ein paar Meter weiter, normale Wuchsform, mit hellbräunlicher Zonierung:




    Kollektion 3, auf liegendem dünnen Buchenast, etwas entfernt vom vorigen Standort, so stelle ich mir eher "typische" Trametes hirsuta vor:

    Hallo zusammen,
    im Gelände war ich nie auf Lenzites betulinum gekommen, wahrscheinlich weil ich diese bisher immer nur älter gefunden hatte. Bei meinen Bestimmungsversuchen ist bei diesen offenbar recht frischen Ex. aber nichts anderes bei rausgekommen. Gefunden am 9.11. am Otterbach, Jockgrim (Südpfalz) auf dem gleichen Stumpf - Fagus - wie die Antrodia albida vom gleichen Tag (Bildserie Nr. 2).


    Leider sind die Freilandbilder nicht wirklich gut, vom größeren bestand unscharf im Hintergrund habe ich überhaupt kein Bild, deshalb habe ich heute noch 2 Bilder auf meinem Schreibtisch gemacht. Dort ist auch gut die leicht striegelig-filzige OS zu erkennen. Ich hoffe das reicht.






    Bin wie immer gespannt auf eure Kommentare, auch und besonders, wenn doch etwas anderes bei herauskommt.

    Hallo SergiusPro,
    gerade eine Stunde zuvor hatte ich einen Beitrag zur gleiche Art - Bjerkandera adusta - eingestellt mit Abbildungen von noch jungen FK mit weißem Zuwachsrand - sind schon Zufälle. Zumal der schon 3 Wochen neben mir liegt und heute habe ich den endlich mal aufgearbeitet.


    Gruß Rainer

    Hallo zusammen,
    ich hoffe ich liege nicht falsch weil ich die immer nur alt gefunden habe, denke aber euch hier ein paar noch ziemlich frische Bjerkandera adusta - Angebrannte Rauchporlinge - zu zeigen. Gefunden am 9.11. am Otterbach bei Jockgrim (Südpfalz). So jung scheinen sie noch eine schöne weiße Zuwachskante zu haben:




    Hier die US vom Ex. zum Mitnehmen:

    Hier dieses Ex. nochmal heute auf dem Schreibtisch fotografiert:

    Da sieht man dann auch das Schwärzen wo ich wohl zuviel dran rumgedrückt habe.

    Hallo Josef,
    nicht so ganz - die Rufe der Kraniche tragen weiter als die der Gänse, aber auch Gänse höre ich immer erst und dann suche ich sie am Himmel ... Letztendlich ist es mit den Stimmen bei den Vögeln wie beim Bestimmen von Pilzen: für den der sie kennt ist es immer ganz einfach ;) .

    Hallo zusammen,
    gefunden am 09.11. am Otterbach bei Jockgrim (Südpfalz). Das Ästchen sollte Acer, evtl. auch Fagus sein. Aufgrund der Bildersuche kann ich mir eigentlich nichts anderes als Meruliopsis corium, den Häutigen Lederfältling vorstellen. Das Bild bei 123 sieht ja wirklich fast aus wie vom gleichen Ast.


    Da ich die Art aber bisher noch nicht bewusst gefunden habe, stelle ich die Bilder mal zur Sicherheit hier ein und freue mich auf eure Kommentare (2. und 3. Bild ist natürlich die US, habe den Ast gedreht):




    Hallo zusammen,
    habe gerade diesen zauberhaften Thread gefunden und möchte mich mit ein paar Kranichen im Nebel bei Groß Moordorf westlich Stralsund von Anfang November beteiligen. Dort bin ich seit vielen Jahren immer einmal im Hebst mit meinem Vater um den Kranichzug zu beobachten. Anfang November sind dort dann zwar keine 50.000 mehr, aber immer noch über 10.000, die man tagsüber auf den Feldern und abends beim Einflug zu ihren Schlafplätzen beobachten kann:





    Ich hoffe euch gefällts! (obwohl die Kamera bei den Lichtverhältnissen wohl über ihre Leistungsfähigkeit hinaus kam)

    Hallo Andreas,
    hier auch nochmal öffentlich Dank für die Bestimmung und Bestätigung Deiner ersten Annahme. Das Bild auf Deiner Seite habe ich gefunden - macht sich gut dort, freut mich.

    Hallo Andreas, hallo Hans,


    inzwischen habe ich auch in der von mir neulich gefundenen Referenz die Synonymie geprüft, und dabei diesen Artikel entdeckt. Dort wird sie als Neukombination beschrieben und als ungültiger Name Coprinus extinctorius erwähnt. Unter diesem Namen habe ich die Art dann auch in den GPBW gefunden. Dort wird er allerdings für BW nur mit einer Altangabe von 1930 aus dem Schwarzwald erwähnt.


    Zu diesem Namen habe ich dann auch noch eine makroskopisch sehr gut passende Beschreibung von Enderle gefunden. Dort wird die Art als sehr selten und eher östlich verbreitet (Ukraine, Baltikum) genannt, mit dem Hinweis "In der BRD kommt der Pilz wohl nur an wenigen Stellen vor". Der Beitrag ist allerdings auch schon etwas betagter (1989) - insofern interessant der Hinweis von Hans auf seine Funde bei Mönchengladbach. Und - Überraschung - über den Namen Coprinus spelaiophilus bin ich dann auch plötzlich auf die Seite von Hans über Coprinus gestoßen, die du uns bescheiden vorenthalten hast.


    Die Sachen sind jetzt übrigens eingetütet und gehen morgen in die Port.

    Dann stelle ich den mal als Lactarius subumbonatus ein, mit ganz leisen Restzweifeln. Wirklich auffällig war übrigens der weinrötliche Stiel, das fiel im Gelände sofort ins Auge, z.B. auch gegen die vereinzelt in den Buchen stehenden L. subdulcis mit blassem Stiel.

    Hallo Pablo,
    den hohlen Stiel wollte ich auch nicht überbewerten, sehe ich ähnlich.


    Da bleibt aber noch die Sache mit dem absolut fehlenden Geruch und den Begleitbäumen - ansonsten würde ich mich gern mit Lactarius subumbonatus / serifluus anfreunden.

    Hallo Holger, hallo Pablo,
    ja, irgendwie ist es wirklich so mit "nichts passt" - ich denke auch dass irgendwo ein Fehler drin ist, finde ihn aber nicht.



    Rein habituell sieht er absolut aus wie trockene L. serifluus (es hatte untypisch für Herbst ja fast überhaupt nicht geregnet), aber es passt eben nicht so richtig:


    Begleitbäume: Fagus und Quercus waren immer in der Nähe, die Art war durchaus häufig, aber IMMER war auch Pinus in der Nähe (oder sogar der Wuchsort) und NIE war er zu finden wenn Pinus nicht in der Nähe war. Deshalb mein Schluss zu Pinus.


    Geschmack: ich koste zwar immer nur sehr kleine Stücken, kaue aber durchaus so Minimum eine halbe Minute drauf rum. Ich glaube nicht dass der scharf war.


    Milch: wenn der gelb verfärbt hätte, denke ich dass ich das zu Hause gesehen hätte. Ich hatte ja 3 Ex. mitgenommen, auch den durchgeschnittenen aus Bild 3. Die Sache mit dem Taschentuch muss ich mir merken, habe ich nicht probiert.


    Geruch: war frisch nicht aufdringlich, ich hatte dran gerochen und nichts dazu notiert. Jetzt getrocknet ist er definitiv völlig geruchlos, sagt auch meine Frau. Spricht dann gegen serifluus.


    Stiel: hohl - wird bei 123 bei serifluus / subumbonatus (die behandeln das aber wohl als Synonym) als voll beschrieben.


    Tja, und nun?

    Hallo,
    nachfolgenden Milchling hatte ich auch am 10.11. im Bienwald / Südpfalz gefunden. In dem Mischwald mit viel Eiche war dieser immer an die sehr lokal begrenzten Stellen mit Kiefer gebunden. Auffällig war, dass er nicht nur auf dem Boden, sondern auch an toter und auch lebender Kiefer gewachsen ist. So etwas hatte ich bisher bewusst bei einem Milchling noch nicht gesehen.


    Vor den Bildern noch ein paar Merkmale:
    Höhe 3 - 4 (6) cm, Duchmesser Hut 2 - 4 (6) cm
    Stiel auffällig rötlich überhaucht, hohl, Hut graubraun
    Milch wässrig hell, nicht verfärbend, Geschmack mild


    Bestimmungsversuche brachten leider nichts was passt, wenn die Merkmale +/- schlüssig waren, war nichts von Pinus angegeben, Pinus-Begleiter stimmen von den Merkmalen nicht. Vielleicht hat ja jemand an hand der Bilder eine Idee:


    1)
    2)
    3)
    4)
    5)
    6)
    7)

    Hallo Andreas,


    das was auf dem letzten Foto ist, kann ich gern morgen eintüten. Die Adresse habe ich noch.


    Das scheint dann aber auch etwas nicht Häufiges zu sein, falls sich das bewahrheitet - habe nur eine einzige Referenz gefunden.

    Hallo zusammen,
    nachfolgenden Tintling habe ich am 10.11. im Bienwald / Südpfalz gefunden. Besonders war der Standort, er wuchs in einer ausfaulten Höhle in einer Eiche:


    Größe ca. 5cm, Durchmesser gut 2cm. Leider hat das fast wollige Velum sowohl auf dem Hut wie auch am Stiel den Heimtransport kaum überlebt. Ich hänge mal ein paar Bilder an zur Illustration:



    Heute habe ich noch ein Bild auf dem Schreibtisch vom getrockneten Pilz mit Sporenabwurf gemacht, evtl. gibt das ja noch Informationen:


    Vom Bestimmen kleiner Tintlinge bin ich Mangels Möglichkeit zu mikroskopieren weit entfernt, aber vielleicht kann ja jemand anhand der Bilder etwas dazu sagen. Beim Durchblättern der GPBW sah Coprinus gonophyllus am meisten ähnlich, von der Art ist dort für BW allerdings genau ein FO dokumentiert. Außerdem wird dort die Bindung an Brandstellen diskutiert. Das dürfte bei der Höhle kaum vorliegen, das Schwarz halte ich hier für eine Fäulnisfarbe.


    Freue mich wie immer auf eure Meinungen!