Beiträge von ZiUser


    Hallo Uli,
    Das sind ganz sicher Austernseitlinge , die machen vor kaum einer Holzart halt.
    Gruß Norbert


    Hallo Ulli, hallo Norbert,
    nicht dass ich es nicht glaube, ich hätte mich trotzdem über ein Bild noch direkt am Stamm gefreut. Es ist doch immer auch wichtig, so etwas zu belegen.

    Hallo Ulla,


    Danke für Deine Hinweise, ich denke das bekomme ich heute abend hin. Alle Bilder von Leocarpus fragilis zeigen aber eher längliche / birnenförmige FK, ich denke das sieht hier anders aus.

    Hallo,
    diese hier fand ich auch letzten Dienstag unweit der Stelle mit der angefragten Physarum virescens.


    Die kleinen weißen Schleimis haben hier das Schöne Widertonmoos - Polytrichum formosum - befallen, das wirkte wie winzige winterliche Weihnachtsbäumchen. Die weißen Kügelchen sind nicht glatt, wirken filzig, sind deutlich gestielt und abgeflacht. Die Stiele sind dunkel und in die Kügelchen eingesenkt, so dass unter dem Bino der Eindruck von einem richtig gestielten winzigen Hutpilz entsteht.


    Allerdings habe ich beim Blättern nicht wirklich etwas gefunden, was als Artzuordnung taugen würde. Evtl. hat ja jemand anhand der Beschreibung und der folgenden Bilder eine Idee:






    Hallo,
    letzten Dienstag habe ich im Bienwald (Südpfalz) unten gezeigte gelbe kugel- bis leicht eiförmige Schleimis gefunden. Sie haben wie zu sehen die Moospflänzchen auf einem liegenden Kiefernstamm besiedelt. Gerade habe ich sie mir nochmal jetzt trocken unter dem Bino angeschaut, also eher eiförmig, erinnern auch jetzt von der Farbe her genau an braune Hühnereier, also nicht mehr gelb, auch mit dieser Ahnung von scheckig, und ganz glatt. Übrigens kleinerlei Stielansatz zu entdecken, habe aber auch noch keine Einzelexemplare freigelegt. Am ähnlichsten scheint mir Physarum virescens - der Gelbe Eierschleimpilz - könnte das hinkommen? Hier jetzt also die Bilder:





    Hallo,
    am letzten Dienstag im Bienwald neben vielem anderen auch diese schön blauen Phaeolus schweinitzii mehrfach gefunden. Ich denke das scheint die typische Herbstfärbung zu sein - was immer auch die Ursache dafür ist. Da ich davon recht wenig Fotos im Netz gefunden habe, hier ein paar von mir:





    Nun hoffe ich nur noch mich nicht in der Artbestimmung vertan zu haben, aber auch das typische Schwärzen mit KOH habe ich noch probiert, passt auch. Jetzt getrocknet ist die schöne Blaufärbung übrigens weg.

    Hallo,
    letzten Dienstag (10.11.) habe ich nachfolgenden Amanita im Bienwald (Südpfalz) gefunden. Begleitbäume waren hauptsächlich Buche und Eiche. Zuerst für Täublinge gehalten, war aber nach vorsichtigem Freilegen im Moos klar, dass hier eine Amanita vorliegt. Leider waren die beiden Ex. schon ziemlich überständig und mit Wasser vollgesogen, so dass sie den Transport nach Hause nicht überlebten. Das ist wohl auch der Grund für den fehlenden Ring, der darf ja durch aus vergänglich sein. Dieses Indiz, Farbe des Hutes und die fast fehlende Riefung am Hutrand lassen mir Amanita gemmata am wahrscheinlichsten erscheinen. Kann man das so stehn lassen?




    Hallo Pablo,
    die graue Hutfärbung hatte ich auch entdeckt (2. Bild der nachgereichten Ausschnitte), hatte mich auch skeptisch gemacht - eben verwirrt. Aber wenn das so untypische Exemplare sind (siehe Dein skizzierter angenommener "Lebenslauf"), müssen sie eben unbestimmt bleiben. Und so grau sollte ochracea auch nicht sein. Also wenn überhaupt, dann versicolor, auch so vom Gefühl her.

    Hallo Pablo,
    danke für deine Einschätzungen - und auch zu der zwinkernden Einleitung und dem ausführlichen Nachsatz. Wobei ich denke durch Mikroskopie wird man zwar nicht weniger Pilze nicht bestimmen können, dafür aber dann mehr Funde doch bestimmen können. Aber ein gewisses Basiswissen sollte schon vorhanden sein, da lasse ich mir noch ein Jahr Zeit.


    Zu Nr. 1: lege ich (unter Mikroskopie-Vorbehalt) als Antrodia albida ab. Der Pilz ist reinweiß, am letzten Bild der Serie gut zu sehen, der Rest müssen wirklich Schatten sein.


    Zu Nr. 2: ich tue mich echt schwer, den Unterschied zu 1 zu erkennen, aber die Beschreibungen zu Ceriporiopsis gilvescens passen auch gut.


    Zu Nr. 3 - und 4b: ich habe die Nr. 3 mal unters Bino gelegt, und mit dem Original des letzten Fotos Nr. 4 (4b) verglichen - das sieht sich schon sehr ähnlich. Die Poren sind sehr unregelmäßig, neben normal rundlichen Formen oft auch langestreckt, sehen dann fast ein wenig hirnartig gewunden aus, sind auf jeden Fall kurz behaart, schon bei 20-facher Vergrößerung gut sichtbar. Ich schaue mal nochmal etwas in diese Richtung.


    Nr. 4: den Geruch habe ich schon aus 1 Meter Entfernung draußen wahrgenommen, riecht jetzt immer noch intensiv neben mir auf dem Tisch, da kommt dann wohl nach dem was ich in anderen Anfragen zu dieser Art gefunden habe, wirklich nur Phlebia nothofagi in Frage.

    Hallo abeja, hallo Pablo,


    heute war es nun soweit, ich habe nochmal nach "Antrodia albida" gesucht und den Stubben auch gefunden. Es hat sich im Wesentlichen in den zwei Wochen nichts geändert, ich denke aber die Bilder sind etwas besser, deshalb stelle ich nochmal ein paar ein, die heißen jetzt "Nr. 1":





    Das macht mich jetzt zwar nicht schlauer, es sieht für mich immer noch nicht wirklich wie Antrodia albida aus ich habe aber auch keine bessere Idee. Nun habe ich die Art noch an drei weiteren Fagus-Stümpfen gefunden (und hier habe ich ein relativ gutes Gefühl, dass es wirklich alles die gleiche Art ist), auch wohl in verschiedenen Altersstufen, evtl. bringt uns das ja noch auf eine zündende Idee:


    Hier jetzt die "Nr 2", alles noch flächiger ausgebildet, noch weniger, was nach "Hut" aussieht und auch diese hängenden zerrissenen Poren:




    Hier die "Nr. 3", sieht noch wie ein ganz frisches Stadium aus, das zweite Bild zeigt einen FK, der im Unterschied zu den anderen auf der Stubbenfläche aufwächst:


    "Nr. 4" scheint zum großen Teil ein ziemlich altes Stadium zu sein. Nur an der linken Seite des Stubbens auch einige jüngere FK. Das ausgefaulte Holz - ist das typisch "Weißfäule"? Dann wären wir aber mit "Braunfäuletramete" deutlich daneben:





    Nun hoffe ich nur, dass das wirklich alles die gleiche Art bin und wir noch ein paar erhellende Ideen haben. Bei Bedarf habe ich diesmal auch ein paar Stücken mitgebracht.

    Hallo Pablo,


    Du überrascht mich ja immer wieder (wobei dur meist Recht hast), und Trametes versicolor tut das auch immer wieder - aber hier bin ich nun sogar SEHR überrascht. :rolleyes: Trametes versicolor hatte ich heute gerade wieder in der Hand, als dünnfleischigen, glatt- und schmalrandigen Pilz mit relativ feinen Poren. Davon finde ich hier nichts wieder. Dafür diese hängenden zerrissenen Poren und die dicken gewellten Hutränder. Da bleibt mir jetzt nur ein :/ .

    Hallo Ingo, hallo abeja,


    danke für die Tipps und Rückfragen. Standort ist ein naturnaher buchendominierter bachbegleitender Mischwald, also eher frisch. Das Substrat ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Fagus, Carpinus käme für mich auch noch in Frage. Leider hatte ich damals keine Notizen zu gemacht, auch kein Exsikat entnommen, es gibt nur die vier Fotos. Aber Antrodiella semisupina sieht wirklich deutlich ähnlich aus zu meinem Fund. 100%-ig aufklären wird sich das dann wohl nicht mehr lassen.
    [hr]
    Hallo nochmal,
    ich habe noch etwas gelesen, inzwischen gefällt mir das mit Antrodiella semisupina nicht mehr so gut, inbesondere da die Zuwachskante nicht wie auf den zitierten Fotos weiß sondern eher ins beige-orange geht. Außerdem scheint mir die OS behaart zu sein. Ich stelle mal noch ein paar nicht verkleinerte Ausschnitte aus den Originalfotos ein.






    Hallo abeja, hallo Pablo,


    danke für eure Antworten, Phlebia tremellosa hätte ich auch selbst erkennen können. Aber die Fotos in meinem Fundus sehen doch etwas anders aus, so dass mir die Idee nicht kam.


    Zum zweiten Ex. - ich habe eure Vorschläge mal durchsucht, aber nichts gefunden was mir wirklich zu passen scheint. Auch Antrodia albida scheint zwar möglich, gefällt mir hier aber auch nicht wirklich. Leider habe ich von dem auch kein Teil entnommen, denke aber den Stubben leicht wiederzufinden, steht einsehbar vom Wegrand aus und ist ja ziemlich auffällig. Ich weiss aber nicht ob ich heute noch zu komme, und ab morgen bin ich eine Woche an der Ostsee - Kraniche beobachten. Zwar ziemlich spät schon dieses Jahr (Anfang Oktober ist am meisten zu sehen) aber bei dem relativ milden Wetter sind bestimmt immer noch ein paar Tausend da.


    Ich gehe dann wohl in einer Woche nochmal hin - mal sehen inwieweit er sich verändert hat. Und dann schau ich mal ob ich auch vernünftige Bilder der Porenschicht und anderer Details machen kann.

    Hallo zusammen,


    Nr. 1 - diesen hier hatte ich voriges Jahr am Otterbach (Südpfalz) an Fagus gefunden und ziemlich bedenkenlos als Dornigen Stachelbart - Hericium cirrhatum - abgelegt. Inzwischen bin ich mir nicht mehr so 100% sicher und würde mich über eine Bestätigung freuen:


    Nr. 2 - voriges Wochenende habe ich dort in der Nähe folgenden gefunden, ebenfalls an Fagus, dachte vor Ort sofort "Stachelbart" - evtl. ist es ja aber völlig was anderes, habe aber keine Idee:




    Nr. 3 - auch ebendort voriges Wocheende, auch an Fagus. Bestimmt kein Stachelbart, aber die wirklich haarige OS (kommt auf dem Schreibtischfoto besser als auf den Freilandfotos heraus) und die frisch beige bis rosa und jetzt getrocknet rötliche grubige US lassen ihn mindestens genauso iteressant erscheinen. Leider habe ich keine Idee ...





    Die Idee mit [font="VERDANA"]Crepidotus cesatii[/font] gefällt mir ganz gut, sieht doch z.B. hier meinen sehr ähnlich. Allerdings habe ich auch für diese Art wenn was über die Sporenfarbe steht nichts von crfemfarbig gefunden. Ich trockne die jetzt und tüte sie mitsamt Sporenabwurf ein, vielleicht ergibt sich ja mal was.

    Hallo zusammen,


    ich habe es schon vermutet, dass das jetzt nicht mehr als "weiß" durchgeht. Also Crepidotus - aber nicht mollis (somit sollte die Chip-Wette trotzdem entscheiden sein). Größe hatte ich schon geschrieben - so bis zu 3, knapp 4 cm. Substrat ist Buche, aber schon ziemlich weich (ich konnte das Messer ohne Kraft tief einstechen).


    Also mikroskopieren kann ich mangels Equipment nicht - wer möchte, kann das Exikat samt Sporenabwurf haben, würde ich dann eintüten.


    Ansonsten spekuliere ich morgen nochmal etwas in die Richtungen Crepidotus oder wie Ingo ins Spiel gebracht hat Clitopilus weiter.

    Hallo zusammen, was gestern Abend noch in Richtung schneeweiß ging - da nehme ich mein Grinsen zurück :shy: - ist heute eher sehr hell cremefarben:


    Nun wissen wir zwar was es nicht ist - Crepidotus mollis - aber was bleibt jetzt? Bei den verschiedenen kleinen Seitlingen steht überall "Sporen weiß" - gilt das jetzt hier? Ich bin etwas unsicher, und wenn, welcher der Seitlinge in Frage kommt und wie man die abgrenzt:


    • Cheimonophyllum candidissimum - Weißer Kreideseitling - für mich die bevorzugte Wahl, weil:
    • Pleurotellus chioneus - Schneeweißer Zwergseitling, aber ganz so klein waren die hier nicht, die großen hatten so ca. 3 cm
    • Pleurocybella porrigens - Ohrförmiger Seitling, dieser wird aber eher von Nadelholz angegeben - hier ist das eindeutig Buche


    Oder kommt noch was anderes in Frage? Nicht zu vergessen den Fall, dass die Farbe schon für Crepidotus ausreicht.

    Hallo Pablo,
    ja das hatte damals mit dem Abziehen gut funktioniert, siehe der Link weiter vorne. Ich tue ein Übriges - das rechte Ex. auf dem Vergleichsfoto ist das zweite Ex. vom Januar, das werde ich am Wochenende der gleichen Prozedur unterziehen, einfach nur um sicher zu gehen.
    Die Stelle wiederzufinden wird leider nicht so einfach sein, ist zwar nicht weit aber ziemlich unübersichtlich und genau habe ich das auch nicht verfolgt wo ich mich da rumgetrieben habe.