Beiträge von ZiUser

    Hallo Karl, hallo Oehrling,


    Karl, Lactarius hepaticus hatte ich Anfang November schon auch auf dem Schirm, mit gutem Willen kommt man z.B. im Schlüssel Pilze der Schweiz auch da hin, auch rein makroskopisch - dann muss aber mein Sinn fürs Scharfe unterentwickelt sein, ich glaube ich hatte den gekostet. Vielleicht aber einfach viel zu wenig, bin da etwas zurückhaltend (und esse auch gern richtig scharf). Und das mit der Milch habe ich vielleicht nicht lange genug beobachtet - da steht was von "nach 2 - 3 Minuten gelb...". Die jetzt hier von Anfang Dezember waren schon zu angegangen, da kam schon keine Milch mehr so dass ich auch nicht kosten wollte. Aber hepaticus wäre mir auch deutlich sympathischer als subumbonatus. Die Bindung an Pinus war schon sehr absolut und galt für hunderte Pilze, nicht nur für ein paar Ausreißer.


    Oehrling - machst Deinem Zweitnamen wieder alle Ehre - ;) - aber mir fehlt ja selbst noch die Erfahrung, um entscheiden zu können, um welche Gattungen man vielleicht eher einen weiten Bogen machen sollte. Also stelle ich sie lieber zur Diskussion um auch für mich da etwas Ordnung ins System zu bekommen. Und das geht auch gut mit Misserfolgen. Und man muss ja nicht wild spekulieren - was nicht geht geht nicht und dann soll das auch gesagt sein. Aber es gibt auch noch ein paar Frischbilder mehr, das war ja nur ein Exkursionsbericht mit ein paar Fragen nebenbei - evtl. gehts ja doch noch bis zur Gattung. Dann auf Morgen, vielleicht schaust ja trotzdem wieder rein.

    Hallo Pablo,
    Danke für Deine Anmerkungen. Da habe ich mich insbesondere bei 1a&b - wie Du richtig trennst - selbst auf's Glatteins geführt.
    1a - ich war ja schon bei Crepidotus - dann den Hinweis bei 123 bei den Verwechslungsarten, führte mich auf Clitophilus, dort der Hinweis auf die fransigen Lamellen im Unterschied zu Crepidotus (variabilis) und schon war man fertig. Leider ist das so einfach nicht, ich hätte mir ja auch mal die zweite Art in der Reihe anschauen können - cesatii - und dort etwas von gesägten Lamellen gelesen. Und das kann man an dem Foto so genau nicht entscheiden und habituell passt cesatii deutlich besser.
    1b - stand schon bei Schizophyllum commune - aber irgendwie war ich dann doch der Meinung das sieht eher so aus wie diese hier - stimmt aber nicht. Da bin ich auch wieder bei Dir und ordne die Bilder im Geiste wieder zu Nr. 6 zurück.
    2 - schau ich mir mal morgen an, was ich sehe wenn ich da einen Schnitt mache - besser trocken wie sie jetzt sind oder kurz einweichen? So völlig ohne Gabelung war mir Xylaria hypoxylon ==> Geweihförmige Holzkeule - nicht in den Sinn gekommen - hatte ich eigentlich schon mehrfach selbst gefunden.
    3 - da kommt bei der Faktenlage nicht mehr bei rum, die sind im Wald geblieben.
    4 - mal schauen was es da gibt, der Ast liegt auch noch neben mir. Und Meruliopsis hat also Runzeln. Deshalb wirken die hier also grobporiger, weil das andere gar keine Poren sind.
    8 - Calocera cornea - Pfriemförmiger Laubholz-Hörnling - das passt gut, danke.

    Hier nun der "Fagus"-Teil meines Ausflugs vom 6.12. in den Bienwald / Südpfalz. Dort liegen teilweise sehr starke Stämme in allen Stadien des Verfalls, teils Windbruch, teils aber auch aus unerklärlichen Gründen zusammen mit Starkeichen gefällt und liegen gelassen. Die Funde sind von wenigen Stellen in relativ kurzer Zeit zusammengestellt.


    1. - ein Winzling an der Unterseite von Fagus-Ästchen - ich dachte erst an Gemeines Stummelfüßchen - Crepidotus variabilis, aber die gefransten Lamellen brachten mich dann auf Clitopilus hobsonii - Muschel-Räsling. Ich hoffe ich liege richtig:

    Und die gleiche Art nochmal vom zweiten Standort von Trametes hirsuta (s. Nr. 5):


    2. - ein kleiner keulenförmiger Korallenpilz, auf einem schon ziemlich vermoderten Stumpf, bekommt den Arbeitsnamen Clavaria falcata - Weißes Spitzkeulchen. Insbesondere die dunkel abgesetzte Basis (auf dem Foto nur andeutungsweise zu sehen) ist bei den trockenen Ex. neben mir recht gut zu erkennen. Wäre schön wenn das jemand bestätigen oder auch relativieren könnte:


    3. - der im Pinus-Beitrag angekündigte Co-Partner auf Fagus zu Oligoporus stipticus: Oligoporus lactaeus - Grauweißer Saftporling - beides unbestätigte "cf. - Arbeitsnamen" - im Feld waren das beides für mich die gleichen:


    4. - ein resupinater an Fagus-Ästchen - insbesondere deshalb und wegender Wuchsform hatte ich erst an Meruliopsis corium - Häutiger Lederfältling gedacht, aber dieser hier scheint mir grobporiger und vor allem fehlt der porenlose Rand der vorgenannten Art - also erstmal keine Idee, deshalb zwei Bilder:


    5. - Trametes hirsuta - Striegelige Tramete - überhaupt der beherrschende Pilz auf liegenden starken Fagus-Stämmen. Die ersten beiden Fotos vom Standort, den ich schon Anfang November dokumentiert hatte (direkt Weißes Kreuz, wer die Gegend kennt), das dritte wenige hundert Meter weiter. Dort lagen die Buchenstämme ziemlich durcheinander mit starken Eichenstämmen, die dort scheinbar sinnlos vor einigen Jahren gefällt wurden, auf diesen fehlte die Art aber völlig.



     
    6. - Schizophyllum commune - Gemeiner Spaltblättling - die zweite dominate Art auf starken Fagus-Stämmen, ebenfalls auf den Quercus-Stämmen daneben völlig fehlend:


    7. - Trametes versicolor - die unvermeidliche Schmetterlings-Tramete - immer wieder schön:


    8. - und damit schließe ich - winzige gelbe Keulchen (2-3 mm), diese habe ich sowohl auf Fagus wie auch auf Quercus gefunden, hier natürlich nur die Bilder von Fagus:


    Ich hoffe euch gefällt es, vielleicht gibt es auch wieder den einen oder anderen Hinweis, Teil 3 - Quercus - wird umfangreicher, folgt hoffentlich morgen.

    Hallo Pablo,
    Danke für Deine Einschätzungen, Trichaptum fuscoviolaceum passt gut. Und auch dass die anderen fraglichen Partien alle Skeletocutis amorpha sind, überrascht im Nachhinein nicht wirklich, der ist eben sehr variabel, vor allem auch über die Entwicklungsstadien, wie Du ja auch beschreibst.

    Rickenella fibula lockt natürlich, ich würde aber beim jetzt trockenen Pilz (liegt noch neben mir) eine geriefte Hut-OS erwarten, die ist aber nicht zu sehen. Vielleicht bring ich nochmal ein paar Fotos.


    Oligoporus ist auch interessant, zumal der auch im "Fagus"-Teil wieder auftaucht - und mit diesem Weiß gibt es Oligoporus lacteus - schwerpunktmäßig an Fagus - und Oligoporus stipticus - schwerpunktmäßig an Pinus und Picea.


    PS: Fagus ist "in Arbeit".

    Hallo zusammen,
    ich befürchte dass ich dieses Jahr nicht mehr dazu komme, aus meinem Ausflug am 6.12. in den Bienwald / Südpfalz wo nötig ordentliche Bestimmungsanfragen zu machen. Stattdessen präsentiere ich euch einfach die Funde, wo mir bekannt oder vermutet, schreibe ich die Namen dazu, wo nicht - evtl. hat ja dann jemand eine Idee. Wo es zweifel gibt oder Diskussionen, würde ich dann einfach noch einen separaten Thread mit mehr Bildern aufmachen, hier lasse ich es immer bei 1 - 2 pro Art bewenden.


    Beginnen möchte ich mit den "Pinus-Bewohnern":


    1. - weißer Winzling - Hut max. 1 cm - auf schon ziemlich vermullten Stamm. Ich habe den schon irgendwo mal gesehen, komme aber leider nicht drauf, wo ich suchen soll:


    2. - weißer Porling - das Bild ist vom gleichen Stamm wie jetzt gefunden (schon etwas matschig), aber von Anfang November:

    Und hier noch der Stamm - den wollte ich euch nicht vorenthalten:


    3. - den rotstieligen Milchling von Anfang November gab es auch noch, allerdings in geringer Anzahl und schon etwas angegangen, aber auch jetzt ausschließlich an Pinus, was der Diagnose Lactarius subumbonatus - Olivbrauner Wanzen-Milchling entgegensteht:


    4. - Skeletocutis amorpha - Orangener Knorpelporling, der wurde Anfang November mit Hilfe des Forums rausgearbeitet, ich konnte ihn am gleichen Stamm wiederfinden, vielleicht etwas überblitzt:


    Dies der Stamm mit der gesamten Kolonie, hier wuchsen auch noch ein paar der folgenden:


    5. - vom gleichen Stamm, aber wohl doch nicht Phlebia tremellosa, wie ich zuerst dachte (die "darf" ja auch nicht an Pinus ...) - aber was es ist, leider keine Idee. Leider sind die Pilze auch schon etwas "spät dran":




    Oder ist es einfach auch eine späte Skeletocutis amorpha?


    Auf einem liegenden Stamm direkt gegenüber habe ich die nachfolgenden 3 gefunden, erstmal der Stamm:


    6. - das ist jetzt der von der Stirnseite - sieht auf den ersten Blick auch wie Skeletocutis amorpha aus, auf den zweiten Blick aber mehr Zweifel als Sicherheit:


    7. - das ist der von der Seite unter der Rinde - wieder das Gleiche oder etwas Anderes?


    8. - und als letztes noch Gloeoporus dichrous - Zweifarbiger Knorpelporling - aber der darf doch eingentlich garnicht an Pinus, oder?

    Oder bewerte ich das Bild falsch? Ist es vielleicht das Gleiche wie 6 und/oder 7??


    Würde mich freuen, wenn es euch gefällt, der ein oder andere zu den offen gebliebenen eine Idee hat, es folgt noch "Fagus" und "Quercus".

    Hallo Pablo,
    piluliformis kommt nur aus Bilderbuchwissen, also nicht wirklich fundiert - brauchbare Alternativen habe ich aber auch keine gefunden. Und zu den Psathyrellen i.A. hattest Du Dich ja schon in dem anderen verlinkten Beitrag geäußert. Also bestenfalls ein cf. piluliformis.

    Hallo zusammen,
    Agrocybe praecox soll ausgebuchtet angewachsene Lamellen in der Art eines Burggrabens haben, das haben diese hier nicht:

    Ich habe sie jetzt doch noch trocken sichergestellt gefunden, es sind die vom 3. Foto meines Eingangsbeitrages, ich dachte die wären in der verdorbenen Charge dabeigewesen - aber sie liegen noch neben mir. Vielleicht hilft das Foto ja noch etwas weiter. Der Stiel ist übrigens hohl, leicht zusammendrückbar.


    Andreas - habe gerade erst gesehen dass Du inzwischen auch dazu geschrieben hast - mehr als ein cf. kommt aber wohl nicht rüber. Hast Du zufällig auch auf den ganz oben verlinkten Beitrag geschaut?
    Die fand ich doch sehr ansprechend schön mit dem gelben Stiel, leider bisher völlig ohne Idee zur konkreten Artzuordnung. Und da sind die Proben leider verloren gegangen.

    Hallo Pablo,
    ich mache mal einen neuen Thread auf, geht ja auch um andere Pilze - aber in diesem Thread letztendlich auch über Psathyrellen (unbestimmt) hast Du mich für diese noch bei mir schlummernde Serie auf eine Idee gebracht - siehe oben. Insbesondere der weiße Behang des Velums am Hutrand scheint mir für Psathyrella piluliformis - Weißstieliges Stockschwämmchen oder Wässriger Mürbling zu passen, genauso der schön weiße Stiel, wobei der mir allerdings etwas kräftig scheint. Die Pilze standen am Fuß einer Eiche, aber schaut mal:



    Hallo Pablo,
    Danke für die Referenz - da ist wohl ohne Mikroskopieren nichts zu holen. Und da fehlt mir Equipment, know how und auch noch viel allgemeine Erfahrung. Das Thema ist frühestens übernächstes Jahr auf der Tagesordnung.


    Was meinst du eigentlich mit "in dem Entwicklungsstadium"? Die Pilze waren für meinen Eindruck im optimalen Zustand, weder zu jung noch im Verfall begriffen. Oder interpretierst Du die Bilder anders?


    Leider haben von denen die Proben nicht gehalten, ich hatte sie nicht gleich ausgepackt ... - die müssen dann also unbestimmt bleiben, habe sie am letzten Wochenende auch nicht wiedergefunden, als ich nochmal die gleichen Stämme abgesucht hatte (davon später mehr).

    Hallo Norbert, hallo Safran,


    Dank für den Tipp - ja der Gifthäubling kommt der Sache schon ziemlich nah - habe ihn bisher fast in den Bereich der Fabelwesen verwiesen, da ich immer nur Stockschwämmchen gefunden hatte ;);) . Nun gibt es ihn also doch - oder einer der anderen sehr ähnlichen Arten.


    Einzig störend ist das Substrat, Laubholz darf der ja nun zwar auch, aber es steht immer etwas von Optimal- bis Zerfallsstadium der Vermorschung in den schlauen Büchern, und das hier ist doch eine noch ziemlich knackige und berindete Eiche.

    Hallo zusammen,


    nachdem sich Helmlinge als Psathyrellen - noch unklar ob wirklich und wenn ja dann welche - herausgestellt haben, stelle ich hier noch weitere zwei Vertreter aus diesen für mich noch völlig unübersichtlichen Gruppen vor, in der Hoffnung, evtl. den ein oder anderen Hinweis zu bekommen, in welche Richtung das geht.


    Nr. 1 - 10.11. im Bienwald / Südpfalz, auffällig der Ring. Der Bestand wuchs auf der Rinde einer liegenden Eiche, es sind mehrere Ex. unterschiedlichen Entwicklungsstandes des gleichen Bestandes abgebildet.






    Nr. 2 - 09.11. Otterbachtal / Jockgrim / Südpfalz, in der Buchenstreu. Ähnelt für mich Psathyrella candolleana - Schmalblättriger Mürbling - aber ohne Bild der US (pfui) natürlich sehr fraglich:


    Evtl. gibts aber ja trotzdem ein paar Ideen.

    Hallo Anna, Ingo & Jan-Arne,
    Danke für eure Hinweise - Jan-Arne - Dein Denkfehler war ja auch genau meine irrige Idee von gestern abend. Insofern habe ich das ja fast provoziert.


    Ich fasse mal zusammen:

    • im anderen Thread links die beiden alten gelbstieligen sind sicher Grünblättrige Schwefelköpfe (Hypholoma fasciculare), in dem Zustand hätte ich sie an sich nie zur Diskussion gestellt, aber sie waren eben auf dem Bild mit drauf.
    • die anderen aus dem anderen Thread sind Helmlinge - sicher - und mit cf. und Fragezeichen gehe ich mit Ingo mit und speicher sie unter Mycena cf. stipata (Nitrathelmling)
    • die aus diesem Thread suche ich mal der Argumentation von Ingo folgend (Chinesenhut, ... - das ist immer sehr instruktiv, kurz und knackig und oft besser als viele ausführliche Beschreibungen) weiter unter Psathyrella - die gelblichen Stiele waren schon im Gelände ziemlich auffällig, evtl. findet sich ja was passendes in diese Richtung. Auf jeden Fall Substrat = Eiche (falls wichtig) und die Pilze sind in bestem Zustand abgelichtet (Mitte Nov. war es hier noch warm, kein Frost o.ä. in Sicht.
      Nachtrag: ich habe inzwischen in den GPBW die Psathyrellen durchgeblättert, da findet sich nichts, was auch nur entfernt meinen Fotos ähnlich sieht. :(

    Hallo Ingo,
    Du musst zwar wirklich nichts sagen, denn hier ging es ja um die aufsitzenden Nachfolgebewohner, aber dagegen wetten würde ich keinesfalls, halte es nach Ansicht Deiner und anderer Vergleichsbilder sogar für ziemlich wahrscheinlich.


    Heidi: Danke für die Vergleichsbilder.

    Hallo Jan-Arne - und ihr anderen,
    Dein Vorschlag die hier besiedelten Pilze als Mycaena renati - Gelbstieliger Nitrathelmling - zu benennen möchte ich dann doch noch mal mit weiteren Fotos der wohl gleichen Art (gleicher Tag, anderer Standort), aber auch auf Eiche dokumentieren. Evtl. lässt sich dieser Verdacht damit ja untermauern. Dran gerochen oder gekostet hatte ich leider nicht:






    Hallo Jan-Arne - Dank erstmal für die Bestimmung.


    Irgendwie hatte sich schon im Wald "Tintlinge" festgesetzt - und dann wird garnicht mehr drüber nachgedacht :shy: . Ich glaube die mit den gelben Stielen habe ich sogar noch irgendwo anders dokumentiert unter dem Titel "Helmlinge ...", bloß noch nicht zur Anfrage aufbereitet. Muss ich mal raussuchen - aber wohl erst morgen.

    Nachfolgende Besiedlung einer Tintlingskolonie habe ich am 09.11. an meinem zweiten Lieblingsort, am Otterbach bei Jockgrim festgehalten. Evtl. hat ja jemand eine Idee, wo ich diese (nicht die Tintlinge) einordnen kann:



    Hallo Melanie, dank für Dein Foto - bei mir kletterte der Pilz nur und ausschließlich im Moos umher und hatte so fast überhaupt nichts krustenartiges. Und Ingo, Dank für die Referenz auf den Beitrag von Heidi mit ihren Fotos und den zugehörigen Kommentaren - passt ja alles wirklich sehr gut - war die erste Idee doch die richtige.

    Hallo, bin mir wirklich nicht sicher, mein erster Gedanke nach etwas Suchen war eingetlich Phlebia radiata, aber das hier besiedelt eher wirklich das Moos und wirkt eben so garnicht wie ein Krustenpilz. Insofern möchte ich mal hier mein Glück versuchen, evtl. habt ihr ja den einen oder anderen Tipp.


    Gefunden am 10.11. im Bienwald / Südpfalz auf Moos auf einem liegenden Eichenstamm. Keine perfekten Makrofotos aber auch nicht so schlecht. Das letzte habe ich heute vom getrockneten Pilz auf dem Schreibtisch gemacht. Unter dem Bino sieht das jetzt alles ziemlich striegelig aus, kommt glaube ich auf dem Foto nicht so gut rüber. Und da sehe ich durchaus auch Strukturen, die mich an einen Krustenpilz denken lassen. Insbesondere auf den letzten beiden Fotos unter der Lampe vom Bino, zusätzlich geblitzt.









    Hallo, danke für eure Meinungen - also weiche Kriterien dürfen gern Zweifel auslösen, entscheidend sind aber die harten Fakten - wenn man denn wie hier auch welche hat. Also wirklich Stockschwämmchen.

    Normalerweise finde ich Stockschwämmchen immer sehr gesellig in großen Trupps die Stubben und Stämme besiedelnd. Diese hier kamen nur zu dritt - käme da auch etwas anderes in Frage?

    Hallo Pablo - "mit dicker weißer Zuwachskante ohne Poren" - keine Ahnung was daraus bei Dir gegnolmt wurde. Aber es stimmt schon - an der Zuwachskante sind sowohl OS wie auch US - Porenschicht - ohne Poren ;) .
    Er erinnerte auch mich etwas an Skeletocutis amorpha - den hatten wir ja gerade im Laufe des Nachmittags durchgekaut. Wobei mir immerhin klar war, dass das hier was anderes ist - aber bloß was? Gloeoporus dichrous habe ich heute bestimmt auch mehrfach angesehen, auch die wirklich gute Seite von aphyllopower, die Uli zitiert hat, aber nicht erkannt. Da fehlt eben Erfahrung. Dank Euch Dreien für die Bestimmung! Ist ja wohl was relativ Seltenes, und dann gleich zwei Funde an einem Tag - schöne Sache!

    Hallo zusammen - dies die letzten für heute. Gefunden habe ich beide am 09.11. im Otterbachtal bei Jockgrim (Südpfalz), Nr. 1 auf Quercus und Nr. 2 auf Fagus. Für mich sehen sie absolut identisch aus, sehr feinporig (6/mm) orange, mit dicker weißer Zuwachskante ohne Poren. OS ganz leicht filzig, rein weiß. FK klein, ca. 2 cm. Fleich im Schnitt rein weiß, mit sehr dünner Fruchtschicht (max. 0,3mm) - leider habe ich keine Idee, was dabei rauskommt - vielleicht habt ihr ja einen Tipp?


    Nr. 1 (an Quercus):


    Nr. 2 (an Fagus):


    Und noch ein Trockenbild von heute. Der mit dem Schnittbild ist aus der "Quercus-Kollektion", rechts der die OS zeigt aus der "Fagus-Kollektion".


    Freue mich auf eure Meinungen!

    Hallo Ingo,
    Danke für die Einschätzung, und ja, das Bild täuscht nicht, das ist ein absolut vollsonniger Standort. Auch das mit dem Streicheln kann ich bestätigen - habe sie heute meiner Frau gezeigt, die wollte sie garnicht mehr hergeben.