Beiträge von wildpflanzenfan

    Hallo Michi,


    bei mir ist es ähnlich wie bei Matthias. Tendentiell bin ich ebenfalls begeistert von kleinen Großpilzen ;)

    Die Helmlinge/Mycena hab(tt)en es mir angetan und interessieren mich nach wie vor sehr.

    Das ist eine schwierige Gattung und braucht deutlich mehr Zeit. Gute Literatur aus Italien und Norwegen habe ich bereits, und auch Ludwig Band III bildet eine Grundlage.


    Irgendwann habe ich mal die Samthäubchen aus der Gattung Conocybe angesehen, und mich sehr gefreut, wieviel man da mikroskopisch an diesen makroskopisch nicht so viel hergebenden Pilzchen machen kann. (Im Gegensatz zu dem Helmlingen habe ich mind. eine Art der Samthäubchen im Garten :) ).

    Mit dieser Begeisterung habe ich mir überlegt, die "Gattung" LBM generell weiter auszubauen, womit wir zu den Häublingen / Galerina kommen :)

    Das ist bei den Dunkelsporern mein Platz Nr. 2. Bei Galerina macht mir Mikroskopieren ebenfalls Spaß. Warum sich auf den Komplex "Gifthäubling" beschränken, wenn auch hier ein paar "mikroskopisch dankbare LBM" dabei sind. Die Glockenschüpplinge würde ich mich auch gerne näher ansehen; müsste aber erst einmal ein paar von Ihnen finden.

    Als Literatur habe ich neben einem Conocybe-Schlüssel derzeit "nur" die zugehörigen Ludwig-Bücher.


    Von den echten großen gefallen mir die Dachpilze irgendwie einfach gut. Verfügbar und sowohl makroskopisch als auch mikroskopisch interessant.


    Ich bei unter den Fortgeschrittenen noch Anfänger. Mal sehen wohin die Reise geht :)

    (ich versuche noch mehr Kleine und Große zu untersuchen, leide aber unter der Zeitmangelkrankheit).


    Viele Grüße,

    Thorsten

    Bei Instinkto-Rohkost (ich glaube, die Richtung gibt es schon locker 40 Jahre) wird auch rohes Fleisch gegessen, auch mal angegammelte Speisen.

    *nicht-ernsthaft-Einen-Guten-gewünscht* ...


    Ich denke, dass eine teilweise instinktive/intuitive Ernährung bei vielen Pflanzen funktionieren könnte.

    Voraussetzung dürfte sein, dass die mutmaßliche Nahrung nicht einfach schnell (fast ungekaut) runtergeschluckt wird.

    (Ich vermute, dass das nicht bis gar nicht funktionieren kann, wenn man Geschmacksverstärker in jeder Mahlzeit gewohnt ist.)


    Bei vielen Giftpflanzen gibt es früher oder später eine "Warnung". Selbst bei der erst angeblich gut schmeckenden Tollkirsche, soll es bei langsamen Verzehr eine Reaktion/Geschmack/Gefühl im Mund geben, die den Menschen vor einer lebensbedrohlichen Dosis bewahren sollte.

    (das soll natürlich keine Aufforderung sein, sich jetzt am konkreten Objekt zu üben!)


    Die Frage ist, wo fängt Schwachsinn an, wie weit haben wir tatsächlich verlernt, Nuancen und innere (instinktive oder vielleicht auch intuitive) Warnsignale wahrzunehmen, und wo fängt jemand an daraus eine Glaubensrichtung zu machen.


    Wie weit dieses Warnsystem (galauben wir mal kurz, dass es überhaupt existiert), auch auf Pilze anschlagen kann, weiß ich nicht.

    Mir würde der Geruch vom Kegelhütigem, Gelben und vom Grünen Knolli nicht zusagen. Der Geruch vom Brätling (jetzt könnten wir über Rohverzehr diskutieren) allerdings auch nicht :)

    Bei Gerüchen gibt es schon einige, von denen ich denke, dass diese uns vor dem Verzehr abhalten sollen, wenn die innere Festplatte richtig vorbeschrieben wurde.


    Viele Grüße,

    Thorsten

    Für 12 stört mich der blasse Farbton für einen grubigen Milchling nicht. Die Grübchen sind ja schon einmal ganz schön erkennbar :)

    Ähnliches (witterungsbedingtes?) Verblassen habe ich auch beim Fichtenreizker und anderen Milchlingen dieses Jahr beobachtet.


    Für 11 hätte ich vom Habitus auch eher an einen Rötelritterling gedacht,

    an welchen ich bei 1auch noch etwas Restzweifel habe

    (ich meine, etwas braun in den Lamellen zu erkennen, so dass ich ebenfalls einen Schleierling noch für möglich halte).


    Viele Grüße,

    Thorsten

    Hallo zusammen,


    vermute auch, dass da vielleicht ein Schneckling dazwischen liegt. Die meisten der anderen Fruchtkörper könnten durchaus Trichterlinge sein. Pablo hat ja schon geschrieben, dass es Trichterlinge gibt, wo die Lamellen nicht viel mehr als breit angewachsen sind,


    Vom Geruch könnte man einen vermeintlichen weißen Trichterling mit einem Mehlräsling oder Holztrichterling verwechseln, was ich bei den Bildern nicht unbedingt vermute. Natürlich gibt es auch echte Trichterlinge, die nach Mehl riechen...

    Trichterlinge finde ich auch mikroskopisch schwierig...


    Viele Grüße,

    Thorsten

    Hallo,


    bei Xerula radicata - frisch angeschnitten - auch mal den Geruch einprägen. Ich finde den irgendwie prägnant, ohne ihm einen Namen geben zu können.


    Die HDS bietet dem Anfänger fürs Mikroskopieren eine Chance auf ein Erfolgserlebnis beim "HDS-Anschauen".


    Viele Grüße,

    Thorsten

    Hallo zusammen,


    hattet ihr daran, "hier" in einem geeigneten Unterforum euch zu Antwortvorschlägen zu den einzelnen Fragen auszutauschen.

    Das klingt interessant.

    Vielleicht sogar hier (dieses Unterforum) in einem neuen Thread?


    Viele Grüße,

    Thorsten

    Hallo Harald,


    bei Krieglsteiner "meist +- am Boden sitzend" (Pinselschüppling,).

    Für den Hochthronenden Schüppling fände ich diese Höhe auf dem Bild etwas "niedrigthrondend" ;)

    Natürlich kann ich mir so einen Pilz in der Schnittfläche erneut fruktifizierend vorstellen.

    Andererseits meinst Du wohl den Schleimigen Schüppling (P. adiposa meinte ich hier und da als Synonym gesehen zu haben)


    Andererseits wurde hier schon öfter geschrieben, dass die Pilze keine Bücher lesen.


    Für eine Pilzwette, müsste ihn vermutlich doch jemand Mikroskopieren :)


    Viele Grüße,

    Thorsten

    Hallo Craterelle,


    die Leucocoprinus und Lepiota sind sehr interessant zum Mikroskopieren sowie für ein "dextrinoides Erlebnis" :)

    Ich nehme an für Mehlschirmlinge gilt das ebenso (hatte ich selbst noch nicht unterm Mikroskop).


    Viele Grüße,

    Thorsten

    Hallo safran,


    das sehe ich auch so :)

    Der wurde bei mir bis jetzt die letzten 4 Nordsee-Sommerurlaube verwertet; dann meist im Mischgericht.


    Dieses Jahr auch einmal solo, weil es ihn reichlich und sonst noch nichts gab.

    Der langersehnte Regen musste war für andere Arten in dem Waldgebiet noch zu frisch.


    Viele Grüße,

    Thorsten


    PS: By the way - danke für die Beantwortung BTW :)

    Hallo Beli,


    vielleicht stelle ich irgendwie ungeschickt an; bei mir passiert auch nach Speichern nichts bzw. andere Versuche landen alle bei tinypic.

    Habe nun doch das Schlauphon angeworfen und teile Deine Gattungs-Einschätzung.


    Viele Grüße,

    Thorsten

    "Mein" Pilz des Jahres; begleitet ich mich fast das ganze Jahr von Süd- bis Norddeutschland auch in trockenen Zeiten :)

    Die kann man mit teilweise mit richtig langen Wurzeln finden.

    BTW: Isst jemand von euch die Hüte im Mischgericht?


    Gruß, Thorsten

    Hallo beli,


    bei der DGfM läuftt leucohites unter "uneinheitlich" bewerteter Speisepilz. In mind. einem Buch ist er noch immer als "essbar" aufgeführt und wird angeblich auch noch immer von manchen Sammlern verzehrt.

    Da ihn manche Leute aber nicht vertragen haben wird er von vielen "kritisch" gesehen. Für mich ist das aber eine andere Stufe als eindeutig toxisch.


    Viele Grüße,

    Thorsten

    Ich meine mich zu erinnern, in einer geliehenen Zeitschrift der bayrischen Mykologischen Gesellschaft, etwas über Alkoholabbau-hemmende Stoffe gelsen zu haben.
    Noch tiefer in der Erinnerung schlummert, dass diese Stoffe thermoinstabil sind. Es geht natürlich nicht um Coprin und in dem Fall um die Netzhexe.


    Gruß, Thorsten

    Der Rausch soll sich nicht verlängern. Es wird "nur" das erste? Abbauprodukt zunächst nicht weiter abgebaut, welches toxischer als der Alkohol selbst sein soll.
    Das was man dabei empfindet soll sehr unangenehm sein. Ich denke die meisten Betroffenen nannten die Wirkung nicht Rausch.


    Gruß, Thorsten

    Hallo Alis,


    ich hatte die letzten Wochen auch ein paar Gelbe mit für mich ungewöhnlich viel Hülle an der gerandeten Knolle.
    Da waren auch Beispiele mit schwachem Kartoffelkeller-Geruch dabei.


    Angesichts markanter Velumreste auf der Huthaut sowie einem schnellen freudiges Rosa beim Wieland-Test und ergänzend nach dem Blick ins Mikro (Velumreste) war die erste Vermutung "Gelber Knolli mit viel Hülle an der Knolle" dann freudigerweise auch bombensicher bestätigt.
    Die Farben waren auch immer Citrina-artig.


    Hat schon mal jemand einen Grünen Knolli gefunden, der farblich deutlich zu einem Gelber Knolli tendiert hat?


    Viele Grüße,
    Thorsten