Beiträge von Irrlicht

    Hallo,


    das geht eher in die Richtung "Falscher Schwefelröhrling" etc.. Einen wissenschaftlichen Namen mag ich nicht angeben da gibt es derart viele Synonyme... Und ob es nicht einfach ein Gelber Flocki ist weiß man glaube ich immernoch nicht,


    VG

    Irrlicht


    AH super, Ingo!!!!!!!


    ich nehme an das sind die in den FNE4 angekündigten molekularen Daten?!
    sehr gut ich hatte schon ab und an danch geschaut aber irgendwann vergisst man das dann...


    Da ich auf selben Feld arbeite, war ich darauf recht gespannt um mal nachvollziehen zu können wie belastbar die Daten sind


    VG
    Konrad

    Norbert
    auch die Farbe passt... aber was sehe ich der hat ja einen gerippten Hutrand :eek: .. hab ich das schonmal bei Pappelritterlingen gesehen? Ich kann mich nicht erinnern hmmm.


    @Ingo
    ich kenne die Art nicht so sehr von sandigen, sauren Böden, eher von schweren Böden, gestörten Böden und organischen Böden wie hier..
    und meist mit Espen, was aber sicher daran liegt dass es hier die häufigste Pappelart ist. Espen sind auch richtige Pappeln :D und schöner als diese ollen Hybridpappeln sowieso, wenn ich das mal so offen sagen darf :D


    tja du bist eben das was man einen ganz klassischen Splitter nennt :D


    ohne Sequenzen vor meinen Augen enthalte ich mich da :P auch was die anderen Braunen betrifft..


    VG
    Konrad

    Hallo,


    ich bin auch für Pappelritterlinge, optisch passt das gut!
    Und vor allem die Ökologie stimmt, zum einen die Espen.. aber vor allem der nährstoffreiche, sehr organische Boden, schließt die
    Kiefern-Begleiter (so gut wie) aus..
    Wüsste auch nicht was es sonst sein soll...


    VG
    Konrad

    Hallo,


    habe ich hier Hymenoscyphus serotinus gefunden?


    Fundort: Kalklaubwald, auf dünnem Äschen am Boden
    Sporen: (22)-24-25,5-27-(29) x 3-4 µm, meist sichelförmig, vereinzelt fast grade
    Asci: ca. 100 x 8-10 µm
    Paraphysen: ca. 2,5-3 µm dünn


    Danke und VG
    Konrad






    Hallo!


    Diesmal sind die Funde super dokumentiert und hier nun mein Senf:


    ich kann an keiner Bestimmung etwas flasches finden, ich hätte mit den vorliegenden Infos alles auch genau so benannt.


    Allerdings: bei allen T. orirubens (so typisch wie sie z.T. aussehen) wäre das gelbe Basalmycel nochmal wichtig/interessant gewesen.
    Wenn man mehrere FK entsprechend entnimmt findet man meist dicke Mcyel-Stränge, die mehr oder weniger gelb sind..


    außerdem würde ich den T. inocybeoides mit Vorsicht genießen, da ist noch einiges unklar in der Gruppe, wie mir scheint.
    bzw vllt ists ja nur ein heller T. argyraceum..


    Alles andere geht klar.


    VG
    Konrad


    Hallo,


    ja ein bisschen musste ich auch an den Quarz-Dickfuß? denken..


    aber naja ich habe da nicht viel mitgenommen und kann nichts mehr nachmikroskopieren..


    Jedenfalls danke an alle Antwortenden


    Nunja ich haben Zugang zu Mikroskopen - aber privat habe ich keines,


    VG
    Konrad


    sie waren hygrophan - ja ich merke schon die Teile scheinen wenig beliebt...


    VG
    Konrad

    Hallo,


    anbei ein paar Bilder und (eher weniger.. :( ) Infos zu liegengebliebenen Bestimmungen aus dem Urlaub,
    vllt. erkennt ja jemand eine Art?
    Sorry für die wenigen Infos aber wie gesagt es sind die Übriggebliebenen..


    Danke und VG
    Konrad


    1. Ein Hallimasch


    auf Birke nahe der Baumgrenze, Gebiet um Abisko



    2. Ein Saftling


    ziemlich klein zwischen Sphagnum
    Sporen: 8-9 x 5-6 µm




    3. Cortinarius sp.


    sagt mir nichts, ein ortskundiger könnte es vermutlich sofort sagen, die waren sehr häufig und sahen auch immer so oder so ähnlich aus.
    auch bei Birke



    4. ??


    ca 5cm


    Hallo Alex,


    ich glaube du gehst das Thema falsch an...


    Der Punkt ist doch schlicht, dass unabhängig von irgendwelchen Studien oder Erfahrungswerten..
    keine generelle Aussage über die Giftigkeit dieser Arten getroffen werden kann.
    Der Empiriker bräuchte breit angelegte Menschenversuche :P


    Das ist schlicht nicht möglich, insofern ist jede Diskussion sinnlos...
    Sprich es bringt nichts etwas in Frage zu stellen, von dem keiner weiß wie es sich genau darstellt..


    Mensch ist nicht gleich Maus, Mensch nicht gleich Mensch und Pilzsippe nicht gleich Pilzsippe, und Fruchtkörper nicht gleich Fruchtkörper...


    Autofahren halte ich aber ebenfalls für gefährlicher :P


    VG
    Konrad

    Hallo,


    das ist sicherlich T. portentosum.


    Stefan: Die Art scheint breit aufgestellt zu sein: Schon lange wundere ich mich über Fundberichte bei Fagus auf schweren Böden; Kiefer, Fichte hörten wir ja jetzt; zudem fand ich sie dieses Jahr zu meiner Überraschung bei Betula.


    VG
    Konrad


    Hallo Konrad,


    der Geruch war nicht sonderlich stark ausgeprägt. Keineswegs wie beim Mairitterling oder Mehlräsling aber doch vorhanden.


    VG Jörg


    Naja also wenn das so war, ist T. terreum theoretisch ausgeschlossen.. Insofern wäre ich dann für T. scalpturatum..


    Hast du noch die Möglichkeit, Verfärbungen des FKs zu beobachten?


    VG
    Konrad

    Das ist rein optisch m.E. T. terreum - typisch ist der filzige, fast wollige graue Hut...


    war der Geruch wirklich mehlig (T. terreum hat ja auch auch einen Geruch, der schwer zu beschreiben, und vielseitig zu interpretieren ist)
    dann am ehesten einer der Gilbenden Ritterlinge (riechen im Schnitt deutlich mehlig/gurkig).


    Allerdings bin ich versucht ihm den gurkigen Geruch abzusprechen... als investigativ nachgefragt: sicher? :P


    VG
    Konrad

    Hallo,


    ich brauche wieder Hilfe.. ich nehme an, es ist einer der kleinen herbstichen Trichterlinge?
    reichen die Infos?


    Danke und VG
    Konrad


    Standort: ansich armer, trockener Kiefernwald, mit T. albobrunneum, Butterpilzen.. unter Umständen aber ein gestörter Fleck Erde
    Sporen: klein, 5-6-(7) x 3-3,5 µm, sehr hyalin
    Stiel: Hutfarben
    Hut: flach, fleischfarben? ocker? - am Rand ganz weiß, gerieft
    Geruch:
    pilzig (X. badius); angenehm
    Geschmack: mild


    Ja naja nicht umsonst werden beide Arten manchmal als Gas-Ritterlinge bezeichnet, obleich sie nicht gleich riechen aber beide auf eine ähnliche Art :D


    ja ich schließe mich an, eindeutig T. stiparophyllum sensu FNE4, diese Rippen hat T. album nicht.


    VG
    Konrad

    Ohhhhh, welch ein Augenschmaus...


    Aber zur Sache!


    Die ersten T. pessundatum sind typisch und zweifelsohne so anszusprechen.


    Die darauffolgende Kollektion ist m.E. mitnichten T. pessundatum ! Keine Tropfen? und diese Rippen!
    Das sieht doch aus wie T. stans sensu FNE4?! Die ich leider nie finde... falls der Hut nicht oder kaum striat war.


    Meine T. pessundatum Populationen zeigen niemals auch nur ansatzweise gerippte Ränder, auch habe ich das nie in Skandinavien
    beobachtet, wo die Art sehr häufig sein kann,


    zu T. albobrunneum kannich nur sagen, dass es ja sein kann, dass die Art stark in der Größe variiert? So erlebe ich sie zumindest
    Weil ihr oft ein kleiner Wuchs angedichtet wird... kommt es evtl zu Konfusionen?


    Insofern sind die kleinen für mich T. albobrunneum und von den beiden Großen sieht man zu wenig... sehen den "Tricholoma batschii/fracticum" etwas ähnlich :P


    Aber herrlich! weiter so mit der Ritterlingsforschung!
    VG
    Konrad

    Hallo,


    ich gebe auch mal meinen Senf dazu da ich mich mit den meisten genannten Arten schon auseinandergesetzt habe.


    Allerdings fehlen mir hier doch einige Informationen... Was für eine Ökologie lag vor?? ich vermute Kalk-Laub"wald"?
    Wie groß sind die Frunktkörper? Sehen alle so schmächtig aus.. Bilder von frischen FKern hätte ich zudem besser gefunden..


    zunächst mal muss ich sagen dass ich rein habituriell auf dem ersten Bild nur Rötende und Gilbende sehen würde...


    zudem scheint es mir ungewöhnlich gleich so viele ähnliche Arten zusammen zu finden, einige davon recht selten...
    aber naja bis T. terreum haben sie ja alle eine ähnliche Ökologie


    Aber der Reihe nach:


    3) vermutlich T. orirubens (recht häufig) (oder T. basirubens, T. atrosquamosum?)
    4) vermutlich T. scalpturatum - häufig auf Kalkboden mit Laubbäumen
    5) gut möglich, aber T. orirubens kann jedenfalls genau so aussehen
    6) kann gut sein... evtl aber auch T. basirubens?
    7) möglich, diese Art kenne ich nicht aus eigner Anschauung evtl. T. squarrulosum? T. orirubens?


    1)+2) rein vom Aussehn T. orirubens...


    Es ist schade, das wären ja dolle Funde aber mir hätten Bilder frischer typischer FK sehr weiter geholfen


    VG
    Konrad


    Dein 2. mit dem gerippten Hutrand sieht mir sehr nach Tricholoma stans aus. Auf deutsch heißt der glaube ich Rotfleckender Kiefernritterling. Waren Kiefern am Fundort? Schade, dass du wieder keine Aufnahmen der Lamellen und dem Stiel zeigst.


    Hallo Stefan,


    ich hätte spontan T. fulvum gedacht - ob der Überbelichtung aber nur habituriell,


    VG
    Konrad

    Orangebecherling (Aleuria aurantia)
    Dorniger Stachelbart (Creolophus cirrhatus)
    Saitenstieliger Knoblauchschwindling (Mycetinis alliaceus)
    Puppen-Kernkeule (Cordyceps militaris)
    Natternstieliger Schwefelkopf (Hypholoma marginatum)
    Anhängsel-Röhrling (Butyriboletus appendiculatus)
    Löwengelber Stielporling (Polyporus leptocephalus)

    Hallo zusammen,


    habe ich hier Crepidotus applanatus gefunden?


    Es gibt ja noch andere Crepidotus mit runden Sporen...


    Danke und VG
    Konrad


    Hut: weiß-gelblich, glatt, auffallend gerieft
    Sporen: rund bis auf den Porus, Durchmesser 4,5-7 µm, warzig
    Standort: Laubtotholz, reicher Laubwald