Servus,
ich möchte mal gerne den Fokus noch auf die Ökologie legen. Was wachsen denn direkt daneben noch für Pilzarten?
Ich habe einen Standort unter alten Eichen (breiter Grünstreifen am Straßenrand) auf lehmigem, neutralem bis leicht basischem Boden, an dem ich seit den 1990er Jahren immer wieder einen Hexenröhrling mit sehr kleinen Flöckchen am Stiel finde, manchmal wirkt der Stiel fast glatt. Irritiert hat mich aber schon immer die Begleitfunga: Netzstieliger Hexenröhrling, Wurzelnder Bitterröhrling, Anhängselröhrling, Rauer Wulstling, Schwachfleckender Täubling (R. persicolor) und zahlreiche andere kalkliebende Arten verschiedener Gattungen. Den echten "Flocki" finde ich hingegen nur auf sauren Böden in Nadel- und Mischforsten, vor allem im ostbayerischen Grenzgebirge und dessen Ausläufern.
"Mein" xanthopus der Kollektion vom 05.08.1998 (siehe auch Foto) weist Sporen auf von (11,3) 12,0-15,5 x (4,0) 4,5-5,3 µm, Av. 14,08 x 4,75 µm, Q=2,6-3,4, QAv=2,97 (n=30).
Fotos von 1998 und 2018 hänge ich an.
Gruß
Helmut
