Beiträge von zuehli

    Zum T. inocybeoides: Könnte sein, vielleicht aber auch eher nicht. Er ist mir ein wenig zu dunkel am Scheitel und auch zu wenig spitz. Komischerweise finde ich die auch immer auf der Wiese bei Birken, ich kann mich jetzt nicht an Waldfunde erinnern. Das muss aber nix heißen.


    Hier m. E. typische Exemplare:


    Grüße
    Harald

    Tja, die Namensgebung...
    Wikipedia ist keine Plattform, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügt!
    Man sollte sich - wenn es keine aktuellen (!) Monographien gibt - eigentlich immer an den Species Fungorum oder die Mycobank halten.
    Das Problem dabei ist, dass die beiden sich in manchen Fällen auch nicht einig sind - wie Deine Beispiele oben zeigen. Dann bleibt nur die Möglichkeit entsprechende Literatur zu wälzen, oder sich einstweilen mit dem zufrieden zu geben, was einem besser gefällt. Oder, wenn man Mykis (pilze-deutschland.de) noch dazu nimmt, nach Mehrheitsentscheidung zu verfahren.
    Insgesamt in einigen Fällen eine verzwickte Sache.


    Beste Grüße
    Harald


    Nee Pablo, der sieht anders aus. Der Hut ist deutlich hell bei der Art und der Habitus ist viel kompakter/kräftiger.


    Grüße
    Harald

    Dafür müsste ich mit Leiter oder Selfistick anrücken, für das Foto stand ich schon auf Zehenspitzen :D


    Das ist ja schon mal ein Hinweis. Könnte also - vorbehaltlich einer mikroskopischen Untersuchung - der Hochthronende Schüppling, Pholiota limonella sein.


    Beste Grüße
    Harald

    Armin hat mich zwischenzeitlich mit Belegen versorgt, die ich mir gestern erstmal grob angeschaut habe.
    Das Fehlen von Cheilozystiden, elliptische Sporen mit Maßen von max. 5,5 µ, sowie das makroskopische Erscheinungsbild lassen mich vorläufig auf Echinoderma (Lepiota) jacobi schließen. Das ist jetzt noch keine 100%-Geschichte, sondern nur ein "Höchstwahrscheinlich".


    Ich werde mich in den nächsten Tagen des Pilzes noch mal annehmen und dann abschließende Ergebnisse präsentieren.


    Beste Grüße
    Harald


    [quote pid='344622' dateline='1479073777']
    Vielleicht findet ja der Harald (Zühli) diesen Beitrag. Der kennt sich mit solchen Sachen gut aus.


    [/quote]


    Und schon bin ich da...


    L. badhamii ist praktisch mein Haus- und Hof-Pilz, der wächst bei mir mit regelmäßiger Beständigkeit u. a. auch im eigenen Garten.
    Also, ja das isser!
    Die augenblickliche Rotverfärbung beim Antatschen ist kennzeichnend.


    Beste Grüße
    Harald
    [hr]
    Nachtrag.
    Hier aktuelle Funde aus dem eigenen Garten, vor zwei Wochen:
    Leucoagaricus ionidicolor , nur drei Fundstellen in der BRD, davon zwei von mir.


    Nach meinen Recherchen immer (?) zusammen mit Leucoagaricus badhamii


    Könnt ihr mir sagen, welche Hallimasch-Art es genau ist?


    Aufgrund der spärlichen Schuppen auf dem Hut, dem dicken Fuß und der Gelbtöne im Stiel sollte das A. gallica sein.
    Das ist mittlerweile nach meinen Beobachtungen der häufigste der Hallimasche.
    ... die auch mitten auf der Wiese wachsen, wenn zumindest in einiger Entfernung irgendwelches Holz vorhanden ist. Das müssen keine Wurzeln sein, denn Hallimasch bildet keine Mykorrhiza. [Schlaumeiermodus aus]


    Beste Grüße
    Harald

    Hallo Ulli,


    beim ersten liegst Du schon mal richtig.
    Der zweite ist noch ein bisschen klein, scheint mir. Eher kein FiZaRü, vielleicht eher der FiZaHelmling. Ein gutes Bild von den Lamellen wäre nicht schlecht.


    Beste Grüße
    Harald


    Ich bin leider ein absoluter Visualist, ich mag es gerne mit Detailreichen Bildern vergleichen zu können,


    So kann man aber leider keine Pilze bestimmen. Ganz wichtig ist der Text, der bei den Bildern steht. Es führt kein Weg dran vorbei.
    Es gibt eine schöne Regel: Die Summe der Merkmale macht die Pilzbestimmung.


    Grüße
    Harald


    Der große Kosmos Pilzführer


    Zumindest das ist schon mal kein schlechtes Pilzbuch.


    Ansonsten sind die Möglichkeiten sehr vielfältig in Sachen Literatur. Man darf aber nicht erwarten, dass einem die Weisheit anspringt, wenn man viele (gute und schlechte) Pilzbücher hat.
    Um eine gute Kenntnis in der Materie zu erreichen bedarf es einiger Erfahrung und das kostet nun mal Zeit und Geduld. Anzuraten wäre, auch mal einen Kurs zu besuchen.
    Jeder hat mal klein angefangen...


    Beste Grüße
    Harald

    Wir ärgern uns hier mit, wie wir finden, für uns Nichtpilzexperten. schlechten Pilzführern rum.....
    Die Bilder sind schlecht, weil sie ein oder nur zwei Bilder für einen Pilz aufweisen(teilweise sehr unvorteilhaft fotografiert) mir fehlt in den Büchern Bilderreichtum von Oben von der Seite, im Schnitt und mit dem gesamten Stiel, teilweise fehlt in den Büchern die Verwechslungsgefahr.


    Was sind denn das für "schlechte" Pilzführer?


    Hier ist ein Faden zum Thema: http://www.pilzforum.eu/board/…ilzbuecher-fuer-anfaenger


    Davon abgesehen, Pilzbücher kann man nie genug haben...


    :)
    Harald