Dann isses wahrscheinlich doch nur der "normale" E. asperum...
Beiträge von zuehli
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Naja, ob das so in Stein gemeißelt ist, wird sich eines Tages erweisen.
Die Versammlung des PSV-Treffens in Hornberg vom 12.4.14 hat Folgendes von sich gegeben (Zeitschrift für Mykologie 81/1, S. 274):ZitatAlles anzeigen
Die Versammlung verabschiedet eine Resolution an das Präsidium der DGfM mit
folgendem Wortlaut:–žWir halten eine Zweistufigkeit der Pilzsachverständigen nicht für sinnvoll. Wir
sind der Meinung, dass Prüfungs- und Fortbildungsordnung in der bestehenden
Form so bleiben sollten. Sie sollten lediglich in marginalen Teilbereichen abge-
ändert werden."Bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung stimmten alle Anwesenden für diese
Resolution.(Anm.: Diese Resolution wurde am 20.4.2014 im Forum der DGfM veröffentlicht).
Ich für meinen Teil bin mittlerweile etwas resignativ gegenüber den Gebaren der Gesellschaft. So wirklich brauche ich die eigentlich nicht, weil ich auch so genug zu tun habe, in der Hinsicht, dass ich z.B. sehr effektiv mit dem Umweltamt Wetzlar und dem Pilzmuseum Bad Laasphe zusammenarbeite. Trotzdem bin ich noch Mitglied, einfach aus dem Grund, weil ich eine solche Institution für nützlich und unerstützenswert halte.
Grüße
Harald -
Beim dem Stacheltier kommt mir spontan Echinoderma hystrix in den Sinn.
Beste Grüße
Harald -
Was mich noch ein wenig stutzig macht, dass elatior doch geriefte / gerunzelte Huthaut haben sollte. Da war bei meinem nichts zu sehen, alles schön glatt.Grüße
HaraldNa, beim genauen Hinsehen dann doch leichte Riefung am Hutrand. Geruch will keiner kommen - nix mit Honig...
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Was mich noch ein wenig stutzig macht, dass elatior doch geriefte / gerunzelte Huthaut haben sollte. Da war bei meinem nichts zu sehen, alles schön glatt.
Grüße
Harald -
Hm? Ich finde aber schon, dass die ersten ziemlich rot aussehen...
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Danke für die Hinweise. Dass das ein Myxacium ist, habe ich jetzt schon mal gelernt. Das Schlüsseln mit FN lässt ja dann eigentlich nur die Wahl zwischen drei Arten, elatior, collinitus und stillatitius.
Geruch konnte ich bislang keinen feststellen, da muss ich vielleicht nachher nochmal ein wenig mehr rubbeln.Beste Grüße
Harald -
... einen Cortinarius zu entschlüsseln, ist erstmal kläglich gescheitert. Bislang bin ich dieser Großgattung geflissentlich aus dem Weg gegangen. Ich wolllte es jetzt aber trotzdem mal wissen, weil ich den so schön fand mit seinem im unteren Teil schön lila genatterten Stiel.
Wie man sieht wuchs der im reinen Buchenwald, der Hut ist sehr leicht feucht (ob man das klebrig nennen kann?) und der Stiel trocken - außerdem schmal, ohne Knolle. Ich würde ein Phlegmatium draus machen? Sporen sind recht groß, langgestreckt zitronenförmig 12 - 16,5 µ lang.
Ich habe keinen blassen Dunst wie ich weitermachen soll, beim Schlüsseln bin ich auch nicht großartig weiter gekommen als mit Blättern... :shy:Gibts irgendwelche sachdienliche Hinweise?
Beste Grüße
Harald -
Den hättest Du nochmal ein bisschen wachsen lassen sollen, dann hätte man auch Anhaltspunkte zur Bestimmung. Außer dass das ein Baby-Pilz ist, kann man nicht mehr sagen, wobei ich einen Knollenblätterpilz für unwahrscheinlich halte. Wenn die Lamellen nicht rein weiß sind, hätte vielleicht mal ein Champignon draus werden wollen. Das ist aber alles nur spekulativ.
Grüße
Harald -
Ja, ein leidiges Thema. Bedauerlicherweise scheint in weiten Kreisen der Bevölkerung ein regelrechtes Anspruchsdenken vorzuherrschen, dass man als PSV rund um die Uhr erreichbar zu sein hat und das natürlich kostenfrei. An einem Tag letzter Woche haben sich die Leute bei mir die Türklinke in die Hand gegeben. Wenn man Glück hat, rufen die vorher schon mal an und fragen ob sie kommen können. Es kommt u.U. auch schon mal vor, dass die Ratsuchenden dabei höflich sind. Dass manche einem aus dem Bett werfen, scheint auch ein normaler Vorgang zu sein. Ca. ein Drittel der Ratsuchenden bedankt sich immerhin, andere nehmen die Dienstleistung als selbstverständlich. Ganz wenige fragen dann auch schonmal, obs was kostet. Dafür steht dann eine Fliegenpilzspardose bereit (mehr als 10 Euro - insgesamt - waren da aber noch nie drin). Hin und wieder gibts mal Naturalien, in Form einer Flasche Wein, einem Glas Honig oder Apfelbrei.
Wenn Krankenhausdiagnostik ansteht, schreibe ich eine Rechnung. Bislang hat das immer funktioniert und ich habe mein Geld bekommen. Ich verlange vom anfragenden Arzt einen Konsilschein und mache darauf aufmerksam, das ich im Falle einer Lieferung mit dem Taxi dieses sicherlich nicht bezahlen werde.Zum Thema PSV-Aus- und Fortbildung habe ich auch eine Meinung, in der Hinsicht, dass ich die neuen und aktuellen Regelungen der DGfM nicht für so ganz glücklich halte - ums mal so auszudrücken. Ich war Mitglied in der ersten Garde des neugegründeten PSV-Fachausschusses und in dieser Funktion durchaus von dem Model der Bayern angetan. Nachdem als erster Vorschlag des Fachauschusses die Angleichung der DGfM-Ausbildung an die zweistufige Ausbildung der BMG vorlag, kam aus der "konservativen" Ecke der DGfM vehementer Widerspruch (sogar in Form einer "Resolution"). Was weiter konkret geschah enzieht sich weitgehend meiner Kenntnis, da der erste Fachausschuss aus nicht mehr ganz zu erklärenden Gründen einem Großteil seiner Mitglieder verlustig wurde. Das ganze Gedöns um das PSV-Wesen ist für mich zumindest der Anlass gewesen, meine vor wenigen Jahren noch angedachten Ambitionen auf eine PSV-Prüfer-Tätigkeit aufs Eis zu legen.
Beste Grüße
Harald -
Ich würde mich wundern, wenn da was anderes als L. subincarnata rauskäme.
Eine Art, die auch ein wenig wie ein Chamäleon daherkommt und gerne außerhalb der Wälder wächst.Beste Grüße
Harald -
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Das hat nichts mit Artenkenntnis zu tun. Eine Forstwirtschaft ist in erster Linie - wie der Name sagt - ein Wirtschaftsunternehmen und auf Profit ausgelegt. Da spielen Pilze sicher keine große Rolle....
Grüße
Harald
Hi,sag das nicht! Mykorrhiza als Möglichkeit Bäume gegen Krankheitsbefall zu stärken ist ein großes Thema derzeit. Das weiß ich von einem Chorfreund, der gleichzietig auch im Sachsenforst arbeitet.
l.g.
StefanJa, mittlerweile findet langsam ein Umdenken statt, einige besinnen sich darauf nachhaltige Forstwirstschaft (= Baumwirtschaft) zu betreiben. Weg von den Monokulturen, hauptsächlich von Fichte und Douglasie. Dazu gab es unlängst einen schönen Bericht im TV. Das ist aber noch lange nicht die Regel. Im Zuge dieser neuen Strömung, mögen die Pilze ansich auch eine Rolle spielen - Stichwort Mykorrhiza. Aber wie gesagt, hat das nicht viel mit Artenkenntnis zu tun.
Jetzt geh ich ins Bett...
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So die groben Grundlagen davon, wie das Ökosystem Wald funktioniert (Pilze als Mykorrhiza, Zersetzer, Umwandler, Schwächeparasiten, Botenstoffnetzwerk und Kommunikationsbasis auch für Bäume), das ist nicht Bestandteil der Ausbildung zum Förster, sofern sie sich diese Kenntnisse nicht selbst aneignen?
Was qualifiziert die Leute dann für ihre Aufgabe, wenn sie nicht wissen, was ein Wald ist und wie er funktioniert?
Das hat nichts mit Artenkenntnis zu tun. Eine Forstwirtschaft ist in erster Linie - wie der Name sagt - ein Wirtschaftsunternehmen und auf Profit ausgelegt. Da spielen Pilze sicher keine große Rolle....
Grüße
Harald -
Ich würde meinen, daß die meisten Förster sich zumindest rudimentär mit Pilzen auskennen.In Sonderfällen, ja. Die Förster, die ich bislang kennengelernt habe, haben i.d.R. keine Ahnung von Pilzen (außer der Försterin, die in unserem Verein Mitglied ist), das gehört ja auch nicht zu ihrem Aufgabengebiet.
Einen Steinpilz vom Pfiiferling unterscheiden zu können, wird noch zu machen sein, aber tiefergehende Kenntnisse dürfen nicht zu erwarten sein.Davon abgesehen ist das ein rechter Käse, der da oben in der FB-Gruppe von sich gegeben wird. Alternative Fakten, wie man so schön sagt...
Beste Grüße
Harald -
Hi Grüni,
das sind ja Prachtburschen. Wo stehen die denn?
Beste Grüße
Harald -
Du wirst es nicht glauben, Leucagaricus barssii hatte ich irgendwie im Hinterkopf. Dazu würde der relativ strubbelige Hut auch passen.
Wenn Du den loswerden willst und auch den vermeintlichen Rübling - immer her damit.Grüße Harald
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Der von Harald vorgeschlagene G. impudicus konnte ich aber ausschließen; insbesondere auch wegen des fehlenden Geruchs.Du hast doch verfaulenden Kohlgeruch gehabt? G. erythropus kenne ich viel heller in den Hutfarben und mit deutlichen roteren Stielen (das muss aber nix heißen). Wie sehen denn die Cheilos aus?
Gruß
Harald -
Einen Leucoagaricus hälst du für unwahrscheinlich?Auf den ersten Blick fällt mir dazu kein passender ein. Schaunmermal was das Mikroskop hergibt...
Guats Nächtle
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Hi Stefan,
schau mal beim ersten ob Gymnopus impudicus eine Option wäre.
Wie groß war der zweite? Und warum schließt Du Macrolepiota excoriata aus?Beste Grüße
Harald -
Mittlerweile habe ich Post von Chris bekommen und das Teil mikroskopiert. Die Sporenform und -längen von 16,5 - 18,5 µ im Schnitt sprechen doch sehr für Panaeolus antillarum.
Sehr schöner Fund, davon gibts noch nicht so viel in der Republik.
Beste Grüße
Harald -
Was mich interessiert:
Wie waren bei deinem Fund sie Sporenmaße und wie sahen die Cystiden aus?
Weiß ich leider nicht mehr, mangels eines Protokolls :shy:
Ein Exsikkat habe ich auch nicht mehr. Müsste mal Piwo ran, der ist im Protokolle verfertigen ganz groß. Der ist aber erst wieder in zwei Wochen greifbar.Beste Grüße Harald
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Das dürfte Leucoagaricus americanus (auf deutsch vielleicht Büscheliger Egerlingsschirmling?) sein.
Eindeutig!

Harald
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Hallo Christoph,
ich hatte mal zusammen mit Piwo Marasmiellus tricolor s.l gefunden. So ganz einig bei der Bestimmung sind wir uns nicht geworden, er hatte die var. graminis draus gemacht und ich bin bei der Stammart geblieben. So richtig sind mir die Unterschiede eigentlich nicht klar geworden, so dass ich für mich den Schluss gezogen habe, das das nur eine Art ist. Soll mir erstmal einer was anderes beweisen.
Verschmitzte Grüße
Harald -
Die klebrigen hörnlinge sollen unten so raus kommen wie sie oben rein gingenSozusagen das Perpetuum mobile der Pilze, einfach sauber machen und immer wieder essen...
Harald -
Auf dem Rückweg nach Gießen hatte ich noch bei zuehli in Wetzlar wegen Pilzbestimmung angerufen, da war aber leider nur der Anrufbeantworter erreichbar. Per e-Mail bekam ich von Jürgen die Bestätigung, dass es Boletus regius ist.
Bin gestern erst später nach Hause gekommen, davon abgesehen habe ich von Röhrlingen eh keine Ahnung... :shy:
Bei Herborn gabs schon mal Funde, ich glaube Matthias Theiß hatte den da ausgemacht.Grüße
Harald
