...dann stell ich mal die Frage:
Ist der Stiel deutlich rot (also ist es die Art, die eigentlich den röteren Stiel haben müsste
)?
Viele Grüße,
Emil
...dann stell ich mal die Frage:
Ist der Stiel deutlich rot (also ist es die Art, die eigentlich den röteren Stiel haben müsste
)?
Viele Grüße,
Emil
Hallo Pablo,
ZitatWie sieht er denn innen aus?
nunja, ganz normal... Fleisch, Fruchtschicht...
ZitatWo steht denn das, daß Phellinus zu Fomitoporia gehören sollte?
Index Fungorum sagt das (aber Fomitiporia, nicht mit o, hat mit Fomitopsidiaceae nichts zu tun
), aber McoBank sagt, er heißt Phellinus robustus. Mykis hab ich nicht.
Bei >Wikipedia< steht da was dazu. Aber der Grund für die Abtrennung steht da nicht.
Viele Grüße,
Emil
Zitat von BeornDu kannst aber mal welche in die Pfanne packen und heiß machen. Der Krankenhaus - Geruch beim karbolegerling soll sich dann noch mal deutlich verstärken.
Ansonsten:
Karbolgeruch riecht man am besten an der angekratzten Knolle,
Anisgeruch an der angekratzten Hutoberfläche (ist jedenfalls bei mir so).
Viele Grüße,
Emil
Zitat von SchwammoloEin stattlicher, weißer Anisegerling außerhalb des Waldes sollte Agaricus arvensis, der Schaf-Egerling, sein.
...erwähnenswert ist vielleicht noch, dass es außer Agaricus arvensis noch weitere ähnliche Agaricus-Arten gibt, die nur mikroskopisch sicher zu unterscheiden sind. ![]()
Ansonsten: Schöne Funde! ![]()
Viele Grüße,
Emil
Hallo,
Harald und Wolfgang haben sich den Dachpilz und den Becherling angesehen.
Zum Dachpilz schreibt Harald:
"Hätte gedacht, dass die Diagnose eindeutig ausfallen würde. Aber die Literatur spuckt unterschiedliche Merkmale aus, gerade was die Struktur der Endzellen der HDS betrifft. Letztendlich habe ich mich an Ludwigs Kompendium gehalten und die Summe der Merkmale lassen mich dann doch zu P. cervinus tendieren. 100% sicher ist das nicht. "
Wolfgang hat aus dem mittlerweile fast flüssigen Becherling Sporen und Paraphysen angesehen und den Pilz als Peziza varia, Riesen-Becherling, bestimmt.
Danke nochmal an euch beide! ![]()
[hr]
Hallo Pablo,
Wir haben ein Stück vom Fom. pin. (mit Hutkruste und allem) in die Flamme gehalten und gewartet. Gebruzelt hat da nichts (ich weiß, wie das eigentlich sein muss), sondern er ist einfach nach einiger Zeit schwarz geworden.
Aber mit dem Erscheinungsbild kann es doch nichts Anderes sein oder?
Der Phellinus hat mich auch an den Eichen-Feuerschwamm (warum gehört der eigentlich aktuell zu Fomitiporia?) erinnert, aber er war wirklich sicher an Hainbuche. Kann natürlich trotzdem sein...
Danke für die Bestimmungshilfen von Pluteus und Xerocomellus! ![]()
Viele Grüße,
Emil
[hr]
Hallo Verena,
danke für das Ergänzungsbild, ich hatte auch den Eindruck, dass der auf meinem Bild zu rot war... Kommt vom automatischen Weißabgleich...
Trotzdem Russula (cf.) vesca?
[hr]
Viele Grüße,
Emil
Also ich hätte den auch als E. truncata bestimmt. ![]()
Viele Grüße,
Emil
Ja, stimmt. ![]()
Viele Grüße,
Emil
Hallo Leute,
danke schonmal für eure Rückmeldungen und Bestimmungshilfen! ![]()
Mausmann: Danke für die Antwort. Der große Wurzelrübling ist nicht unter den Bildern, ich habe X. r. schon so oft gefunden, dass ich nicht jedes Exemplar mehr aufnehme. ![]()
Karl: Danke für die Bestätigungen und Mikroskopiertipps! ![]()
Tuppie: Danke auch dir für die Antwort. Ich hoffe mal, ich kann bei der Exkursion mitkommen (vielleicht bin ich da auch weg).
Stephan: Vielen Dank für die vielen Hinweise und Bestimmungen!
Leider existieren die Pilze nicht mehr, nur der Becherling und der mögliche Pluteus petasatus werden noch untersucht.
Der violettliche Täubling kommt mir irgendwie auf dem Foto zu rötlich vor (Verena, hast du noch ein Bild von dem, auf dem er vielleicht farbechter ist?)
Ansonsten kam mir das Sporenpulver auch ein bisschen hell für Grisinae vor (?).
Das nächste Mal kann ich ja mal nach Crini suchen.
Das Färbemittel war hier Baumwollblau, nachdem es mit Melzers Reagenz nicht so ganz geklappt hatte (liegt aber an meiner fehlenden Geduld).
Pluteus phlebophorus hat zuehli mir bestätigt und meinte, dass es einer der häufigsten Dachpilze ist. Was gibt es da noch so für Möglichkeiten?
Die Feuerprobe sollte eigentlich bei Fom. pin. funktionieren, aber vielleicht lagern erst ältere Pilze Baumharz ein? ![]()
Verena & Andreas: Ja, war eine schöne Tour, gerne mal wieder. ![]()
Viele Grüße,
Emil
Liebe Pilzfreunde,
obwohl die Exkursion schon über eine Woche her ist, muss ich doch noch mal schnell einen Bericht dazu verfassen. ![]()
Wie in >diesem Thread< schon angekündigt, haben sich Verena (Drosophila), Andreas (Fischmetzger) und ich uns getroffen und in den Wäldern des Marburger Umlands nach Pilzen gesucht.
Es hat uns eher überrascht, wie viel es trotz der Trockenheit schon zu finden gab. Verena hatte gute Möglichkeiten, ihre neue Kamera auszuprobieren.
Tiere gab es auch viele, sehr viele Zecken und Mücken, aber auch Feldhasen, Frösche, Mäuse und Kröten.
Meine Digitalkamera macht natürlich lange nicht so gute Bilder wie Verenas Makroobjektiv, aber ich denke, dass Verena auch noch ein paar Bilder ergänzt. ![]()
Unser erster Fund war ein Rehbrauner Dachpilz (Pluteus cervinus) an Eiche. Der deutliche Rettichgeruch schlug nach einigen Tagen in Kakaogeruch um (eine Geruchswandlung, die ich immer wieder faszinierend finde).
Grubiger Wurzelrübling (Xerula radicata, muss wohl jetzt Hymenopellis radicata heißen).
Rotbrauner Borstenscheibling (Hymenochaete rubiginosa).
Blasiger Becherling (Peziza cf. vesciculosa) auf Holzhächseln. Wird grad noch von Wolfgang Schössler untersucht (wenn er nicht schon verschimmelt ist). Interessant war der spermatische Geruch.
Ein violetter Täubling im Eichen-Rotbuchenwald.
Kurzbeschreibung: Geschmack mild,
Hut fleischviolettlich, Stiel fest, weiß.
Sporenpulver weißlich (2a),
Geruch frisch unauffällig; alt muffig pilzig (Lamellen) und fischig (Hut).
Chemische Reaktionen: Eisensulfat fleischrosa, Anillin negativ, Guajak blaugrün, Phenol purpurbraun.
Sporen gratig-netzig, ca. 7 x 5 µm (leider habe ich das Färben der Sporen irgendwie nicht gut hinbekommen und konnte deshalb die Oberflächenstruktur nicht gut erkennen, was man auch am Sporenfoto sieht).
Interessant war hier, dass die Lamellen erst weich waren, wie man es vom Frauen-Täubling kennt. Erst zuhause am älteren Pilz haben sie gesplittert.
Mein Highlight, weil Erstfund: Löwengelber Dachpilz, Pluteus leoninus.
Nicht weit von Pluteus leoninus entfernt: Runzeliger Dachpilz, Pluteus phlebophorus.
Blauender Saftporling (Postia caesia) an Kiefer.
Rehbrauner (Pluteus cervinus) oder Schuppiger Dachpilz (Pluteus petasatus), da waren wir uns nicht sicher. Der Geruch war rettichartig, aber nur schwach. Harald (zuehli) hat Interesse angemeldet und den Pilz zum Untersuchen mitgenommen.
Eine kleine Kröte (weiß jemand vielleicht die Art?):
Ein Tintling, den ich mit Hilfe des GroPiBaWü-Schlüssels als Haus-Tintling (Coprinellus domesticus) bestimmt habe.
Kurzbeschreibung: Hutvelum spärlich, weiß, aus globosen Zellen bestehend, nicht in KOH anfärbbar.
Sporen 8,5 x 4 µm, mit zentralem Keimporus.
Unberingt, auf Buche.
Ein Ozonium haben wir nicht entdeckt. Muss C. domesticus ein sichtbares Ozonium haben?
Kleefarn (Marsilea quadrifolia), bei >Wikipedia< lese ich, dass die Art in Deutschland ausgestorben sein soll?! Oder sie wurde wieder angesiedelt.
Der nächste Täubling aus dem Buchen-Eichenwald ist verschimmelt, bevor ich ihn genauer untersuchen konnte, deshalb nur wenige Infos.
Kurzbeschreibung: Geruch leicht fruchtig (wie Pfifferling).
Sporenpulver hell, weißlich, Geschmack mild. Stiel flockig bepudert.
Ich denke, wir liegen mit dem Netzflockigen Rosa-Täubling (Russula aurora) richtig.
Folgendes Foto ist von Verena, man erkennt gut die netzflockige Stieloberfläche:
Bei diesem Rotfußröhrling haben wir erst den Echten (Xerocomellus chrysenteron) vermutet, aber nach einem Blick ins >Portrait< sollte es doch eher der Bereifte Rotfußröhrling (Xerocomellus pruinatus) sein. ![]()
Ein unbekannter Feuerschwamm (Phellinus) an Hainbuche. Wer weiß mehr?
Der Graue Feuerschwamm (Phellinus igniarius) an Weide, wie es sich gehört. ![]()
Außerdem haben wir noch einen ganz jungen Rotrandigen Baumschwamm (Fomitopsis pinicola, Bild muss Verena ergänzen) mitgenommen, um die "Feuerprobe" zu machen. Gebruzelt hat da aber nichts. ![]()
Entwickelt sich das Harz im Pilz erst im fortgeschrittenen Alter oder haben wir den Pilz einfach falsch bestimmt?
Als Ausgleich haben wir noch einen alten Stäubling (Lycoperdon) angezündet. ![]()
So, das war ´s erstmal. Ich freu mich auf Ergänzungen und Bilder von Verena und Andreas und auf Rückmeldungen und Bestimmungskorrekturen von euch. ![]()
Viele Grüße,
Emil
Hallo,
ich halte R. cyanoxantha für nicht sehr wahrscheinlich.
Das Merkmal mit den splitternden Lamellen ist nicht immer eindeutig.
Wir hatten letztes Wochenende so einen Täubling: Die Lamellen waren nicht splitternd, sondern wachsartig weich. Zuhause hat sich der Täubling als eine Art aus der Sektion Grisinae herausgestellt.
Nachdem der Täubling älter geworden ist, haben die Lamellen plötzlich gesplittert.
Viele Grüße,
Emil
Hallo Peter,
schöner Fundbericht. ![]()
Ich halte bei der 10 den Fransigen Wulstling (Amanita strobiliformis) für möglich und wahrscheinlich.
Viele Grüße,
Emil
Hallo Stefan,
schönes Portrait! Ergänzenswert wäre vielleicht noch, dass es eine Form mit goldgelbem Hut gibt --> var. aureus, die man dann theoretisch mit dem Lärchen-Schneckling (H. lucorum) verwechseln kann.
Und hier noch zwei Bilder (normale Farbform):
Viele Grüße,
Emil
Hallo Gregor,
das ist sehr sicher Xerula radicata (Grubiger Wurzelrübling / Wurzel-Schleimrübling). Gut zu erkennen an der grubig-runzeligen Hutoberfläche.
Wenn du da, wo der Stiel abgebrochen ist, im Boden gräbst, wirst du auch die wurzelartig verlängerte Stielbasis finden. ![]()
Der Frühlings-Weichritterling hat milchkaffeefarbene (orangeockerliche) Lamellen, ist kräftiger gebaut und kommt früher im Jahr vor.
Viele Grüße,
Emil
Hallo Birki,
Nr. 1-3 sollte der Eichen-Milchling (Lactarius quietus) sein. Meiner Meinung nach ist das erste Bild nicht aussagekräftig, weil rotstichig.
Den merkwürdigen Geruch kannst du dir im Kopf als "Wanzengeruch" abspeichern. ![]()
Nr. 4-5 ist schwierig. Es könnte der Getropfte Schleimschirmling (Limancella guttulata) sein, aber auch ein Wulstling (Amanita) ist natürlich möglich. Vom Bild her schwierig.
Nr. 6-7: Risspilz (Inocybe).
Nr. 10-12: Mit Sicherheit Brennender Rübling (Gymnopus peronatus), wurde ja schon gesagt.
Nr. 8-9 ist ein nicht näher bestimmbarer Champignon (Agaricus).
Über die Art lässt sich nur spekulieren.
Nr. 13 ist das Gleiche, aber vermutlich eine andere Art als Nr. 8-9.
Viele Grüße,
Emil
Einfach nur wow... ![]()
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Hallo Stefan,
ich hab keine Bilder zu ergänzen, weil leider nie gefunden.
Aber ich möchte sagen, dass das wieder ein sehr gelungenes Portrait ist. Besonders die Wirkung des Muskarins habe ich noch nie so schön irgendwo gelesen. ![]()
Viele Grüße,
Emil
Hallo Golo,
ZitatIst es richtig, dass bei den hinteren drei gößeren Exemplaren mich nur noch meine Nase von den Karbol-Champignons schützen kann, sprich wenn diese defacto nicht unangenehm nach Karbol/Phenol riechen es sich an sich auch um keine handeln kann ?
Der Geruch ist natürlich nicht das einzige Merkmal, um den Karbol-Champignon von essbaren Champignons zu unterscheiden. Ein wichtiges Merkmal ist die Verfärbung des Fleisches:
Beim Karbol-Champignon läuft dieses in der Stielbasis (/Stielknolle) intensiv gelb an (beim Durchschneiden, Brechen oder Reiben). Die anderen Champignons verfärben sich in der Knolle nicht.
Weitere Merkmale sind die Hutform (beim Karbol-Champignon irgendwie unregelmäßig eckig, bei den essbaren symmetrisch halbkugelig),
die Hutbeschaffenheit (längsfaserig bis sogar fast grau gestreift beim Karbol-Champignon, glatt seidig bei den essbaren Champignons) und
die Lamellenfarbe, die beim Karbol-Champignon gräulich statt schön braun ist (wobei dieses Merkmal oft nicht gut zu sehen ist, weil auch der Karbol-Chamignon braune Lamellen hat).
Die Summe der Merkmale führt dann zur Bestimmung, aber die wichtigsten Merkmale sind Verfärbung der Knolle und Geruch.
Übrigens gibt es außer dem typischen Karbol-Champignon (Agaricus xanthoderma) noch weitere, giftige Karbol-Champignon-Arten. Sie alle haben einen Karbolgeruch und eine gilbende Stielknolle.
ZitatBei den beiden unteren verbliebenen, herrlichst nach Anis/Marzipan riechenden beiden Pilzen sind so ja noch nicht die Lamellen erkennbar - würde ein aufschneiden des Pilzes hier noch zusätzliche Sicherheit bringen oder ist der Anis/Marzipan-Geruch für eine Bestimmung ausreichend ?
Es ist wirklich sehr wahrscheinlich, dass diese knollenlosen, gelblichen Pilze mit Anisgeruch Champignons sind, aber das Überprüfen eines weiteren Merkmals kann ja nie schaden. ![]()
Viele Grüße,
Emil
Zitatdu kannst den echten Zunderschwamm und Phellinus igniarius gut mit ca. 20 %iger KOH unterscheiden. Wenn du einige Krümel von der Oberfläche abkratzt und KOH darauf gibst färben sich nur beim echten Zunderschwamm die Krümel tiefrot/violett.
Echt? Cool, danke für den Tipp! ![]()
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Viele Grüße,
Emil
Ok, mit Nadelholz als Substrat fällt Phellinus igniarius s. l. natürlich weg.
Sowas solltest du am besten gleich dazuzuschreiben. ![]()
Viele Grüße,
Emil
Hallo Hans,
könnte sein, aber ich denke eher, es ist der Graue Feuerschwamm (Phellinus igniarius).
Viele Grüße,
Emil
Hallo Golo,
ZitatDie hinteren drei erachte ich aufgrund der braunen Färbung der Lamellen klar als Champignons
Ja. ![]()
(Den Karbol-Champignon kennst du ja, siehe weiter oben).
Zitat1. Meines erachtens ein junger Parasolpilz - Dennoch irgendwelche Verwechslungsmöglichkeit mit einem Giftpilz möglich ?
Der ist es nicht, aber die Gattung Macrolepiota (Riesenschirmlinge) stimmt wahrscheinlich. Es wird eher einer aus dem Verwandtschaftskreis des Zitzen-Riesenschirmlings (M. mastoidea) sein.
Ein Parasol (M. procera) wäre nicht so schlank, deutlicher schollig geschuppt auf dem Hut, weniger kegelig und hätte einen genatterten (nicht glatten) Stiel. Außerdem hätte er einen kräftigen, doppelten Ring, bei deinem Pilz müsste er dünn und häutig sein (kann man auf dem Bild nicht sehen).
Alle Riesenschirmlingsarten (Macrolepiota) sind essbar. Man kann die Gattung aber mit anderen Gattungen verwechseln.
Beim Schnitt deutlich rötend: Safranschirmlinge (Chlorophyllum, einige giftige Arten)
Viel kleiner und schlanker (Hut fast immer kleiner als 5 cm): Schirmlinge (Lepiota, viele stark giftige Arten)
Hutschuppen auffallend spitz, wie Stacheln, Ring dünn: Spitzschuppiger Stachel-Schirmling (Lepiota aspera, giftig)
Eigentlich ist die Gattung Macrolepiota aber relativ leicht zu erkennen.
Zitat2. und 3. Ebenfalls klar ein Champignon - von beiden Pilzen geht ein deutlicher und angenehmer Anisgeruch aus. Reicht diese Anisnote klar zu Bestimmung als Champignon ?
Anisgeruch und braune Lamellen weist schon recht sicher auf Champignons hin.
Zitat4.) Die für mich die große unbekannte - keine Anisnote, kein schöner Geruch und die Lamellen recht weiss und hell.
Das ist der Rosablättrige Egerlingsschirmling (Leucoagaricus leucothites), kein Speisepilz weil er nicht besonders schmeckt und eine Verwechslungsgefahr mit Knollenblätterpilzen besteht.
Edit: Wenn der Hut nicht weißseidig war, kommen auch andere Arten der Gattung in Frage.
Im Internet gibt es übrigens keine "Essfreigaben", das heißt, Pilzeessen ist immer auf eigene Gefahr. ![]()
Viele Grüße,
Emil
Hallo Pablo,
WAHNSINN, was Anderes kann ich dazu nicht sagen. ![]()
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Und das während der WM. ![]()
Danke für die Mühen und die große Bestimmungshilfe! ![]()
Viele Grüße,
Emil
Zitat von JoliIch habe leider den Band Nr. 5 nicht, nur die Bände 1-4.
Hallo Joli,
ich schon. *Räusper*:
"Inocybe vulpinella
Ökologie: Xerotherme Pioniervegetation, je einmal in einer aufgelassenen Kiesgrube und auf schütter bewachsenem Trockenrasen über kiesigen Auenböden. Mykorrhiza: Mit diversen Weidenarten, lt. Lit. auch unter Pappeln.
Verbreitung in Baden-Württemberg: Sehr selten.
Bestand und Bedrohung: Seltene Art, bei der aufgrund ihrer Biotopbindung ein starker Rückgang anzunehmen ist. Sie ist auch an ihren verbliebenen Standorten durch Stickstoffanreicherungen, Grundwasserabsenkungen und Biotopverluste im Bestand bedroht und muss mindestens als "stark gefährdet" (G2) gelten, auch wenn einer der Fundorte in einem NSG liegt.
Allgemeine Verbreitung: Europa, meist küstennah. [...] In Deutschland auf den Nordsee-Inseln nicht selten, ferner sehr selten in Schleswig-Holstein und ein Einzelfund in Bayern."
Viele Grüße,
Emil
