Beiträge von Climbingfreak

    Hi,


    es geht immer um beratungsrelevante Arten, bzw. Giftpilze. Bei den Ritterlingen solltest du schon Schwefel- und Grünling trennen können, ebenso Erdritterlinge auf Aggregatsniveau. Risspilze, Helmlinge und Rötlinge auf Gattungsniveau, Cortinatien ebenso bis auf ein paar leicht kenntliche, bzw. tödlich giftige Arten. Orientiere dich ruhig an dem Fragenkatalog. Da hast du deine Richtschnur. Die wichtigsten einfach zu erkennenden Täublinge solltest du kennen: Speise, Frau, Ocker, Galle, Grüngefeldert, Pfirsich, RotLeder, Heringe als Gruppe, Spei als Gruppe, Stachelbeer und Zitronenblättriger, evtl. noch Zedernholz. Eben die wichtigsten Speise und giftigen Arten. Auch bei den Milchlingen: die Reizker idealer Weise auf Artebene, Brätlinge, Mohrenkopf, Maggipilz. Viel hängt auch davon ab, wo der Prüfer so unterwegs ist und welche Pilze er/sie in den entsprechenden Habitaten findet.


    l.g.

    Stefan

    Anhand von Recherche und eigener Vermutung schätze ich mal, dass mindestens folgende wichtig sein könnten:


    Agaricus, Mycena, Paxillus, Laccaria, Cantharellus, Lactarius, Inocybe, Lepista, Boletus, Rubroboletus, Leccinum, Volvariella, Russula, Coprinus, Clitocybe, Amanita, Suillus, Flammulina, Xerocomus, Xerocomellus, Hypholoma, Craterellus, Morchella, Gyromitra, Calvatia, Lepiota, sowie Porlinge, Streiflinge, ...

    Hi,


    von keinem PSV wird verlangt 100%ig Xerocomus/Xercocomellus/Hortiboletus usw. sauber zu trennen. Das fällt sogar Profis zuweilen schwer!


    Wie Hans schon schrieb; orientiere dich an den PSV-Fragen.


    Ansonsten wichtige Gattungen, die du erkennen musst (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):


    Amanita; inkl. Scheidenstreiflinge; dort ist es wichtig die wichtigsten Arten sauber zu trennen! Pluteus, Agaricus, Coprinus s.st., Lepiota s.l., Macrolepiota/Chlorophyllum; Volvariella ist nicht so wichtig. Leucoagaricus leucothites agg. ist noch wichtig. Das wären die Freiblättler.


    Ansonsten Mycena s.l., Tricholoma (s.l.), Armillaria, Lepista, Clitocybe s.l., Collybia s.l., Hygrocybe s.l., Hygrophorus, evtl. noch Laccaria - Hellsporer


    Entoloma, Clitopilus - Rosasporer


    Cortinarius (s.l.), Inoycbe (s.l.), Galerina, Gynopilus, Pholiota (s.l.), Hypholoma, Stropharia, Hebeloma, Psathyrella s.l., "echte Tintlinge", Conocybe, Agrocybe,


    Röhrlinge: nur die wichtigsten Arten, welche Speiserelevanz haben, bzw. auch wichtige Giftpilze sind, bzw. auch die "Bitterlinge". Es verlangt niemand zur Prüfung, Unterschiede zwischen Neoboletus, Suillellus, Caloboletus und Imperator abzufragen. Das ist Spezialwissen! Es ist auch vollkommen ok. wenn du die ganzen Dickröhrlinge noch mit Boletus ansprichst.


    Russulales: Da sollstest du die wichtigsten Standardarten kennen. Russula und Lactarius/Lactifluus als Gattung erkennen versteht sich von selbst.


    Porlinge: nur die auf Artniveau welche im Fragekatalog enthalten sind


    sonstige Pilze: auch dort nur insoweit, wie in den Fragen gestellt/gefordert werden. Du musst nicht mal die Unterschiede zwischen Clavulina und Ramaria wissen! Es schadet nicht zu wissen, was ein humanpathogener Pilz ist und auch zu wissen, was ein Rostpilz/Brandpilz und Mehltau ist. Aber das nur wirklich im Groben.


    Vergiftungssyndrome sind sehr wichtig. Dort hapert es oft.


    Praktische Prüfung: Ich habe Prüfungen erlebt, wo der Prüfling viel theoretisch wusste, dann aber in der Praxis viele einfache Standardarten, wie z.B. den Wurzelnden Bitterröhrling nicht erkannte und deswegen auch durchfiel. Dort ist die Hauptkrux für viele. Felderfahrung (insbesondere Pilze in den Habitaten, wo man sonst nicht so viel unterwegs ist) fehlt oft den Prüflingen. Die Prüfung ist sofort vorbei, wenn du einen Giftpilz oder bitteren Röhrling zum Verzehr freigibst. Es ist nicht schlimm, wenn du 1-2 Arten nicht (er)kennst und das auch entsprechend kommunizierst. Kritisch wird es, wenn du das bei deutlich mehr Arten passiert.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    zur eigentlichen Frage kann ich wenig beitragen. Ludwig hat aber oft in seinen Büchern seine eigene mykologische Sichtweise vertreten, die durchaus nicht unbedingt von den Experten der jeweiligen Pilzgruppen so moäitgetragen wurde.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    auch ich möchte euch allen ein fohes, besinnliches Weihnachtsfest wünschen.


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    Ihr dürft gerne nach der Bescherung euch das Video ansehen und mitsingen. :)


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    ich beziehe mich auf eine Aussage, die Irmgard mal nach einem Vortrag von Steffen/Toffel gemacht hat. Er hat einen Rhizopus vorgestellt und sie hat das zu bedenken gegeben. Ich glaube ihr das auch. Viele der Mucorales haben leider wenig Bestimmungsmerkmale.


    Basidio- und Ascomyceten gibt es noch genügend, die Hobbypilzler bestimmen können. Bei den basalen Arten wird das leider immer schwerer.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    bei den Mucorales bin ich raus. Das Hauptproblem bei denen ist die Tatsache, dass da meist nur genetisch was geht. Inwieweit man die Art morphologisch festnageln kann, ist fraglich.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    also ich sehe 2 Arten Coprinopsis, Bolbitius titubans, Hypholoma fasciculare, Trametes versicolor, eine rote Russula und jede Menge Bilder, die so unbestimmbar sind.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    also tendenziell sehe ich hier P. stipticus und du hast das Holz wirklich mikroskopiert? Ich würde hier makroskopisch eine Laubholzart nicht ausschließen. Ich kenne aber Douglasien auch nicht weiter. In meiner Gegend sind die zum Glück nicht so häufig.


    l.g.

    Stefan

    Nur noch Mal zum Verständnis. Ich habe nix gegen Feldmykologen oder Pilzcoach. Mich stört hauptsächlich die Tatsache, dass diese Ausbildungen von den aktuellen Vorständen eines gemeinnützigen Vereins initiiert wurden, die jetzt davon mit am meisten profitieren.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    diesen Mittwoch wird meine liebe Pilzfreundin und Stellvertreterin der Fachgruppe Mykologie Dresden ihren Fundvortrag halten. Es werden also Pilze gezeigt werden. ;)


    l.g.

    Stefan

    Hallo,

    die DGfM verdient weder an der einen noch an der anderen Qualifizierung einen Cent. Die Anbieter sind jeweils freiberuflich tätig.

    Und zufällig ehrenamtlich im Vorstand der DGfM, einem gemeinnützigen Verein, tätig! Es wurde der Pilzcoach und der Feldmykologe von 2 Vorständen ins Leben gerufen und rein zufällig, sind diese auch gleich die ersten, die Kurse dazu anbieten. Ein Geschmäckle hat das schon, zumal die Kurse ja im Rahmen von Standards der DGfM laufen.

    Zum Thema an sich: Mich persönlich schrecken die recht hohen Kosten für den Pilzcoach ab, nur um mir Wissen (zumindest Artenwissen), was ich jetzt schon habe, bestätigen zu lassen. Andererseits habe ich niemanden in meiner Nähe der mich unterstützt tiefer in die Thematik einzudringen. Ich wäre quasi darauf angewiesen mir weiterhin alles selbst beizubringen - aber wie ich hier lese, haben das ja andere auch schon geschafft und es ist nicht unmöglich. Mein Gedanke war, mir damit erstmal eine solide Basis zu schaffen und eventuell besser Kontakte knüpfen zu können. Und natürlich wäre es toll, erstmal ein Zwischenziel erreicht zu haben und mich Pilzcoach nennen zu können - ich brenne eben für das Thema und das wäre, mental gesehen, vielleicht ein schöner Meilenstein.

    Hi,


    meld dich mal per PN bei mir, wo du wohnst, wenn du magst. Es gibt in Dresden, Chemnitz und Leipzig Pilzvereine. Ebenso gibt es das Lausitzer Pilzzentrum.


    In allen genannten Vereinen/Institutionen gibt es Experten, die sich über interessierte neue Leute freuen würden. Ansonsten kann ich dich auch an weitere Experten weiter vermitteln, die vielleicht in deiner Nähe wohnen.


    l.g.

    Stefan