Beiträge von Climbingfreak

    Was aber den Gelben KP angeht ist nicht ganz richtig das der quietschgelb ist sondern der kann durchaus ein grüne Färbung haben und den Grünen KP verdammt ähnlich aussehen.


    Hallo Mario,


    deswegen habe ich meine Antwort etwas "vorsichtiger" formuliert. Was glaubst du wie oft es mir früher ging, dass ich einen vermeintlich Grünen KP gefunden hab und dann die Ernüchterung kam, als ich daran gerochen hab. Für mich ist der Geruch nach Kartoffelkeller das KO-Kriterium schlechthin; zumindest für den Gelben. Der riecht immer nach Kartoffelkeller, während der Grüne auch mal fast "geruchslos" sein kann.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    bevor ich was dazu sage noch 2 Fragen:


    1. Hast du an dem mal gerochen?
    2. In so einem Fall muss der Pilz mit einem Messer aus dem Boden gehoben werden, denn typisch für den "Grünen" ist eine häutige Scheide um die Knolle. Wenn du den nicht mit nem Messer raushebst, bleibt die Scheide im Boden.


    Wenn der Pilz Hoingartig süßlich roch, ist das der Grüne; bein nem Geruch nach Kartoffelkeller ist es der Gelbe, wenn der Pilz keinen Bestimmten Geruch hatte wäre Gemmata auch noch eine Möglichkeit.


    Ansonsten wird das leider anhand deiner nicht ganz so eindeutigen Bilder schwer den zu bestimmen.


    Ich hab zudem die Erfahrung gemacht, dass der Grüne mit Eichen bevorzugt. Stand da auch in er Nähe ne Eiche rum?


    An die anderen? Habt ihr schon mal nen Grünen Knolli bei Buchen gefunden?


    Hier noch ein Vergleichsfoto für dich Wanderer.

    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    bei Täublingsbestimmungen gilt: Habitatsbeschreibung (Begleitbäume und Boden), Sporenpulverfarbe, Geruch, Geschmack, Abziehbarkeit der Huthaut, Verfärbungen auf Druck oder im Schnitt, chem. Reaktionen z.B. auf Phenol, Guajak, Eisen-II-Sulfat. Erst mit den Angaben ist prinzipiell eine richtige Bestimmung möglich.
    In deinem Falle ist es wichtig alle Laubbäume, die in der Umgebung standen zu nennen, denn bestimmte Täublinge sind an bestimmte Bäume gebunden.


    So wird der Täubling wohl, wenn überhaupt, nur schwer zu bestimmen sein.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    das sieht mir schon nach Augustus aus. Verwechlungen; nun ja. Aufgrund des schuppigen Steiles vielleicht Schüpplinge; natürlich andere Egerlinge.


    Übrigens riech mal dran; wenn der nach Marzipan/Anis riecht, dann ist der das auch.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    eine nette Idee fürden Thread. Allerdings ich hab dir vorhin schon geschrieben, dass Täublinge meiner Meinung nicht getrocknet werden sollten. Du kannst das ja gern mal probieren und von deinen Erfolgen berichten. ;)


    Zum Trocknen eignen sich aus meiner Erfahrung die Röhrlinge. (insbes. Steinpilzarten, Marone, Raufüße).


    l.g.
    Stefan

    Hallo Tuppie,


    ja das steht da; allerdings hätte da auch explizit stehen sollen, dass der Pilz giftig ist. Ich habe da schon so einige Fälle gesehn, wo Anbieter es sich leicht gemacht haben und nur zur Dekoration oder ähnliches draufgeschrieben haben und trotzdem wurde das das gegessen/getrunken. Ich kenne Fälle von aromatisiertem Lampenöl, was Kinder für Limonade hielten usw.


    Im Chemikalienrecht gibts R- und S-Sätze im Lebensmittelrecht ist auch viel geschehen, z.B. das Verbot des Inverkehrbringens von Produkten, die mit Lebensmitteln verwechselt werden können. Leider ist der vorliegende Fall eine absolute Grauzone. Ich wäre für einen Warnhinweis.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich seh die Sache recht entspannt. Allerdings sollte der Anbieter auf die Giftigkeit der Pilze hinweisen; das hat nicht getan; zumindest hab ich das nicht gesehen.


    Ansonsten ist das jedem sein Bier, was er sich in den Garten stellt. Ich kann als PSV auch niemandem den Verzehr von Giftpilzen verbieten; lediglich davor warnen.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    dein Röhrling geht in die Richtung Ziegenlippe. Erstmal ein Lob, dass du ein Längsschnittbild gemacht hast; aber bitte in Zukunft mit Stielbasis. So gehen wichtige Informationen verloren (Rote Pünktchen in der Stielbasis beim Längsschnitt von X. engelii z.B.); dann wären noch die Begleitbäume interessant.


    Deine Schmetterlingstramete ist keine! In Zukunft wäre es schön, wenn du auch Pilze von unten fotografierst. So bleibt nur die Vermutung, dass du einen Nadelholzbraunporling gefunden hast. Theorethisch wäre auch ein Korkstacheling von der Wuchfrom her möglich. So bleibt eine sehr große Restunsicherheit.


    Von deinem Wolligen Milchling würde ich gern ein Bild von oben sehen, bevor ich dazu was sage.


    Dein Riesenschirmling ist wahrscheinlich ein Zitzenschirmling. In der ganzen Gattung ist in den letzten Jahren ziemlich viel umgestellt worden, so dass mir da leider der Überblick fehlt.


    Dein Brätling sieht mir etwas zu rot von der Hutfarbe her aus. Ich kenn den mehr orange-braun. Wonach roch er denn?


    l.g.
    Stefan

    Hallo Alina,


    soweit ich weiß, wächst der Lila Dickfuß auch auf Kalk; das ist ein Grund, warum der in Sachsen so selten ist. ;(


    Über die Ökologie kann ich spontan nichts sagen; da müsste ich erst nachlesen. Das Bestimmungsmerkmal für den schlechthin ist allerdings das safrangelbe Fleisch...


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    das Holz verschimmelt ist eigentlich ungewöhnlich. Zuerst würden die Totholzzersetzer das Holz angreifen; erst dann würden die Schimmelpilze kommen und die Reste zersetzen; zumindest in der Therie. Vielleicht hst du ja ne Chance und kannst den Schimmel unters Mikro packen; vielleicht ist das ja ganz was anderes. ;)


    Dann zu deiner Katze; ich könnte mir schon vorstellen, dass sie das Mycel schädigt; allerdings bin ich kein "Züchter" und mir fehlt die Erfahrung.


    Übrigens ich esse keine Shii-Take Pilze; die sind in letzter Zeit in nicht ganz so guten Ruf geraten. Ich weiß zumindestest von persönlichen Unverträglichkeiten.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Alina,


    dein Täubling könnte iwas in Richtung Stachelbeertäubling oder Säufernase sein; die sind beide extrem scharf. :evil:


    Zu deinem Lila Dickfuß; hast du den noch? Wenn ja, dann schneid den mal in der Mitte durch. Wenn der es ist, dann hat der Safrangelbes Fleisch; das ist markant für den.
    Weiterhin wäre noch der Bocksdickfuß möglich; der riecht nach Ziegen-, bzw. Schafstall. Da gibts bestimmt noch weitere Kandidaten; allerdings bin ich gerade dabei mich in die Gattung einzuarbeiten (Außer Telamonien versteht sich) :evil:


    Danke für die schönen Bilder und fürs Mitnehmen


    Stefan

    Hallo Christoph,


    schön mal wieder was von dir zu lesen. Tolle Bilder; und ob nun Redundanz oder nicht; ist erstmal egal. :D


    Auf eine Ergänzuing freue ich mich schon und ich hoffe mal, dass wir (Nobi, Toffel und ich) die auch mal zu Gesicht bekommen. Vielleicht klappts ja scohn dieses Jahr.


    Auf ein Wiedersehen auch mit dir freue ich mich


    Stefan

    Hallo an alle,


    um Pablos Idee zu untermauern. Ich hatte letztes Jahr in meinem Sandasten sehr schöne B. edulis bei Fichten. und der liegt bekanntermaßen nicht im Gebirge. :evil:


    Ich hatte da und in der Dresdner Heide schon viele "edulisse" aber auf die Begeleitbäume hab ich bis 2012 nie geachtet, kann da wenig Aussagen machen.


    Trotzdem wenn ich mal einen Edulis finde, stehen dann auch gern mal gleich mehrere Arten von Bäumen rum und wem erkennt man in so einem Fall nun den Steinpilz zu? :evil:


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    VErzehrsfreigaben gibts hier nicht!!! Wenn du dir unsicher bist, such bitte ein PSV bei dir vor Ort auf.


    Täublinge an sich eignen sich meiner Meinung nach eher zum Braten als zum Trocknen.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Tobi,


    was meinst du mit "Hast Du dennoch Lust auf Tobi ink. Schnack?"


    Danke für die Blumen aber ich hab garantiert nicht den Durchblick; bin ja selbst erst noch Anfänger in der Pilzbestimmung. ;) Hier gibts wesentlich erfahrenere Leute als ich...


    l.g.
    Stefan

    Hallo Tobi,


    Täublinge sind streng genommen keine Lamellenpilze, sondern Sprödblättler. Dort lohnt sich eine Kostprobe. Bei echten Lamellenpilzen ist eine Kostprobe nur im Ausnahmefall von Nutzen...


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    bist du sicher, dass deine Täublinge die gleichen sind? Auf dem ersten Bild würde ich vesca eher ausschließen; auf dem 2. sind die überstehenden Lamellen/zurückgezogene Huthaut eindeutig zu sehen.


    Bei Täublingsbestimmungen gilt: Habitatsbeschreibung (Begleitbäume und Boden), Sporenpulverfarbe, Geruch, Geschmack, Abziehbarkeit der Huthaut, Verfärbungen auf Druck oder im Schnitt, chem. Reaktionen z.B. auf Phenol, Guajak, Eisen-II-Sulfat. Erst mit den Angaben ist prinzipiell eine richtige Bestimmung möglich.
    Weitere Bilder kannst du gern machen; allerdings bitte auch immer ein Foto mi kompletter Draufsicht auf die Lamellen/Röhren.


    Das nächste Mal präsentierst du uns bitte Fruchtkörper mit kompletter Stielbasis; das ist besonders bei Wulstlingen und Knollenblätterpilzen wichtig!


    Dein erster Pilz ist für mich auch ein Gallenröhrling.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Waldfried,


    die welligen Lamellen haben denke ich weniger mit einer Varietät zu tun; eher mit Trockenschaden oder so.


    Die Lamellenfarbe deutet schon auf Ackerling hin; hab allerdings keine vernünftige Idee dazu.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Erebus,
    du warst in Mühlbach und an der Frankenwarte? Gab es dort auch Risspilze? Ich habe nämlich grad tierische Lust auf Risspilze.
    FG Oehrling


    Hallo Stephan,


    ich auch. :evil: Am WE aber hatte ich nur einmal I. lacera; da ist man immer bei der Bestimmung so schnell fertig. :D


    l.g.
    Stefan