Auflösung Runde 31:
Hallo ihr lieben,
freut mich, dass das letzte Rätsel euch vor eine Herausforderung gestellt hatte. Wie bereits gesagt; es sollte ein Experiment werden, wie weit ich im Rahmen des OEPR mit den Rätselleien gehen kann. Es war erschreckend, dass ich vor der ersten Frage von fast allen Amanita spec. (von den meisten A. gemmata) genannt bekommen hab (alle bis auf ein(e) Teilnehmer/In; ie hatte den richtigen Pilz schnell raus).
Ich hab darauf auch etwas spekuliert; aber dass mir so viele auf den Leim gehen, hatte ich nicht gedacht. Wie Helmut schon schrieb. Amaniten haben keinen bereiften Stiel. Das wäre das Ausschlusskriterium für Amanita gewesen.
Bei der 2. Frage; ob der Hut eine typisch gelbe Farbe hat, wäre die Antwort Ja gewesen, weil A. gemmata und der Rätselpilz eben einen schönen gelben Hut haben. Das hätte die meisten von euch beim Narzissengelben bleiben lassen, ohne dass ihr umgeschwenkt wäret. Um noch mit einer Frage auf die Richtige Gattung/Art zukommen wäre so eher schwer gewesen. Das wäre eine (fast) komplette Nullrunde geworden und das wollte ich nun wirklich nicht. Deswegen musste ich da dann doch etwas intervenieren. 
Erlobend erwähnen muss ich hier auch Mellie, denn sie hat mit Ihrem Vorschlag (Dunkelsporer) euch einen sehr nützlichen Hinweis gegeben.
Letztlich haben dann doch fast alle Teilnehmer den Rätselpilz dann rausbekommen und das, obwohl die allermeisten von euch den noch gar nicht unter dem Mikro hatten. 
Es ist der Gerandetknollige Risspilz; Inocybe mixtilis. (sogar mikroskopisch bestätigt)

Mir war klar, dass ich mich damit auf dünnes Eis begebe, denn Risspilze mit gelblichem Hut, gerandeter Stielknolle, die obendrein noch Höckersporer sind, gibt es einige. So habe ich aber den Vertreter aus der aus der Reihe genommen, der am häufigsten und bekanntesten ist. Weiterhin wird der in der Literatur als Nadelholzbegleiter erwähnt. Ja er kommt bevorzugt im Nadelwald vor; allerdings hab ich den auch sicher im reinen Laubwald (Buche) und am Straßenrand (Eiche) gefunden. Wenn ihr so einen Pilz im Nadelwald findet, ist es mit großer Wahrscheinlichkeit I. mixtilis Wenn in der Nähe Laubbäume standen, dann ist mikroskopieren in jedem Fall angesagt.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das Experiment gegelückt ist. Ich kann Risspilze als OEPR erfoglreich einstellen.
Weitere können folgen.
Und ja ich gebs zu, dass ich die Gattung mag uns letztes Jahr fast ausschließlich Risspilze und Dachpilze mikroskpisch bestimmt hab. Man muss ja auch seiner Signatur treu bleiben.
Btw. Rissklettern ist für mich bääh. 
l.g.
Stefan
P.S. Aufgrund sehr widriger Umstände kann ich die Punktetabellen erst im Laufe der nächsten Woche Posten. Übrigens die Teilnehmerin, die rel. schnell auf I.mixtilis gekommen ist, ist Anna gewesen. (Wie könnte es anders sein).