Hallo Mirko,
was ich dir wirklich als Literaturquelle; neben Ludwig und Pilze der Schweiz empfehlen kann, ist Großpilze Baden-Württembergs (5 Bände). Davon sind leider die ersten 3 Bände vergriffen. Wenn du mikroskopisch noch aktiv werden willst, sind die beiden Gröger-Bände und die Funga Nordica Pflicht. Mit den Werken bist du erstmal bei den Basidiomyceten auf einem guten Weg.Bei den Ascomyceten gibts leider außer PdS Band 1 nichts, was einen Überblick gibt. ![]()
Du kommst auch schon mit Standerdpilbüchern weit. Ich habe z.B. mit den beiden Gerhards 1200 Pilze und 600 Pilze meine PSV-Prüfung abgelegt. Erst danach habe ich mir den Pareys geholt. Zusammen mit dem Laux hast du schon erstmal einen sehr guten Grundstock der gängigsten Arten.
Von dem 123-Pilze Buch halte ich wenig. Ich hab das auch mit Toffel und Nobi diskutiert; wir holen uns das Buch nicht. Der Informationsgehalt des Buches gibt nicht so viel her.
Ich finde deinen Wissensdurst beneidenswert; aber versuch erstmal einen guten Überblick über die Gattungen und häufigsten Vertreter zu bekommen, bevor du dich in die frustrierenden Versuche der Hallimaschbestimmung (bei Leucoagaricus ähnlich verworren z.B.) wagst. Es gibt aktuell 7 Hallimasch-Arten und die werden in jedem Buch anders beschrieben/dargestellt.
Mycobank und Index Fungorum sind lediglich Hilfsmittel, um herauszufinden, wie aktuell gerade Pilze heißen. Das ändert sich häufiger mal. ![]()
l.g.
Stefan
