Beiträge von Climbingfreak

    Hallo,


    doch du bekommst eine verbindliche Aussage. Es sind Russulaceaen; das muss reichen. :giggle: Mal im Ernst: Milchen die, dann sind es Milchlinge und dann wäre Andis Idee schüssig. Wenn die nicht milchen ist es einer der beiden Weißtäublinge...


    l.g.
    Stefan


    Hallo Onkel Tom !
    Nr. 3 könntest Du evtl. mal mit Russula Paludosa ( Apfeltäubling ) vergleichen .
    Gruß Harry


    oder mit Russula velenovskyi. ;) Zumindest sehe ich da keinen Weinroten Graustieltäubling. Übrigens bitte zukünftig bei Täublingen folgende Angaben machen:


    alle Baumarten in der Nähe des Fundes, Geruch, Geschmack, Abziehbarkeit der Huthaut, Sporenpulverfarbe. Wenn vorhanden chem. Reaktionen Fe-II-Sulfat, Guajak, Phenol und 20%iges KOH.


    Erst dann können wir was konkreteres zu deinen Funden sagen. Übrigens lehne ich mich hier bei den Bildern nicht aus dem Fenster und versuche eine Bildbestimmung. Dafür sind einfach zu wenig Infos da.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Maria,


    ich verstehe. Da sind wir in Sachsen wirklich besser dran. Wir haben vielleicht sachsenweit 50 Leute, die gerade für den sächschen Verbreitungsatlas der Großpilze kartieren. Das ist im Gegensatz dazu quasi Luxus; im Dresdner Raum sind wir 6 Leute; 4 davon sind im Forum.


    Toffel, Nobi, Heidrun und ich; natürlich auch noch Kerstin (Goldröhrling), die nicht kartiert. ;)


    l.g.
    Stefan


    Hallo Maria,


    es kommt ganz darauf an, wie du "Region" defininierst. ;) Im Würzburger und in Kitzingen Raum gibts definitiv ein paar Mikroskopiker. Die sind teilweise auch sehr im Forum aktiv.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    hier ist nicht nur das fehlende Mikro ein Problem, sondern hauptsächlich, dass die Taxonomie bei den Cortinarien dringend überarbeitet werden muss. So wie es jetzt aussieht hat eine Cortinarie derzeit 4-5 gültige Taxone, die nicht synonymisiert sind. In der Funga Nordica sind schon erste Sequenzierungsergebnisse eingearbeitet. Die sind aber bei weitem noch nicht abgeschlossen. Erst wenn das ganze Wirrwarr bereinigt wurde, lohnt es sich da wirklich erst tiefer in die Tematik einzusteigen.


    Ich frage mich derzeit auch, lohnt sich der Aufwand einer genauen BEstimmung, bzw. hab ich überhaupt eine reelle Chance, Fund X rauszubekommen. Ich nehme vieles gar nicht erst mit, weil ich das inzwischen abschätzen kann. Übrigens musst du dich dann auch mit dme Mikromerkmalen auseinandersetzten und die Ergebnisse ausschlüsseln lernen. Dann kommen noch Präparationsfertigkeiten hinzu, die du auch erst mal erlernen musst.


    Stell dir bitte die Sache nicht zu einfach vor. Übrigens bin ich Chemiker. Ich hatte früher auch den Anspruch dne Dingen vollends auf den GRund zu gehen. Allerdings hat sich für mich herausgestellt, dass das nicht immer zielführend ist. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich hatte heute zu meinemTäublingsseminar einen Braunen Ledertäubling (Russula integra) in dieser Optik wie der
    Täubling im obigen Beitrag. Ich hatte den gestern nach dem Fund zuerst auch als R. vesca fehlbestimmt, bis ich heute die gelben Sporen sah. Der ist zum Glück durch die markanten Sporen eindeutig. Der wuchs direkt neben R. vesca und sah auch noch fast so aus. Ja so kanns gehen. :D Täublinge halt.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Jan,


    weiter wirst du auch nicht kommen. :D Cortinarius passt; Untergattung Telamonia, dünner Stiel, Velumfarbe weiß. Jetzt wirds nämlich richtig haarig. Jetzt heißt es Sporengröße messen und mit der Funga Nordica schlüsseln. Wenn du fertig bist, wirst du feststellen, dass nichts so wirklich passt. :evil:


    Mal im Ernst: Die dünnstieligen Telamonien sind sehr undankbar; besonders die mit dem weißen Velum. Die sehen alle gleich aus. Da haben nur echte Experten wirklich eine reale Chance den rauszubekommen. Ich würde dir raten so was in Zukunft als dünnstilige Telamonia (Gürtelfuß) anzusprechen mit dem Zusatz schwer bestimmbar.


    Glaub mir da gibts als "Anfänger" (nicht böse gemeint) geignetere Pilze mit denen du dich befassen kannst und auch Bestimmungserfolge haben kannst.


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    Ingo: :D :D


    willy: Sagen wir mal so. Es war schon recht wissenschaftlich. Wir hatten einen sehr umständlichen synoptischen Schlüssel, den ich garantiert nicht verwende. Ansonsten war halt Chemikalieneinsatz und etwas Mikroskopie angesagt. Ich muss dazu sagen, dass ich schon vorher einige Täublinge kannte. Das "Seminar" war nicht wirklich eins; es war eher ein Mikroskopikertreffen der Oberlausitzer Pilzfreunde.


    Mir hats einiges gebracht, weil es mir gehölfen hat bestimmte Arten in bessere Schubladen umzupacke, wenn du verstehst, was ich meine.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Maria,


    8| 8| das ist für mich eine große Überraschung! Ich habe die Grüngefelderten bisher immer nur bei Buchen (und Eichen) gefunden. Aber gut, es sind halt Pilze. Die machen, was sie wollen. ;)


    Trotzdem sei bitte so gut und erfasse bitte bei deiner nächsten Täublignsbestimmung noch die Grundangaben. Das hilft bei Täublingen wirklich ungemein. :thumbup:


    l.g.
    Stefan

    Hallo MAria,


    der 2. Fruchtkörper ist definitiv R. virescens. Beim ersten ist das möglich. Wichtig sind bei Täublingen auch die Begleitbäume, Sporenpulferfarbe, Geruch, Geschmack, Abziehbarkeit der Huthaut usw.


    Also bei deinem 1. ist das möglich, dass es sich um R. virescens handelt, wenn Birken in der Nähe standen, wäre auch noch R. aeruginea möglich. So anhand von Fotos und ohne weitere Angaben sind Täublinge so gut wie nicht zu bestimmen.


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    ich denke Knoblauchrauke passt. Ich habe bei den halbvertrockneten Blättern beim Zerreiben einen leichten knoblauchähnlichen Geruch wahrnehmen können. Danke für die Hilfe. Ich hab auch Puccinia coronata (Kronenrost) an einem mir unbekannten Süßgras bestimmen können. :cool: Zu dem Mehltau sage ich dann was, wenn den mikroskopiert und mit dem Klenke/Scholler bestimmt habe. Das Buch ist btw klasse. Mit ihm macht Mehltau und Rostpilzbestimmung sehr großen Spaß und das schönste daran ist, ich kenne den einen Autor persönlich. ;) Leider sind da keine Coelomyceten drin, aber man kann ja nicht alles haben. :evil:


    @all: Ich habe von meinem Fund auch mal den gesamten Hut fotografiert. Ich muss dazu sagen, als ich das Foto machte, war es schon recht dunkel und dämmerig; so gegen 17 Uhr. ;) Zumindest ist im Zentrum des Hutes eine leicht rüne Färbung zu erkennen. Der Fund stand in der prallen Sonne, direkt an einer in einem Wurzellücke unter einer alten Buche am Rande einer Lichtung...



    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    zumindest sind Stockschwämmchen in deiner Kollektion. :D Leider sehe ich zu wenig Stieldetails, um den Gifthäubling wirklich für alle gezeigten Fruchtkörper auch wirklich auszuschließen...


    l.g.
    Stefan

    Hallo Alex,


    danke für deine Vorschläge. Ja Der Eichenfilzröhrling wäre eine Möglichkeit. Allerdings sollten da die Pünkten nicht so weinrotbraun, sondern karottenrot sein und die felderig aufgerissene Huthaut wäre auch untypisch. Mit Pablo habe ich schon gesprochen; er wird bestimmt hier noch was schreiben.


    Bei 2. Ja der Sklerotienstielporling wäre auch meine Idee gewesen; Polyporus tuberaster. ;) Mir fehlt da aber die Hutschuppung. Von den anderen Stielporlingen passt keiner, so dass eigentlich nur noch der übrig bleiben kann. Aber wenn du den auch bevorzugst, dann kann meine Idee nicht vollkommen falsch gewesen sein. :thumbup:


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    eigentlich wollte ich heute Täublinge suchen, denn morgen hab ich ein Seminar für die Täublingsbestimmung. Ist an sich gar nicht mal so schlecht, denn ich hab da viel zu wenig Ahnung und wenn ich die nicht sofort sicher ansprechen kann, schmeiß ich die eh weg oder aber ich such gezielt triviales Zeug mit dem ich was anfangen und auch schnell bestimmen kann (Risspilze und Tintlinge z.B. :evil: :saint: )


    Na ja wie auch immer. Der Wald war relativ leer. Ein paar alte Täublinge konnte ich dann doch finden; nebenbei auch Triviales Zeug, das aber komisch aussah oder sich im Nachhinein als komisch rausstellte.


    Problemfall 1:


    Ein Filzröhrling. :shy: Fundort; Michwald (Hauptsächlich Fagus, Pinus untermischt mit ein par Eichen). Andere Bäume waren da nicht. Am Rande eines hohen Hanges von einem "gewissen" Bachtal. Für die eingeweihten: Ja genau DAS Bachtal. Der felderig aufgerissenen Huthaut würde ich keine große Bedeutung beimessen, der hatte einen leichten Trockenschaden.


    Hier die Bilder





    Problem: stark rote Stielbasis, unterhalb der Roten Zone waren Pünktchen dieser Farbe in der Stielbasis; Basismycelfilz nach Entnahme gelb, starkes dunkles Blauen 5 min nach Aufschneiden in der "Stielrinde", Stieltrama innen rosalich. komisches Ding. :/


    Problemfall 2: Ein Stielporling


    Irgendwie bleibt nur noch Polyporus tuberaster übrig; aber auch nur nach Ausschlussprinzip. Mir fehlt die typische Hutschuppung. Was meint ihr? Substrat: Birkenstamm





    Problemfall 3: Ein Mehltau. :D


    Nein nicht wirklich, aber den Mehltau an der Pflanze würde ich gerne rauskriegen. Das ist einfach; ich brauche nur die Gattung der Pflanze. Das ist auf alle Fälle was sehr häufiges. Pflanzen mit solchen herförmig geformten, gesägten Blättern sehe ich viel. Eine Blüte oder Früchte gabs nicht. Was ist das?





    Immerhin einen schönen und brauchbaren Fund habe ich heute machen können. Russula virescens.



    Na ja manchmal können auch untypische Funde von trivialen Arten spannend sein. ;)
    Danke schon mal im Voraus.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Martin,


    schöne Funde. Nur noch eine Bemerkung zu deinem Lila Dickfuß. Das Pilzfleisch muss im Schnitt nicht nur an der Stielbasis braun sein, sondern auch im Hut. Andernfalls käme noch der Bocksdickfuß in Betracht.


    l.g.
    Stefan


    P.S. Sorry ich kanns nicht lassen, an deinen Bestimmungen rumzumeckern. Ist aber wirklich nicht böse gemeint. Ich freue mich schon sehr auf die Vorstellung/Anfragen deiner Urlaubsfunde. Erhol dich gut. :thumbup: