Hallo Ingo,
danke für deine Ergänzungen. Klingt auch sehr spanend. Nur leider braucht man in solchen Fällen auch einen Stromanschluss.
l.g.
Stefan
Hallo Ingo,
danke für deine Ergänzungen. Klingt auch sehr spanend. Nur leider braucht man in solchen Fällen auch einen Stromanschluss.
l.g.
Stefan
Hallo Kerstin,
ja genau. Bei der nächsten lege ich das verschimmelte Brot direkt neben den Steinpilz.
Natürlich hast du vollkommen recht. Es wäre sowieso recht interessant mal für einige Besucher auch solche Pilze zu zeigen. Alternativ einen Camembert vorher kaufen oder einen Roquefort-Käse.
Ich hatte mich schon geärgert, dass ich am Vortag zur Pilzausstellung keine Bäckerhefe gekauft habe; oder 1-2 Flaschen Bier. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo,
stimmt Ulla;
Hebeloma gefällt mir für den Pilz optisch sehr gut. Schade, dass die Geruchsangage "fruchtig" nun nicht unbedingt zu den Hebelomen passt.
l.g.
Stefan
Hallo Volkmar,
danke für die Info. Hätte mir ja denken können, dass es sich dabei um Eckart handelt. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Stefan,
vorab, ich schätze Dein Wissen.
Ich wollte nur meinen Bestimmungsversuch erklären und indirekt fragen, ob ich mit "meiner Erläuterung" richtig oder falsch liege.
Ich hoffe, ich habe den Smiley richtig gedeutet.
Hallo Timo,
für deine Antwort. Ich bin für deine Anfrage nicht die richtige Person.
Ich meinte das übrigens oben ernst. Anhand der Bilder beider Threads vermag ich nicht zu entscheiden, was (und ob) nun der Resenporling und was der Klapperschwamm ist. Deswegen kommen ja auch die kritischen Nachfragen. Ich hab jetzt erst gesehen, dass du die Ursprungsanfrage gestellt hast.
Sorry für die Verwirrung. :shy:
l.g.
Stefan
Hallo,
ich sehe das auch so.
1. Täubling; aber schon sehr alt
2. passt Perli sehr gut
3. eine dünnschalige Scleroderma (S. citrinum; der Dickschalige) hat eine andere Außenhaut=Peridie
4. Irgendein Rübling; der Rotstielige neben dem Spindeligen ist noch eine ganz gute Option.
l.g.
Stefan
Hallo ihr lieben,
danke für eure Anregungen, Meinungen und Anregungen. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Timo,
danke für deine Erläuterungen. Ich glaube ich muss den Klapperschwamm auch mal finden.
Dann kann ich mal direkt vergleichen.
l.g.
Stefan
Hallo Volkmar,
schön noch einen weiteren Sachsen hier im Forum begrüßen zu können. Wer ist denn der PSV in deiner Gegend. Ich kenne die Oberlausitzer alle sehr gut.
l.g.
Stefan
Hallo,
Nr.1 ist eine Ramaria; nix zum essen.
Nr.2 ist ein Milchling; sehr wahrscheinlich auch nix zum Essen.
Ich bin bei den Täublingen/Milchlingen nicht ganz so bewandert. Ich hab gerade keine Idee, welche Art das genau ist. Zumindest hatte ich sie noch nicht in der Hand.
l.g.
Stefan
Hallo,
Steinpilze (Boletus edulis) gehen am liebsten mit Buchen im Flachland und Fichten in höheren Lagen mit Fichten eine Mykorrhiza ein. Sommersteinpilze (Boletus reticulatus) wachsen bevorzugt bei Eichen.
Du findest beide Arten sehr häufig nicht nur im Wald sondern auch in Stadtparks und auf Friedhöfen etc.
l.g.
Stefan
Hallo Uli,
danke für die schönen Bilder und die tolle Einleitung.
![]()
Ich nehme es dir überhaupt nicht übel, dass du eigentlich keine X. radicata und Steinpilze mehr fotorafierst. Zumindest von den steinpilzen hab ich dieses Jahr recht wenig gefunden/gesehen. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo,
was mich etwas verwundert, wie ihr da so sicher sein könnt. Ist das fehlende Schwärzen das einzige sichere Trennmerkmal gebenüber M. giganteus? So groß ist der Unterschied zwischen dem Fund oben und diesem hier auch wieder nicht. Ein Schwärzen kann ich dort nämlich nicht erkennen...
l.g.
Stefan
Hallo Uli,
hinsichtlich der Amaniten kann ich dir rel. preiswerte Werke empfehlen:
Gröger Band 2 (bei der Gelegenheit kannst du dir auch gleich noch Band 1 bestellen ;))
Funga Nordica (wird bald neu aufgelegt und ist in vielen Gattungen eine sehr hilfreiche Schlüsselhilfe)
das Amanita-Werk von Geoffrey Kibby, neben seinen anderen Werken über Boletus s.l., Russula, Lactarius, Agaricus...
l.g.
Stefan
Hallo,
hier wäre wirklich die Sporenpulverfarbe mal interessant gewesen. So rein als vage Idee wären überständige Rhodocollybia maculata (deswegen auch die dunklen Lamellen) ein Option.
Falls sich das als Braunsporer entpuppen sollte, müsste man vielleicht bei den Psathyrellen suchen.
l.g.
Stefan
Hallo,
bin da mal sehr gespannt, ob sich der Fund als Schuppiger Porling herausstellt. Eine bessere Idee habe ich btw. auch nicht. Theorethisch möglich wäre allerdings noch der Sklerotienporling.
Hast du an deinem Fund mal riechen können? Geruch nach feuchtem Mehl/Salatgurke?
l.g.
Stefan
Hallo,
für mich ein ganz klarer Fom pini (Rotrandiger Baumschwamm).
l.g.
Stefan
Danke euch vielmals für die Antworten & die Hinweise!
Gefunden im Gebirge ca. 1800 M.ü.M (Engadin), Nadelwald, wuchs an der Unterseite von mit Moos überdecktem Holz.
Damit scheidet der Rötende Wirrling schon mal aus. Der kommt nur an Laubholz; bevorzugt Eiche...
Ich würde vorschlagen, dass du mal in ein paar Tagen nochmal zum Fundort gehst und zeigst, wie dein Fund dann aussieht. Wir können jetzt nur Rätselraten.
l.g.
Stefan
Hallo ihr lieben,
dieser Thread soll euch eine kleine Hilfe sein, was ihr machen könnt, wenn wie jetzt gerade auch aufgrund der Trockenheit keine/kaum Pilze mit Hut und Stiel da sind und trotzdem eine Pilzausstellung ansteht.
Grund: Ich wurde kurzfristig von einem befreundeten PSV gebeten, ihm bei einer Pilzausstellung zu helfen. Das Problem war, dass es aufgrund der Trockenheit gerade kaum Pilze im Dresdner Raum gibt.
Ich habe mich mit anderen PSV schon ausgetauscht, was sie in solchen Fällen tun. Das ganze soll als Ideensammlung/Anregung dienen. Falls ihr noch weitere Ideen habt, dann ergänzt die bitte.
Hier mal ein paar Tipps die ich schon bekam:
1. An feuchten Stellen suchen; ideal sind Bachläufe in schmalen Tälern, Sümpfe, Moore etc. Natürlich sind auch Friedhöfe und Parks, die ggf. bewässert werden, sehr gut geeignet.
2. Ausstellen von Exsiccaten: am besten eignen sich Baumpilze (Porlinge, Schichtpilze, Pyrenos). Die verändern sich beim trocknen kaum und können gut gelagert werden. Natürlich sollten diese auch hin und wieder mal überprüft werden. Es können sich da trotzdem noch diverse Tierchen einnisten.
3. Ausstellen von "Mumien": Auch das hat seinen Reiz, wenn die Pilzart auch noch zu erkennen ist. Das ist ein wunderbares Mittel den Leuten nahezubringen, dass Fruchtkörper mit Trockenschaden nicht mehr zum Verzehr taugen.
4. Ein Experiment, das ich gestern mal gemacht habe. Dieses Jahr haben wir ein wirklich gutes Jahr für Mehltaupilze und Rostpilze und andere pilzl. Phytoparasiten. Warum auch nicht mal so was ausstellen. Es gibt makroskopisch einfach zu bestimmende Arten darunter.
an einheimische Eichen aller Art: Erysiphe alphitoides
an Spitzahorn: Sawadea tulasnei
an Berg- und Feldahorn: Sawadea bicornis
Birnengitterrost Gymnosporangium sabinae : Sehr häufig zu finden an Wachholder und Kulturbirnen.
Brombeerrost Phragmidium violaceum
Ahornrunzelschorf Rhytisma acerinum
Mutterkorn Claviceps purpurea kommt an Kulturgetreiden und an sehr vielen wilden Süßgräsern vor.
Natürlich kann man das noch weiter betreiben. Dazu braucht man ein bisschen Pflanzenkenntnis (hab ich auch noch nicht so wirklich; muss ich mir noch aneignen), Mikroskop und ein gutes Bestimmungsbuch. Dafür empfehle ich den Klenke/Scholler.
Das kann dann so aussehen:
Auch sehr spannend. Allerdings muss man für die genaue Artbestimmung den Pilz auf Agarplatten kultivieren. Es gibt da noch 2 andere Arten außer Monilinia (Monilia) fructigena.
Ein paar tolle Funde mit Hut und Stiel hatten wir auch noch:
Über diesen Saftling habe ich mich sehr gefreut. Kannte ich bis dato auch noch nicht persönlich. Er wurde meinem Pilzfreund gebracht und er bestimmte ihn. Was meint Ihr passt seine Bestimmung. Eine schuppige Hutoberfläche war gegeben. Kommt damit noch was anderes in Frage?
Hoffe sehr, dass euch der Beitrag gefällt. Über weitere Ideen und Anregungen für Pilzausstellungen "ohne Pilze" würde ich mich sehr freuen.
l.g.
Stefan
Alles anzeigen
Hallo Mushroomie,
mir fällt da jetzt der rostbraune Korkstacheling ein.
Wir schaun mal was die Experten dazu sagen werden.
Liebe Grüße
Heidi
Hallo,
so jung ist das nicht sicher zu bestimmen. Die Roten Gutationstropfen können viele Pilze, aus diversen Gattungen. Ganz klassisch für die Blutroten Tropfen ist Hydnellum peckii, der Scharfe Korkstacheling. Natürlich kann da auch noch so was wie Abortiporus biennis (Rötender Wirrling) dahinter stecken.
Kannst du uns zu dem Substrat was sagen. Wuchs dein Fund an Holz?
l.g.
Stefan
Hallo Uli,
sorry vergessen. :shy: Deine Bilder sind natürlich klasse; wie immer. Besonders die Königsfliegenpilze haben es mir angetan. Leider hab ich die nur einmal bei Nobi in seinem Hauswald sehen dürfen. Hofe aber sehr, dass die mir bis spätestens nächstes Jahr wieder mal vor die Füße kommen.
Noch 1-2 Anmerkungen zu den Scheidenstreiflingen: Mit s.l., agg. usw. arbeiten die richtigen Experten auch. Wichtig wäre nur, dass du ggf. angibst mit welchem Werk du deine Funde bestimmt hast. Wenn du ein 2. Werk benutzt ist es auch super, dass du auch das Ergebnis dokumentierst. Wenn dann belastbare Daten/Ergebnisse vorligen kann dann kann dein fund ggf. noch nachträglich richtig benamst werden.
Selbiges gilt auch für die Ritterlinge und andere noch überarbeitungsbedürftige Gattungen. Für mich ist die Situation auch sehr unglücklich und ich als kleiner Feldmykologe muss mich damit auch abfinden. Du stehst mit dem Problem nicht alleine da. ![]()
Herzliche Grüße bitte auch an Isa
Stefan
Hallo ihr,
Grifola frondosa schließt ihr wohl aus? Für einen Riesenporling sieht mir das Din ein bisschen zu untypisch aus.
l.g.
Stefan
Die Frage mit dem farbigen Lamellenschneiden und A. battarrae kann ich nicht beantworten.
Da scheint es wohl recht viele Arten zu geben, die nicht in Pilzbüchern stehen.
VG Ingo W
Hallo Ingo,
sagen wir mal so. Da ist auch viel taxonomisch im Unklaren. Pablo hat mir unlängst mal am Telefon erzählt, dass es z.B. auch bei Amanita submembranacea mehrere Arten dahinter stecken sollen; ebenso bei A. vaginata.
Wenn du beispielsweise bei Amanita argentea in diversen Gattungsmonographien nachschlägst, dann sagen die für den Pilz immer was anderes. Mal wird A. argentea mit A. mairei synonymisiert und mal nicht; die Habitate und Begleitbäume sind auch verschieden usw. Da muss noch einiges geforscht werden.
Übrigens gilt das nicht nur die Scheidenstreiflinge. A. ovidea und A. proxima werden teilweise auch noch sehr rege diskutiert (zumindest laut einem Vortragenden von dem Giftpilzseminar in München, wo ich letzten Dezember war).
l.g.
Stefan
Eine allgemeine Täublingsfrage müsste ich hier auch noch loswerden: können auch milde Täubblinge fruchtig riechen?
VG Ingo W
Hallo Ingo,
R. velenovskyi soll meines Wissens fruchtig riechen; ebenso R. paludosa. ![]()
l.g.
Stefan
Aha!
Wenn's also weg ist, und ich die Ursache nicht kenne, stehe ich genauso da wie vorher!
Aber danke für die Erklärung, wird gemerkt.
Hallo,
na ja, deswegen kommt ja dann die Mikroskopie ins Spiel, denn
1. sind trotz vergänglichen Velums meist noch mikroskopisch sichtbare Reste zu sehen (denke ich mal; sicher bin ich mir da auch nicht)
2. Haben fast alle Parasola-Arten linsenförmig abgeflachte Sporen.
Wenn sie keine linsenförmig abgeflachten Sporen haben, dann haben sie starre Borsten auf dem Hut. ![]()
Zumindest bekommt man so gute Anhaltspunkte. Übrigens hat Andreas auf seiner Seite einen sehr guten Tintlingsschlüssel. ![]()
Ich komme mit dem gut zurecht, wobei ich auch sagen muss, dass ich mich in die Gattungen auch etwas eigearbeitet habe.
l.g.
Stefan
