Beiträge von Climbingfreak

    Hallo,


    ich weiß nicht Konrad, ob du ein Mikrkoskop hast. Dass Hauptproblem an der Sache (ich wiederhole mich in dieser Beziehung gern) ist die Tatsache, dass mit unterschiedlichen Schlüsseln auch unterschiedliche Namen rauskommen. Die Scheidenstreiflinge bedürfen dringend einer taxonomischen Überarbeitung. Jedes Amanita-Werk, bzw. jeder gute Schlüssel hat da teilweise seine eigene Taxonomie. :)


    l.g.
    Stefan

    Hallo Mario,


    ich bin da erstmal bei Ralf. Hast du mal versucht ein bisschen von der Fruchtkörperschicht mit einer Pinzette abzuziehen? Wenn Ralfs Idee stimmt, müsste sich der Rindenpilz wie ein Häutchen vom Substrat ablösen lassen. Ich hab die Art auch schon 1-2 Mal gehabt und bei jedem Fund war das möglich.


    Ein Unterforum für Rindenpilzbestimmung halte ich nicht für sinnvoll. Das Problem dabei ist, dass wir dann das noch weiter aufsplitten könnten. Dann machen wir auch noch je ein Unterforum für Inocyben, Cortinarien, Röhrlingen, Amaniten usw. auf und dann wird das sehr schnell sehr unübersichtlich und potentielle Forenneulinge trauen sich dann keine Anfragen zu stellen, weil sie befürchten, dass sie das ins falsche Unterforum posten können. Außerdem müssten dann auch die Mods ggf. die Anfragen ins "richtige" Unterforum verschieben. Das ist eine Arbeit, die wir uns gern ersparen würden. Ich spreche da gleich mal für die anderen mit.


    l.g.
    Stefan


    P.S. Es freut mich sehr, dass du dich für Cortis und Porlinge interessierst. :thumbup: Wir haben außer Frank kaum noch einen Experten für die Pilzgruppe. Björn Wergen war zur Tagung sehr viel mit Frank unterwegs und die beiden haben uch sehr viele Rindenpilze bestimmt. Björn will sich in die Gruppe auch einarbeiten. Für mich ist das eher nix. Ich bleib bei den Ritterlingen und Inoyben. Wir haben in Sachsen sonst keinen, der sich mit den Gattungen näher beschäftigt. Ich hab da auch die (moralische) Unterstützung von den anderen Mitgliedern der AgSM.

    Hallo ihr lieben,


    Enno: :thumbup: Danke habs korrigiert. Übrigens hättest du gerne mitkommen können. Es waren auch genug Nicht-Mitglieder dort. Übrigens bin ich siet Freitag wieder in Dresden. ;)
    @Pablo: So wie ich das verstanden habe, stecken in A. subrubescens mehrere Arten, die sich wohl nur mehr oder minder genetisch trennen lassen. Ich kann da aber auch sehr gut was misverstanden haben. Bei der Informationsflut von so einer Tagung ist das ja auch kein Wunder.


    l.g.
    Stefan


    P.S. Der 2. Teil kommt im Lauf der nächsten Woche.

    Hallo ihr lieben,


    ich sehe schon, die Begeisterung hält sich noch etwas in Grenzen. Das müssen wir gleich mal ändern. :evil: Zuvor noch 1-2 Worte. Die Tagung war sehr harmonisch und entspannt im zwischenmenschlichen Bereich. Beim ganzen Rest gabs einen sehr straffen Terminplan. Funde von den Exkursionen bestimmen, die wissenschaftlichen Vorträge und die angebotenen Workshops besuchen, ging nicht. Ich hab mich auf die Fundbestimmung und die Workshops beschränkt. Für die Nachmittagsvorträge hatte ich keinen Nerv. Was ich auch als sehr positiv empfand, dass dort sehr viele Studenten waren. Einige von Ihnen hielten auch Vorträge und sie haben auch tolle Ergebnisse in ihrer wiss. Arbeit erzielt (und diese in ihren Vorträgen vorgestellt). Was mich da etwas erstaunt hat, dass einige von Ihnen im Feld keinen Täubling als solchen sicher ansprechen konnten. Da war es auch sehr schön, dass die Studenten auch mit auf die Vormittagsexkursionen kamen, um ein bisschen Erfahrung im Feld zu sammeln. Es war auf alle Fälle sehr erfrischend, dass so viele richtig junge Leute da waren. Das hat der Tagung gut getan. Sonst wären Björn, Jule und ich die einzigsten unter 35 bei der Tagung gewesen.


    Dann möchte ich an der Stelle dem Orga-Team um Peter Karrasch für die schöne Tagung danken. Sie haben trotz der Trockenheit immer tolle Exkursionsgebiete herausgesucht, die feucht genug für Pilze waren; Moore, Sümpfe und ähnliches.


    2. Tag: 11.09.2016


    Diesmal gings nicht ganz so weit. Wir sind in den Nordteil des Parks um das Kloster gegangen. Das hatte auch seinen Grund. Snoopy ein echter ausgebildeter Trüffelhund. Es ging auf Trüffeljagd. :cool:



    Snoopy ist ein italienischer Wasserhund. Wie die Rasse genau heißt, konnte ich mir leider nicht merken; klang zumindest sehr italienisch. :giggle: Snoopy war der heimliche Star der ganzen Tagung. Ein sehr lieber und wunderschöner Hund. Diesmal habe ich mich Björn und Karin Pätzold angeschlossen. Björn wollte mal Tuber aestivum (Sommertrüffel) fotografieren. Schon nach 5 min hat Snoopy die ersten Sommertrüffel ausgegraben.



    Wir hatten übrigens eine Genehmigung der Naturschutzbehörden, dass wir alle Naturschutzgebiete betreten und Pilze entnehmen dürfen. Im Gegenzug müssen wir unsere Fundlisten zur Verfügung stellen. Das ist ein fairer Deal. Das muss trotzdem ein extrem großer bürokratischer Aufwand gewesen sein. Natürlich hatten wir auch eine Ausnahmegenehmigung für das Ausgraben der Trüffel für wiss. Zwecke. Das Herrchen von Snoopy ist ein bayrischer Hypogäenspezialist.


    Snoopy hat gleich noch eine 2. Trüffelart gefunden Stephensia bombycina; erkennbar am extremen Geruch nach altem überlagertem Camembert. <X Der Name kommt nicht von ungefähr. Das ist schon definitiv eine Geruchsbombe. :giggle:



    Auch der Geruch der frischen Sommertrüffel war für mich nicht besonders angenehm.


    Weitere richtig megatolle Funde gabs an dem Tag nicht. Dafür war der Park zu trocken. Ein paar bisschen was haben wir dann aber doch gefunden.


    Chaemyces fracidus - Gemeiner Schleimschirmling (leider nicht selbst fotografiert)


    (Calo)Boletus radicans - Wurzelnder Bitterröhrling (danke für die Korrektur Enno); neben wenigen Netzhexen die einzigsten Boleten, die wir auf den ersten Tagungstagen zu Geischt bekamen. Eine Besserung wird kommen. So viel will ich hier schon mal vorweg nehmen.




    Graue Lärchenröhrlinge; immer wieder schön.



    Mal keine Pilze. Aber ich hätte gerne deren Hinterlassenschaften nach Pilzen untersucht. :cool: Wurzelchen (Daniela) ist später zur Tagung gestoßen. Sie hätte bestimmt mitgesucht. Bei weißen Damhirschen hätte wir zumindest Ascobolus albidus (danke Nobi) auf den Kötteln finden müssen. :evil: :saint: :giggle:



    Björn beim Pilze Fotografieren; man beachte den besonderen Körpereinsatz. :D Leider haben wir nicht feststellen können, welcher Schichtpilz auf einem Eichenast in 5 m Höhe da wächst. Ich sag immer noch, dass es sich bei dem um Stereum gausapatum handelt. :cool:



    Russula maculata   - der Gefleckte Täubling wurde uns dann noch von Peter Karrasch gezeigt. Auch ein feines Pilzlein. Leider sind alle meine Fotos verwackelt, deswegen muss ich auf den Link zurückgreifen.


    Das war der erste Teil als Appetithäppchen sozusagen. Der 2. Teil wird ein wildromantischer Eibenwald mit sehr schönen Funden. Zudem erfahrt ihr wer der oder die neue Adalbert-Ricken-PreisträgerIn ist. Nur so viel. Björns "Nachfolge" hat sich den Preis ebenfalls sehr verdient und ist ein im Forum sehr geschätztes Mitglied.


    Ihr dürft gespannt sein. Da ich bestimmte Funde/Pilze verpasst habe zu fotografieren, bat ich von einigen Teilnehmern die mir zu schicken. ich hoffe, dass diese zeitnah den Weg zu mir finden. Ansonsten muss ich mir schöne Bilder im Netz suchen und diese verlinken.


    l.g.
    Stefan


    P.S. Danke für euer Lob. Ich freue mich sehr, dass euch dieser Bericht gefällt.

    Hallo Enno,


    ich bin in der glücklichen Lage, dass ich die "Art" aus Österreich kenne, obwohl ich bei dem Begriff "Art" auch vorsichtig wäre. Pablo hält das Ding für einen "Maulesel" also für einen Hybriden zwischen dem Rostroten und dem Grauen. Wir hatten das damals in Reutlingen zusammen mit Björn Wergen diskutiert. ;)


    So viel erstmal dazu. Aus Österreich kenne ich die den Pilz auch mit deutlich grauen Röhren und sehe das wie Mausmann. Aber was jetzt aus deinem Fund machen?


    Goldröhrling ist es nicht, der Graue auch nicht, der Rostrote eher nicht und Bresadolae vielleicht. Ich könnte mir vorstellen, dass die Röhren deines Fundes später noch grau werden.


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    sicherlich habt ihr euch gefragt, warum ich mich in letzter Zeit hier im Forum so selten gezeigt habe. Das hatte einen Grund:


    Die große DGfM-Tagung in Bernried am Starnberger See. Es galt im Vorfeld einiges zu planen; insbesondere auch welche Pilzliteratur ich mitnehmen sollte. So eine Tagung ist ein halber Umzug, denn die Teilnehmer nehmen da meist den halben Hausstand mit (Mikroskop, Stereolupe, Literatur, normale Klamotten und Exkursionskleidung...)


    Eigentlich scheue ich ja so eine große Tagung (130 Teilnehmer). Andererseits gab es einige verdammt gute Gründe da doch hinzufahren.


    1. Ditte und Bernd Oertel (und ihren Vortrag+Workshop über Inocyben)
    2. Björn Wergen (und seinen Vortrag + Workshop über Ascos)
    3. Jule (und ihren Workshop über Phytos)


    4. Das Wiedersehen mit einigen Leuten aus meinen bisher belegten Fachberaterkursen (sowohl auf Teilnehmerseite, wie auch auf Dozentenseite)
    5. Die Leute aus dem DGfM-Vorstand, die ich schon kannte; nämlich die beiden Vizepräsidenten. Der Präsident wurde schon in Punkt 4 berücksichtigt. :saint:


    Als ich dann die Teilnehmerliste las, habe ich mich noch mehr gefreut. Es waren einige bekannte und spannende Leute darunter: Karin Pätzold, Erhard Ludwig, Josef Christan, Tomentella-Frank, Peter W, akccm, die anderen Mitglieder des DGfM-Vorstandes, Jürgen-M, lamproderma, ihren Lebensgefährten und viele andere Koryphäen, ääh Koniferen; also Experten halt. :giggle: (Der Witz wurde von Peter Karrasch reaktiviert).


    Ich hab mich sehr gefreut; endlich mal Ditte, die inzwischen mir eine sehr liebe Mentorin für Risspilze geworden ist, persönlich kennenlernen zu dürfen. :sun: Bisher hatten wir "nur" Mailkontakt. Auf das Wiedersehen mit Björn habe ich mich auch sehr gefreut. Hab ihn ja auch schon lange nicht mehr gesehen.


    Der Tagungsort war gut gewählt. In der Abgeschiedenheit eines als Tagungsstätte umfunktionierten Nonnenklosters konnten wir uns voll und ganz auf die Pilze konzentrieren. Auch war der Starnberger See mit einem kleinen Badestrand nicht weit weg.



    Wir hatten auch Bedenken. Was sollten wir machen, wenn wir den SATANsröhrling finden; oder Phallus impudicus, den unzüchtigen Penis=Stinkmorchel (wohlgemerkt in einem Nonnenkloster). :evil: :saint: Wären wir dann noch im Kloster willkommen?


    Ein Nachteil hatte das alles allerdings. Sobald Nachts die Fenster geöffnet wurden, kamen Mücken in die Zimmer. Viele der Teilnehmer fanden keinen Schlaf. Es war also nicht nur eine Mykologische Tagung, sondern auch eine "mückologische" Nachtung=Mückenjagd sozusagen. :giggle: Es wurde teilweise mehr über Mücken gesprochen, als über Pilze, so dass wir allesamt seitdem auch noch Mückologen sind. Eine Namensänderung werde ich btw beantragen. Deutsche Gesellschaft für Mykologie und Mückologie; DGfMM. :D Björn hat mal Buch geführt. Er kommt auf 300 erschlagene Mücken während der gesamten Tagung; ich auf ungefähr 20.


    Auch hatte ich Glück mit den Mikroskopierräumen. Wir hatten da so eine tolle "WG" gebildet bestehend aus Björn Wergen, Karin Pätzold, Karl (nicht im Forum aktiv), Tomentella-Frank, Ditte, Josef Christan, Dr. Bernd Oertel und Inge aus Garmisch (ich vermeide die Nennung der Klarnamen, soweit als möglich). Zumindest haben wir stellenweise sehr viel gelacht und "geblödelt".


    Genug der überlangen Vorrede kommen wir zu den ersten Funden/Exkursionsberichten.


    Schon am Tag der Anreise entdeckte ich bei einem Gespräch mit Ulla und ihrem Lebensgefährten eine interessante Amanita. Nach überwiegender mykologischer Fachmeinung wurde diese dann als A. strobiliformis bestimmt; natürlich unter Linde, wie sich das so gehört. :cool: Einige meinten, dass es sich bei dem Fund auch um A. echinocephala handeln könnte, diese waren aber in der Minderheit.



    Weiterhin fand ich unter einer Eibe folgendes Pilzchen mit Mehlgeruch und schwärzenden Lamellen nach Verletzung. Mit etwas Unterstützung von Björn haben wir den als Lyophyllum armariusculum (Bitterlicher Schwärzling) bestimmen konnten. Der Name passt, denn der schmeckt wirklich bitterlich. Eine Bemerkung möchte ich an der Stelle auch noch machen. Bei vielen Funden werde ich keine deutschen Namen verwenden, zum einen, weil es für die Pilze teilweise keine gibt, zum anderen, weil ich es etwas unsinnig finde, deutsche Namen zu zu jedem Pilz nun unbedingt erfinden zu müssen, wie es teilweise in PDS gemacht wurde.




    Nun zu den Exkursionsberichten:


    1. Tag 10.09.2016 ich habe mich für die Exkursion zu den Osterseen entschieden. Ich habe mich dort einer kleinen Gruppe von Pilzfreunden aus München angeschlossen, weil diese Erfahrung mit Kalkpilzen haben. Es begann mäßig.


    Lepiota aspera



    Endlich mal eine Inocybe; diesmal Inocybe flocculosa ein ultimatives Chamäleon, wie sich noch herausstellen wird. :evil:



    Es wird besser; Phellodon tomentosum; Pers. Erstfund. :cool:



    Eine Tollkirsche konnte ich zum ersten Mal in meinem Lben auch bewundern. In Sachsen ist die sehr selten.



    Auch ein schöner Fund Albatrellus subrubescens agg; (was aus dem Verwandtschaftkreis des Schafporlings) aus der Gattung habe ich bisher nur den Ziegenfußporling gezeigt bekommen. Laut einer Schweizer Pilzfreundin sollen sich da noch andere Arten darin verstecken, so dass ich da oben ein "agg" hingeschrieben habe.



    Dann mal wieder eine spannende Inocybe; allerdings nur für mich; nicht für Ditte. Ein Pilz, der mir die nächsten Tage auch weiterhin öfters vor die Füße fallen sollte. Inocybe fraudans, der Birnenrisspilz. Warum der nun so heißt erschließt sich mir nicht so ganz. Der Geruch ist schon süßlich mit einer leichten unangenehmen, stechenden gasartigen Beinote. Mit dem Geruch nach Birnen hat der nix zu tun. <X <X <X Immerhin ist der sehr markant. Einmal den Geruch in der Nase und man erkennt ihn auch noch nach 10 Jahren. Neben dem Geruch rötet er auch schell nach Verletzung. Durch diese beiden Merkmale kann man ihn sehr gut makroskopisch ansprechen. Übrigens einen sehr ähnlichen Geruch; allerdings ohne rötende Trama hat Inocybe corydalina.



    Totentrompeten gabs später massig



    Ebenso Krause Kraterellen und Graue Leistlinge; leider nicht fotografiert.


    Helvella elastica = Elastische Lorchel auch noch nie gesehnen



    Hier bin ich mir nicht sicher. Björn hat den erstmal als Lactarius violascens=Gezonter Violettmilchling angsprochen. Ob sich die spontane Bestimmung so passte, weiß ich nicht. Auf jeden Fall gehört der in die Gruppe der Violettmilchlinge. Es wurden in den darauf folgenden Tagen noch einige Funde aus der Artengruppe gemacht.



    Nach der Rückkehr in die Tagungsräume gings ja noch spannend weiter.


    Amanita virosa=Kegelhütiger Knollenblätterpilz auch noch nie gesehen



    Mit der folgenden Traumkollektion von Grünen Knollis gefunden von Björn möchte ich den ersten Teil des Tagungsberichtes abschließen. Fortsetzung folgt. Ihr könnte euch schon mal auf weitere sehr spannende und schöne Pilze freuen. Ich hoffe der erste Teil hat euch gefallen.



    l.g.
    Stefan


    Hier gehts zum 2. Teil.

    Hallo,


    du bist auf alle Fälle in der richtigen Gruppe gelandet. Jetzt wirds aber schwierig. Für mich sind für I. cookei die hüte zu hell und die Cheilos zu schmal. Ich kenne die mehr "ballonartig aufgeblasen".


    Ich meine auch Velumrest auf dem Hut zu erkennen. Aus meiner Sicht wäre I. quietiodor wahrscheinlicher. Der Blattwanzengeruch kann auch mal honigartig sein. :) Aber das ist mehr geraten als gewusst. I. cookei und I. quietiodor sind nicht leicht auseinanderzuhalten; erst recht, weil da auch der Geruch eine große Rolle spielt.


    Sorry, dass ich dazu nicht mehr sagen kann. :shy:


    l.g.
    Stefan
    [hr]


    Hallo Helmut,


    wie sicher bist du dir? Ich kenne die Hüte von I. cookei dunkler. Anhand der Bilder mag ich das nicht entscheiden. Aber du hast ja die größere Erfahrung, da will ich hier nicht zu laut widersprechen. :thumbup: ;)


    l.g.
    Stefan

    Also...........wenn Stefan schreibt, dass es Safran-Schirmling sein könnte, dann ist dem auch wirklich so. Dann könnte es echt einer sein. Ob er Deinen Hühnern schadet.......das kann ich nicht sagen. Denn........mit Hühnern kenn ich mich nicht aus. Obwohl ich oft selber auch ein gackendes Huhn bin. :D :D


    Hallo,


    nur zur Erläuterung. Es gibt mehrere Safranschirmlinge (Gattung Chlorophyllum). Dein "Vergiftungspilz" ist der Gartenschirmling, der nicht nur in Gärten vorkommt und Chlorophyllum brunneum heißt. Der essbare heißt C. olivieri; in der Standarliteratur auch Macrolepiota racchodes genannt, und ist recht lecker.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    selbiges aus der Dresdner Heide. Eine Laubwaldrotkappe L. auranticum, einmal Russula graveolens (Fleischbrauner Heringstäubling?; hoffe der heißt "übersetzt" so), einen angefressenen Gelben Knolli, einen scharfen rosa Täubling bei Fichte (nicht näher bestimmt), Laccaria proxima und Dickschalige Kartoffelboviste. Das wars. Keine Risspilze. ;( ;( ;(


    l.g.
    Stefan

    Stefan stellt wieder sein Licht unter den Scheffel.


    Hallo Helmut,


    danke für die Blumen. Ich bin nur äähm vorsichtig geworden. Ich hab dieses Jahr schon bei 2-3 Anfragen leichtfertig geschrieben, dass die Bestimmung des Anfragers passt, bzw. meine Einschätzung über den Fund gebeben, war mir recht sicher und dann kam Dittes oder deine "vernichtende" Expertise. :D Das zeigt mir immer wieder, dass ich (leider) von der Gattung relativ wenig Ahnung hab. Um so mehr freue ich mich, dass Ditte und du so hilfsbereit seid und uns Anfängern/Interessierten so toll unterstützt. :thumbup:


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    zu den Oligoporussen schweige ich mich mal aus. Da hab ich zu wenig Ahnung von. :shy:


    Dann zu deinen anderen Funden.


    10. So was kann auch irgendeine Hinterlassenschaft eines Tieres oder so was sein. Für einen Schleimpilz halte ich das nicht. Bin aber auch kein Experte für die Myxos.


    1. Ist ein "Erdritterling"; aber nicht T. terreum. Der hat im Regelfall nicht so einen dunklen, leicht genatterten Stiel. Auch ist die Hutschuppung eines Fundes untypisch d für die Art. Das ist auf alle Fälle was besseres. Hast du mal gekostet. Wie ist der Geruch? Was standen für Bäume in der Nähe?


    2. Ist wohl so was wie ein Horngrauer Rübling/Butterrübling. Ich stehe aber auch mit Collybia s.l. auch auf Kriegsfuß.


    3. Pluteus spec. Kann auch gut ein grauer Rehbrauner Dachpilz (ja die gibts auch in grau) sein. Ansonsten ist nur mit Mikroskop mehr zu sagen.


    4. Mich stören die reinweißen Lamellen. In dem Stadium sollte die nicht mehr reinweiß sein. Demzufolge würde ich da schon mal Pluteus anzweifeln. Ich denke, das hier entweder ein Breitblatt bei rumkommt oder eine Melanoleuca (Weichritterling). Ein Schnittbild wäre da sehr hilfreich.


    8. 8| 8| Was ist das? Hutfarbe vom Waldfreundrübling; restlicher Habitus erinnert mich an einen Lacktrichterling. Aber dafür passt die Hutfarbe nicht.


    9. ist ein Fälbling. Mehr kann ich ohne weitere Angaben/Mikroskop nicht sagen.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Thomas,


    ich hab von eurer grandiosen Pilzausstellung schon gehört undbin total begeistert :thumbup: :thumbup: :thumbup: und bin von den Vitrinen und den tollen Aktionen echt beeindruckt.
    So was kann man machen, wenn man genug Leute hat und die Pilzausstellung mehrereTage dauert. Hier in der Region dauern die Pilzausstellungen nur 6-7 Stunden im Rahmen von eintägigen Forstfesten usw. Auch ist es zu solchen Anlässen schwer einen Elektroanschluss zu bekommen. Da lohnt es nicht Vitrinen aufzustellen etc. Aber ein paar Spiele austellen und ggf. Pilzliteratur zu präsentieren ist auf alle Fälle eine machbare Idee.


    Danke dafür.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    also setzen wir vorraus, dass du einen Safranschirmling = Gattung Chlorophyllum gefunden hast, wovon ich jetzt mal ausgehe, dann hast du definitiv nicht die uneingeschränt essbare Art "Safranschirmling" Chlorophyllum olivieri (in vielen Pilzbüchern noch als Macrolepiota racchodes angegeben) gefunden. Der Pilz kann diese dunkelbraunen Schuppen auf weißem Grund nicht. Demzufolge hast du eine der beiden anderen Arten der Gattung Chlorophyllum gefunden, die bei einigen Personen mehr oder minder starke Unverträglichkeitsreaktionen auslösen können. Heidi hat mal erzählt, dass sie sich mit C. brunneum "vergiftet" hat. Streng genommen war das eher eine starke Unverträglichkeitsreaktion als eine echte Vergiftung; aber trotzdem. So was kann ernste Konsequenzen haben. Also zu einem Verzehr kann ich nur dringend abraten.
    Ob der Pilz für deine Hühner giftig werden kann, weiß ich nicht.


    Die Verfärbung testest du am besten nicht am Hut, sondern indem du am Stiel kratzt. Da kommt sie am besten. Zudem würde ich gerne die komplette Stielbasis/Knolle sehen wollen.


    l.g.
    Stefan


    :thumbup: :thumbup:


    freut mich. Die FN ist wirklich klasse; nicht nur für Cortinarien. :)


    l.g.
    Stefan

    Hallo Harald Andres,


    am besten, du machst das genau so, wie bisher auch. Deine Dokumentationen sind super und vielleicht kann ich dazu auch was beitragen. Ich habe in der Gattung Cortinarius leider nicht so die Ahnung; arbeite mich aber da langsam ein. Mit was bestimmst du die Cortinarien? FN?


    l.g.
    Stefan