Beiträge von Climbingfreak

    Aber die Milde Milch und die Festigkeit?


    Tja, ich kann dir leider auch nur sagen, was du da nicht gefunden hast. ;) Ich kenne die wichtigsten Milchlinge, die hier in der Region wachsen, lass es mal 20-30 sein und dann wars das.


    Ein Milchling ist das. Vielleicht können dir Oehrling oder Pablo mehr dazu sagen.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    links unten sieht für mich eher nach dem Zitzen-Schirmpilz aus. :D Ansonsten sind da schon auch Parasole dort mit drunter. Generell /allgemein kann gesagt werden, dass alle Riesenschirmlinge essbar sind. Eine Verzehrsfreigabe ist das allerdings nicht.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    das erste ist eine Herbstlorchel.
    zur 2. kann ich nix sagen.
    3. Sieht mir sehr nach Rauchblätttrigem Schwefelkopf aus
    4. Brätling würde ich nicht bevorzugen. Die Färbung ist doch etwas untypisch. Brätlinge kommen meist bei Buchen vor, riechen im Alter fischig und die Lamellen bräunen auf Druck. Kannst du das für deinen Fund bestätigen?


    l.g.
    Stefan


    Ja ok, da geb ich dir recht. P. adiposa ist durch den schleimigen Stiel gut zu trennen. Ansonsten kämen halt noch P. aurivella und P. jahnii und evtl. noch P. limonella in Betracht. Leider weiß ich nicht, welche der genannten Arten nun "Goldfell-Schüppling" und welcher Hochthronender Schüppling" genannt wird. Da sagt jedes Buch was anderes, wenn es denn überhaupt deutsche Namen verwendet. ;)


    Trotzdem so jung ist da ansonsten wenig rauszuholen. Sporengrößen kannst du in dem Stadium vergessen und die Zystiden sind an der Stelle auch nur bedingt zur Bestimmung geeignet. Ich weiß das zufällig, weil ich vor kurzem so ein Problem hatte. Zum Glück konnte ich den als P. adiposa bestimmen; aufgrund des schleimigen Stieles und der markanten Chrysozastiden, welche meine andeen genannten Arten nicht so haben.


    l.g.
    Stefan


    Gerade zum Trocknen würde ich nur einwandfreie Pilze nehmen. Der Schopftintling ist doch zum Glück ein Massenpilz, den man auch gut beim Autofahren entdecken kann, da er gern auf Wiesen, an Wegrändern und an Böschungen wächst. Ich finde den auch sehr lecker und Du wirst bei der aktuellen Witterung bestimmt noch junge Exemplare finden. Viel Erfolg!


    Hi,


    das ist nur ein Aspekt. Ansonsten kannst du dir auch nie sicher sein, dass es mal Schopftintlingsstiele sind oder aber welche von grauen Faltentintlingen z.B. Wenn du dann noch Alkohol zu deiner Mahlzeit trinkst, hast du ein Problem. Also ich wäre da vorsichtig.


    l.g.
    Stefan


    Hallo,


    na ja möglich ist das. Der fleischbraune Hut und der vermeintliche weiße Stiel war da einfach zu verführerisch. Trotzdem wäre ich dafür, wenn Sprite uns mal Detailaufnahmen vom Stiel und Schnittbild zeigt, wenn noch möglich, bzw. uns sagt, ob das Stielfleisch gelblich war.


    l.g.
    Stefan


    Hallo MöweP,
    Pilz Nr. 3 ist der Wurzelschwamm Heterobasidium annosum im weiteren Sinne. Es werden hier derzeit zwei Arten draus gemacht. Eine auf Kiefer und eine auf Fichte.


    Richtig, aber der Wurzelschwamm kann auch auf Laubholz. Ich kartiere den immer als H. annosum s.l. mit dazugehörigem Substrat, wenn möglich.


    Bei der Auswertung können die Daten dann entsprechend geändert werden. Alles andere macht wenig Sinn, da das bestimmt auch wieder mal aufgrund von neuen Erkenntnissen geändert wird.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    1. würde ich spontan Rosablättriger Helmling nennen
    2. Eine Galerina/Häubling keine einfache Gattung
    3. Gemeiner Wurzelschwamm
    4. Irgendein Rotfußröhrling; hier wäre ein Schnittbild hilfreich gewesen. So ist der nicht genau zu bestimmen
    5. Birkenpilz passt. Hier wäre ebenfalls ein schnittbild wichtig. Ich kann anhand deines Fotos nicht sagen, ob du Leccinum scabrum oder Leccinum cyaneobasileucum gefunden hast.
    6. Hier wäre mein Favorit Xerocomus ferrugineus, der Braune Filzröhrling. Ein Schnittbild wäre ebenfalls hilfreich.


    l.g.
    Stefan


    Hallöle,
    Dein Unbekannter Nr. 2 erinnert mich an das Weißstielige Stockschwämmchen.
    Lg, Reinhard


    Hallo,


    yep mich auch. Nr.1 ist ohne Unterseite und Detailaufnahme vom Stiel unmöglich zu bestimmen. Wenn ich aber raten müsste, dann würde ich tendenziell die mal Grünblättrige Schwefelköpfe nennen.


    Dein Pluteus cervinus passt; zumindest ist das was aus dem Formenkreis. Eine genaue Artbestimmung geht sowieso nur mikroskopisch.


    l.g.
    Stefan

    Hallo zusammen,


    Safranschirmling stimmt. :thumbup: Allerdings möchte ich noch anfügen, dass "Der Safranschirmling" inzwischen in eine eigene Gattung gestellt wurde und auch in mehrere Arten aufgesplittet wurde.


    Es gibt da in unseren Breiten 3 Arten:


    1. Chlorophyllum olivieri, der in der "populären" Pilzliteratur als Macrolepiota racchodes=Safranschirmling genannt und abgebildet wird. Er ist esbar.
    2. Chlorophyllum racchodes ist ebenfalls essbar, soll aber schon Unverträglichkeitsreaktionen vervorgerufen haben
    3. Chlorophyllum bruneum der giftige "Gartenschirmling"


    Meiner Meinung nach ist oben der prinzipiell essbare Chlorophyllum olivieri abgebildet. Die kontrastlose Hutschuppung in "einheitsgrau " ist da bestimmungsrelevant.


    l.g.
    Stefan


    P.S. Sorry, dass ich euch den Spaß mit einer Diskussion verderbe. In dem speziellen Fall wollte ich euch auf die Giftigkeit/Unverträglichkeit von zwei der drei Arten aus der Gattung hinweisen...

    Hi,


    du hast ja Humor. :D Du willst in einem Pilzforum wissen, wie der Frosch/die Kröte heißt? Da hab ich keine Ahnung.


    Die Holzpilze im ersten Bild könnten gut Schwefelköpfe sein; vielleicht sogar Rauchblättrige. Leider kann ich ohne Detailaufnahme von Stiel und Lamellen nichts genaues dazu sagen.


    Dein 2. mit dem gerippten Hutrand sieht mir sehr nach Tricholoma stans aus. Auf deutsch heißt der glaube ich Rotfleckender Kiefernritterling. Waren Kiefern am Fundort? Schade, dass du wieder keine Aufnahmen der Lamellen und dem Stiel zeigst.


    l.g.
    Stefan


    Hallo,


    da ich die Funga Nordica nicht habe und also bis zur Neuauflage warten muss, endet es für mich zwangsläufig hier, wenn ich Euch richtig verstanden habe.


    LG, Dieter


    Hallo Dieter,


    nicht unbedingt. Du kannst ja mal die Hutoberfläche deines Fundes küssen/befeuchten. Wenn sie sich hinterher schleimig anfühlt, hast du ein Phlegmacium und das wäre günstig. In dem Falle einen Tropfen 20%ige KOH auf den Hutrand, Oberseite der Knolle beim Stielansatz geben. Eine Bräunung oder Nicht-Färbung der betroffenen Stellen ist negativ. Eine Rot-Rosafärbung positiv. Natürlich noch das Schnittbild anfertigen und einen Tropfen KOH auf die Stieltrama der Schnittfläche geben. Hier wäre dann auf eine Gelbfärbung zu achten, ggf. ist die Gelbfärbung auch nur am Rand der Stelle zu sehen, wo du das KOH draufgegen hast. Dann fehlt "nur" noch die Sporengröße und eine Einschätzung des Sporenornamentes; ggf. siehst du auch Cheilzystiden. Darauf wäre auch zu achten. Eine Geruchsangabe wäre auch hilfreich. Wichtig wäre, dass du bitte noch das Schnittbild als Foto hier einstellst und auf Farbveränderungen nach dem Schneiden achtest (ähnlich wie bei Röhrlingen). Das alles sind bestimmungsrelevante Merkmale.
    Wenn du mir die Angaben lieferst, dann kann ich gerne für dich schlüsseln.


    Wenn allerdings die Hutoberfläche nicht schmierig werden sollte, hast du eine dickstielige Telamonie/Sericeocybe gefunden und dann wirds richtig kompliziert. Dann können wir nur noch einzeln alles durchschlüsseln. Schnittbild, inkl. Verfärbungen, Sporengröße und -ornament, Geruch und das Vorhandensein von Cheilocystiden sind aber auch in jedem Fall prüfen/durchzuführen.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Oehrling,


    :shy: :shy: es lag mir fern mich über dich lustig zu machen. Ich fand einfach den Begriff: "sektionstypische Bestimmungsvorgehen" einfach zu köstlich. Ich hab in meinem Leben schon sehr viel in Behöden gearbeitet und bin großer Freund von Beamtendeutsch. :giggle: Mich hat das einfach total daran erinnert. Sorry falls ich dich verletzt haben sollte.


    Mich hat vor allem acuh sehr die interessierst, wo du die Sache mit dem KOH auf dem Hut von Telamonia (Schwarzfärbung) her hast. Das steht in keinem mir bekannten Werk drin. Zu deinen anderen Fragen hast du eine PN. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo Melanie,


    hübsche Funde hast du da. Besonders das Stahlblaue hat es mir angetan. :thumbup:
    Äähm zu deinem unbekannten Rötling. Das ist nur eine Idee, ich hatte jetzt am WE den Alkalischen gefunden. (Pers. Erstfund). Wenn dein Fund nicht nitrös roch, käme makroskopisch Entoloma rhodopolium, der Niedergedrückte Rötling in Betracht. Das ist nur eine Idee. Ich möchte nicht, dass hier jemand was misversteht und meint, dass ich jetzt von der Gattung Ahnung hätte.


    Normalerweise lasse ich von denen die Finger. Es sei denn, sie sind blau, haben Nabelingshabitus bzw. exzentrische Stiele oder riechen markant. :cool:


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    das ist Leccinum aurantium, die Laubwaldrotkappe.


    Sei aber bitte so gut und nenen bei deiner nächsten Anfrage die Begleitbäume, mach bitte auch Geruchsangaben, und fertige ein Schnittbild (Fruchtkörper der Länge nach halbieren) an.


    In dem Fall, ist deine Anfrage recht eindeutig, aber beim nächsten Mal unter Umständen nicht mehr. Mit diesen Angaben erleichterst du uns die Bestimmung ungemein.


    l.g.
    Stefan