Beiträge von Climbingfreak

    Hallo ihr lieben,


    ich wollte gerade auflösen und ich hab irgendeine komische Tastenkombi versehentlich getippt und nun ist der Text weg. :cursing: Jetzt hab ich dann auch keinen Nerv mehr dafür das alles nochmal zu tippen. Das hole ich morgen abend nach.


    Sorry für die Verspätung.


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    ich kenne auch nur die 10-12 Standardpyrenos. :D Ich hab oben auch nur meine Einschätzung zu Bernds Fund gegeben. Inwieweit ich damit Recht habe, weiß ich auch nicht. Fakt ist nur, dass H. fuscum bisher "flach, aber erhaben", gefunden habe; teilweise mit leicht eingesenkter Mitte. Hauptproblem ist, dass ich auf dem Foto von Bernd eine andere Farbe sehe, als beim Vergleich mit pyrenomycetes.fr. Das kann aber auch sehr gut "nur" an meinem Monitor liegen...


    l.g.
    Stefan


    Och im Wald am Wegrand geht auch, hauptsache iwie ruderal beeinflusst. Man muss das alles nicht so pingelig sehen. :D


    Stefan:
    Man muss sich dafür nicht interessieren, dafür ist die Pilzwelt viel zu groß und man kann sich ja auch nich mit allem beschäftigen ;)
    Wegen der Collembola, dass werde ich bewusst so weiter machen, weil man mit dem Deutschen Namen auch nicht viel weiter kommt. Auch gibt es mehr Suchergebnisse in Netz.


    Freut mich, dass du das auch so siehst. :) Ich hab mit meinen anderen pilzlichen Arbeitsschwerpunkten auch genug zu tun. Aber mach bitte damit weiter. Ich lese zumindest immer interessiert mit. :sun:


    :D


    Ja ich hab noch ein preiswertes Zimmer aus dem BMG-Kontingent bekommen können. :)

    Hi,


    also frühe Erscheinungszeit, stark mehlgurkiger Geruch, weißes Sporenpulver und Vorkomen auf Grasflächen und Ruderalstandorten außerhalb der Wälder machen den schon quasi unverwechselbar. Es könnten vielleicht noch 1-2 Arten hellhütiger echter Ritterlinge (Gattung Tricholoma) als VErwechslungspartner in Frage kommen, aber die kommen später, bzw. riechen anders...


    l.g.
    Stefan

    Hallo Bernd,


    für mich passt H. fuscum nicht. Dafür ist mir das Stroma etwas zu kugelig. Ich kenne das bei der Art mehr abgeflacht, wie eine "Hochebene" im Querschnitt. Ich sehe hier eher "flache Hügel" im Querschnitt und so kenne ich die Art nicht, wobei ich zugeben muss, dass ich die auch bisher nur 2-3 Mal hatte. Zudem sind auch die Sporen etwas zu klein. Zu einem entscheidenden Merkmal komme ich auch gleich noch.


    Um eine Sache möchte ich dich vorher noch bitten. Ich finde es toll, dass du uns die extrahierbaren Pigmente in KOH zeigst. Leider aber ist das für mich dein Bild wenig hilfreich, denn es ist schon wichtig, wie die Färbung in geringerer Farbstoffkonzentration aussieht. Am besten wäre du zeigst uns den gesamten KOH-Tropfen, insbesondere auch den "Rand", so dass ein besserer Vergleich möglich ist; am besten auch unter weißem Hintergrund. Im Falle von H. fuscum würde das dann so aussehen. Die extrahierbaren haben einen Olivton, den ich bei deinem Fund so nicht sehe. Ich sehe da eher ein rotbraun.


    Aus meiner Sicht hast du eine verkappte H. fragiforme oder eine Art, die ich nicht kenne, gefunden. Ich meine mich zu erinnern, dass ich einen ähnlichen Fund gemacht, den ich dann in meiner Not auch als H. fragiforme bestimmt habe, bzw. was mir gerade noch spontan einfällt: Warum nicht A. cohaerens?


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    3-4 h sollten es schon sein/reichen. :) Weißes Papier ist bei einem vermuteten Weißsporer schon suboptimal. Was du machen kannst:


    Du legst den Hut zur Hälfte auf schwarzes und weißes Papier gleichzeitig oder du nimmst gleich eine Glasplatte...


    l.g.
    Stefan


    Hallo Maria,
    ich würde der Vermutung von Beli eher recht geben: Trichia decipiens, leider noch unreif.
    Trichia varia sieht auch unreif nie so rötlich aus sondern ist erst weiß und geht dann gleich ins gelbliche über.
    LG Ulla


    Hi,


    kleine Zwichenfrage meinerseits. :) Kannst du das makroskopisch schon in dem Stadium 100%ig festmachen oder gibts bei dem Fund noch andere Kandidaten, die in Frage kommen können?


    l.g.
    Stefan


    P. S.: Ich habe mich gerade eben auch für die BMG Tagung angemeldet. Da werde ich dich dann ordentlich löchern! Denk dir ein Lach Smiley dazu (kann man bei der direkten Antwort nicht einfügen).


    Hi,


    Smileys kannst du einfaügen indem du einfach die dazugehörige Tastenkombination eintippst. Das müsste auch bei der Direktantwort gehen.
    Freut mich, dass du dich auch zur BMG-Tagung angemeldet hast. :thumbup: Was mich allerdings nicht so freut ist, dass du mir Löcher in den Bacuh fragen willst. Eigentlich wollte ich dahin fahren um anderen Löcher in den Bauch zu fragen. :D


    Literatur zu dem Thema ist schwer zu bekommen, bzw. teuer. Es gibt ein Buch, was 3,5 kg wiegt: "The Genera of Hyphomycetes", wo auch Walter Gams mitgearbetet hat.


    Dann gibts den Sutton: "The Coelomycetes" (das sind die Pilze, welche Acervuli und Pycnidien ausbilden). Das Buch ist älter und ich weiß nicht, wie teuer das antiquarisch zu bekommen ist.


    Für die Phytoparasitischen Kleinpilze gibts dann noch den "Brandenburger". Damit kommst du auch schon weit; zumindest bis zur Gattungsdiagnose...


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    sehr schöner Fund, wenn sogar der Experte "ratlos" ist. :thumbup: Insekten- und Insektenparasiten sind nicht so meins, deswegen kann ich da auch nix gescheites beitragen. Aber ich finde toll, dass du dich da so reinkniest.


    Eine kleine Anmerkung noch meinerseits. Es wäre einfacher/verständlicher, wenn du nächstes Mal das Tier mit einem deutschen Namen benennst. Im konkreten Fall Springschwanz. Musste ich erst googeln. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    schöne Idee, aber funktioniert leider nicht wirklich, denn die Porlinge werfen Ihre Sporen zu einem bestimmten Zeitpunkt komplett ab. Im Fall des Zunderschwamms war der Zeitpunkt in Frankfurt Anfang April. Zu diesen Zeitpunkten kannst du die Sporenpulverfarbe bestimmen; aber leider nur dann, bzw. ein Jahr später zum gleichen Zeitraum...


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    also erstmal: Konidien sind auch Sporen; asexuell gebildete. Dann zu deiner Frage: Was willst du genau wissen? Willst du das anhand deines Fundes erläutert haben oder allgemein? Anhand deines Fundes kann ich dazu nix sagen, da ich K. deusta noch nie mikroskopiert habe. Der ist so schön makroskopisch zu bestimmen. ;)


    Dann verallgemeinert: Konidien sind wichtig bei der Bestimmung anamorpher Pilze; klar. Aber wichtiger sind auch die Konidienträger, die Konidiogenese (deuch welche Mechanismen werden die Konidien gebildet), wie sind die angeordnet usw.) Dann ist wichtig, ob sich Fruchtkörperähnliche Strukturen ausbilden, wie Pycnidien oder Acervuli usw. Das ganze ist nicht trivial und wesentlich komplizierter als bei echten Fruchtkörpern...


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    wie siehts aus? Kann ich heute Abend schon auflösen oder lieber morgen? Später sollte es dann aber nicht sein, wegen meiner Zeitplanung. Ein Rätsel kommt noch von mir und dann übergebe ich feierlich an Pablo. Bei mir liegt in den nächsten Wochen einfach zu viel an.


    Übrigens, falls sich jemand von euch auch mal als Rätselsteller versuchen will, dann sehr gern. Gebt uns einfach bescheid. Erfahrungsgemäß lernt der Rätselsteller auch sehr viel.


    l.g.
    Stefan


    Danke Stefan,
    der Rotrandige hat manchmal also auch einen gelben Rand und manchmal einen braunen. Interessant. Der, den du als Fenchelporling beschreibst, riecht nur noch alt, ist er ja wohl auch. Die Pilzkörper sind ganz flach, wie Teller.


    Liebe Grüße Claudia


    Hi,


    wenn du ein Stück davon rausgebrochen hättest, dann hättest du bestimmt auch den Geruch wahrgenommen. Der riecht alt meist auch noch.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    das erste sollte schon der Stäublingsschleimpilz sein; danach kommen 2 mal der Rotrandige, der dritte sieht aus, wie ein Fenchelporling Gleophyllum odoratum; der letzte ist ganz klar Phaeolus spadiceus/schweinitziii; der Nadelholz-Braunporling.


    l.g.
    Stefan

    P.S.: Was lernt man aus der Geschichte? ;) Das nächste Mal neben Kamera, Messer, Pilzbestimmungsbuch im Korb auch noch Notizblock und Stift mitnehmen - oder die Kamera einmal studieren ob man da auch Text eingeben könnte


    Hi,


    das ist auf alle Fälle nicht verkehrt. Mache ich auch so, wenn ich mir was wichtiges nicht behalten kann. Bei 2-3 ungesicherten Funden ist das kein Problem; aber bei 20 oder 30 kommt man schnell durcheinander. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    also das sind alles Helmlinge. Weiße Lamellen und der Wuchs; da bleibt nix anderes übrig. :thumbup: Hast du mal dran gerochen; ging der Geruch vielleicht in Richtung Schwimmbad oder in Richtung Stickoxide/alte Salpetersäure?


    Du hast auf alle Fälle im letzten Bild Gelbstielige Nitrathelmlige gefunden. So kenne ich die. Ich bin auch der Meinung, dass auf einigen der anderen Bildern die in älter zu sehen sind. Ob alle deine Bilder die gleiche Art ziegen, vermag ich anhand der Bilder und mangels Funderfahrung (hatte die leider nur 1-2 Mal bisher) nicht sagen.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Stefan
    An den Kandisbraunen hatte ich auch gedacht, aber dann verworfen. Den Goldgelben Zitterling kenne ich in allen Stadien, auch eingetrocknet. Wenn ich vergleiche, wie der Goldgelbe eintrocknet, finde ich Parallelen zu meinem heutigen Fund. Aber sicher bin ich mir ganz und gar nicht.


    Hi,


    na ja Tremella foliacea besiedelt Laubholz (hatte ich schon 2-3 Mal an Buche); der Kandisbraune Nadelholz; ich hab gerade nochmal in Wiki nachgelesen. Wie ich sagte: Tremella foliacea scheidet auch wegen der "nicht blattartigen" Struktur aus...


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    wegen deines Traubenkirschen Rindenkugelpilzes: Kann sein; dazu musst du aber das Substrat kennen und ggf. noch die Sporengröße und Form kennen. So rein am Bild, wird das nicht möglich sein.


    Die Gattung Biscogniauxia stimmt aber auf jeden Fall. :thumbup:


    l.g.
    Stefan