Hallo Jürgen,
herzlichen Dank. Endlich mal ein bestimmbares Cladosporium.
Davon gibts nicht so viele. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Jürgen,
herzlichen Dank. Endlich mal ein bestimmbares Cladosporium.
Davon gibts nicht so viele. ![]()
l.g.
Stefan
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Und da du ja weißt dass ich fast nie saufe :shy: möchte ich halt in die Pilze und weiß net mal ob da ein Wald in der Nähe ist![]()
Sehr löblich.
Trotzdem kann ich dir nur raten, geh einfach mal los und schau, was du so findest. Friedhöfe nd Parks sind immer für tolle Pilzfunde gut...
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Ja die Grasschwindis...Einfach geil.
Wir hatten sie am Samstag wieder. O-Ton Matthias: "Die kann man gar nicht finden!"
So zwischen Gras versteckt auf einem Friedhof und nebenbei gesehen als wir geade einen tollen Risspilz knippsten...
Die sieht man nicht.
Beste Grüße
Dieter
Frechheit, du hast schon Inocyben, während unsereins noch auf Trivial-Hut-Stiel-Pilze wartet?
Ohh man ich wohne in der falschen Gegend...
Hi,
viel wichtiger ist doch, wo liegt Illertissen und bist du freiwillig da?
Das hört sich nach absoluter Pampa an. Ich machs immer so, wenn ich wo neu bin, gehe ich einfach los und schau mal wo was wächst. Spannendes Zeug gibts immer. Mehltaue und Rostpilze haben gerade absolute Hochsaison.
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l.g.
Stefan
Hi,
deine I. pusio sieht interessant aus. Bei der hätte ich mich bei der Bestimmung auch sehr schwer getan; so ganz ohne violette(n) Stiel(spitze).
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Oder ist war die doch da und ist nur auf den Fotos nicht wirklich gut zu sehen?
l.g.
Stefan
Hallo,
Der Stiel von R. exalbicans sollte grauen. Der von dem gezeigten Pilz gilbt aber.
--> also muss ich erst mal widersprechen.
Definitiv ein guter Einwand.
Trotzdem solltest du lieber sagen. Der Stiel von R. exalbicans kann grauen. Das ist kein Muss...
Na ja; Birke mit der Hutfarbe, da bleibt doch eigentlich nicht mehr viel weiter übrig oder?
Hi,
von den Bildern her kommt Russula exalbicans doch ganz gut hin. Leider weiß ich nicht, ob das Sporenpulver nicht schon ein Ticken zu dunkel von dem ist. Aussporen lassen, habe ich die Art leider nie...
l.g.
Stefan
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Hallo, Stefan!
Dann unterschätzt du eine ganze Menge an richtig guten "Holzpilzlern" in Deutschland (und europaweit sowieso).
Nur sind manche halt nicht so präsent in diversen Foren oder im Internet generell, aber bis ich so weit bin wie zB ein Harald Ostrow werden noch sehr viele Jahre vergehen.
LG, Pablo.
Das war keinesfalls böse gemeint. Ich habe halt nur gerne feste Ansprechpartner, das ist alles. Zudem kannte ich Frank schon, bevor ich mich hier im Forum angemeldet habe.
Europäische Mykologen kenne ich kaum welche; das ist wahr.
Nicht richtig ist, dass ich ausschließlich Leute aus den Foren kenne. Aber wenn Namen nicht regelmäßig in der ZMykol, Tintling oder Boletus auftauchen, wirds natürlich für mich schwer diese zuzuordnen. :shy:
l.g.
Stefan
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Hallo, Stefan!
So arg hoch muss es gar nicht sein, aber unter einer gewissen Höhenstufe wird er durchaus seltener. Das hat aber auch mit den generellen klimatischen Bedingungen zu tun. Im Schwarzwald ist er häufig anzutreffen, auch in geringeren Höhen von ca. 300m üNN.
Einen Fundort bei heidelberg kenne ich, der auch so auf ungefärh der Höhenstufe liegt.
LG; pablo.
Na ja. Dresden liegt auf 120 m Seehöhe (Tal); oben auf den Hängen sind das ca. 200 m. Da fehlt immer noch einiges an Höhenmetern; auch in Nobis Hauswald. Aber macht nix. In dem Wald wächst auch der "König"; also der Fliegenpilze; warum nicht dann auch so ein trivialer Pilz wie Xeromphalina campanella. ![]()
l.g.
Stefan
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Hallo, Josef!
Es kommt drauf an...
Man kann nicht von jedem PSV erwarten, auch die entsprechende Spezialliteratur für so ein eher ausgefallenes Fachgebiet im Schrank zu haben. Mit "Pilze der Schweiz" oder "Großpilze Baden-Württembergs" ist dem nicht wirklich beizukommen.![]()
Das müsste schon zumindest eines der Ryvarden - Werke ("European Polypores" oder das neuere "Poroid Fungi of Europe") sein oder der Fungi - Europaei - Band von Annarosa Bernicchia. In den meisten anderen Bestimmungsbüchern (selbst bei Jahn zB) sind einfach viel zu wenig Arten drin.
Interesse an einer Probe hätte ich natürlich auch, aber zweimal verschicken tut nicht wirklich not.
Christoph ist auch in dem Bereich noch mal eine zuverlässigere Adresse als ich.
LG; Pablo.
Hi,
stell mal nicht dein Licht so untern Scheffel.
Zumindest wärst du Nr. 2, dem ich meine Cortis/Porlinge anvertrauen würde und bei dem ich mir auch sicher wäre, dass da was gescheites bei rumkommt.
Wer Nr.1 für mich ist, brauche ich ja nicht zu sagen. "The Master of Cortis" schlechthin.
l.g.
Stefan
Hi,
nur noch eine Ergänzung zu Christoph.
Crepidotus können manchmal richtige Fieslinge sein. Gerade, wenn im Schlüssel nach Zystidenlänge gefragt wird. Ich hab das schon mehrmals erlebt, dass ein Crepidotus mit langen fingerförmigen Zystiden auch mal recht kurze hat. Wenn man dann die Art nicht kennt, kommt dann was vollkommen falsches raus. Gerade C. cesatii ist so ein Kandidat. Der hat mich auch schon mehrmals zum Narren gehalten. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo nobi,
bei dir wachsen ja richtige Pilze. Da werde ich glatt neidisch! Ist der Glöckchennabeling bei euch auch so häufig, denn deine Schilderung klingt so unbeeindruckt. Irgendwie scheint's den überall massenhaft zu geben, nur hier nicht. Ich kenne ihn nur aus dem Schwarzwald.
LG, Jan-Arne
Hi,
direkt in Dresden gibts den auch nicht; aber ein paar Kilometer in Richtung Elbsandsteingebirge und Erzgebirge ist das ein Massenpilz. Nobis Hauswald liegt eigentlich nicht wirklich hoch, deswegen bin ich auch etwas überrascht...
l.g.
Stefan
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Hallo,
der Eichen Filzröhrling passt perfekt. Super. Vielen Dank Euch.
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Der Blutrote weicht mir doch etwas zu arg ab, zumindest bei meinem kurzen
Vergleich eben auf 123. (Hutfarbe vor allem).
Auf 123 steht der Eichen Filzröhrling wäre sehr selten.
Im Sichtbereich habe ich definitiv keine Eiche gesehen. 'Hatte extra gekukt.
Grüßle
Hi,
in Stadtparks und dergleichen ist der alles andere als selten; zumindest hier im Dresdner Raum. Das Problem bei der Art ist, dass die einfach verkannt wird. Wenn die Art keiner kennt, wird sie weniger kartiert und gitl demzufolge als selten. Ansonsten meine ich die Art auch schon unter Linden gefunden zu haben. Ich bin mir nicht sicher, ob der wirklich nur mit Eichen kann...
l.g.
Stefan
Hi,
S. legaliae hatte ich letztes Jahr auch zur DGfM-Tagung.
Die stacheligen Sporen sind für die Art sehr markant. ![]()
Ansonsten bin ich begeistert, wo du die ganzen Scutellinias hernimmst. Ich hatte dieses Jahr noch keine. ![]()
l.g.
Stefan
Nummer 1: Sicher, dass dort keine Eiche war? Für mich wäre das Xerocomus engelii (= Xerocomus communis), der Eichen-Filzröhrling. Rote Pünktchen in der Stielbasis sind ein typisches Merkmal der ziemlich häufigen Art. So ähnlich kann das auch noch der Blutrote Filzröhrling (Xerocomellus rubellus) aussehen, bei dem ich aber trotz des Alters noch mehr Rottöne am Hut erwarten würde.
Hi,
ich bin mir nicht sicher, ob der wirklich auf Eiche beschränkt ist.
Buche ist, wie die Eiche auch, eine Fagaceae. Bin aber ansonsten auch deiner Ansicht. ![]()
Bei Nummer 2 sehe ich auch irgendwas aus der Ecke "Waldfreundrübling"; dubioses Weißsporerzeugs halt.
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l.g.
Stefan
Hallo Christoph,
danke für die Aufklärung. Ich habe beide Bücher nicht; das einzige zu Cortis und Porlingen, was ich habe ist, ist GPBW und PDS. Ansonsten habe ich sehr kompetente Pilzfreunde in der Umgebung, die ich bei interessanten Pilzfunden kontaktieren kann, bzw. in die Hand drücken kann. ![]()
Ich bin mal gespannt, ob die Art auch in Sachsen vorkommt.
l.g.
Stefan
Hallo Nobi,
da hast du definitiv mehr Hut-Stiel-Pilze gefunden als ich letztes WE.
Aber zufrieden war ich dennoch; immerhin habe ich sage und schreibe 10 neue Arten (Mehltaue und Rostpilze) gefunden. Auf alle Fälle sind deine tollen Naturimpressionen mal wieder der totale Augenschmaus. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
Bild 2 ist eine Inocybe; Bild 3 ein Hautkopf; vermutlich Cortinarius purpureus/phoeniceus. Aber ohne bessere Detailaufnahmen bleibt da ein Fragezeichen. Standen am Fundort von Bild 3 auch Kiefern?
l.g.
Stefan
Ich denke bei den Bildern an Polyporus tubaeformis - da passen sowohl die herablaufenden Poren als auch die Hutfarbe (im Jungzustand) und zudem die deutlich vertiefte Hutmitte.
LG
Christoph
Hallo,
wo hast du denn den ausgegraben? Von dem habe ich noch nie was gehört? ![]()
l.g.
Stefan
Was den möglichen Pluteus angeht, waren die Lamellen eher weißlich wie auf dem Bild. Kann es sein, daß sich die Rosatöne erst mit dem Alter entwickeln? Ich hatte den Eindruck, daß mein Fund relativ jung war.
Hi,
ja das ist bei fast allen Dachpilzen so; gerade bei den Orangenen ist die Rosafärbung der Lamellen (wohl auch durch die strahelnde Hutfärbung bedingt) erst spät sichtbar.
Kannst ja gerne mal mit dem Portrait vergleichen.
l.g.
Stefan
Alles anzeigen
Hallo, Stefan.
Ein Schnittbild deines Fundes hast du nicht angefertigt?
Da waren deine Augen wohl zu schnell beim viel farbenfroheren Dachpilz.
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Direkt davor ist das Schnittbild. Dürfte aber kaum eine sichere Entscheidung zwischen Inonotus und Phaeolus ermöglichen, auch wenn Phaeolus theoretisch etwas schwammiger ist und mehr zum schwärzen tendiert.
LG; Pablo.
Hi,
ja das kann gut sein. Ich musste gerade btw. von Düngerlingen auf Baumporlinge umschalten; da kann ein Bild mal schnell übersehen werden.
Zumal so kurz vorm Dachpilz. ![]()
Übrigens für mich ist waren das bisher 2 tolle Tage; ich habe 6-7 Perserfunde; alles Phytos und Panaeolus cinctulus. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
P. spadiceus geht auch mal an Laubholz. Ich hatte den schon mal an Birke; kommt selten vor; ist aber möglich. Bei deinem Fund hab ich auch keine weitere Idee, was das sein kann (edit: Pablo hat einen Inonotus vorgeschlagen; das ist wahrscheinlich doch die bessere Alternative). Ein Schnittbild deines Fundes hast du nicht angefertigt?
Dein P. leoninus ist gut möglich. Die rosa Lamellen kommen auf Fotos von dem meist nicht gut rüber, deswegen mit einer kleinen Einschränkung.
Wenn das Substrat Buche war, bin ich auch bei Libertella faginea, obwohl ich die nicht so "fädig" kenne.
l.g.
Stefan
Hi,
sehr stimmungsvolle Bilder. :alright" Da sich noch keiner zu dem Stinktäubling geäußert hat: Das ist zumindest einer aus der Gruppe. Obs nun der echte Stinker Russula foetens ist oder aber ein anderer aus der Gruppe Russula subfoetens z.B. kannst du sehr leicht mit dem KOH-Test (Russula subfoetens verfärbt mit KOH gelb) rausbekommen. Wenn dein Fund nach Bittermandel gerochen hat, dann ist das 100%ig Russula grata, der Mandeltäubling. Ohne weitere Angaben ist das schwer den zu bestimmen. GEruch wäre hilfreich. Russula (sub)foetens riechen beide mehr oder minder recht eigenwillig; am ehesten zu beschreiben mit "nach Erbrochenem".
l.g.
Stefan
Der erste Pilz ist der Grüngefelderte Täubling, Russula virescens.
Den zweiten Pilz kann ich nicht identifizieren.
Hi,
der erste ist ganz klar virescens; der 2. ist irgendeine Psathyrella; sehr wahrscheinlich was aus der Candolleana-Ecke...
l.g.
Stefan
