Beiträge von Climbingfreak

    Hallo Holger,


    auch von mir eine gute Besserung und wieder mal ganz tolle Bilder. :thumbup: War schön, dich mal live zu erleben. Sämtliche Rädchentintlinge, die ich untersucht hatte, waren Parasola leiocephala/lactea. Hasenspfoten hatten wir auch am Sonntag.


    Von den schönen Dungtintlingen habe ich von Florian leider nix abbekommen. Er wollte die alle selber für sich haben. Dabei waren die doch so hübsch, süß und niedlich. So rein makroskopish hätte ich einiges auf Coprinellus pellucidus getippt.


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    na ja, wenn eine ganze Kollektion im Idealzustand vorhanden ist, stimme ich dir vollkommen zu; bei Einzelfruchtkörpern, die ggf. überständig sind oder Frost abbekommen haben, ist das immer so eine Sache...


    l.g.
    Stefan


    Hallo ihr beiden,
    die Umbenennerei richtet sich auch nicht an solche Leute wie uns, also Hobbymykologen mit bescheidenen Kenntnissen. Es wundert mich allerdings, dass momentan so viele Hobbymykologen, die grobgesprochen grade mal einen Steinpilz von einer Marone sicher unterscheiden können (bei Flockie vs. Netzie klappts dann schon nicht mehr so sicher, geschweige denn echter Satan vs. falscher Satan), diese Umbenennerei sich zu eigen machen. Man muss sich doch nicht jeden Schuh anziehen, der einem hingehalten wird. Wenn du Boletus calopus oder Boletus appendiculatus sagst, weiß auch jeder, welcher Pilz gemeint ist.
    FG
    Oehrling


    Hi,


    einerseits hast du natürlich recht; andererseits ist es schon praktisch die neuen Artnamen zu kennen; insbesondere bei den Kartierern. Wichtig an der Stelle nicht, wie der Pilz aktuell heißt, denn das können nur Gattungsspezis sagen, sondern unter welchem Namen der Pilz bei Mykis/Pilze Deutschland hinterlegt ist. :evil: Index fungorum und IF geben auch nicht wirklich den aktuellen Namen an, sondern listen mehr oder minder die Synonyme auf. Christoph hat dazu unlängst auch noch was geschrieben.


    Mir geht die Umbenennerei auch ein Stück weit auf den Senkel, aber im Falle der Tintlinge (habe mich da bis vor kurzem etwas intensiver mit denen beschäftigt) kann ich sagen, dass dies mehr als gerechtfertigt war. Huthautstrukturen, Velumbeschaffenheit und "Zerfließverhalten" sind schon sehr unterschiedlich, so dass es schon komisch wäre, wenn die in einer Gattung weiter stünden...


    Nichts desto trotz Wolfgang sehr schöne Funde. :thumbup: Den Glatthütigen und den Gelbporigen würde ich sehr gerne auch mal in der Hand halten dürfen. :(


    l.g.
    Stefan


    Ja genau deswegen auch nochmal ein Abgleich mit aktuellen (Schlüssel)werken/Gattungsmonographien. Gibts da bei Volvariella was?

    Hi,


    ich sehe in den Bildern ehrlich gesagt "nur" Hyphenfragmente (gerne auch von was imperfektem); keine Sporen oder Konidien. Eine konkrete Idee habe ich leider auch nicht.


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    genau so wirds wohl aussehen. :cursing: Auch ein Grund, warum ich mich mit Psathyrellas so ungern beschäftige. Zumindest hast du die Gattung richtig erkannt. Die genaue Art ist meist nur mittels Spezialliteratur, Mikroskop und Pilzmels Hilfe zu lösen. :evil:


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    nach der Hutfärbung brauchst du beim Flocki nicht wirklich zu gehen. Ich habe die schon in total gelb gefunden; gerade wenn die von Laub bedeckt sind, bzw. wenig Sonne abbekommen haben, sind die gerne mal heller.


    Was dein genau Fund ist, kann ich leider auch nicht sagen. Ich meine auf der Stieloberfläche schon ein angedeutetes Netz (durch "Grate auf der Stieloberfläche; nicht durch die Färbung) zu sehen. Am wahrscheinlichsten scheint mir doch eine "Glatthexe" oder doch eine verkappte Netzhexe zu sein...


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    wir haben gestern noch genau so aussehende milde Dottersporer im Buchenwald gefunden, die von Oehrling aus der Hand als R. risigallina angesprochen wurden. Er meinte es gäbe noch eine 2. Art, die genau so aussieht und sich auch nicht wirklich mikroskopisch unterscheidet. Allerdings habe ich den Namen vergessen.


    Er meinte dazu, dass der einzige Unterschied zwischen den beiden Arten darin bestünde, dass der eine nach 2 Tagen liegen lassen süßlich und der andere säuerlich riecht. Aus meiner Sicht ein ziemlich "dünnes" Unterscheidungsmerkmal, zumal der Geruchssinn eine individuelle Sache ist.


    Ich hoffe, dass Stephan hier noch was dazu schreibt. Mir fehlt die Spezial-Literatur und Erfahrung um da was genaueres sagen zu können.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    mhhh; V. murinella soll laut Literatur nicht auf Holz vorkommen und ich selber habe den auch immer nur auf dem Erdboden gefunden. Ich würde den Fund V. caesiotincta betiteln; allerdings würde ich da noch mal zur Sicherheit mikroskopieren und noch mal in einem relativ aktuellen Werk (Gröger, Funga Nordica) nochmal nachschlagen; nur um Sicherzugehen, dass da nicht noch Arten mit ählichem Aussehen hinzugekommen sind...


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    ich habe vorhin mal etwas gegoogelt und bin auf eine Anfrage von dir im Doppelpilzeforum von 2015 gestoßen. Die Diskussion zwischen Ditte und Helmut in den folgenden Beiträgen haben auch meine Zweifel gestärkt, dass dein Fund nicht I. soluta ist.


    Im Endeffekt wird nur Ditte eine wirklich fundierte Einschätzung zu deinem Fund geben können...


    l.g.
    Stefan


    nur mal eine Einschätzung zu den Tintlingen; also ich sehe bei den Tintlingen kein Velum auf dem Foto, muss nix heißen, denn das ist leider wenig aussagekräftig. Wenn kein Velum da ist, dann sind das Parasolas und dann kommen mit dem Aussehen nur noch Parasola plicatilis oder Parasola lactea=P.leiocephala in Betracht.


    Meinste? So struppige, nach oben gebogene und dabei die Struktur behaltende Parasola(e) mag ich nur schwer glauben.


    LG, Jan-Arne


    Hi,


    ist nur ne spontane Idee von mir. Ich dachte zuerst an Parasolas beim Anblick des Bildes. Die Hasenpfote habt ihr ins Spiel gebracht. Ich will sie hier nicht ausschließen, halte sie aber für unwahrscheinlich. Schade, dass man auf dem Foto keine aussagehräftigen Details sieht...


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    nur mal eine Einschätzung zu den Tintlingen; also ich sehe bei den Tintlingen kein Velum auf dem Foto, muss nix heißen, denn das ist leider wenig aussagekräftig. Wenn kein Velum da ist, dann sind das Parasolas und dann kommen mit dem Aussehen nur noch Parasola plicatilis oder Parasola lactea=P.leiocephala in Betracht.


    Den Fund als Hasenpfote anzusprechen (auch mit Velum), wäre ich vorsichtig; so ganz ohne Holzhäcksel auf nacktem Rasen habe ich die noch nie gefunden. Da gibts einige Arten, die denen ähnlich sehen können.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    ja das ist doch schon mal ganz ordentlich, was bei dir so wächst. :thumbup: Mir fehlen da immer noch die Inocyben, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden. :evil: Pfeffermilchlinge kenne ich bisher noch gar nicht.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    von mir bitte gleich 2 Bitten:


    1. erkläre bitte den Publikumsjoker Hans; ich kann mit dem Bild recht wenig anfangen. Habe da eine konkrete Idee, woher das stammen könnte, aber kann mir keinen Reim auf den Pilz machen, zumal ich das alles nur vom Hören-sagen kenne. Selber gesehen oder gelesen habe ich das nie. (zu jung und im "falschen" Teil von Deutschland aufgewachsen)


    2. Welche Art meintet ihr als ihr die "Haustiere" gepfählt habt? Ich habe hin- und her überlegt und konnte mir keinen Reim darauf machen.


    Die Erklärung natürlich erst nach der Auflösung von Pablo. :thumbup: Wäre schön, wenn ihr mich dann erleuchten könntet. :sun:


    l.g.
    Stefan


    Ist der Joker so eine Art Insiderwitz???
    Verwirrt grüßt Irmtraud


    Nein keinesfalls. Man muss nur den Rätselpilz als fraglichen Kandidaten auf dem Schirm haben und wissen, wie der Rätselpilz auch sonst so genannt wird.


    Das ist das ganze Geheimnis. Mehr kann und will ich nicht sagen; sonst gibts Brillen von Pablo oder schlimmeres. :evil:


    l.g.
    Stefan

    Das ist ja mal wieder ein Joker. :D :thumbup:


    Kurz geschockt, überlegt und dann Aha-Effekt und 10 Punkte für mich. :cool::evil:
    [hr]
    [quote pid='366568' dateline='1499891271']


    Namen können kontrovers sein.
    [/quote]


    Genau, aber Lactarius controversus können wir hier ausschließen. :giggle:

    Hi,


    für I. soluta sind mir die Sporen nicht "viereckig" genug, bzw. etwas zu höckerig. Meine bisherigen Funde der Art hatten mehr viereckige Sporen. Auch habe ich mal mit Dittes Seite verglichen. Die Zystiden deines Fundes wären mir etwas zu "bauchig" und auch etwas zu dickwandig. Also wenn du mich fragst, eher nicht I. soluta. Sicher bin ich mir aber auch nicht.


    Hast du es mal mit folgendem Schlüssel probiert? Dort sind wesentlich mehr Höckersporer mit unbereiftem Stiel drin, als in den gängigen Büchern.


    Vielleicht findest du dort einen Kandidaten.


    l.g.
    Stefan


    Hallo,


    ich bin äähm etwas positiv überrascht. :thumbup: Ich habe aus deinen bisherigen Antworten auch genau das rausgelesen. Ich wusste gar nicht, dass du dich auch mit Porlingen intensiver beschäftigst. :shy: Was aber auch kein Wunder ist, denn das passt nicht wirklich in mein Interessensfeld (Ritterlinge, Risspilze, Tintlinge, Phytos und fundbezogen auch mal nen Cortinarius). Ich hab das ganze "Drumrum" ausgeblendet. Nimm mir bitte "meine Unwissenheit" nicht krumm. ;)


    l.g.
    Stefan


    Hallo Stefan,


    danke fürs reinschauen. Hasenrein ist allerdings meine Bestimmung nicht (cf.), zumindest passen der Wirt und die Morphologie, da war ich mal so frech, diesen Namen ins Spiel zu bringen. Eigentlich müsste man eine Kultur ansetzen und natürlich sequenzieren.


    Grüßle
    Jürgen


    Ja das alte Lied, Leid und Problem von Cladosporium. :D Aber tröste dich. Alternaria ist mindestens genau so schlimm. ;)