Hi,
saublöde Frage. Hast du mal mit Ludwig, Gröger, FN geschlüsselt? Was sagen die denn? Ich schlüssle/bestimme/sichere meine Funde fast ausschließlich mit diesen Werken ab.
l.g.
Stefan
Hi,
saublöde Frage. Hast du mal mit Ludwig, Gröger, FN geschlüsselt? Was sagen die denn? Ich schlüssle/bestimme/sichere meine Funde fast ausschließlich mit diesen Werken ab.
l.g.
Stefan
Hi,
Tapinella atrotomentosa, der Gemeine Samtfußkrempling.
l.g.
Stefan
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Servus Stefan,
wenn es, woran ich - nach Frank's Beitrag - nicht zweifle Sarcodon scabrosus ist, bist mir ein weiteres nettes Fündchen voraus.
Ist also die dritte Art, die du selbst gefunden hast. Tippe ich bei den anderen beiden auf S. imbricatus und S. squamosus, richtig?
Gratuliere, schöner Fund,
LG
Peter
Hallo Peter,
ja, woher weißt du das nur? Kannst du Gedanken lesen? ![]()
Hallo ihr lieben,
es ist S. scabrosus, hatte ich ja auch gestern vermutet, aber ich wollte trotzdem mal nachschlüsseln; nicht, weil ich eurer Expertise mistraue, sondern, weil ich mich einfach mal mit dem Fund befassen wollte. Sporen passen. Es trat auch keine blaugrüne Verfärbung mit KOH ein, wie für S. glaucopus beschrieben.
Brassella: Ich habe den Fund auf ca. 200m Seehöhe gemacht. Hier in Dresden + Umgebung habe ich bisher nur S. squamosus gefunden, den Kiefernhabichtspilz; S. imbricatus kenne ich bisher nur aus Österreich. Ich habe früher mit meiner Familie sehr viel Urlaub in der Dachsteinregion gemacht...
l.g.
Stefan
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Hi,
war gestern mit Pascal (Sachse) unterwegs und dabei haben wir das hier in einem Buchenwald gefunden.
Moin Stefan,
hast du mal probiert?
Das sollte, rein von der Optik her, S. scabrosus sein. Bei mir gibt es den alle 5 Jahre mal im sauren Kiefernhabitat. Gleicher Standort also wie der echte Habicht. Allerdings erscheint der bittere Vertreter deutlich früher. 2007 hatte ich ihn Ende August und 2012 Mitte September.
Ich glaube, ich muss demnächst mal in den Wald - die fünf Jahre sind ja schon wieder um.
Grüßlis Ingo
Hi,
klar habe ich den probiert.
War aber längst nicht so bitter, wie ich erwartet habe. Oligoporus stipticus ist deutlich bitterer.
Dafür hatte ich bei dem noch nach 1h einen bitteren Geschmack im Mund.
Ansonsten favorisiere ich auch S. scabrosus (danke Frank und Ingo), aber mal durchschlüsseln/mikroskopieren werde ich trotzdem. Eine kleine Chance auf S. glaucopus besteht ja immerhin.
Ich freue mich über den Fund, egal welche Art das ist...
l.g.
Stefan
Hi,
ups, hab hier noch gar nix geschrieben. :shy: Sehr schöne Tour hattet ihr da.
Ich muss mir das mal in Ruhe ansehen.
l.g.
Stefan
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Lieber Stefan,
das ist ein richtig toller Fund! Ich hab noch keine einzige Sarcodon-Art bei uns finden können (und das wird sicher auch so bleiben, oder gibt ´s da was auf saurem Boden? )
Bin gespannt, ob du deine erste Idee dazu bestätigen kannst. Glückwunsch!!
herzliche Grüße,
deine Melanie
Hi,
danke.
Es kommen ja nur 2 Kandidaten in Frage; die blaue Stielbasis ist sehr markant. Dass bei dir nicht mal der Fichtenhabicht wächst, wundert mich etwas. Du müsstest doch hoch genug für den wohnen. Hier in Dresden und Umland kommend die Kiefern-Habichte recht häufig vor. Die wollen karge, saure Sandböden. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
war gestern mit Pascal (Sachse) unterwegs und dabei haben wir das hier in einem Buchenwald gefunden.
Muss noch unters Mikro, aber ein definitiv schöner Fund ist das in jedem Fall und meine 3. Sarcodon-Art, die ich selber gefunden habe.
Nebenbei gabs noch einen schönen Hasen und 2-3 Laubholtstämme voll mit Austern.
l.g.
Stefan
Hi,
sehr schöner Fund. Ich kenne den allerdings als T. penicillata.
Der ist übrigens auch im Gerhardt drin. Danke fürs Zeigen. Ich kenne im Dresdner Raum nur eine Stelle, wo der wächst; also scheint daas schon eine seltene Art zu sein...
l.g.
Stefan
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Hab ich dann wohl.
Frank, wenn du magst, kannst du die gerne ins Protrait noch einfügen. ![]()
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Hallo, Frank!
Aha, da ist also der Kalk zwischen zwischen Siegen, Marburg, Gießen und Limburg (Lahn).
Königsröhrling: Ein wunderschöner Pilz, den ich irgendwann auch mal zu finden hoffe.
LG, Pablo.
Ja herzlichen Glückwunsch zum Fund. So sieht er also aus. Habe mich immer gefragt, ob die Art nicht ein Phantom ist.
Endlich kann ich mir mal ein gescheites Bild von der Art machen. Die bisherigen Bilder von dem, die ich sah, waren alle so nichtssagend...
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Hallo, Thorben!
Eine schöne Darstellung dieser (makroskopisch) enorm variablen Art.
![]()
Zumindest hat - soweit ich weiß - kein anderer Düngerling diese dreieckigen Fransen am Hutrand. Toll aufgenommen sind übriegns auch die Sporen mit schöner Ansicht des vorgestülpten keimporus.
LG, Pablo.
Yep, und die "sechseckigen" Sporen erkennt man auch sehr gut. Klasse Doku Thorben. ![]()
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Hallo, Harald!
Guter Hinweis, danke.
![]()
Drittes Bild und neuntes Bild: Da sieht eine Knolle sogar fast schon abgesetzt - gerandet aus. Das in Kombination mit dem braun befaserten / beflockten Stiel und dem schütteren, nicht oder nur undeutlich gerieften Ring, da könnte man sogar noch an >Amanita porphyria< denken.
LG, Pablo.
Hi,
also ich würde so was unbeachtet stehen lassen, bzw. auch nicht daran denken, hier so was als Anfrage einzustellen. Aus dem einfachen Grund, weil das Ding zu oll ist und eine Bestimmung unmöglich ist; erst recht per Foto. Deswegen habe ich hier auch noch nix geschrieben. Wir können uns gerne darauf einigen, dass es eine der 3 genannten Arten sein muss. Eine Auflösung zu dem wird es sowieso nicht geben. Meine Mentoren zu diesem Thema werde ich nicht zitieren, das habe ich bei ähnlichen Anfragen schon oft genug gemacht.
l.g.
Stefan
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Hi,
willkommen zurück. Für mich ist das eine schwer zu bestimmende Ramaria da keine markante Färbung. Ohne Mikro und das Buch von Joseph wirst du die nicht knacken können...
l.g.
Stefan
danke stefan!
ja könnte Ramaria rasilispora sein 😊
habe ich mal wieder was dazu gelernt ☺ï¸
lg
anita
Was ich hier nicht verstehe: du hast eine Vermutung und tust in deiner Anfrage, als ob du keine hättest. Warum mikroskopierst du das Ding nicht mal? Dann hättest du mehr Gewissheit!
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Liebe Anna,
auch von mir alles Gute nachträglich. Leider konnte ich in den letzten Tagen nicht so viel online im Forum sein. Nicht minder herzlich möchte ich dir, wenn auch verspätet dir viel Freude, Glück, Gesundeit und immer spannende Naturlerlebnisse wünschen (tolle Pilzfunde sind in den Naturerlebnissen naturlich schon integriert ;))
Auf jeden Fall gibts zum Geburtstag auch ein Mädchen-Pilz. Ich hoffe er gefällt dir.
Lieber Stefan,
danke für deine Wünsche! Und wie sie mir gefällt, deine kleine Koralle. Da ich von dieser Gattung wenig Ahnung habe - ist das etwa die grünspitzige Koralle, Ramaria apiculata?
Ja ist sie in voller Shönheit. Hat uns Andreas Gminder in seinem Cortinarien-Kurs damals gezeigt. ![]()
Liebe Anna,
auch von mir alles Gute nachträglich. Leider konnte ich in den letzten Tagen nicht so viel online im Forum sein. Nicht minder herzlich möchte ich dir, wenn auch verspätet dir viel Freude, Glück, Gesundeit und immer spannende Naturlerlebnisse wünschen (tolle Pilzfunde sind in den Naturerlebnissen naturlich schon integriert ;))
Auf jeden Fall gibts zum Geburtstag auch ein Mädchen-Pilz. Ich hoffe er gefällt dir. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
willkommen zurück. Für mich ist das eine schwer zu bestimmende Ramaria da keine markante Färbung. Ohne Mikro und das Buch von Joseph wirst du die nicht knacken können...
l.g.
Stefan
Hi,
also wenn ich raten müsste.
Eine Pfifferlingsart sicher.
Dann 2 Reizker. Lactarius deliciosus und Lactarius semisanguifluus wären gute Möglichkeiten; allerdings müssten am Fundort auch Kiefern gestanden haben und ich hätte zur letzten Absicherung auch gerne mal von beiden Arten die Stieloberfläche gesehen.
l.g.
Stefan
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Guten Morgen,
Mein Erklärungs-versuch:
Das Wasser in den Pilzen ist ja quasi in der "Matrix" aus Zellwänden und Zellmembranen eingeschlossen. Durch die "Dampfgarung" beim Kochen - wie beschrieben von Claudia mit ner Tasse Wasser - wird die Matrix durchlässig, die Zellmembranen schmelzen und das gebundene Wasser tritt - mitsamt dem Zellinhalt aus - Damit ist Osmose schonmal im A* .
Das jetzige Stadium beschriebe ich mal als Schwamm, Wasser aufnahmefähig, aber nicht osmotisch aktiv.
Da der Wasserstand im Topf sehr gering ist, tritt durch die Hitze ein beschleunigter Eintritt des hydrostatischen Paradoxons ein, die oben liegenden Pilze, die nur dem Dampf ausgesetzt sind, entwässern. Folglich müssten die unten im Topf verbleibenden Pilze aber weniger Wasser verlieren, also einfach zu 100% Wassergesättigt sein (wenn vollständig von Wasser bedeckt) - was aber noch weniger Wassergehalt sein kann als Stadium 1, vor dem kochen.
Auch die Denaturierung der Proteine kann eine Rolle spielen. Verändert sich deren Struktur, kann/wird sich auch die Wasserbindekapazität der Moleküle verändern -> Hydrathülle kleiner. Ne Idee, wenn alle Pilze in gleichem Maße kleiner werden.
Ist nur ne Idee, habe die Erfahrung auch noch nicht selbst gemacht, da ist es irgenwie schwierig das nachzuvollziehen
Hi,
na ja, das ist halt die Frage. Es wurde von Kochen gesprochen (meint: Gargut liegt im Wasser und wird erhitzt) und nicht von einem Dampfgaren. Das ist ein großer Unterschied. Beim Kochen bin ich mir sehr sicher, dass damit den Pilzen bestimmt kein Wasser entzogen wird. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
toller Fund, den ich gerne auch mal selber finden möchte; Schneckenfraß hin oder her. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
na ja; ich habe gerade nochmal mit Dittes Seite verglichen. Am ehesten käme wieder mal I. cookei hin, aber dafür sind mir die Cheilos nicht blasig genug; deswegen bin ich mir unsicher. Anhand der Zystiden glaube ich auch an einen Vertreter der Rimosae. Pleuros wirst du bestimmt nicht gefunden haben; oder doch? Wenn ja dann gehört dien Fund ganz woanders hin.
Vielleicht sagen Ditte oder Helmut noch was zu dem Fund. Ich weiß auch nicht, inwieweit in der Gruppe noch Arten schlummern, die in den gängigen Schlüsselwerken aufgrund der bekannten Gründe nicht auftauchen...
l.g.
Stefan
Hi,
passt. Sehr schön und das noch von einem "Neuling" herzlich willkommen im Forum und Glückwunsch zur erfolgreichen Bestimmung. ![]()
l.g.
Stefan
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So, das Ergebnis der Schirmling-Untersuchung steht noch aus.
Makroskopisch schon auffällig die zwei hängenden Ringzonen, die hier bei den liegenden Aufnahmen ganz gut zu sehen sind. Die Hutschuppen sind in natura etwas brauner als hier die Bilder zeigen. Die Sporen sind spindelförmig mit Längen um die 11 µ.
Dann kommt man zwangsläufig auf Lepiota subgracilis.
Beste Grüße
Harald
Hi,
da muss ich gleich mal ne Frage loswerden. Du hattest den doch als Exsiccat, oder? Wie macht man von Exsiccaten einen HDS-Schnitt?
l.g.
Stefan
P.S. Danke für die Auflösung Harald. ![]()
Hallo Jouxx,
Ja, das sind alles Netzstielige Hexenröhrlinge.
VG
Wolfgang
Hi,
sehe ich auch so, obwohl die Bilder für eine Bestimmung alles andere als opitmal sind.
l.g.
Stefn
Hi,
sagen wir mal so. So kenne ich die Ziegenlippe auch; kein gelbes Basismycel und schöne rosa Stieltrama. ![]()
l.g.
Stefan
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Fundort: Friedhof, Mitte zwischen Eiche und Fichte, Einzelexemplar
Hutfarbe: rein weiß
Hutrand: gerieft
Größe: Hut 4 cm, Stiel 4 x 1
Huthaut: feucht klebrig, 1/2 abziehbar,
mit schmalen, langen Pileozyst., z.T. mit kleinen dunklen Punkten (Inkrustationen?)
Lamellen: breit, viele am Stiel gegabelt, Farbe creme
Stiel: zylindrisch, glatt, weiß
Trama: weiß, fest, rel. dünn, unveränderlich
Geruch: ohne
Geschmack: deutlich scharf
Sporen: ellipsoid, 7-8 x 5-6 µ, niedrige, isolierte Warzen
Sporenstaub: erst rein weiß, nach 1 Tag creme mit Gelb-Ton
Chemie: Guajak: schnell oliv->dkl. grün->fast schwarz, FeSO4: braun-rot
Kann da jemand weiterhelfen?
An alle, die sich hier beteiligt haben: ich habe selbst nachgelesen und bin mir ziemlich sicher,
dass es sich um Russula aeruginea handelt Bild z.B. in 'Pilze der Schweiz, Bd 6, Abb. 86'. Überall
in der Literatur findet sich der Hinweis, dass auch fast weiße Hüte vorkommen.
Der Rest der Merkmale stimmt.
Sehr schön, da hatte ich den richtigen Riecher (was ausgeblasstes). Ich kenne die Art allerdings als strikten Birkenbegleiter...
