Beiträge von Climbingfreak


    Dann muss also an der Stelle unterirdisch ein abgestorbeer Bau liegen, bzw. dess Wurzeln. Wieder was gelernt :)


    Also bzgl. güner- oder graublättriger Schwefelkopf: Es ist an den Lamellen kein grün zu sehen. Der Geschmack ist schon etwas bitter aber nur etwas. Wie sollte den der graublättrige schmecken?


    mild und angenehm pilzig.

    Hi,


    also weiter gehts.


    1. die Punktetabelle von letzter Runde ist nachgetragen; bitte überprüft nochmal, ob das alles so passt; denn der Fehlerteufel steckt überall. :evil:


    2. Joker Nr. 40


    Wer darauf oder darauf gehofft hat; den muss ich enttäuschen. :cool::evil: Wenn ich euren allseitig favorisierten Pilz hätte nehmen wollen, hätte ich den auch als Rätsel eingstellt.


    So muss ich euch darauf vertrösten. :giggle:


    Mir ist durchaus bewusst, dass das ernährungsphysiologisch grenzwertig ist, so dass ich das damit wieder in die richtige Bahnen zu lenken hoffe. Der Link hat aber nur indirekt was mit dem Rätselpilz zu tun. ;)


    l.g.
    Stefan


    Danke ihr beiden. Also jetzt habe ich Ihn mal probiert. er schmeckt eher unangenehm, etwas bitter, aber für meinen Gaumen nicht scharf. Aber kann den Geschmack nicht genau benennen.


    lg roflex


    Hi,


    bitter passt; der Grünblättrige ist nicht scharf. Der Rauchblättrige ist das nicht, denn den habe ich noch nie auf irgendwelchen Grasflächen, an vergrabenen Holzresten gefunden. Ich finde den immer "nur" im Nadelwald an Fichten- oder Kiefernstubben...


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    genau; insbsondere die Mikromerkmale sind da wichtig. Mehr als Psathyrella sp. wird in so einem Fall nicht gehen. Möglicherweise sagt Pilzmel noch was dazu. Er kennt alle Vertreter der Gattung mit 2. Vornamen. :evil: :giggle:


    l.g.
    Stefan


    Hallo Lupilinchen,


    bei Deinem Fund handelt es sich um Pilze der Gattung Coprinus / Tintling, eine Gattung mit zahlreichen Arten. Eine gesicherte Bestimmung ist in vielen Fällen ohne Mikroskop nicht möglich.


    VG; Peter


    Hi,


    würde ich in dem Fall nur bedingt so sehen. Das ist sehr wahrscheinlich was aus der Atramentrarii-Ecke; und damit ist auch Coprinopsis atramentaria, der Faltentintling selbst am wahrscheinlichsten. Schade mit jungen Fruchtkörpern und Detailbildern (z.B. Velum; kann abgewaschen sein) wäre an der Stelle auf jeden Fall eine genauere Aussage möglich, denn 100%ig sicher bin ich mir nicht. Hats denn in letzter Zeit bei euch geregnet Lupilinchen? Hatten die jungen Fruchtkörper einen weißlichen Belag auf dem Hut?


    l.g.
    Stefan

    Na ja, also Holzweg ist schon mal gut; in mehrfacher Hinsicht sogar. :evil:


    Ansonsten sorry für die verspätete Punktetabelle. Ich hoffe, dass ich die im Lauf der Woche noch posten kann. Ich hab da gerade ein paar anderweitige Problemchen.


    l.g.
    Stefan



    Hi,


    genau so siehts aus, denn sehr viele meiner Funde von Tr. focale und Tr. imbricatum hatten keinen klar erkennbaren Burggraben. Bei anderen Ritterlingen, wie Tr. sulphureum oder Tr. equestre ist dieses Merkmal meist markanter ausgeprägt. Das scheint auch artspezifisch zu sein. Das ist auch ein bisschen die Krux beim Erkennen der Gattung Tricholoma, denn Fruchtkörper mit Burggraben bilden auch noch andere Gattungen aus. Lepista, Lyophyllum usw.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    Tr. vaccinum passt. :) Wenn du magst kannst du gerne noch mal Geruch und Geschmack checken. Der riecht mehlartig und schmeckt extrem bitter. Ritterlinge müssen nicht immer einen Burggraben haben, Uwe.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Tuppie,


    den Dank gebe ich gerne zurück. :)


    Hallo Enno,


    das Kompliment gebe ich gerne zurück. Ich bin sehr begeistert, wie sehr du dich in die Wiesenpilze eingarbeitet hast. :thumbup: Die ganze Thematik felht mir noch fast völlig.


    l.g.
    Stefan


    Du könntest die noch maximal anfärben mit Kongorot z.B., bzw. könntest du versuchen den Kontrast du erhöhen indem du die Blende etwas schließt. Ansonsten wäre auch noch der Differentielle Interferenzkontrast eine Möglikchkeit; sofern vorhanden. So was haben aber nur sehr teure Mikros...


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    herzliches Kompliment an euch alle, dass ihr den rausbekommen hattet; und keiner von euch hat mir eine Amanita als Lösungsvorschlag geschickt. Hochachtung. :thumbup:


    Witzig fand ich auch die vielen Zaunpfähle, obwohl mir das schon manchmal etwas zu grenzwertig war.


    Ja es ist der Flockenstäubling und ja den hat uns Harzi bei dem Kurzurlaub bei ihm gezeigt. Ein beeindruckender Pilz. :sun:



    Leider komme ich gerade auch von einer anstrengenden Reise zurück, von der ich gerne in den nächsten Tagen berichten werde. Dennoch habe ich es leider nicht geschafft für euch ein neues Rätsel zu kredenzen. Ich hoffe, dass ich morgen dazu komme; ebenso die Punktetabelle.


    edit:


    die Punktetabelle:


    1. 50 EberhardS, Sparassis (je+ 10)


    2. 48 keiAhnungGrüni, Romana, Engelchen, ipari, Black Lino (je+ 10)
    3. 46 Brassella (+ 8), nochn Pilz (+ 10), Joe83 (+ 8), Lupus (+ 10), Stefan86(+ 8)
    4. 38 Ricky (+ 10), Anja (+ 0)



    l.g.
    Stefan

    LG + und danke für das spannende Pilzrätsel


    Hi,


    das war eigentlich nicht meine Absicht das als Rätsel zu stellen. Ich wollte lediglich eine Gattungsdiskussion in Gang bringen. Herzlichen Dank erstmal auch an Wolfgang für den Link und deine Antwort.


    Leider wird das aber trotzdem ein Rätsel bleiben, da ich die Fruchtkörper nicht exsicciert habe. Ich kann maximal die Nachbarin nochmal fragen, ob neue Fruchtkörper erschienen sind. Auf die mehr oder minder truncaten Sporen werde ich gern zukünftig auch achten. Im Gröger ist dazu nix erwähnt; bei der FN meine ich das auch nicht gelesen zu haben.


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    herzlichen Dank für die lieben Worte und das Lob, obwohl ich eigentlich das nicht so beabsichtigt war. Ich wollte lediglich mal danke sagen. :shy:


    Danke auch nochmal wegen der Nachfrage zu dem Kahlkopf Peter. Ich habe mich mit einem Tschechischen Experten auf FB ausgetauscht. Er meinte, dass das ein junger Blauender Kahlkopf war. Die Sporen waren noch etwas unreif und er hat auch eine seiner Publikationen verlinkt, wo ich auch die Cheilos in der Form wieder gesehen habe, die ich auch bei meinem Fund fand. Im Fungi Europaei Band (von Noordelos und nicht von Hausknecht) sahen die aber anders aus, was mich extrem verwirrt hat.


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    erstmal herzlichen Dank für eure Meinungen und die sehr tolle Diskussion hier. Ich lass die Katze mal aus dem Sack. Leider habe ich gerade die genauen Messwerte der Zystiden nicht zur Hand. Die waren aber recht schmal (so bis 20 µm) und recht kurz (so bis 30 µm).


    Laut meinen Schlüsseln komme ich auf C. racchodes, obwohl ich ebenso wie ich damals zuerst an C. olivieri dachte. Nun zu meiner Frage. Wem würdet ihr mehr Gewicht schenken? Der Makroskopie oder der Mikroskopie, bzw. darf C. racchodes so aussehen. Kann das nich auch ein C. olivieri sein, der aufgrund der teilweisen sehr klaten Nächte hier untypische Zystiden hat. Ich bin mir da ziemlich unschlüssig. Ich habe die Anfrage extra so gestellt, um euch nicht unterbewusst in die eine oder andere Richtung zu lenken. ihr solltet die Bilder objektiv beurteilen. :thumbup:


    Nur noch eine Anmerkung: Im Gröger steht als Schlüsselmerkmal, dass C. brunneum schmutzig rosabraun bei Verletzung anläuft, deswegen habe ich den ausgeschlossen. Eine Beobachtung, die ich anhand eigener Funde so auch beobachtet habe.


    @Grüni: Es geht vielen Leute so, dass sie durch die ganze Umbombiniererei genervt sind. Mir gings bis vor kurzem auch noch so, habe mich aber in der Zwischenzeit daran gewöhnt, dass die Pilze gefühlt aller 3 Minuten anders heißen und sehe das entspannt. Wichtig ist, ich weiß, wie der Pilz in meinem Kartierungsprogramm heißt. ;) So blöd, wie das für dich und andere nicht ganz so versierte Interessierte ist (ich meine das nicht abwertend!); gibts erstmal aus meiner Sicht wichtigere Dinge, die ihr lernen könntet. Beispielsweise könntet ihr euch mit dem systematischen Erkennen der Gattungen befassen. Wenn ihr eine Gattung habt, ist schon viel gewonnen. In den populären Pilzbüchern brauchst du auch nicht nach den neuen Arten bzw. neuer Taxonomie suchen. Die wird so schnell nicht angepasst. Neue Auflage heißt in den Fällen nur ganz frisch aus der Druckerpresse.


    l.g.
    Stefan

    :D


    So die Konkurrenz wird hart. Wenn so viele schon den letzten Platz belegen wollen, dann kann ich ja nur noch maximal Vorletzter werden. :evil:


    Ich bin gespannt.


    Engelchen: du kannst auch sehr gerne meine Bilder für die Urkunden nehmen; auch die aus FB. Wenn du was in Originalgröße brauchst, sag bitte bescheid.


    Norbert: wie besprochen du stellst biite nur Tintlinge, Risspilze und Cortinarien ein. Von den ganzen anderen Zeugs, hab ich ja keine Ahnung, wie du weißt. :evil:


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    hübsche Funde. :thumbup:


    Zur Nr. 19: Nie und nimmer ein Hasenstäubling. Vergleich mal mit Bovista plumbea; das passt da definitiv besser. ;)


    So junge Riesenschirmlinge bestimme ich persönlich nicht. Ich bin da vorsichtig geworden. Eine mögliche Stielnatterung kann sich noch ausbilden, die Hutschuppung ist auch noch nicht erkennbar, so dass ich mich bei so was gerne bedeckt halte und dann lieber 2-3 Tage später den Fundort aufsuche.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Stefan !


    Hut ist in Natur viel mehr gelb als auf den Bild zu sehen , leider schlechte Kamera - spät Nachmittag . In DGfM nur 2 Fundmeldungen . An Rettich Geruch - Geschmack bin absolut siecher .


    LG beli !


    Ich bin mir schon sehr sicher, dass wir in Sachsen mindestens 10 haben. :D Gut, es ist sehr gut möglich, dass die Daten da noch nicht drin sind. Das hat Gründe. Die werden aber in den nächsten Jahren noch bei Pilze Deutschlands eingepflegt. :)

    Hi Beli,


    ist schwer, da ich einfach nur einen weißen Pilz mit weißen Lamellen sehe. Wenn der Pilz aber wirklich einen deutlichen Rettichgeruch hatte, dann kann das der gut sein; Vorraussetzung ist, dass der Hut auch wirklich gelb war. Wenn der Hut reinweiß war wirds schwer. Ich kenne die Art sehr gut und glaube auch nicht an die vermeintliche Seltenheit; der wird einfach unterkartiert sein. In den letzten 2 Jahren hatte ich den mindestens in Sachsen 4-5 Mal; dieses Mal zugegebenermaßen noch nicht einmal. Die Art wird einfach unterkartiert sein.


    Was auch noch ein Grund für seine "Seltenheit" ist, dass die Art, bzw. damalige Forma auch erst vor ein paar Jahren erstbeschreiben wurde. Ich will deinen Fund nicht schmälern Beli. Mir ist nur wichtig, dass du auch die Gründe für die vermeintliche Seltenheit kennst.


    l.g.
    Stefan