Hi,
ich fand als Kleinkind das Thema Wald und Pilze iwie faszinierend. Vielleicht auch durch Geschichten, welche mir meine Familie damals erzählt haben.
Wie dem auch sei. Ich wollte Mal selbst Pilze sehen und wir sind dann halt Pilze suchen gegangen. Da war ich 4 Jahre alt. Natürlich haben wir damals nur die gängigsten Röhrlinge mitgenommen. Iwie hat mich das Thema fasziniert. Es gab damals einen Pilzberater (DDR 1986) in der Nähe. Einen sehr alten Mann, der gefühlt alles wusste. Ich war begeistert und wollte selbst Pilzberater werden. Ich habe als ich 12-13 Jahre alt war mir dann im Selbststudium die häufigsten Röhrlinge, welche in den 0815-Pilzbüchern enthalten waren im Selbststudium beigebracht. Später in der Schule und im Studium hatte ich logischerweise andere Prioritäten. Erst nach dem Studium dann habe ich mich an den alten Wunsch erinnert. Das war 2006. Ich hatte mich den Dresdner PSV angeschlossen und habe im Selbststudium weiter Pilze gelernt. 2012 habe ich dann meine PSV-Prüfung absolviert. 2013 habe ich mich der Fachgruppe Mykologie Dresden angeschlossen und habe mich in die Pilzkartierung eingearbeitet. In der Zwischenzeit habe ich meine Leidenschaft für diverse dunkelsporige Agaricales entwickelt. Dank dem Forum und dieverse Pilztagungen habe ich sehr viele Experten kennen gelernt und auch mein Wissen erweitern können. Inzwischen bin ich Leiter der Fachgruppe Mykologie Dresden, ordentlicher PSV-Prüfer und angehender Fachberater für Mykologie.
Neben diversen dunkelsporigen Lamellenpilzen habe ich mich auch in die phytopathogenen Pilze eingearbeitet; bevorzugt Rostpilze. ![]()
l.g.
Stefan
