Beiträge von Climbingfreak

    Wenn die Dinger wirklich so wirksame Mückenjäger sind, dann werfe ich im kommenden Sommer alle Klebefallen aus der Wohnung und setzte mir Schnecklinge in den Blumentopf! :cool:8o

    :grofl::grofl::grofl:


    Kontaktiere mal Norbert Arnold. Der hat da so ein Projekt am Laufen. War das nur der Schneckling oder waren das mehrere mit den Mücken auf dem Hut?

    Vielleicht nicht genau in dem Wortlaut, aber sinngemäß. Sie musste es wissen, weil sozusagen Expertin, saß ja auf einem PF-Erd oben drauf.

    Wichtig in dem Zusammenhang: Pegasus, das war kein Pferd sondern ein Pfluft.

    Dann müssen wir das Lied von Achim Reichel umdichten in "Fliegende Pflüfte", bzw. ist das ja sinnlich doppelgemoppelt. Dann also nur "Pflüfte". ==Gnolm4==Gnolm7

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    Hi,


    so letzter Tag. :) Zunächst noch mal 2 Schnappschüsse von Christoph und Günter bei der Fundvorstellung.




    Dann ein paar Funde von Samstag. Viel habe ich an diesem Tag nicht fotografiert.


    Ein Fund, den wir auch schon am Vortag hatten. Hohenbuehelia petaloides der Spatelförmige Muscheling.



    Tricholoma orirubens mit richtig kräftig blauer Stielbasis.



    Einen tollen Fund hatten Toffel und ich an dem Tag: Tricholoma sulphurescens - Gelbweißer Ritterling, ein Pilz der thermophilen Kalklaubwälder; weißer Ritterling, der recht schnell gilbt. Die entferntstehenden Lamellen sind auch ein gutes Erkennungsmerkmal.



    Zu guter Letzt noch einen tollen Risspilz. Markant war die Bräunung, der total bereifte Stiel und die kurzen Hymenialzystiden. Eine Art der Nadelbäume (Kiefer), die gerne in ehemaligen Steinbrüchen, Tongruben oder Sandkieferwälder mit Kalkeinfluss kommt. Inocybe tjallingjorum, der Bereiftknollige Risspilz; wer kommt bloß auf solche bescheuerten Namen? :grolleyes:



    Ein Teilnehmer hat den Pilz Ditte auf den Platz gelegt und wir haben mal zusammen mal aus Übungszwecken den mal geschlüsselt. Hat mich sehr gefreut, denn ich wollte die Art schon lange mal haben. Nun hab ich den in meiner Exsiccatensammlung. ==Gnolm25


    So das wars von meiner Seite zu dem offiziellen Teil. Ein kleiner Beitrag von einer kleinen Privatexkursion von Steffen und mir wird die Tage separat kommen. Da hatten wir auch so einges.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    ja Ritterlinge sind hier sehr wahrscheinlich; aber zur Art traue ich mir bei den Angaben, bzw. Bildern her keine Diagnose zu. Wars am Fundtag kalt? Hast du mal welche mitgenommen und nach 1-2 h im warmen Zimmer noch mal dran gerochen?


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    nur so viel von meiner Seite dazu: Es ist/war viel im Umbruch. Die Zugehörigkeiten zu Ordnungen, Familien etc. aus "älteren Büchern", z.B. GPBW könnt ihr inzwischen vergessen. Aktuell helfen was solche Fragestellungen angeht: Die FN, Index Fungorum, aktuelle Publikationen und einige Tintlingsartikel.


    Inocybe z.B. steht genetisch den Stummelfüßchen; Crepidotus sp. als den Cortinarien, weswegen nun die in der Familie Inocybaceae oder Crepidotaceae stehen.


    Tubaria steht laut IF bei den Tubariaceaen.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    ja sehr schönes Finale. ==Gnolm8Leider bin ich in letzter Zeit von den nicht phytopathogenen Ascos abgekommen. Ich freue mich für euch, dass ihr so tolle Kleinbecherlingsfunde machen konntet und habe mit großer Freude eurem Tagungsbericht gelesen.


    l.g.

    Stefan

    Hallo Peter


    Hab schon geschrieben , Hygrophorus personi , das passt Perfekt an Ökologie


    LG beli !

    Hi,


    genau, sehe ich auch so. An deinen H. carpini glaube ich nicht so wirklich; nicht im reinen Buchenwald; ohne Hainbuche. Den kannst du mal mit H. unicolor vergleichen.


    l.g.

    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    ich hatte gestern nochmal alles mit sämtlichen Schlüsseln nachvollzogen. Der Knackpunkt ist wirklich die Sporengröße. Wenn ein Großteil der Sporen 10-12µm lang ist; wenige aber bis 14 µm, dann nehme ich den Schlüsselweg, Sporen unter 12 µm Länge. Ich lande dann automatisch bei C. pseudonivea; beim Gröger, FN und bei Andreas Schlüssel, zumal Andreas ja in seiner Artbeschreibung, die Nobi auch eingebunden hat, aussagt, dass die Sporenlänge 10-14 µm beträgt.


    Was mich am meisten irritiert ist der Fund der reinweiße Fund auf Goaßlweide 2016, den Peter Karasch und ich seinerzeit als C. pseudonivea (auf Kuhdung) bestimmt hatten. Ich hatte den damals auch mikroskopiert. Im Gröger wird auch eine reinweiße Varietät von C. pseudonivea erwähnt.



    Nun meine Frage. Was haben wir damals hier gefunden, bzw. wie erkenne ich solche untypischen Kollektionen von C. nivea oben? Wenn ich die Art ausschlüssle lande ich, wie bereits gesagt, mit allen 3 Schlüsseln bei C. pseudonivea.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    so anhand von Bildern nicht unbedingt leicht. Ich würde den 2. auch für Tr. albobrunneum sensu FNE 4 halten. Den ersten tendenziell auch. Wichtig wären noch die Angabe von Hutschleimigkeit, Geruch und Geschmack.


    Matsutake wundere dich bitte nicht, dass du unterschiedliche Angaben von Tr. albobrunneum und Tr. stans in der Literatur findest. Das ist ein großes Problem, dass die Autoren die Arten unterschiedlich auslegen. Ingo hat das in seinen Tintlingsartikeln sehr gut auseinandergedröselt.


    l.g.

    Stefan

    Hi Nobi,


    danke für deinen Hinweis.==Gnolm8 Ich habe gerade selber nochmals bei C. nivea nachgeschlagen. Mir war gar nicht bewusst, dass C. nivea auch solche eckigen Sporen haben kann. Bisher kannte ich das "nur" von C. pseudonivea. Für mich waren die Mikromerkmale ausschlaggebender: Sporen eckig, abgeflacht und die Länge von 10-14 µm. Ich hatte C. nivea auch schon 1-2 Mal und bei den Kollektionen waren die Sporen eindeutig ellipsoid.


    Wir hatten übrigens auch genau solche weißen Tintlinge (auf Kuhdung) auf der "Goaßlweide" 2016 in Bernried, die Peter Karasch und ich als C. pseudonivea ansprachen. (Gut, Peter hat die angesprochen; ich hab nachmikroskopiert). Ich war ja damals noch nicht so tintlingsaffin. Ich muss mal das Bild raussuchen.


    l.g.

    Stefan

    Hi Nobi,


    danke für deinen Hinweis.==Gnolm8 Ich habe gerade selber nochmals bei C. nivea nachgeschlagen. Mir war gar nicht bewusst, dass C. nivea auch solche eckigen Sporen haben kann. Bisher kannte ich das "nur" von C. pseudonivea. Für mich waren die Mikromerkmale ausschlaggebender: Sporen eckig, abgeflacht und die Länge von 10-14 µm. Ich hatte C. nivea auch schon 1-2 Mal und bei den Kollektionen waren die Sporen eindeutig ellipsoid.


    Wir hatten übrigens auch genau solche weißen Tintlinge (auf Kuhdung) auf der "Goaßlweide" 2016 in Bernried, die Peter Karasch und ich als C. pseudonivea ansprachen. (Gut, Peter hat die angesprochen; ich hab nachmikroskopiert). Ich war ja damals noch nicht so tintlingsaffin. Ich muss mal das Bild raussuchen.


    l.g.

    Stefan