Beiträge von Climbingfreak


    T. columbetta scheint ein guter Arbeitsname zu sein. Den kenn ich aber nur wenig aus eigener Anschauung.

    Dito, den hatte ich bisher auch "nur" 3-4 Mal. Die waren aber mehr oder minder geruchlos bis leicht mehlig im Geruch und wuchsen immer im Kalkbuchenwald. Tr. inamoeneum hatte ich leider bisher noch gar nicht in der Hand. Ich bin oben auch nur wegen der ökologischen Beschreibung des Fundortes auf den gekommen...


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    bei Picea sollte das Tr. inamoeneum sein. Tr. columbetta ist ein Mykorrhizapilz an Laubbäumen. Ansonsten sind die weißen Ritterlinge nur mit guter ökologischer Beschreibung des Fundortes möglich, denn die Baumpartner sind sehr wichtig; ebenso wie der Geruch, der auch mal untypisch ausfallen kann je nach Witterung.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    bei meinen Geophyllas habe ich bisher so ein markantes Bräunen der Stielbasis nie beobachtet, wie bei deiner Kollektion. So weit ich weiß, sind die Arten aus dem Geophylla-Aggregat morphologisch/ökologisch nur bedingt trennbar.


    Mal sehen ob Ditte hier noch was schreibt. Ich habe aktuell keine konkrete Idee zu deinem Fund.


    l.g.

    Stefan

    Hallo Steffen,

    Mykis läuft hin bis zur neuesten Access Version von Office 2024 und wird von über 300 Kartierern in Deutschland benutzt. Das Programm als eine Zumutung zu bezeichnen, finde ich (freundlich ausgedrückt) unangebracht. Vorallem weil ich meine meiste Zeit, die ich mykologisch arbeite, damit verbringe. Mykis ist taxonomisch die Basis vieler anderer Kartierungsprogramme in Deutschland und hat Schnittstellen zu mehreren Kartierungsportalen (z.B. DGfM-Kartierung von Axel Schilling, Pilze Deutschland.de, RLZ-Portal und Mushpits-in Vorbereitung).


    Frank

    Hallo Frank,


    als einer von den 300 Kartierern, weiß ich deinen unermüdlichen Einsatz zu schätzen und möchte mich an dieser Stelle herzlich dafür bedanken.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    das ist tragisch. Leider findet ehrenamtliche Arbeit immer weniger Beliebtheit. Es ist wirklich ein Trauerspiel. Einerseits gibt es kaum noch Leute, die so was tun, andererseits werden die Mittel zur Unterstützung von Ehrenämtlern gekürzt. Ein großes Dilemma.


    So bleibt immer mehr ehrenamtliche Arbeit auf immer weniger Schultern verteilt. Ich hätte prinzipiell Interesse. Allerdings habe ich schon viele Ehrenämter und einen sehr stressigen Job. Gesundheitlich angeschlagen bin ich auch noch. Demzufolge wird das leider nix. Leider kenne ich auch niemanden, der noch freie Kapazitäten dafür hat.


    l.g.

    Stefan

    Auf den Bildern jetzt ist der Wirt Tussilago. Wenn du in den Klenke/Scholler schaust, sind einige Aecienroste neben Puccinia poarum s.l. an Petasites gelistet. Deswegen finde ich die Lösung den Pilz als Aecidium anzugeben sinnvoll, zumal du nur Aecien ansatzweise siehst. Ich würde mich hier nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    ich sehe auf dem Bild ein aufgewölbten gelben Blattfleck. Richtige Aecien sehe ich max. nur undeutlich bis angedeutet aber auch nur mit viel Wohlwollen.


    Wenn es denn wirklich Aecien sind, mach Aecidium petasitis draus.


    l.g.

    Stefan

    Hallo Peter,


    mir liegen ja vor allem die Phytoparasiten am Herzen, die ein eigenes Portal bekommen (das aber noch nicht für die breite Masse freigeschaltet ist, wobei Phytofunde, die man jetzt über das Großpilzportal eingibt, schon dorthin gespiegelt werden) und dort wird es so sein, daß ein Team von Expert:innen alle Funddaten anschaut und bestätigt, korrigiert oder verwirft.


    Björn

    Wenn jemand, so wie ich, Großpilze und Phytos kartiert (und das seit über 10 Jahren schon), ist das blöd, denn dann müsste ich Großpilze in Portal 1 eingeben und Phytos in Portal 2. Zweigleisig fahren ist blöd. Da lobe ich mir wirklich Mykis, denn da gebe ich alle Funde ein.


    l.g.

    Stefan

    Kartieren würde ich gerne, Mykis ist Uralt-Software deren Nutzung eine Zumutung darstellt.

    Was hast du gegen Mykis? Zugegeben, es ist eine Access-Datenbank. Wenn man sich aber mit der Tatsache Access abgefunden hat, ist die Bedienung sehr gut. Das einzige Manko ist die Neuanlage von Fundorten. Bei bestehenden Fundorten kann ich einen kompletten Datensatz innerhalb von 10-15 s in Mykis eingeben. Zudem hat Mykis einen unschätzbaren Vorteil. Wenn ich Mal einen aktuellen/neuen Namen von einem Pilz nicht weiß, dann mache ich meine Datenbank auf und schaue nach. Gerade bei den Mehltau-Großaggregaten von Blumeria graminis oder Erysiphe cruciferarum ein sehr großer Vorteil. So kann ich nachschlagen, wie der umbenannte Mehltau auf Knoblauchrauke heißt -> Erysiphe alliariae indem ich nach dem Wirt filtere. Ist doch fantastisch.


    l.g.

    Stefan

    Ah, okay. Prinzipiell auf jeden Fall. Ich hatte letztes Jahr Anfragen aus Aachen usw. Die lehne ich dann immer ab, weil das Blödsinn ist so weit für eine PSV-Prüfung zu fahren. Ich bin hauptsächlich Prüfer geworden um den Leuten in der Region eine Anlaufstelle zu bieten, denn die meisten Prüfer sind ja in B-W aktiv.


    l.g.

    Stefan