Nee, das Modell nach Opa Willy behalte ich im Hinterkopf. Zur Zeit versuche ich doch wieder, von der Mitte aus rund zu flechten.
Beiträge von Craterelle
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Und das schmale Körbchen häkelst Du aus Bast?
Ja, das ist ganz normaler Naturbast, wie es ihn im Baumarkt oder Gartencenter manchmal gibt. Viele lose Enden natürlich, das Problem würde mit Viskosebast weitestgehend entfallen.
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Danke, gut erklärt. Das kapiere sogar ich. Aber verzieht sich das Ganze so nicht in die Richtung die man zuerst verflicht?
Ich bin nicht ganz sicher, ob ich die Frage verstehe, Claudia. Es wird schon ganz rundherum geflochten, nur eben mit zwei Ruten "gleichzeitig". In der verlinkten Anleitung ist das ganz gut erkennbar. -
Ich versuch's mal, obwohl mir ein wenig das Vokabular fehlt. Wenn die Streben von Rand zu Rand durchgehen, sind sie in der Mitte alle gleich dick, aber zum Rand hin abwechselnd sehr dünn und sehr dick. Die geben natürlich unterschiedlich stark nach, und die dicken lassen sich für die Abschlusskante kaum biegen - deshalb sieht die beim ersten Körbchen so plump aus.
Immer zwei gleichzeitig zu verweben hat einen ähnlichen Grund: auf der von mir verlinkten Seite wird es damit begründet, dass die Zahl der Streben gerade ist. Da wollte ich ganz schlau sein und habe ein zusätzliche hineingemogelt, um nur mit einer Rute weben zu können, aber die sind natürlich auch nicht immer gleich dick. Wenn jetzt aber mehrmals hintereinander eine dünne Stelle unter einer Strebe durchgeführt wird und in der nächsten Runde eine dicke drüberweg, biegt sich die Strebe natürlich nach unten, weil der Zug ungleichmäßig ist

Ich hoffe, ich habe das verständlich ausgedrückt.
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Naja, windschief wird's auch, aber Habicht kann Hoffnung schöpfen.
Eine gute Anleitung für runde Körbe hatte ich von früher noch in meinen Bookmarks:
Weaving a wicker basket; the most comprehensive basket tutorial on the internet- jonsbushcraft.com
Der Erkenntnisgewinn stellt sich aber erst anhand praktischer Gegenbeispiele (worst practice?) ein.
Z.B. verstehe ich inzwischen, warum es sinnvoll ist, den Boden und die Seiten getrennt, also mit neuen Ruten zu arbeiten, oder warum mit zweien gleichzeitig gewoben wird

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Ist sowieso nicht mein Tag heute.
Möge der morgige besser werden!
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Bin zwar nicht Tuppie, aber: wird wohl seine Gründe haben

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Noch ein Nachtrag: möglicherweise lag es am Material. Ich fand Trauerweide immer ganz toll, weil sie so lange gleichmäßige Zweige hat und die so elastisch wirken. Tatsächlich scheinen sie aber leichter zu brechen als andere Weidenruten. Die werde ich ab jetzt nur noch für Kugeln oder Ringe verwendet.
Und das Häkelwerk wächst, zwar langsam und unter heftigen Flüchen, aber einigermaßen kontinuierlich.
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5/10
so pur als Bratpilze würde ich ihn eher nicht nochmal mitnehmen
Ich muss meine Bewertungen wohl wirklich noch etwas nachjustieren und das Mittelfeld leicht nach oben schubsen. Oehrling schrieb auch mal:
5 ist bei mir übrigens keine schlechte Bewertung, so was tue ich mir schon mal in den Mund.
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Ahoi Schupfnudel,
Danke für deinen Bericht! Liest sich vergnüglich, und die küchenmykologische Liste kann sich wohl auch auf einen neuen Eintrag freuen. Mir hat der Mairitterling nicht so gemundet, der übrigen Tischgesellschaft aber schon.
LG, Craterelle
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Bzgl. der DGfM-Spalte: ich hatte ursprünglich "kein Speisepilz" eingetragen, wenn ein Pilz in keiner der vier Listen auftaucht. Inzwischen haben wir aber einzelne hier nicht heimische Arten dabei. Vielleicht sollten wir die Einträge in ein neutraleres "nicht gelistet" ändern?
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Sarifa-Sarah, kannst du die Liste im Startbeitrag gelegentlich aktualisieren?
Die von mir vorgeschlagene Unterkunft ist inzwischen leider nicht mehr frei.
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Aber sowas von schön!

Ich freue mich mit dir!
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Wir sind an Bord und werden voraussichtlich am 4. von Kefalonia per Fähre nach Patras kommen.
Hans, wie schade! Und allein wird Frau Nicht-schon-wieder-Pilze wohl auch nicht kommen wollen, fürchte ich.
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Ja , jetzt nen Ouzo , das hätte was.
Ouzo geht aufs Haus! Wir haben gebucht.
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Danke für die Zusammenstellung, Alex!
Mich erstaunt das gute Abschneiden des Riesenträuschlings. Der wird ja häufiger als mittelmäßig oder sogar minderwertig klassifiziert, deshalb fühlte ich mich bisher nicht geneigt, ihn zu probieren.
LG, Craterelle
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Hallo Ricky,
im Vergleich zu einigen deiner früheren Bildern finde ich es kaum verwunderlich, dass dieses hier wesentlich stärker polarisiert und eben nicht jedem gefällt. Das hast du ja sogar sinngemäß selbst geschrieben:
Eine knappe Schärfentiefe ist eine bewusste Gestaltung, die, wenn sie technisch korrekt ausgeführt wird, kein Qualitätsmanko ist. Ob sie hier "etwas zu knapp" ist gehört in die Rubrik "persönlicher Geschack".
Hier reizt du das Stilmittel gezielter Unschärfe m.E. bis fast an die Grenze aus. Das trifft den Geschmack der Jury offenbar insgesamt etwas weniger, als es andere Bilder getan haben, bei denen du es moderater einsetzt hast und der größte Teil des Hauptmotivs scharf abgebildet ist. Sowas wie hier meine ich z.B.: https://www.pilzforum.eu/attachment/221923-bild-5-jpg/, während das hier für mich in die Richtung des aktuellen geht: https://www.pilzforum.eu/attachment/224011-bild-2-jpg/.
Dass du dich erstmal nicht mehr beteiligen willst finde ich sehr schade. Aber wenn du eigentlich einen professionelleren Anspruch hast, mag das der richtige Schritt sein. Ich befürchte, in diesem Forum wird es eine Profi-Jury auf absehbare Zeit nicht geben.
LG, Craterelle
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Moin Christoph,
mir (und vermutlich auch Oehrling) ging es eher um die Aussage, dass das ganze Artenaggregat nach Rettich statt nach
MailMehl (besten Dank, Wutzi!) riechen würde.Agrocybe praecox s.l. dürfte die einzige sein, die unverletzt leicht kakaoartig und zerkrümelt rettichartig riecht (wie manche Fälblinge).
Wer weiß, vielleicht variiert es ja tatsächlich?
LG, Craterelle
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also meiner Meinung nach riechen verletzte Voreilende Ackerlinge nicht rettich-, sondern mehl- (d. h. ritterlings-)artig.
Das stimmt sowohl mit meiner Erinnerung als auch mit allen Quellen, die ich gerade verfügbar habe, überein. Wollte ich nur noch einmal bekräftigen, da es nebenan auch gerade durcheinandergeht mit Rettich und Mehl/Gurke.
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Alles anzeigenAlles anzeigen
Mein Vorschlag wäre, die Stufen mit Text zu umschreiben:
10 sehr gut, delikat, Fundstelle wird nur vom Vater an den Sohn weitergegeben
...
6 befriedigend, gerade noch ohne Einschränkungen empfehlenswert
5 ausreichend, nur mit leichten Einschränkungen empfehlenswert
...
1 mangelhaft, ekelerregend, auch in Notzeiten nicht zu empfehlen
Nur so meine Gedanken...
Grüßle
RudiS
Oh, die Definition ist echt eine ETWAS andere als ich angelegt habe, bei mir ist der mittlere Zahlenbereich noch etwas positiver.
Hallo Safran, hallo alle,bei mir auch. 5er sind für mich noch positiv, nur eben keine Lieblingspilze, und bei 4 habe ich u.a. die "Nullgeschmäckler" einsortiert, von denen ich auch nicht abraten würde. Durchaus essbar ohne negative Geschmackserlebnisse, nur eben auch ohne wirklichen Wohlgeschmack.
Mit der Kommentarfunktion habe ich mich noch nicht zurechtgefunden. Wie funzt die? Beim Körchenröhrling z. B. sollte ich neben dem Geschmack vielleicht mal eintragen, daß ich den gar nicht vertrage- der Körchenröhring ist bei mir der einzige der Schmierröhrlinge, den ich nicht vertrage..
Kommentieren geht wahlweise über das Menü: "Einfügen" -> "Kommentar", die Tastenkombination Strg+Alt+m, oder Rechtsklick und "Kommentar" im Popup-Menü.
LG, Craterelle
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Hallo Rudi,
Meine volle Zustimmung! Wir hatten die (für mich eingängige) Bewertung von 1 bis 10 aus Schupfnudels erstem Aufschlag, aus dem die gemeinsame Liste entstand, übernommen. Jetzt auf 11 Stufen zu erweitern oder auf 6 Schulnoten zu reduzieren würde bedeuten, dass alle ihre Einträge überarbeiten müssten.
Die Erläuterungen zu den Abstufungen von dir und von Alex dazu kann ich gern auch nochmal in den Startbeitrag kopieren.
LG, Craterelle
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Hallo zusammen,
Mein Votum ganz klar: drinlassen. Immerhin führt die DGfM ihn sogar auf der Liste der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert. Da gäbe es andere Kandidaten... und auch bei denen finde ich es gut, dass sie drinstehen.
Wer sich außerstande sieht, eine Art zwischen 1 und 10 zu bewerten, den würde ich bitten, beim betreffenden Pilz dann auf einen Eintrag zu verzichten, anstatt Werte außerhalb der Skala einzutragen.
LG, Craterelle
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Hallo Tuppie,
Neee, die sind doch nicht verdorben (außer die, die wir zerbrochen haben). Zum Rundflechten müssten die schon noch funktionieren, nur für die von Grüni beschriebene Technik mit den scharfen Kurven (ist ja quasi ein U-Turn über den Außenkanten) haben wir's damit nicht hinbekommen.
Deshalb die Nachfrage.
Danke & LG,
Craterelle
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hast du frische weidenruten genommen? wenn ja, wird es später sehr wackelig werden. Du musst die ruten erst trocknen lassen und anschließend wieder über nacht wässern... dann hast du länger spaß an deinem werk.
Hallo Tuppie (und Grüni),
Da muss ich jetzt doch nochmal nachfragen: Eure Korbflechtereien mit Opa Willy sind aus getrockneten und wieder eingeweichten Ruten entstanden?
Wir haben in den letzten Tagen etwas herumexperimentiert, aber die Zweige (trotz langem Einweichen und sogar Kochen) nie mehr so weich und elastisch bekommen wie sie in frischem Zustand waren.

LG, Craterelle
