Beiträge von Craterelle

    Aber Täublinge erstmal als Gattung kennenzulernen und dann sicher zu erkennen, ist gerade für Neulinge gar nicht schlecht, glaube ich.


    Steini, hast du ihn dir genauer angesehen? Was war auffällig im Unterschied zu anderen Pilzen, die du schon kennst?

    Ja, die sind schon bzgl. der Huthautfarbe sehr variabel. Ich hatte kürzlich einen mit relativ wenig Rottönen, gelbem Ring und eher schwach ausgeprägter Rötung, den ich zunächst für die gelbberingte Variante hielt, ihn aber doch lieber nicht gegessen habe. Sicher ist sicher.

    Nochmal zum Träuschling. Der Blaue kommt nach meiner Erfahrung häufiger vor als der Grüne, in Hessen sind die Vorkommen zumindest gleichauf.

    Interessant, hier in Brandenburg finde ich ausschließlich Grünspanträuschlinge, so ich sie nicht fehlbestimmt habe. Der blaue soll auch kalkaffiner sein, meine ich? Den habe ich nur mal auf einer Pilzausstellung gesehen und ausgiebig betrachtet. In den Verbreitungskarten sind aber beide Arten in Brandenburg fast gleichauf.


    Viele Grüße, Craterelle

    Hier eine alte Diskussion dazu, mit Bildvergleich von Naan83:


    Woran machst du das fest? Ich kenne den blauen weit weniger als den Grünspanträuschling, aber meinte immer, sie am sichersten an der Sporenpulverfarbe unterscheiden zu können: Der blaue mit träuschlings-untypischem Braun und der Grünspanträuschling ganz normal violettschwarz (was ich hier zu sehen glaube).

    nobi_† hatte da auch mal ein Rezept gepostet, was viele gut fanden, soweit ich mich erinnere. Das steht bestimmt in der Rezeptsammlung drin.


    Ich fand den früher mal total lecker, aber die Begeisterung hat sich ein wenig gelegt. Heute würde ich ihn mit Vergnügen gegen Krause Glucke tauschen.

    Vielen Dank für die zahlreiche Meldungen. Dann werde ich wohl allein losziehen. Wer war am vergangenen Wochenende unterwegs und hat interessante Erfahrungen? Wo steht gegenwärtig was? N, O W , S? Welcher Waldtyp florierte dort gerade? Wo ich das letzte mal unterwegs war, waren Laubwälder immer noch ziemlich leer. Am besten fand ich relativ junge Kiefer.

    Ich habe auch den Eindruck, dass jüngere, eventuell ein wenig lichtere Kiefernbestände momentan am pilzreichsten sind. Um evtl. doch noch eine Glucke zu finden (mir hat sich dieses Jahr auch noch keine gezeigt, obwohl ich sie im Gegensatz zu Ingo sehr zu schätzen weiß), wären natürlich Kiefernwälder mit altem Bestand besser.


    Die Grünlinge legen jetzt übrigens auch so langsam los. Dafür scheinen die Heideschleimfüße weniger zu werden, wie schade!

    Hi

    Ich habe gerade nochmal den Heideschleimfuß separat probiert, so lecker ==10

    Cool :thumbup: , so exotisch bin ich leider noch nicht unterwegs. ^^ Hast du noch ein paar Fotos von deinem Mahl? [...]

    Hier jetzt wie gewünscht von der nächsten Portion ein Bild. Optisch kein Highlight, aber andererseits auch nicht so schlimm wie Rotkappen. Bei denen sieht man ja noch nicht mal, wenn man sie zu scharf brät... was mir mit dieser Pfanne auch fast passiert wäre.


    Die werden jetzt aber gefrostet, damit Malone sie auch noch als Reingericht verkosten kann.

    Ich wäre ziemlich erstaunt, wenn es das wirklich gäbe. Vermutung: jemand möchte andere Menschen vom Betreten des Gebiets abhalten (aus welchen Gründen auch immer, können ja durchaus auch hehre Motive sein).

    Schöne Bilder, und Nr. 3 kannte ich gar nicht.


    Beim ersten erscheint mir das Licht zu kalt, die Farbe wirkt auf mich nicht natürlich für einen Anistrichterling.


    Dem Röhrling hingegen bekommt die warme Farbtemperatur gut, ich stelle ihn mir im Abendlicht vor.

    Und selbst wenn es jemanden gelüstet, Wurzeltrüffel zu verspeisen (auf den kanarischen Inseln wird das mit großer Begeisterung getan), würde ich dafür junge Exemplare empfehlen, die noch weit von der Sporenreife weg sind.

    Mach dir nichts draus, Brigitte. Meine auch fast immer, vor allem die mit dem Handy. Aber eine für mich geeignete Kamera zu finden, die ich dann auch wirklich mitnehme, statt schlechte Handyfotos zu machen, ist gar nicht so leicht. Bei der letzten ich ewig recherchiert, nicht ganz wenig Geld bezahlt, und trotzdem war sie ein Fehlkauf.

    Hallo, dein Name ist zwar nett, aber auch etwas sperrig in der Benutzung.


    Ich ziehe sie immer ab, wenn es geht. Butterpilz und Körnchenröhrling geht prima, auch bei den ganz jungen; ringloser Butterpilz glaube ich auch, den hatte ich aber nur einmal im Ausland, glaube ich. Bei jungen Goldröhrlingen fand ich es nahezu unmöglich, und bei Kuh- und Sandröhrling war ich gar nicht auf die Idee gekommen.

    Malone: sammelst du den? Ich würde ihn eher nicht mitnehmen, auch nicht in jung, oder ein kleines Stückchen für eine weitere Einzelverkostung. Ich habe gerade mal unsere Liste konsultiert, ich hatte ihm eine 4 verpasst (evtl. noch einen Punkt zuviel), Durchschnittswert liegt bei 5.

    Ich würde bei Steinpilzen und Maronen gar keine mitnehmen, die sich eindrücken lassen, aber das hat vermutlich teilweise auch ästhetische Gründe. Mutmaßlich wird ein nicht unerheblicher Teil der älteren schon noch verzehrbar sein (sonst müssten unechte Pilzvergiftungen viel häufiger sein, zumindest nach dem, was ich in nicht wenigen Körben so sehe), aber mit jungen, frischen Pilzen gehe ich das Risiko gar nicht erst ein.

    Hallo Vera,


    wenn du das mit Bildern und Beschreibungen vom Birkenpilz vergleichst, sieht der doch eigentlich komplett anders aus, oder? Nicht alles, was bei Birken wächst, ist deshalb ein Birkenpilz :gzwinkern:


    LG, Craterelle

    Ich versuche normalerweise gar nicht erst, Filzröhrlinge auf Artebene zu bestimmen, das erscheint mir bisher zu unübersichtlich, und entsprechend wenig Erfahrung habe ich.


    Richtig erstaunt hat mich bei dem hier die Linie zwischen Hut- und Stielfleisch, das habe ich so noch nicht gesehen und finde es auch auf Bildern im Netz nirgendwo. Der Stiel ließ sich an der Stelle sauber herausbrechen und endet kugelig. Einfach nur eine Bildungsabweichung? Leider habe ich versäumt zu testen, ob der Rest der Kollektion das auch hatte oder nicht.





    Ich habe gerade nochmal den Heideschleimfuß separat probiert, so lecker ==10


    Ich weiß nicht recht, wie ich den Geschmack beschreiben soll. Ausgeprägt nussig und ein bisschen süß vielleicht?


    Ich muss da meine Bewertung überprüfen. Trotz des elenden Putzaufwands lohnt sich der auf jeden Fall.