Hallo Eva,
das ist ziemlich sicher ein Kuhröhrling. Momentan ein Massenpilz in unseren sandigen Kiefernwäldern.
GR Ingo
Hallo Eva,
das ist ziemlich sicher ein Kuhröhrling. Momentan ein Massenpilz in unseren sandigen Kiefernwäldern.
GR Ingo
Hallo Craterelle,
Bei Müllrose habe ich noch keinen einzigen Grünling gesehen. Überhaupt waren Ritterlinge Mangelware. Eine Minikollektion T. albobrunneum s.l. und ein Kindergarten mit Seifenritterlingen. Cortinarius mucosus gibt es noch in allen Größen. Und Sandröhrlinge....es gibt da Stellen, da muss man aufpassen, dass man nicht drauftritt.
Vorhin in Wandlitz habe ich dann doch noch eine ganz nette Mischung erbeutet. Eigentlich fast schon wieder zuviel.
Übrigens - ich war wie immer am Nachmittag dort.
Grüßlis Ingo
Hallo miteinander,
das sollte schon der Feinschuppige Ritterling sein.
GR Ingo
Oh wie lecker!
Einer der wenigen, für die ich den Herd anschmeißen würde. L. nuda schmeckt am besten mit etwas Flüssigkeit / Sauce. Also nicht runter geschmort. Die Zubereitung darf auch gerne etwas deftiger ausfallen. Also mit Speck oder auch Liquid Smoke. Ein wenig Knoblauch passt auch ganz gut. Zuvor gehackte Zwiebeln in Butter anbraten.
Grüßlis Ingo
Nabend Frank,
lass dich nicht ärgern, Ingo ist auch ein ironischer Spaßvogel und ist wahrscheinlich neidisch auf die Gluckenkörbe.
Hallo Willi,
na klar bin ich neidisch. Glucken sind dankbare Fotoobjekte. Da muss man nicht so dicht ran.
Ansonsten lasse ich die da, wo sie sind. Mir schmecken die nicht (ähnlich wie Morcheln) und ich mag die auch nicht putzen.
GR Ingo
Hallo Marion,
das verhält sich so, wie bei dem weitaus beliebteren Schwefelporling. Ausgewachsen sind diese Arten unverdaulich. Nur ganz junge Exemplare, da wo das Messer ohne Druck wie durch Butter schneidet, sind genießbar. Geschmacklich kann ich den nicht einsortieren. Wenn es genügend andere Arten gibt, würde ich ihn stehen lassen.
GR Ingo
Hallo Miteinander,
so langsam steht fest, dass wir in den allermeisten Landesteilen doch noch ein gutes Pilzjahr erwischen werden.
Innerhalb einer Woche sind auch die Maronen erschienen und die Artenvielfalt nimmt stetig zu.
Die Täublinge werde ich mir am nächsten WE näher anschauen, wenn ich dazu komme. Ein paar hübsche
Äpfel (R. paludosa) standen schon mal da.
Mit den Rittern müsste es dann ja auch losgehen. Mich interessiert aber auch, ob die milchkaffee-farbenen
Streiflinge noch irgendwo anders in Gebiet gesichtet wurden. Laut Gattungsspezialisten nennen die sich Amanita pini.
Tatsächlich fruktizieren sie am liebsten mitten auf den sandigen Wegen um den Helenesee herum.
Die ersten Herbstpilze haben sich auch schon blicken lassen:
Näher untersucht habe ich sie aber nicht. Es dürfte sich um Saftlinge aus dem Hygrocybe conica - Umfeld handeln.
Gute Funde wünsche ich euch. Und nehmt nicht so große Körbe mit. Irgendwann geht das auf den Rücken.
GR Ingo
Hallo Wolfgang,
vielleicht hatten sich die Mädels zuvor anderweitig gesättigt. Mein Opa hatte dafür immer folgenden Spruch parat:
"Wenn die Maus satt ist, schmeckt das Mehl bitter!"
GR Ingo
p.s.: ich finde, viele gute Speisepilze schmecken auch aufgrund der leichten Bitteraromen "interessant". Gerade bei jüngeren Menschen scheinen solch delikate Aromen nicht immer so gut anzukommen. Das können auch mal angebratene Zwiebeln sein.
Hallo Peter,
wieso nicht. Kahle Kremplinge können doch mit Birken. Und wenn da auch noch junge Linden waren, können es die fetten Kremplinge auch. Oder habe ich was überlesen?
GR I
Hui, was für ein schrecklicher Blaustich im Bild, vielleicht sollte ich das wieder löschen.
Hallöchen,
den hatte ich vor einigen Jahren auch mal versehentlich im Programm. Da hatte ich versehentlich den Weißabgleich auf Kunstlicht gestellt.
Grüßlis Ingo
Hallo Peter,
bis auf den umgedrehten Täubling kann ich nichts entdecken, was sich einer Bestimmung entziehen würde. Etwas ungewöhnlich vielleicht C. rutilus und C. mucosus. Die nehme ich aber auch mit. Am Helenesee sind inzwischen auch die Maronenröhrlinge angekommen. So langsam wird es artenreicher.
Grüßlis Ingo
Kommt drauf an, was man finden möchte. Herbstarten brauchen Nachttemperaturen unter 10°C. Für Königsröhrlinge könnte es allerdings knapp werden.
GRI
Hallo Beski,
hübsche Funde zeigst du da. Wir sollten das Gebiet einfach mal eingemeinden.
GR Ingo
Moin, Leute, das sind doch keine Birken, die frank zeigt. Nadelbäume (Fichten), deren Rinde schon abgefallen ist.
LG, Bernd
Hallo Bernd,
ich hätte niemals gedacht, dass abgestorbene Fichten so aussehen. Woher soll ich das auch wissen. Die sind natürlich auch hin.
GR Ingo
Hallo,
also von der Uhrzeit her passt der voreilende nicht so ganz. ich würde eher auf den weißen Ackerling (A. dura) tippen. Aber Ackerlinge werden das schon sein.
Haben die auch nach was gerochen?
GR Ingo
Hallo Frank,
ich sehe da im Bild kahle Birken. Die dürften wohl hinüber sein - leider. Das meinte ich auch in meinem Beitrag. Wenn die Wirtsbäume sterben, haben die Symbionten auch keine Überlebenschance. Um die Buchen an sich würde ich mir keine Sorgen machen, vor allem, wenn sie in einem natürlichen Forst stehen. Buchenforste waren ja hierzulande die eigentlichen Urwälder. Die Birken passen besser in die kontinentalen bzw. subpolaren Gebiete.
Dass die LBM' s da sind, ist aber auch ein Zeichen, dass sich etwas tut. Auf unserem Campingplatz stand nicht einer herum. Mit dem Frost hat Pablo natürlich recht. Der wird erst dann gefährlich, wenn er in den Boden eindringt. Aktuell ist sogar das Gegenteil der Fall. Erst durch solch kühle Temperaturen wird das Wachstum der eigentlichen Herbstarten (Cortinarien, Ritterlinge etc.) initialisiert.
Grüßlis Ingo
Hallo ihr Lieben,
gute Frage, nicht? Pilze im Korb oder Pilzsaison im Eimer. Interessant finde ich in diesem Jahr, ob die extreme Trockenheit und die ebenso extreme Hitze sich irgendwie auf die heimische Funga ausgewirkt haben. Ich hatte zum Thema sogar Diskussionen im www. Ich glaube nicht, dass solche Extremsommer den Mycelien direkt schaden. Die können über Jahre hinweg im Boden abwarten, bis die Bedingungen wieder passen. Entscheidend ist vielmehr, ob die Wirtsbäume das mitmachen. Bei den Birken hierzulande sehe ich schwarz. Zum Thema Fichten gab es ja einiges zu lesen. Das kann ich aber mangels Fichten hier bei uns nicht so recht einschätzen. Die Kiefern jedenfalls halten ganz gut durch.
Auf jeden Fall gab es zum Zeitpunkt 20. September in meinem Revier (Helenesee) mit ca. 300 Liter/m² die geringste Jahres-Niederschlagssumme seit Langem zu verzeichnen. Allerdings - Mitte August waren es noch 200 Liter! Man muss aber auch anerkennen, dass bereits 10 km weiter nördlich bzw. auch südlich mittlerweile 380 Liter Wasser im Messebecher landeten. Das Ergebnis kann man unmittelbar sehen. Während auf dem Gelände des Campingplatzes am vergangenen WE nicht ein einziger Pilz zu sehen war, schaute es am Südufer unseres Sees schon ganz anders aus.
Nördlich von Berlin (Wandlitz - Liepnitzsee) fielen allein an dem einen Event vor knapp zwei Wochen 120 Liter zu Boden.
Zwei Wochen seit dem Wasserfall langen aber nur für Schnellschützen wie diese Camembert-Rüblinge hier:
Es gibt aber deutliche Anzeichen, dass es mit den anderen Arten auch losgeht.
Riesenporling:
Zumal Jahreszeit-bedingt noch gar keine Herbstarten auftauchten. Das wird auch hier sicher mit jedem Tag besser.
Als Speisepilze kommt für mich nicht all zu viel in Frage. Außer, wenn die stattlichen Buchenwald-Perlpilze auftauchen:
Die sind vom Aroma her unschlagbar. Man muss sich aber auskennen, denn im gleichen Areal wachsen auch die Panther. Zum Glück sammelt das kaum noch Jemand, so dass ich dort sogar am Sonntag- Nachmittag noch zum Zuge komme.
Warum die große alte Hexe da stand, weiß ich nicht so recht. Die muss ja schon mitten in der Dürre gewachsen sein.
Insgesamt war das Artenaufkommen noch sehr dürftig. Allerdings hatte mich ein Fund an Buchen-Totholz ein wenig entschädigt. Alldieweil ich diese (Löwengelber Dachpilz) Art bis dahin noch nie gefunden hatte, bekam der Tag doch noch drei von fünf Sternen.
Es sei denn, Jemand redet mir das noch aus. Dann gibt es nur einen Stern.
Zurück nochmal an den Helenesee:
Am Südufer gab es vereinzelte rote Täublinge, die ich mir nicht näher angesehen habe, die aber Hoffnung auf mehr machten. Dazu gab es einige verdächtige Stielschnitte, vor allem an den Waldwegen, zu beobachten. Ohne die üblichen (vermadeten) Pilzreste drum herum. Einen von denen konnte ich sogar noch im Ganzen erwischen.
Den Riesen hier muss ich nicht weiter kommentieren. das wird in den nächsten Wochen wohl noch viral gehen.
Zum guten Ende noch einen Tusch und einen Trommelwirbel - ähm.
Naja.
Grüßlis Ingo
Das wäre auch ein nettes Motiv für ein Pilzrätsel. Einfach mal den etwas hohl gekämmerten Stiel mit dem hübschen "kornblumenblau" im Makroobjektiv ablichten.
Und schon wird da (überwiegend) etwas anderes getippt. Man könnte das auch mit passenden Ausschnitten der "Blaunuss" veranstalten. Diese dürfte allerdings noch seltener zu finden sein. Glückwünsche zum tollen Fund!
GR Ingo
Hallo Stephan,
volle Zustimmung. Allerdings wüsste ich nicht, wo ich hier in Berlin Marzahn am Sonntag-Nachmittag mit meinen zweifelhaften Funden hin sollte. Möglicherweise gibt es ja einen PSV im Botanischen Garten in Zehlendorf, der am Dienstag Vormittag Sprechstunde hat. Allerdings könnte ich es mit dem Auto um diese Uhrzeit in der gleichen Zeit nach (zum Beispiel) Neubrandenburg schaffen - wenn ich denn nicht arbeiten müsste. Also stelle ich die Pilze artig in den Kühlschrank und warte, bis Samstag ist.
Du siehst schon - Theorie und Praxis...
Grüßlis Ingo
Also,
ich esse nur, was mir auch schmeckt. Sicher kann man auch auf Gras herum kauen.
Aber es ist tatsächlich so: bei Pilzen ist die Grenze zwischen guten Speisepilzen und eher unbekömmlichen oder giftigen Arten mitunter sehr schmal. Wenn ich mal was neues probiere, muss ich mir zu 100% sicher sein, was es ist. Zu 100%! Die Grenze zwischen Raslingen und Rüblingen ist übrigens ziemlich breit.
GR Ingo
Guten Morgen
Also ich bin gestern mit meiner Frau ca. 8km durch den Wald gelatscht. Wir haben verschiedene Stellen abgeklappert, zuerst Richtung Eichhorst/Schorfheide. Nix aber reinweg gar nichts, nicht ein Pilz, weder bekannte noch unbekannte Arten. Damit hätte ich nicht gerechnet.
Dann sind wir noch zurück, Richtung Lanke. An der Stelle, wo ich Freitag Abend, nach Feierabend, noch einige Krause Glucken gesehen habe und ein paar Steinpilze fand, gab es auch gestern einige Steinpilze.
Das ist ja tatsächlich so. Innerhalb weniger Kilometer gibt es regional gewaltige Unterschiede in den Niederschlagssummen. Allein im recht überschaubaren Stadtgebiet Frankfurt Oder (so 10 x 10 km) liegt die Spanne zwischen 250 und 350 Liter seit Jahresbeginn. Man kann das sehr gut in den Summenkarten auf den Kachelmann-Seiten nachvollziehen.
Wollen wir mal hoffen, dass es in den kommenden Tagen flächig regnet und auch die benachteiligten Gebiete etwas ab bekommen.
GR Ingo
Hallo Benjamin,
der zweite sieht optisch schon nach einem aus dem Saponaceum-Aggregat aus. Was mich verunsichert, ist der braune Abdruck im oberen Stielbereich. Du solltest mal einen Sporenabwurf machen. Ist dieser weiß, wäre alles klar.
GR Ingo
Hallo nochmal,
wenn die Böden durchgetrocknet waren, dauert es nach ergiebigem Regen meist 2 bis 3 Wochen, bis die Pilze schießen. Ich meine, die Chancen stehen nicht schlecht, zur Monatsmitte Korb und Messer bzw. den Fotoapparat (oder alles auf einmal) einzupacken.
GR Ingo
ey ihr macht mich fertig hier!
Wann treffen wir uns im Wald, damit ich endlich was von Euch lernen kann?
Hallo Karolin,
du kannst auch hier im Forum sehr viel lernen, indem du dich mit den Funden ausführlich auseinandersetzt. Gerade in Zeiten wie diesen, wo es an Frischpilzen immer häufiger mangelt, ist der Erfahrungsaustausch via www nicht zu vernachlässigen. Ich für meinen Teil habe hier und in anderen Foren in den vergangenen zwanzig Jahren sehr viel gelernt. Bilde ich mir jedenfalls ein.
GR Ingo
Hallo Karolin,
solche hellhütigen "Pantherpilze" solltest du mal umdrehen. Mitunter haben die auch Riefen an der Manschette.
Aber es stimmt schon - trotz extrem weniger Niederschläge im ersten Halbjahr fiel mancherorts in unserer Region in der vergangenen Woche annährend so viel Wasser vom Himmel, wie im ganzen Jahr zuvor. Im gesamten Schlaubetal (LOS) zum Beispiel fielen am Wochenende flächig ca. 100 Liter je Quadratmeter. Wenn ich die Karten richtig deute, wurde auch die Region um Wandlitz herum heftigst beregnet. Hier mit ca. 130 Litern am vergangenen Freitag.
Da die Nächte nun länger und kühler werden und die Verdunstung am Tag zurück geht, sollte das Pilzwachstum in diesen Regionen, zumindest in den nächsten zwei Wochen, voll durchstarten. Auch ohne weiteren Niederschlag. Besser wäre es allerdings, wenn vor Mitte September noch ein wenig Regen nachkäme.
Grüßlis Ingo