Beiträge von thorben96

    Hallo Ingo


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    Mit den Sporenlängen sicherlich nicht.
    Hast du rausfinden können, auf was er wächst. Gab ´s da so eine Art Sklerotium oder geschwärztes Wirtsgewebe? Oder vielleicht doch nur die Überreste von Erlenkätzchen?


    Ich habe gerade noch einmal bei den jungen Fruchtkörper nachgeschaut und sie wachsen auf einem Wurzelstückchen.
    Genau kann ich es aber nicht sagen, ob da ein Sklerotium ist oder nicht.


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    Ich schätze mal, wenn du zuerst an den Erlenzapfenbewohner Ciboria viridifusca (Erlenzapfen-Ciboria) gedacht hast, dass da am Fundort auch Erlen rumstanden.
    Und was läge da näher als die jetzt schon reichlich in der Erlenstreu wachsende Ciboria amentacea (Erlenkätzchen-Ciboria)? Sporengrößen und -form und -inhalt passen auf jeden Fall.


    Den Pilz speichere ich jetzt mal vorläufig als C. cf. amentacea ab und werde auch den Fundort noch einmal unter die Lupe nehmen (falls ich dazu komme).


    VG : Thorben

    Hallo zusammen


    Vor 2 Tagen fand ich im Erlenwald, unter einem vermoderten Holzblock, einen Schimmelbewuchs.
    In unmittelbarer Nähe wuchs auch ein Becherling, wo ich dachte es wäre Ciboria viridifusca und habe ihn deshalb nicht mitgenommen.
    Das erstaunlichste kam dann am Abend und zwar hat sich der Schimmelbewuchs als eine Botrytis (Ich nehme an es ist Botrytis cf. cinerea) entpuppt.
    Schaut man im Internet so liest man, dass Botrytis eine Konidienform von einem Becherling sein kann.
    Oder so ähnlich :/
    Auf jeden fall das ganze ist sehr kompliziert........
    Und um es noch komplizierter zu machen, frage ich mich ob mein Becherfund Botryotinia ficariarum sein kann.
    Naja egal jetzt erst einmal die Bilder :


    Botrytis cf. cinerea
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    Botryotinia ficariarum
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    Ach so die Sporengröße ist: 8-10 x 5 µm.
    Ich hoffe aber das die Sporen noch nicht ganz ausgereift sind.
    Aber was meint ihr könnte Botryotinia ficariarum hinkommen ?


    VG : Thorben

    Hallo Pablo


    Erst einmal viele dank für das anschauen und bestimmen :)
    Ich hätte den wahrscheinlich nie bestimmen können.
    Aber das beide S. radula zeigen 8| , dass hätte ich jetzt nicht gedacht.


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    Allerdings hat der offenbar irgendein Problem.


    Diese angeschwollenen Hyphen sind mir auch aufgefallen, diese Anschwellungen sehe ich aber nicht nur an den Septen.
    Zudem sind da auch etliche Fremdsporen unterwegs. ich sehe mindestens zwei Typen von Konidiosporen: Zum einen die bräunlichen, runden, die du oben auch zeigst, und dann noch welche, die den echten Sporen von Schizopora paradoxa sogar recht ähnlich sehen. Etwas kleiner, etwas anders geformt und anderer Inhalt.


    Vielleicht liegt das auch an der Döschenhaltung ;)
    Aber das nächste mal werde ich die Proben direkt trocknen, doch fürs erste werde ich einen riesen Bogen um diese Pilze machen.
    Die sind doch noch viel zu schwer für mich :cursing: oder ich verstehe die Pilze einfach viel zu schlecht, vielleicht ein schwer zu verstehender Dialekt :/
    Naja egal, sobald ich wieder neuen Mut getankt und eventuell Literatur besorgt habe, dann probiere ich es auf ein neues.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen


    Ich möchte euch hier einen meiner neuen Funde zeigen, der auf dem Namen Aegeritina tortuosa hört und den ich gestern an einem nassen morschen Erlenholzstück gefunden hatte.
    Jetzt habe ich nur einen Problem, ist Aegeritina tortuosa die Anamorphe von Subulicystidium longisporum oder Hypochnus euphrasiae :/
    Naja egal hier kommen die Bilder:
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    Haare
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    Am Anfang dachte ich, dass es wieder Aegerita candida ist, aber die Mikrostruktur hatte nicht gepasst.
    Heute hatte ich den Fund dann noch einmal Mikroskopiert und Haare gefunden (Siehe Bild 8 und 9).
    Bei Mycobank gibt es auch eine schöne Mikrozeichnung (Siehe hier).



    VG : Thorben

    Hallo zusammen


    Vom 27.2.16 habe ich noch einen Rindenpilz auf einer Fichtenrinde übrig, den ich nicht bestimmt bekomme.
    Hier sind die Bilder:
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    Dann gab es oft Verdickung der Hyphen (Bild 5 und 6).
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    Ich habe auch probiert etwas von der Unterseite des Pilzes abzuschneiden, aber der Pilz ist wie gummi und es hat nicht geklappt :/


    VG : Thorben

    Hallo Stefan


    Danke für die Seite die ist klasse :)


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    kratz mal bitte von den Fruchtkörpern ein bisschen was ab, zerkleinere das ggf. etwas und versetz die Fragmente mal mit 20%iger KOH. Es müssten sich farbige Pigmente lösen. Deren Farbe ist bestimmungsrelvant.


    Die Reaktion habe ich gerade gemacht und auch verglichen und die Farbe passt prima zu H. fuscum.
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    VG : Thorben

    Hallo zusammen


    Am 16.2.16 fand ich diesen Pilz hier auf Alnus, der auch vergesellschaftet war mir dem Pilz aus diesem Thread hier.
    Ich denke das ist Hypoxylon fuscum, könnte das hinhauen ?


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    VG : Thorben

    So jetzt habe ich noch einmal gesucht und etwas neues gefunden, vielleicht hilft das ja weiter :
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    Ich konnte 2 Sporen messen die eine Größe von 5 x 3 µm hatten.
    In Kongorot fand ich dann eine Spore die 4 x 3 µm groß war.


    VG : Thorben

    Hallo Felli.


    Ich habe keine Ahnung was das ist, aber es sieht interessant aus :)
    Du könntest deinen Fund auch mal ins ascofrance Forum stellen, dort gibt es auch einige Experten die sich für Hyphomyceten interessieren.


    VG : Thorben

    Hallo Pablo


    Den Thread von Hartmut kannte ich noch nicht.
    Momentan denke ich eher an Elaphomyces muricatus oder Elaphomyces decipiens.
    Ich sehe gerade das ist ein Ascomycet, dann werde ich auch mal in Ascofrance nachfragen.


    VG : Thorben

    Hallo Pablo


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    Wenn die "10" in der Klammer einen Maximalwert der Sporenmessungen angibt und du das Endospor gemessen hast (also das mit den Warzen), dann ist es >Ganoderma australe<.


    Genau das habe ich :) und gerade noch einmal nachgemessen und siehe da, alles richtig gemacht.
    Die Sporengröße waren stark bei 9-10 x 6-7 µm, weshalb ich jetzt das Sporenfoto mit Sporenmessung hochlade.
    Es ist also G. australe.


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    Eiche ist zwar das Lieblingssubstrat der Art, aber insgesamt ist das erstaunlich variabel. Der Kontext scheint auf den Bildern schön satt rotbraun, da sind zwar einzelne weiße fasern zu sehen, aber das kann wuchsbedingt wohl mal passieren, wenn zB irgendwas am fruchtkörper repariert wurde. Zudem wirkt die Hutkruste schön dick und kräftig...


    Um ehrlich zu sein, der Baum war ganz schön befallen. Dort waren auch schon Fruchtkörper, die in den Löchern von dem Baum wuchsen und Hohlräume beim Baum vorhanden :/
    Ich denke das er irgendwann gefällt wird.


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    Im zweifel würde ich mich da immer auf die Sporengrößen verlassen. Dazu macht es aber Sinn, einige mehr Sporen zu vermessen.
    Die sind schwer zu finden, wenn die Sporulationsphase eine Weile her ist.


    Also ich habe jetzt einfach ein Stückchen von der röhre abgemacht, in Wasser eingeweicht und dann Mikroskopiert.
    Ich habe glaube ich auch die Basidien (?) gefunden.


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    VG: Thorben

    Hallo Stefan


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    Leider bist du dir mit der Sporengröße nicht sicher; bei G. applanatum sollen die nicht größer als 8 µm werden. Gefühlt würde ich aber anhand der Bilder eher zu G. applanatum tippen.


    Dann werde ich doch gleich noch einmal Sporen messen :)
    Makroskopisch sieht G. adspersum dann ganz gut aus, aber ich messe noch mal nach.
    Ich danke dir :)


    VG: Thorben

    Hallo zusammen


    Heute wurde ich von einem Bekannten angesprochen, ob ich Interesse hätte mir einen Pilz am Baum anzusehen.
    Eigentlich sind Porlinge nicht so mein Ding, aber versuchen wollte ich es trotzdem, da Witten quasi zu meinem Pilzbereich gehört.
    Aber egal jetzt zu dem Porling.
    Der Porling wuchs an einem Ahorn und mein herausgeschnittenes Stückchen vom Porling hatte eine Röhrengröße von 0,1-2,1 cm.
    Die Reaktion mit KOH auf der Huthaut war Schwarz.
    Hier die Bilder:
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    Hyphen
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    Spore
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    Die Bilder sind nicht so gut geworden, da ich nur ein Stativ für kleine höhen habe und nicht für 2m Höhe.
    Zu den Sporen da habe ich etwas gemessen, aber die Messungen waren ungenau deshalb kann ich nur vage (10)8-9 x 6-7 µm sagen.
    Anhand der Sporen denke ich an eine Ganoderma sp..
    Könnte das hinhauen ?
    Und was könnte man noch Mikroskopieren ?


    VG : Thorben


    Edit: Sporenfoto mit Messungen wurde hochgeladen.

    Hallo zusammen


    Ich habe heute meine erste Hirschtrüffel gefunden und brauche wieder Hilfe bei der Bestimmung.
    Und zwar frage ich mich ob das vielleicht Elaphomyces muricatus sein kann :/
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    VG : Thorben

    Hallo Nobi


    Das ist doch immer schön, dass man so vernetzt ist im Internet :)


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    Gymnoascus reesii war lediglich ein Vorschlag von mir; zumindest lag ich nicht ganz daneben.


    Und ich habe wieder etwas über G. reesii gelernt ;) , den ich vorher noch gar nicht kannte.
    Übrigens gibt es bei Pseudogymnascus roseus noch eine Anamorphe, wo ich hoffe das die vielleicht noch erscheint.


    Hier sind noch die weiteren Fotos:
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    VG : Thorben


    P.S: Mittlerweile gab es eine Todgeburt bei den Schnecken...

    Hallo zusammen


    nobi_†:



    Ich habe G. reesii mal verglichen und der passt nicht zu meinem Pilz.
    Du hattest mal in diesem Thread hier von Björn über G. reesii folgendes gesagt:

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    Den kannst du getrost als Gymnoascus reesii ablegen, Björn.


    Die verzweigten, zT rückwärts gekrümmten Anhängsel sind typisch für die Art.
    Die Asci lösen sich bereits im jungen Stadium auf und man sieht sie praktisch nie.
    Allerdings sieht man gelegentlich Pakete zu acht Sporen und kann daraus auf die Asci schließen.


    Und das trifft bei meinem Pilz nicht zu.


    Es gibt eine gute Nachricht aus dem Ascofrance-Forum, wo man bei den Pilz auf Pseudogymnoascus roseus tippt  .
    Was sehr gut passen würde. Ich muss aber noch ein paar Merkmale fotografieren.


    Ralf:

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    Die weißen Kügelchen solltest Du im Auge behalten. Entweder sind das auch Gymnoascus im Anfangsstadium, oder das wird sowas draus, wie in dem von Dir verlinkten Beitrag zu meinem Fund. Die fangen nämlich auch als weiße Flaumkügelchen an.


    Das werde ich machen und danke für den Schlüssel :)


    VG : Thorben

    Hallo Pablo


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    Achwo, Nebenfruchtformen und andere imperfekte Pilze sind doch viel komplizierter.


    Momentan finde ich diese einfacher :)


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    Allerdings fange ich auch gerade erst an, mich mit den Krusten und Löcherpilzen vertraut zu machen. Und mache auch immer wieder meine Fehler (wie zB eine einfache Schizopora paradoxa als Fibrodontia gossypina fehlbestimmen).


    Es dauert etwas, sich mit den mikroskopischen merkmalen auseinaderzusetzen. Vor allem, wenn man da überwiegend autodidaktisch vorgehen muss. Geholfen haben mir da oft Mikrozeichnungen, an denen ich mich orientiert habe. Und dann kommt halt die zweite Schwierigkeit: Im Präparat sieht's nie so schön aus, wie in den Zeichnungen. Da muss man halt besonders akribisch arbeiten und wirklich ganz feine Schnitte machen, um den wichtigen Aufbau der Fruchtkörper zB erkennen zu können.
    Und das ist halt einie Übungssache.


    Das dauert noch bis ich "den Wald vor lauter Bäumen sehe" ;)
    Es steht auch noch keine Literatur über diese Krusten und Löcherpilzen im Regal, aber das wird sich in diesem Jahr noch ändern :)


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    Wenn du aber hier die Sporen nochmal nachmisst und feststellst, daß die in Wirklichkeit doch kleiner sind, dann können wir echt nochmal über Schizopora paradoxa reden.


    Falls ich Zeit habe mache ich das, aber momentan stehen andere Pilze Schlange.
    Unter anderem Moosbecher die an Substraten wachsen die eigentlich nicht so üblich sind :/


    VG : Thorben